Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 87 (2.11.1903)
- Date
- 1903-11-02
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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Ihnen nicht einen Groschen Kapital, nur Ihren Nameg! Aber den Gewinn? Na, ich will lieber Ihnen den dritten Theil davon.gebet:, oder irgend einen Rat* Er schwieg, da er' jetzt erst bemerkte, daß Jakob ganz außer sich war und an der' Klingel riß. Ganz erschreckt trat der Diener ein. . „Siehst Du diesen Herrn?" rief Jakob. „Jawohl, gnädiger Herr!" antwortete der erstaunte Diener. „Kommt er.noch einmal hierher, so wirfst Du ihn zur Thür hinaus!" Feuerroth vor-Zorn, aber doch etwas eingeschüchtert, sprang David vom Sessel auf. Gar nichts vielleicht hätte er. sich aus dieser Szene gemacht, wäre nicht der Zeuge gewesen, der lachend mit offenem Munde dastand, ohne noch zu wissen, ob er den Befehl des Herrn sofort ausführen, oder sich noch zurUcküalten sollte bis auf ein ander Mtl. . , „Hören Sie, mein Herr!"-schrie David, fast erstickend vor Wutb, sich auf der Schwelle »ach Jakob umdrehend. „Jbr Leben liegt in n -»nee Hand! Ich werde mich rächen! Las werde ich Ihnen niemals vergeben!" lind »viithschnaubend stürzte er aus dem Zimmer. ' Wie iibergossen von kaltem Schweiß sank, Jäkob auf den Sessel, Er fühlte sich krank und wäre wohl wer weiß wie lange, nockWo ohnmächtig und zermartert/, daaelegen, hätte ihm nicht m diesem Augenblicke eine/ Dienerin Miu^'Si. Georg^die dringende Bitte Lin/s überlEcht: er möge sogleich zu ihr kommen. ■ f' Vrrmuthend, er könne auch "frort mrt David.Zusammentreffen, griff Jakob schleunigst zum Hute, eilte hinaus, nahm hieerste, beste Droschke und jagte, ohne auf irgend etwas zu achten, obschvnes heller Tag war, geradenwegs nach der- Wohnung des unglücklichen Mädchens.. ' > Schon war er vor das-Thor gefahren, als sein Blick zufällig auf eine, Gestalt siel, die ihn unwillkürlich aufregte. 'Es war dies eine verschleierte Dame, welche gegenüber unter dem Thorwege, wie auf der Lauer, standdann aber, , nachdem sie Jakob bemerkt', hgstio'davon stürzte, sich an die Mager, drängte, und an ihr festhielt, als ob sie umzusinken fürchte, aber sofort, nächstem 'sie, wieder zu sich, gekommen, die Flucht fortsetzte gmd Plötzlich um die-Ecke-verschwand. Es, war jedoch nicht Zeit, sich mit dieser Erscheinung aufzuhalten, die vielleicht eine gan^ zufällige war. , Ausgefallen waren '-Jakob aber ihre Bewegungen und jhr Wuchs, welche ihn fast an — Tilda erinnerten. . Dieser Gedanke durchflognur so den Kopf und verschwand zugleich mit der räthselhaften Gestalt.' Jakob traf Lia in i&fer Wohnung ganz verweint - und verzagt an. Sie. eilte,ihm entgegen, rang . die - Hände und rief: - »Ach! H«rr IaW8Mist-hM-M.M schon hier bei. mir; er drängte MMex.MjMMKntesich, mein Kind anzusehen! Er kommt VieWcht wieder. - Bin-jäMWMd--:WWstWWHDWWW-ßMnMie nicht, warum er kam?, Melleicht ließ h sich/scheide,, von der Frau? Vielleicht will er Sie würathen!?. »Ich aber mag ihn nicht." entgegMe öid./ „Ich. will nicht! Er ist. nicht geschieden!, Ersann auch nicht geschieden werden, denn er weiß nicht einmal/wd die Jette, sein Weib, sich befindet! Ich aber-that eine» Schwur, daß ich niemals das Weib dessen jcherde,, uw den die Thränen meiner Eltern flössen -i und soll:' ich auch ewig eine arme, elende'Waise sein!" ' Stolz und Zornesgluth rötheten ihr h«e Wangen: sie war wunderbar schön. > „Möge mein Kind zählen zu den Asuf, den Piga und den Schetük!" rief, sie. .„Wenn es-nur.nicht da-- Kind dieses Elenden zu sein braucht!" - Jakob, der sich vergebens bemühte, sie'.zu berühi „Sie sprechen Böses! lind Ihr Schwur ist nickii gut! Das Kmd bedarf eines Vaters, zü Ihrer allen Eltern Trost.und Ihrer.eigenen Rechtfertigung!" 'I . ' Sie schwieg; denn ein Geräusch ich Vorzimmer schnitt, ihr die Bede ab. Jakob erkannte David'? Stimme, Lia nahm hastig ihr Kind, aus der Wiege und entschlüpfte in - das zweite Zimmer. Jakob blieb allein' Zurück/ Die Thiire wurde gewaltsam aune rissen. Herein stürzte David mit zornigem Antlitz. Als er aber Jakob so-unerwartetvor.sich sckh, stand er wie versteinert da. Bqld jedoch folgte aus das Erstaunen noch größere Wuth, und mit geballten Fausten sprang er ihm fast vor die Brus!. - ' , Die ernste und kühle Haltung Jakobs undder dicke Stock/ den er langsam, erhob, hielten David, jedoch zurück. Er.lich die: Hände sinken und lallte unvei siänhlich etwas vor sich hin. N//AkMW-sWDUMA:WeMWW^MzMDt/Me^l?ck!WNaKbMMDMMWWWWHWMDDWU--tz-/ „Wieso denn? Was wollen Sie von'mir?" „Ich bin hier im Namen des Wirr-, mit deni Rechte des Vormunds!"^ . ' - . K/8KWMWWWMADWWMDM^DMMN?-/-,- //WMs/KWUWMW8MDW8^^^^W^IWUK. WWUWWMMMWVM/^^^WWWKMMMvkN-- 8MWBWWWMtWDWWM^^^^WU8/.88 8 / W/ZH/ZWDWWMUMDWM^^^^^WDM8// 8WAUWW8A8WW waWjMM'WDMÄssen vo». 8WMWUUWWWMsWM^MWWWG8WWR/i -WsMWWGWUUMOW/^WV^^^WUWWhtz