Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 21 (13.3.1902)
- Date
- 1902-03-13
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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4-Ä Äikjor zu zertrennen, weil der Schneider eine Zwischenlage von Flachs, ich meine von Leinwand dabei der-, wendet hatte. Aus welchem Grunde mutzte dieselbe entfernt werden?" «Ich' vermuthe, meine Mutter wird Ihnen den Grund bereits mitgetheilt haben. Weil uns nämlich eine Mischung von Schafswolle und Flachs bei Kleidungsstücken verboten ist." - „Ja, das hat Ihre Frau Mutter mir auch gesagt. Aber ich wünschte den Grund dieses Verbotes zu „Ich bedauere lebhaft, diesem Wunsche nicht ent-; sprechen zu können." ' „Wie, Sie können mir keinen vernünftigen Grund für dieses Verbot angeben?, und beachten es dennoch, obgleich Sie keinen stichhalttgen Grund dafür (Fortsetzung folgt.) ' Zu dem „Jüd. Allerlei" in Nr. 19 des „Israelit", worin mancher Prediger, der ein Buch beim Reden vor sich Hai, mit dem König Achaschwerosch verglichen wird, welcher Vergleich, wenn er auch nur scherzhaft gezogen ward. Einen oder den Andern unangenehm berühren dürste, erlaube mir. Folgendes zu bemerken: Viele der grössten Rabbiner der alten und neuen Zeit haben und hatten bei der Deraschah Blätter mit ringelnden Notizen und manche sogar ein Buch — ihr eigenes Manuskript — worin die ganze Deraschah ausgezeichnet war, vor stch auf der Kanzel liegen, um nicht den Faden zu verlieren, oder manches Wichtige zu vergessen u. s. w., und sie verglichen stch hierin, ernstlich, mit dem König David, der bei seinen Vorträgen und Belehrungen ebenfalls ein Sefer vor sich gehabt haben soll, wie das sich so schön und ungezwungen aus Psalm K. 40, V. 8,9,10 ergiebt: Ära nxi unon « ■pro *]jron vxsn pfct iwfh : Hp avo nvv nbna .d-n .nm ndsrr » *rssv run an pns 'nisa r 'vv . Landau-Raschkow. ,.w 3 •'4 i Zu der Scherzfrage in. Nr. 19 des „Israelit": worin Achaschwerosch manchem Prediger gleicht, könnte als Seilenstück folgende Frage gelten: - - Woher ist bewiesen, datz Achaschwerosch kein Prediger war? :'y^ Antwort aus der Megillo, in der eS heitzt: pn rnw nnorr Esther war keine Frau Predigex, folglich war ihr Mann kein Prediger T. Petuchowsk i - Halberstadt. IVocheüchromk. Sabbat Pekude. Samstag, 8. Adar. Sonntag, .7. Adar. Joseph Wolf, Lehrer v. Prediger in Deffau. gest 7. Adar II 5586 (18. März 1826). Montag, 8. Adar. r Dienstag, 9. Adar. . > * Mittwoch, 10. Adar. An diesem Tage Adar II 5109 (1. März 1343) war eine Judenverfolgung in Worms. — Mardochai Meisel. Stifter' der Meiseisynagoge in Prag und . bekannter Wohlthäter. gest. 10. Adar II 5361 (13 /14. März 1601.) — Lipmann Zunz, berühmter Gelehrter in Berlin, gest. 10. Adar II 5646 (17.' März 1886.). Taanttb-Esther mukdem. Donnerstag, n. Adar.. Gerson Hilf Aschkenasi, Rabbiner in Metz, Verf. von 'aiKman rrray n?w u. a., gest, n. Adar ll 54*3 (19. März 16*. 3.) — Chajim Josef David Asulai. berühmter Gelehrter, gest. in Livorüo 1». Adar H 5567 (21. März 1807,. Freitags 12. Adar. Der „Israelit* «scheint BWöimßl, HooteßS nsd ©©nneratGgs, jadeämal in mindestens zwei Bogen. Preis pro Vierteljahr. Lei der Post 8 Mark ohne Bestellgeld. Ausland entsprechend höher. Man abonnirt /.anzjührlich, halbjährlich oder vierteljährlich. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Der Buchhandel verkehrt durch G. A Stein scher, Dripng, Rohplatz )S. — Inserate 25 Pfennig die viergespallene Nonyarri'/.ezeile oder deren Raum.. Preis der Zelle im Reelarnethell 75 Pfennig. — Dlrecre Francozusendung unter Sneifband pro JahVßaug für Deutschland und Oesterrttch 14 ReichS-Mart oder 16 LLronen Ssterr., für'» Ausland 16 Mart, an die Expedition franco einsenden. Postzeitungsliste 37S2. Telephon 10 5. Stellesuchende und sonstige Interessenten.können auf Wünsch die jeden Dienstag und Freitag erscheinende „Kleine AuSgaVe beS JSraettt? vier Wochen laug gratis und stanco erhalte». Wünscht man den Empfang der „Kleinen Ausgabe" längere Zeit, so kann man sich für 25 Pfennige das Vierteljahr, indeß ausschließlich btt der Post, aus dieselbe unter Ar. 3792a abounäen. Auf Wunsch stunden wir die Zahlung des JnserttousbetragS an nutzer Stelle Befindliche bis »sch < Erlangung einer solchen. - .'Hchatt: (Hauptvlett): Die Botschaft Mher's. — Zeitungsnachrichten und Correspondcnzcni Deutschland: Berlin. Hamburg. BreSlmi. München. Oesterreich: Wien. Ungarn: MaroS-LudaS. — Feuilleton: Nach vierbündert Sichren (Fortsetzung.) — Jüd. Allerlei. . Zntzalt »er erste« SeUager Auf, nach dem Osten. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: B«lin. München. Darmftidt.— Vermischtes. - SnhaN-de, ,wette» DHage: Literarische Umschau. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland:. Heilbronn. München. Belgien: Muffel. Palästina: Palästina. 7 —Piwsgostsche LrUaae: Ukcher Schiurlerne, ernen. (Fortsetzung.) — Königsberg. Wh Dsrantwortüche Rsdaetion: OSrar Lehmann ln Mainz. — Expedition des ^JSraelirE. Schottstraße Nr. 2. Mail«. '.Druck und Brrlsg ds Job. Wirtb'fchen Hofbuchdruckerei Actien-Gefellfchaft in Malnz^.-/^ . 7 Hlerz« drei Psttagen