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Der Israelit · 1902-03-13 · Heft 21 (13.3.1902) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 21 (13.3.1902)
Date
1902-03-13
Page
– (sequence 19)
Language
German
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I fl.( Juefe uotltefflirfjr (Ufftull durch sein bekanntes „Rubin Iinselmauu" der Pergejsenl-eit entrück: lHitt l-cr!i ^Nleresjs. der Viel* und der Btlounderung uctüMftM ftruiV dev %\ut»cittlj,.»mw nahe gebracht zu \hti'ü\ 'Tii'j Dr. Lehmann's fand später une ^'rgänznng durch Tr. Fdlchenfdd, einen: i-mqcn'n. leider früh mjtorhenen Vüuoer des ^'nln^.gtuden. Der mehr als Erzählung gehaltenen ' >uic" Tr. lieg Dr. 'Feil<l)enfeld' ein .',-ül:lückliche> Werk fl!geu. Während in Deutsch ...n-- niv ^alnhunder! ivi ^{eformatiun mit so »itfMii .:dmtt und pcl'gan.^en<f Jahrhunderte ^ihmnnie, Uuibrenb der Flügel schlag einer neuen ^eit ■:sdt oiduultn von 'ä'acht und Finsternist für imurer ''.'csa'!''inden liest, fvittt für die Hilden Dcutsthlands aiiuelalier pi dieser Zeit feinen Wbfuilun noch 'v’.u ind’t gefüllt'!.'!!. Tn* Oidue lieben der Ratiom * :*v1 : .*!:! präck/lig empoigeblühst die 'Wm>uschasl er - i::!! .illen lüelür ten kraftvolle Forischntte, die j ■: Mi.b'tmclu nahm imn leutschlond ml* ihren .■!;ii Ouni) die Well, allein .vnuianilät und^To 8 Imttni un 'niesein uiftiaeu Bormarb-schreitM! U'i". 1>NN > ii* Huden nun eit nach rvie vor - L?'l..".uN aer raldten Gen.ur!Nhätigkeit und der uld-Nesn n ^UillHihr ihrer urum'nsckltickien Peini i iulul-" lu'ci -glgi'heir. -2oi\ut 2 teif-le, in denen '■ii.u, Million* e .^N! eugemein'-nl bestanden hatten, ver *jr-*;n!! bir;He*n; ntufinii k'ie Hilden mit* ver 'n-i? kill nit-p U'er, *\«111;Iidf ihre H höre, rvie pytumt d,!u, 'lli;ck'N!a. nurspater üit'geuslmrg, ''i'-n!,! -i. \ t ^iiiMutnni d». Aui-H Luther. ber an . n nn 11r tu in i ci Vlrrnahrue, \hk für neu Pro Z ip.u - 'ti ueminneu, gni gesinnt gennsen, rvurdeZ :l- <-r. M, In niejVi 'di'mn^jrtzung sah I 'm Mi io|i*r lvegner unr> etbiüeitm;vtiuu oeri ' > r t Bfung solcher neru Iuoenthumeß u : Utimungg'rr, w ^?lbnumbung »nrffrr Gk K'i-.rt}: iip r> jitidji ii* 11 äi ul.rstrophel! N'jdNiete Ioset VON 'l -' dlt Ulnt'it jtinngelten*, die md leiten, bei '' '-i'k.ilen nur. gefahivollsten Reisen nicht scheuend, >ll'ei \h;.-uurd)on# ,liirMeu uub kirchlichen Potm^ ' .!' \iu uuf ^iirstent.rgen. Kongressen und Reichs j : 'b-' eiiiitilrnen für Rn hie intb ^fceU^ifeu seiner l>e av! ,u jl Ü't.en^hriidei und die tückischen streiche -''l'N lnhersülltert Gegner abptwehren. Freilich marf iniu tu allen Fällen das Glück hytd, virlchehr^ -ut.u er iiüdj .,ft ur,verrichteter Dinge und schweren i ruktlueu biichtrbeston'entger zeigt seine ist r|: 'lt ein?* so reiche Hielte von l^rftckgen, eine so ' 11 uglt)! i'fi Dienste seinem üHnubrii^ t rftrittcuer *pr, ' D'lMje Verdienste tun H% ^uMtbum miuet j •Midäit« jinb und ihn! mit vijllenr tlkecht der Ranre^ ‘I {f,;‘ M htt.n»dol l'naeleq! wurde. Pzs ckt sxiyfm frn , ' ' ''''l' i'ckue i*ift hiii’ii Jotf rang und oldeifkte kl L fmmdtdj fiit fein pchdeniknim. tvo t*, 'Jtotli Hhüf ' inwentühtt mit) unerschrocken, wo eangezeigl erschien, auch bedächtig und verschlugen, er n-agte Vcben und Ge sundt-eit, trennte sich von seiner pilgerte in die8 ernsten Lande zu fremden Machtl>abertt. um die Sache einer Brüder zu führen. Mit einern vornehmen, - ge^ diegeuen.Wesen, mit seltener Schärfe von Geist und Verstand, verband er gründliche, tiefgehende Thoratenntttist. mit glül/«.'ttder LieL>e und Hammender Be ge'jteruug fiir tue Lehren und Ideale de-i Iudenthum^ verband er auch umvanoelbare Anhänglichkeit an seinen Älvnarchcn und hingebende Treue fiir sein Baterland. Wie^so viele -groste Männer in Israel, lieferte auch Jose! von Rosheim durch das Werk feines Lebens den Beweis, das; es einem wahrest edlen Charakter wohl rnvglich ist, die.Eigenschaft eines unerschütterlich stand> haften Iehudr mit denen eines guten und pflichtgetreuen Stuatsbürgers in sich zu vereinen. München. Dem Reck^enschaftsdericht der meindlichen Wohltl^itigkeitskasse" für das Jahre U)Ol.^ entnehmen!vin An die Wohlthatigkeitskaffe kvurden auch im versloffenen Jahre sehr bedeutende Anforderungen gestellt. Dieser Umstand, sowie die Thatsache, daß das Bestehn dieser Einrichtung nicht genügend bekannt zu sein scheint, gab der Berlvaltung Anlaß, anzuordnen, daß den Gemeinvemitgliedern bei allen sich bietenden Gelegenheiten, ganz besonders aber in den Tagen br\ Trauer, die gemeindliche Wohlthätigkeitstasse in Erinnerung gedrucht werde und an die Mit. glieder der Geureinde die Bitte ztr richten, auch in Zukunft in freudigen rvie in trüben Tagen des Leides der Armen zu gedenken und für dieselben Speckden zu bestimmen. Die Annahmestelle für Gelder und Werthe ist die Gemein'oekanzlei, Herzogenstraste 7. Aus den eigent- . lichen Einkünften der. Gemeinde, namentlich aus den Liultusbeiträgen, dürfen keinerlei Auftvendungen für Wohlthätigkeitspflege gemacht rverden, weßhalb vor einigen Jahren obige Institution in's Leben gerufen rvurde. Zweck derselben ist hauptsächlich, hier wohn> haften israelitischen Armen zweirnal im Jahre Beiträge zum Wohnungvmiethzinje und für.dringende Bedürf niste auch sonstige Uttierstüdungin zu gewähren. Aus nahmslveise tverden auch hier nicht wohnhafte Arme, für lvelche in erster Linie die Fürsorge des Fremdenarmenveiein» rinrrut. mit 'spenden bedacht. Einge - nommen würden Mk. verausgabt Mk. I5.8LD Ä e l g i e n. Prüffel, im Fedr. Die „Blaamsche Äazet,^ ein biesigeö Blatt, dem man sonst keine Iudenfreundlichkrit nachsagen kann, Elt aus Nelvyork einen Pries ihres ständigen Berichterstatters, worin et' u. A. heißt: „Die Mden bilden eine Macht in einer Gtadt von Nm-MH für die Minderbemittelten, das zeigt sich recht ln schlecht ien Zeiten, wie diese sind. Bon Broux bis zu Süd"-

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