Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 71 (4.9.1902)
- Date
- 1902-09-04
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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1500 dienen und so gestaltete sich sein Haus zu einem Lehrhaus, zu einem »non n*2 Und wie in Talmud-Thora, so wirkte er auch in rrnarin der Erfüllung der ma. mit.map und irarfaBO, wirkte als x"rp bya in p riian b*n unb als nbvn te an den 3" in einer Aushilfs- ' synagoge der Gemeinde. Hervorragend zeigte er sich '1310021 .ibdo ma, wo es galt, nox b& m zu üben oder für andere wohlthätig zu wirken, da war er der ersten einer; den Armen war er ein Freund, sein Hans ihnen zur Heimstätte -[rva »na o«3y *321, worin ihm sein edles Weib zur Seite stand; das -pano ,io"BO7N, x^a wer den Armen mit freundlichen Worten beruhigt, wird elffach gesegnet, ward von ihm wohl beachtet. Freundlich, wie gegen alle, war er es auch gegen Arme, er hatte für jeden Zeit, für jeden ein freundliches Wort. Das E'te?pni oft» mx pnx bv ii'obno m rrmnb jaipoi nvian rx 2.TX war bei ihm charakteristisch. Friedliebend und menschenfreundlich leitete er zur Thora hin; er wußte nur stets das Beste zu sagen, konnte er nichts Gutes berichten, so war ihm Schweigen Gold. So stellte sein ganzes Leben ein nio'on dar, an dem kein Fehl zu entdecken; noob icrui nbvc*? anx geliebt nach oben, beliebt bei der Welt in'iab m:i oipoV m3 wohlgefällig bei Gott und wohlgefällig bei Menschen. Gab hiervon schon die allgemeine Theilnabme wahrend der Krankheit Zeugniß, so zeigte sich dies noch mehr bei dem Hinscheiden und dem Leichenbegängnisse. Obwohl die Zeit dazwischen eine sehr kurze und eine öffentliche Bekanntmachung nicht möglich war, so war die Betheiligung an dem letzteren doch eine außerordentliche, und obwohl p’py konnte man sich doch nicht versagen. dem theuren. Freunde, dem hochverdienten Lehrer und ri'nan seiner Bahre Worte der Liebe und Anerkennung nachzurusen. Legte man sich trotzdem hierin wegen des pw Schranken auf, so galt es andererseits der Pflicht 1x^2 pnx tbd:i*>.. Es sprach zunächst im Hause als langjähriger Freund und Kollege Herr Seminarlehrer W e i ß b a r t und verlieh seinem und der Versammlung Schmerzgefühl Ausdruck mit den Worten aus 3iixn *t: jo *irx v2 *:xt* rcv mimn yao -nix .xtzia pnxn bs i:xi* ne» pnsn .TParn »32 „Stirbt einer von den Brüdern, mögen es alle ni'an.1 Brüder beklagen, stirbt einer aus der Gesellschaft heraus, beklage es die ganze Gesellschaft." So stehe auch er an der Bahre eines solchen Bruders und Freundes 'b rxa jn und beklage den schmerzlichen Verlust; einer aus der Gesellschaft, irr.*ai der hervorragendste. der langjährige Vorstand der '2-,ix man rcx. und da mögen alle Mitglieder den Verlust beklagen, denn mit Geschicktheit leitete er den Verein, mit vollster Hingebung durch Vorträge und o*iiyitrxTCi verfolgte er den Vereinszweck. Um ein Gesammtbild von der Wirksamkeit des 100371, wie bereits oben geschildert, zu geben, benutzte der Redner die geschichtliche Erzählung von den Vorgängen vor der Ausfahrt Elias. Dreimal wollte der Meister den getreuen Schüler Elischa von der Wetterbegleitung abhalten mit den Worten r.a xa 2v „0 bleibe doch hier", und dreimal antwortete jener schwörend: „Bei Gott und deinem Leben, ich werde dich nicht verlassen." Zuerst bedeutete Elias seine Gottessendung nach bx ma, dann nach mn» und dann nach dem Jordan. Dorthin sei seine Lebensaufgabe gerichtet gewesen und seine letzter Gang dahin bedeute den Abschluß derselben, den er dem Schüler zu erfahren ersparen wollte. Aber Elischa wollte bis zum letzten Augenblick in der Nähe des geliebten Meisters ausharren und keines Augenblickes feines Einflusses, verlustig werden. Der Ort bx na bezeichnet die Aufgabe der rmay, der Gottesverehrung, wie sie Elias auf dem Berge Karmel bei dem Volke zum Ausdruck brachte. Die Stadt 'rvn in ihrem Namen'von nn und als crom yy ist das Bild der Belehrung, der Thora, sie war eine Pflanzstätte des Geistigen, eine Prophetenschule befand sich dort, wie auch in i?x rra, und die Palme deutet ebenfalls darauf hin, wie es bei rroi beißt, nein rnn icbti» xm sie lehrte, richtete unter einer Palme. Die Prophetenschüler fühlten bereits das nahe Scheiden ihres Meisters und gaben dem Elischa davon Kunde, wie auch er es fühlte. Und endlich pTm das Bild des Friedens, das Bindemittel zwischen den Stämmen Israels, an welchen sich der Altar der Stämme als Zeichen der Einheit Israels befand, und die Vereinigung, die Friedensstiftung, war und wird ewig Elias' Sendung sein 2^1 c\n rrax a5> 2wi twax c’32 Diese drei Gebiete hat sich auch TO zu eigen gemacht und wie oben ausgeführt. Großes darauf geleistet. Es hat sie besät und bestellt p*>xa pr.x* sm xvin N3V21 xm, Jizchak besäte und bearbeitete sie zeitlebens und sein Streben war von Erfolg, er machte reiche Ernte darauf oiv» rixo xxoi er fand das Hundertfältige, n 712121 und damit fühlte er sich gottgesegnet, das machte sein Lebensglück aus, das machte ihn zu dem stets zufriedenen, fast fröhlichen Menschen. Aber aniyV rurp ppn der Hauptlohn «wartet seiner in dem Lande des wahren Lebens pxa, c-nn er wird eingehen zur ewigen Ruhe N2V und wie die 2'2X^0 uns beim Sabbat-Eingang mit begrüßen, so werden sie auch vor ihm ausrnfen: 111321 0*320 210 1*» fJUft obtt CV. Hierauf sprach Herr Hauptlehrer Eschwege- Höchberg als Talmid des Dahingeschiedenen, und anknüpsend an die Worte des Vorredners stützte er seine "tea xi2'! Sein Name aber wird fortleben, wie es heißt Klage auf die Worte: w« bxis* 221 *a» *ax: 0 Vater, Vater ox bv nn» 2 x bv nnx Vater an Geist. Mutter an Güte. Er schilderte die Liebe und Verehrung, die sich der theure Rabbi bei allen Schülern erwarb und wie er sich auch als treuer Standesgenosse zeigte ber der Gründung des jüdischen Lehrervereins