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Der Israelit · 1904-04-21 · Heft 31 (21.4.1904) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
45 (1904)
Issue
Heft 31 (21.4.1904)
Date
1904-04-21
Page
– (sequence 3)
Language
German
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667 "nn— Von dem Testamentsvollstrecker des verstorbenen - i Herrn Gustav, Hirschwurde aus dessen Mchlaß'unserery Stelle des Staates diese Gleichberechtigung verletzt Wir^>daM sie.iwMrklichkMlvicht, VHrhMen. Bei -Vereine die S»M von Ptt^ß0.<)0t) überwiesen."Ivogezetz ^den-poiitischeyMählemWüssv dstvBüvKn datMfabedacht tn!« «f>P hn«hnSi(ti>M . *<4 OrtI.l... -C« 1 fein nur f ritrfu»", fl rlfi«- lAn. .. Wir pn^ verpflichten,. PieLinfen an durch Vertrag Ze - Pi/npüe^ Personey/dis zu deren Ählehen.auszuLahlen.^! 'l°_v ^Verein zur Abwehr des Äntisemi- --ÄsniüS" hiLtt^dvestt'TiHt'UnM-Bör^tz/von Dr. dör B a r t h /im Wtek >Prinz Älbrechi^ seine/ordentlrchä Generalbirsatnmrüng ad/ Auf dev Tagesordnung - beenden * sich 'ein Referat von Dr Barth über die 1 - Stellung des Vereins zu den' politischen Wahlen -und "ein Referat von Architzdirektor Ali n i e r ünd Neichs^- tägsabgdordneien Professor Dr. & t ck'h o ff über-..Die sfem. ,.Mr.splche.;Mnner-.zu^untekstützev.'.ditudierLgn- 7fessionelle-Wlerchherechtigunä nicht tzlvß rrZnuuSutzer^ich > hesrachten,sMdern--mnersi^!'vyst jK'ldnrchdrungrÄEd enMlassensßpdL sich:in der! Gesetzgebung nichtsidaLon tzbhandeln zg-laffem^Wer Verein.'. MUß'sich die Kandidaten hergussuchen.i^die, - den) Grundsätzen üdesf V«sm3 a'y? nächsten stehen^ vpm-antisemitischen iBaMsss mög- - lrchsh, frei-sind^ Der.Verein i.k-nne-M dekHaUptwahl, wie er dies stets bisher gethant^nurfolchrMstdsdatcn - unterstützen., dieden, Wtisemiten Mp^as .größte ullebel üuf der Taaesordäüna^'nniinori.nä' nh ,i.v< j - lünä Ät .PozialdMoLratenihandettL ngr dWrMtzMatz wfpU '' den G^chaftsbmchk. /'Der Verein'-sef vowJüdenünh Christen gebildet worden'KW hmbe/den-Zweck/den Anstise'mitismüs in ästen fformtn/ sy auch /den gefährli'ch.!- ste'n, der sich als^solcher/mchl/oHn.-bekenN/und auch'in /'.der BerwättnnA^s/MÄK^M^ssn^n^ ist!' zü/.hei- '/'lämHm'.'.'Cin 1K ittcj / Jba3^i; fei' b|cr ®uf f fatü^gv: /durch düs Organ.des! Vereins,' 'Rr Miitheilungm./erssolgt./ Der Verein ' habe"ÄHaufjene/VoUskreisr zü /' -wixtzn gesucht..die '.ihre' litterarrsche ^Nahrung aus dep / 'HvttSkalenderrsche^eyen'E 'das/ fet/vvn.aüßerordenüichef, '/Michtigleit, da m diesen Kalendern dem Volke äntisemi;- tische. Speise voigesetzt wird. Der Verein' habe, nutz /aus die Herau-geher der Kalender zu ' wirten /gesucht, ' nicht,• /yni//'diese/5k.älend^r Hilosemitifch?zu gestalten. /; sondern um ihren Gehalt ßu veredeln und , den ' Leserp / wirklich nahrhafte litterarische Kost vorzüsehen: Dex Verein habe damit.einen sehr erfreulichen Grsolg erzrest - ' und auf etwa eine. Mstion Kalender 'einen.solchen jiir1- ■ sizirenden. Einschh äusgeubt// (Brävo!) ' ' /. . /- Dr-Barth ging sodann auf sein Referats die ,SteI ung des Vereins zu den politischen Wahlen', über//Cs « . lönne sich bei einem Kampfverein/ wie es her Verein zu Äbwehr^dcs Äntisemitismus jst,> myr. darum hqnprtt alles zu unterstützen^ was geeignet.ist. den/Äntjseynt'.^ ,-.mu§ : 3,u. - bekämpfen.-: Der./ ^Antisemisenspieges^/ei! , Organ des Vereins, habe im letzten Jahre..einen..Ra« - trag erhälten. Der Mitgliederbestand des Vereins H .. .sich/ in ^. erfreulicher^...'Wesse....gehoben,. ^'Die.^teW .<des,..Vereins;zu. den. pylitischen Mahlen, ^hestimi ./stch.r nach. dem . Zchecki; den. er./verfolgt/der,//nu ^.ein sphilofemitischer,.;sondexn dLr^der.Ersaygün'g soii- . ..fessjoneller,Gleichberechtigung fei^ ./Mn .mpdernes/iott- . rantes Staatstr^sen/ töimr ohne, diesen Grimdsätz-der :^Ä^^r^Ügu»APM.jeMft^^HänAynnf„^ch.Mcht ,..nüt ^gelegentlichen.jEhrenbezeugungen...M/Hse. jüdisch 'v'-WaatMrger ^.BhHjsen'',,lLsse^.'„':fhndirV- M, fc&n:v-'i/j7{! Vid nrl I.'sir ontfo) er 7)äo -uu: ^n der Sammlung, warumderRücksichp'ckus'die AeußlrüngeN^ Udes-Otafen -Äulöw-beit?'diä Mäddeli stamm- und 'Silberfarb:U\r& Psowstbe^ümMlätt^'veranstaltet habe? De.' Erth'dMidetH müw-mstjst- ^rit solchen ProtestyersMmjungfw sparsam.sgip^ Überdies -könne.dssic Ker^Njguch nur H;5jdieAytfrsffM,her^Wtisch^p Apd^N ^ptr^en,^mf;j^ jt;snis ti?r? 1-rA ''.Der Gegenständ' wird'damii/'öerlässÄ^^un8 ''das 'Worf'erhall'de^igl.''Ärchidditekko?'W'm'ter -'M. 'dem Rcfe'räte ÜM'^M'ZüM^ln HeM. -Rach Är'Mr, faffung müssen den Juden alle Stellen 'im'MM'Zugänglich fein!-/Das'serÄber^iü nicht^der Fall. Seit zwei l Zähdzehnten sei' keiä jUdrscherl' CiäMn^ger Reserveoffizier gewördeil.' -Astch^'' >iä -'der ' CiölMiidaltüng, in den oberen Stellen. wie/neuerdtngs 'äuMrllden 'niedere»;' halte-man'dte Juden' feM Der MlmstMerkUire zwar einfach,nwenw er'darüber täterpeMk ^kvird, rin Gesetz, die JudcN' iM /Heere ^nichtättzustelleti-^ebe es gar nicht.' •' Das seiüberHeu'chelek-Ünd'FekKeikHugleich;' denn wenn' die 'maßgebeUvell Stesttn-'der^Älei- 'nung: sind,' dass diit' Juden 'zur - Ausfüstung dtt •' Stellen im Heere nicht geeignet sind; sö' möge'Man'-dlLsdstrErin ,.Gesetz,außhrü^ken,. .Hazu hgt.znan qher^W'-dsn Muth /uchd^überdieä p)uxde^daW,dg^ Vglk-ndie SÜchf, tstsplen . /ünd7ein 'Äui;m)der..WMchMMrd;EÜs-splchs?)Kechluwegfegen.....Gegen.',,.,hä^ ^j^etzs,glkubtesBe^hren ,.qter.' das. man im/PxiPgtleb.en skhwan . Wollig /pjachtly^ /.Phhisfe.'.; Mss'e^PvrSW^;MM^en /werdeg, wenchchier,,jvoM stch ni'K..,n^Mn.^sne ^HP«*nÄTif ijiiffi ici^eyr^a r:»»» . 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