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Der Israelit · 1903-02-12 · Heft 12 (12.2.1903) · page 27

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 12 (12.2.1903)
Date
1903-02-12
Page
– (sequence 27)
Language
German
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1. alle Geschöpfe sich dem Schöpfer unterwerfen und 2. unter einander ewr§r» Frieden schließen; 15. ein Bekennt n iß. Gott kann die unter -V. ausgesprochene Bitte erfüllen, n. weil Er allmächtig ist und d. weil Er die Geschöpfe mit entsprechend:» Fähigkeiten ausgerüstet hat. Zweite Stunde. Text: Und so mögest Du Ehre geben, o Herr, Deinem Volke, Lob denen, die Dich fürchten, und Hoffnung denen, die Dich suchen, und ein fr? ies Wort denen, die auf Dich harren — Freude Deinem Lande und Wonne Deiner Stadt-und hervorsprossen des Horns dem David, Deinem Diener, und Anordnung einer Leuchte für den Sohn Jischais bald in unseren Tagen! Entwurf. I. Einleitung: Kurze Wiederholung des in voriger Stunde durchgenommenen Stückes. II. Ausführung: Der zweite Absatz der Keduscha- Einschaltung enthält: A. eine Bitte fürIsrael s Volk. Diese besteht darin, daß alle Völker anerkennen mögen: 1. Israels besondere Gottangehörigkeit, 2. Israels richtige Verehrungsweise, 3. Israels höchstes Heiligthum, 4. Israels weltbeglückende Religion; 15. eine Bitte für Israels Land. Es wird erbeten: 1. der selbstständige Besitz des heiligen Landes, 2. die Wiederkehr der Gottesmajestät; 0. eine Bitte fürIsraels F L r st e n. Es wird erbeten: 1. Macht und Würde für den einstigen Herrscher, und 2. ewiges Fortbestehen seines Geschlechts. Dritte Stunde. Text: Und dann werden es Gerechte sehen und sich freuen, und Gerade froh aufathmen und Liebevolle in Jubel ausbrechen --- und alles Unrecht wird seinen Mund verschließen, und jeder Frevel wird ganz wie Rauch vergehen, ja Du wirst hinwegführen die Gewalt des Uebermuthes von der Erde; dann wirst Du regieren ganz allein über alle Deine Werke auf dem Berge Zion, dem Wohnsitze Deiner Herrlichkeit, und in Jerusalem, Deiner heiligen Stadt, wie geschrieben steht in Deinen heiligen Worten: Es wird regieren der Herr in Ewigkeit, Dein Gott, Zion, für alle Geschlechter! Halleluja! So bist Du heilig, gefürchtet wird Dein Name, und es gibt keinen Gott, außer Dir, wie geschrieben steht: Es wird erhaben sein der Herr Zebaoth im Gerichte, und der heilige Gott hat sich geheiligt durch Milde. Gelobt seist Du, o Herr, heiliger Gott. Entwurf. I. Die Folgen der Erfüllung unserer Bitte werden sein A. für die M en sch heit: u. Gute Zustände werden sich behaupten und zwar: 1. wird das Verhalten des Pflichtgetreuen gegen Gott gerechtfertigt dastehen,. 2. wird der Gerade zum Verharren auf der Bahn des Güten-ermuntert, 3. sieht der Liebevolle seine Erwartungen in Bezug auf die Menschheit erfüllt; 1>. Böse Zustände werden aufhören und zwar: - 1. der sträfliche Eigennutz, 2. die Freude am Unglück Anderer, 3. die Gewaltthätigkeit; . 15. f ü r den Schöpfer. Alle werden die geistige Herrschaft Gottes anerkennen. JI. Der Schluß. Er enthält als'Zusammenfassung der Gesammt-Keduscha: A. die Anfangsworte der Keduscha, 15. zwei Hauptmomente der Einschaltung; diese sind: n. das Vekenntnitz von der Befähigung der Geschöpfe zur Gotteserkennniß, I). die Folge dieses Bekenntnisses; , < >. die Beweisstelle; D. die rurrr. :n:i» ni^ix nix» lZeitbllder.) Die Mizwoth werden vielfach gewohnheitsmäßig mechanisch ausgeführt. Es fehlt das Verständniß für die tief/ Bedeutung, die jeder Mizwa zu Grunde liegt. Ohne dles innige Durchdrungensein von der Bedeutung, dem Wesen, dem „Warum"?, „Was?" und „Wie"?, ohne die ruo ist die richtige Ausübung der Mizwa vielfach in Frage gestellt. Im Gegentheil sehen wir oft, daß verschiedenen Mizwoth Bedeutungen und Anschauungen vindizirt und untergeschoben werden, die ihre Ausübung illusorisch machen, und so nicht selten rois ndvrb veranlassen. Einige Beispiele aus dem Leben: Bor 40 und 60 Jahren hatten fast noch alle <Äe-

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