Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 21 (13.3.1902)
- Date
- 1902-03-13
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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482 es 762 Jahre handschriftlich in den Bibliotheken gelegen hat bis zum heutigen Tage, da es zum ersten Male durch den Druck allgemein zugänglich gemacht wurde. S . 242,. Zeile 7 v. o. muß gelesen werden " im nmv 'Lwm 'mit doppeltem, nii wobei der' Verfasser das Wort nniv in Hiob 30,12 im Auge hat. Auf derselben Seite, Zeile 2 v. u.. findet..sich das Mnemoniston iiv aus Daniel -4, 11.' ' Dasselbe Mnemoniston hat auch rzvAainv in den Nachträgen am Ende seines Werkes. Es ist jedoch zweifelhaft, ob ks'v, d-std unser Werk gekannt hat. Es scheint vielmehr, daß er selbstständig diesen st'v gemacht hat. Seite 265; Zeile 5 v. ü., ist statt? vnsn' . welches keinen Sinn-gibt, v21 zu lesen: - Ebenso ist S? 256, Zeile 14 v. o. mbnn zu lesen, statt des sinnlosen nmvr. Ein Fehler des Abschreibers scheint auch auf S. 8». Zeile 8 v. u. vorzuliegen, denn das Wörtchen . iw daselbst 'gibt keinen rechten Sinn. Es soll wohl rn, -cheißem- 5" -''" -" " ' -' ' ' Wie verschwindend sind jedoch derartige geringfügige Fehler, die jeder Leser leicht herausfindet und - von selbst korrigirt, gegenüber der Fülle von trefflichen Anmerkungen, .die Buber's Ausgabe..auf jeder.Seite des ^Werkes-' bietet. Er verdient auch diesmal den' uneingeschränkten Dank aller derer, die jede Bereicherung der jüdischen Litteratur mit Freuden begrüßen; denn eine solche ist auch das vorliegende Werk. —n—. Upe;. .confßrence contradietoire religieuse et.;; «scieatique sur -1’Anatomie et la Physiologie .-. jdqla femme par Doct. Eman. Rosenbaum- K an ff m L NN i editeur EranL1urt-8nr- -...)U«N. -,LSM.-?p>l8S.-^r.-.'.-v IDem:Kenner1>er modernen Litteratur ' kann es nicht. entgehen, baß. im -Laufe der letzten Jahre die in dem Talmud' niedergelegten wissenschaftlichen Disziplinen mannigfache Bearbeitung gefunden haben. Zu den Werken, welche ein medizinisches Thema im Talmud behandeln, gehört die obengenannte, in französischer Sprache abgefaßte Schrift, die von religiösem und wissenschaftlichem Gesichtspunkte die Anatomie Und die'Physiologie des Weibes, wie sie im Talmud am Ende des zweiten Jahrhunderts gelehrt wurde, zur Darstellung' bfingt.'' Es' ist dem Verfasser gelungen, nckt'emstgem/Mibe/M^ftstreuieMaterial^ M: samnieln'-ünd zu. sichten und uns in klarer, verständlicher Welse milden Anschäuüngen der altyi TalmudgelehrtestsrchL^?diesent<MgManh.?.vrrkrau1.gumachen.. So schienen. Dieselbe enthält einen großen 2'urrä vm> dir, "icd 2io„ tzp2 p.xjn, worin auch viele Erklärungen vom m *®d cm und ppb in? “fflo Vorkommen; endlich eine großen Vpd» von allew7D«v,,wVrim vm wvr,'. die Nuf o'Uto. riuv' Bezug haben, dessen Nvth- - Wendigkeit in der Borrede zur Genüge erklärt wird.. Diese Hagada ist sehr empfehlenswerth und wird allgemein, Anklang' finden.' Dieselbe ist zum Preise, von 1 Mt. franko vom Herausgeber zu beziehen. ZeiLüngsNüchrichLett rmd Csrrespsndenze«. i lntkressrren. w «etiiire StftenltKSm» SW MWMH ÄSMKiMM . vfohlen werden. nsaoK§K(HerLu(listaMnak.. .. i§ MnykM -(UntzarH'lst.lgkne lWLie A'u ß'ad aA?..A? Deutschland.' Heilbronn, 9. März. Der „Jsr. Handels-, Asyl- und jsnterstützungsverein für Württemberg" .versandte - in dör verflossenen Wocheseinen Rechenschaftsbericht für Vas Jahr 1901; der einen recht 'günstigen' Stand, des Vereins angibt. Der Verein hat in dem benachbarten Sontheim, ein Areal von fünf Morgen in . schöner und gesunder Lage erworben, um daselbst in geeigneter Zeit das Asylgeöaude zu errichten. Verein- nahmt wurden: Grundstücksbeiträge aus Stuttgart; Ml. 3595, von auswärts Mk. 960, an Spenden ' Mk. 2559, Jahresheiträgen von Stuttgart- Mk. 2596, ' von auswärts M. 3081, Zinsen Mk. 2930, zusammen M. 15,952. Verausgabt würden: Mk. 22,810, darunter Mk. 1806 für-Unterstützungen und Mk. 19,976 für den erworbenen Platz in Sontheims Das Gesammtvermögen incl. des Bauplatzes beträgt Mk. 93,166. . Die 'Vereinsversammlung findet' nächsten Sonntag in Stuttgart. , statt.?. . u 7? > ■; .. Im hiesigen. Vereine „Talmud Thora" hielt letzten Sonntag Herr Rabbiner Straßburger von Göppingen einen belehrenden Vortrag über - die : Entwickelung des Schul- und Unterrichtswesens in Württemberg, vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Einführung des Schulgesetzes, im Jahre 1836, und fand, für seine auf älteren Urkunden beruhenden Aus-Ä fuhrungen.den verdienten Beifall. - München, im> März. Ueber das Thema „Josel von Rosheim, der große Fürsprecher der deutschen Ju- ' den in der Reformationszeit," hielt am 20. v. Mts. Herr Dr. F e i l ch e n f e l d - Fürth im hiesigen „Verein für jüd. Geschichte und Litteratur", einen in jeder 7 Hinsicht sehr gediegenen Dortrag, aus welchem in aller . Kürze'nur Folgendes heryorgehoben fei.-' Bis«v'or verhältnißmäßig kurzer Zeit war die Persönlichkeitdieses ebenso- Opfermut higen undunerschrockenen,:.alshochbe* . ÄCund: vielgetpaydten Kämpfers.^ -der Leben - uüh -MünVM, cFreihejt -.und 7.Ehre-fur:da8 WohlergrWi Gl^benßLruder .^intztztz;-: für .rdse>oErinnerllng^ des ^^MW^zjkÜMiu tzprhandetz.uk-Desto:^Mßstt lM? M.pcch ^Pei:dienst-jdes-MvergeMchsw DrßttzMÄW? •* -.;5. <>si