Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 21 (13.3.1902)
- Date
- 1902-03-13
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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/ 4S. Zahrzcmg. & AAA - ^d? ' ' ///'- LtterarifHe Umschau. SiddurKol Jakob! Gebete' Israels für den Schulgebrauch. von dem isr. Religionslehrerverein „Esra" in Mien. Verlag -von Josef Schale sin g e r; , Wien 190L : Es ist immerhin lobend anzuerkennen, daß ein . Lehrerverein. Zn welchem das sog. ^freisinnige Element" reichlich vertreten ist, im Großen und Ganzen den Inhalt unserer altehrwürdigen Tephila beibehalten hat. Aber ganz.ohne Aenderung ging es doch nicht ab. Wozu ist man sonst da? Bemerkenswerth ist das Fehlen von 2DN-N .2Ü im . rvVb TO und *331 '131^ mp3 D‘K wie auch des PassuS im letzten Abschnitte des rnn xsm von irroa in KS w’pv Tia. Der Grund dieser Weglassungen ist nicht weit zu suchen. Doch sind die Herren in ihrem menschenfreundlichen Eifer entschieden . ,, zu weit gegangen. Die mp:. von der an diesen Stellen gesprochen wird, ist nicht so schlimm gemeint, als es den verehrten Herren Lehrern 'erscheinen mag, wie'schon Rabb. Dr. GuggenMm s. A. aus Kölin im Jeschurün auf sichere Belege gestützt, überzeugend nachgewiesen hat. Ich. habe den Jeschurun jetzt nicht zur Hand, soviel ich mich aber erinnere, verficht er unter nvpz das Gefühl der Beschämung, das die Feinde Israels ergreifen soll, wenn sie sizb *m6 sich endlich ihres Unrechts gegen Israel bewußt werden. So heißt es ausdrücklich in der weggelassenen Stelle im an—twn xm. Daß keine Bestrafung im engeren Sinne. darunter verstanden wird, geht deutlich aus dem Satze, der in a’emn zu angeführt wird, hervor. .*öi . ans vvin, die Völker mögen frohlocken, wenn Gott seine nvp3 ausführt. So oder ähnlich müssen diese Stellen ausgelegt werden,, und es liegt kein Anlaß vor, unsere Väter in Verruf zu . bringen, die diese Stelle bis auf den heutigen Tag gebetet haben und auch wir hoffentlich noch weiter beten ' werden. Aufgabe des Lehrers ist es vielmehr, diese Gebete den Zöglingen ihrer wahren Bedeutung gemäß zu erläutern und jedem Mißverständniß vorzubeügen. Unerklärlich ist mir, warum noch der e r st e Satz' / irroa bi - im om xm heraus mußten Fühlen sich die Lehrer in Wien unter der Bürgermeisterschaft eines . Dr. Lueger so sehr geehrt und geachtet, daß ihnen dieser .Passus unzeitgemäß erscheint? Warum haben sie dann * a^a ebpi zsh « nxn.. cwo van. und ähnliche Stellen anstandslos, paffiren lassen? — Des Weiteren :■>; vermißte ich rmva na. Der Lehrerverein besitzt > nicht die.genügende Autorität, um . einen alten, ällge- .7/.. mein verbreiteten rnw^der zudem noch vom «'an — nach dem wir uns in der Regel richten' -77.-^ - sanktionirt wird, zu verwerfen.-.^. Bon-Üngenauigketten^.^. will ich noch erwähnen: *: ’Jx rrne - wird nach dem vor dem Händewaschen gesagt und nicht nachhrrÜ -. Richf^O' Z tig ist und nicht pd'arrDochmag letzteres-W nur ein Druckfehler sein. — Bei! der^.AufzahlungTder/M- Tage, an welchen kein p3.nn gesagt wird, fehld nnaA) ' ni?'a und. jnn. Es wäre noch Einiges zu bemängeln, ' .' doch.das Gesagte maggenügend Für Neuerer steht in-/ der viel zu viel und für Orthodoxe zu wenig; sa daß man nicht weiß, für wen die'Tephila eigentlich be-///- stimmt ist. Soviel glaube ich behaupten zu/ -dürfen^D/ Trotz der nur geringfügigen Aenderungen hätte. der' Chef der Verlagsfirma .bi. ein wahrhafter dw. und nvoxa dw -psvfoawar, diese nd'vn niemals in seinem Verlage erscheinen lassen..,.'- / N. F-7N. / , - ra bhjd wan, ran .rwrm mMra/nrä bv -weil das»-- btto/uV / i»b '.-nsmn.. bpd‘ rwai: mp .twtnn, »’iiMPa./n nv^p^W'''' .. /3133c. nyaxa mbp vvs Tai nto-/,7; - Seche! Tob. Kommentar zum ersten und zweiten Büch/// Mosis, von Rabbi.M e n ach e m ben S alp mp///' verfaßt, im- Jahre!139. Zum -.ersten.'Wale.'herausAiM--. : gegeben von Salömon Bub er. Zweiter.Theil: Da-:.^ zweite Buch Mösis. Berlin 190!.. / /;./;0~. //:/■; ' Sit 9?r.30 bc§ bortgen Sfa^rganscS beiif,S§nielU:">.77 - wurde der erste Theil dieses Werkes,, der den Kommen-/ / tar auf.rnvwv.'D enthält, bereits eingehend gewürdigt./// Zur festgesetzten Zeit liegt uns nun auch der. zweite // Theil, den wir ebenfalls dem rastlosen und ünermüd-7 /. lichen Forschereifer Bubers zu verdanken haben, fertig/, / vor uns da, mit allen Vorzügen versehen, die eine jede // Vuber'sche Edition auszeichnen, zu deren Lobe nicht» neues gesagt werden kann. Das Werk ist leider nur.!! ein Torso, denn der vorliegende Band von324S.reicht/// nur vis in die Mitte von njr 'v. Auf den letzten drei Seiten wird noch ein kleines Bruchstück vom Anhang' des dritten Buches der Thora mitgetheilt, welches in der Münchener Hof- und Staatsbibliothek handschriflich/// vorhanden ist, Weiteres ist von dem großangelegten^ Werke nicht bekannt. Es ist, wie so vieles Andere, im/7 Laufe der Zeiten eine Beute der Vernichtung geworden. > Auch in diesem Theile. finden.sich an den bezüglichen /•./>■ Stellen ganze, umfangreiche Partieen, halachischen. In- Halts aus dem Werke des rz'^ die,. wenn sie auch nuvM Bekanntes und bereits Gedrucktes wiederholen/ dennoch!^/.// für die Feststellung der Lesarten sehr werthvollcs Ma</'W terial enthalten. . Auf S. 145. gibt der Verfasser.das./'/7 genaue Datum an', in. welchem Jahre er das Werk nie-///' . d^geschrieben hat, woraus wir entnehmen können, daß /. .