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Der Israelit · 1887-11-10 · Heft 87 (10.11.1887) · page 21

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Journal
Der Israelit
Volume
28 (1887)
Issue
Heft 87 (10.11.1887)
Date
1887-11-10
Page
– (sequence 21)
Language
German
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’-r* - Tiifi-^tfm JiMMmf 1563 Die ödföjjfmtfl. (Oicrflnft.*) Dcr Lehrer Iäfjt die Schöpfungsgeschichte nach den Worten der Bibel erzählen, alsdann folgt die Durchnahme wie folgt: Womit beginnt in dcr heil. Schrift die Erzählung von dcr Schöpfung der Welt? Sch.: Am Anfang. Wan» war das? Sch.: Als noch nichts Geschaffenes da war. Was trat mit dem Anfänge ein? Sch.: Die Zeit. Wann begann demnach die Zeit? Sch.: Mit der Schöpfung. > Wann wird sie aufhören? . Sch.: — Wer war aber vor dem Anfänge, vor den» Beginn der Zeit schon da? Sch.: — Wo sicht Gott dcßhakb, i n oder außer der Zeit? Sch.: — 2Las heißt das, er sich! außer der Zeit, für ihn gibt cs keine Zeit? Sch.: Er ist zeitlos. Wer hat denn die Zeit erschaffen? Sch.: Wovon kann man bei Gott, dem Schöpfer dcr Zeit, nicht sprechen? Sch.: Vom Ausaug und vom Ende, von einem Entstcben und Aufhörcn, er kann nicht Schöpfer und Geschöpf zugleich sein; er ist ewig. WaS heißt also, „Gott ist ewig?* Sch.: — Was würde sein, wenn Gott Seine Fürsorge dcr Welt entziehen würde? Sch.: Wie die Welt durch ihn ans dem Mchts bervorgebracht ist, wie er sic hält in seiner allmächtigen Hand, so würde sic auch, olle Sonnen und Monde und alle Geister in ein Nichts zurücksinkcn. Welche Libclftcllcn sprechen von dcr Eroigkeit Gottes? Sch.: — (Psalm 89,53:146,10; Hab.1,12; 3cs. 44, 6; Jcs. 63, 16; Psalm 102, 28.) *) Vir trcütn in diesen tkalcckcicn nicht alle möglichen ^rcgrn ccfcn, dir der i'tSrtr beim »Kterridite a» den Lcküler pkLrn kann oder s:r!U. denn oft wird die Snisrc« LrS Schülers anders sein als die, welche wir von ikm erwarten. Älst-aL« gilt es. durch geschickte Zvischennegen die richtige Änlwvtt ans de» Schüler hrrauLznentwilrän. und darin deftehr dir Kunft des tüchtigen ^ebrers. Unsere Äorechrsr» sollen nur den logische richtigen e^edaotengang angrdeo, nach welchem das Thema zu behandeln iiL — Red. Was bringt die Zeit an allen Geschöpfen hervor? Sch.: — Worin besteht die Veränderung, welche die Zeit au allen Geschöpfen hervorbringt? Sch.: Sie altern. Altert Gott auch? Sch.: Nein, denn er hat nichts Zeitliches au sich. Was kann an Gott, da er nichts ZeitticheS au sich hat, auch nicht ftattfindcn? Wft ist Gott dcßhakb? Sch.: — Was heißt, Gott ist unveränderlich? Sch.: - Warum muß Gott außerdem noch unveränderlich sein? Sch-: Weil er der absolut Vollkommene ist; das kann aber nur das Eine, Ewige, Unveränderliche, absolut Dasselbe sein. (Zu entwickeln und zu erklären.) Weißt Tu Dibclstcllcn, die dieses sage«? Sch.: — (Pf. 102, 27; D<m. 6, 26.) Welche Eigenschaften Gottes lehren uns die Worte: „Am Anfang*? Sch.: Wie heißt es in dcr Schrift weiter? Sch.: schuf Gott. Was heißt schaffe»? Sch.: - Wer nur vermag zu schaffen? Sch.: — Womit schafft Gott? Sch.: — Welches Material hat Gott dazu nöthig? Sch.: — Wodurch ist sein Schaffen bedingt, wovon abhängig? Sch.: Von seinem Wollen. _ Warum kann dcr Mensch nicht schaffen? Sch.: — Wessen bedarf der Mensch znm Arbeiten? Sch.: (Kräfte, Zeit, Material. Werkzeuge.) Wessen bedarf Gott zum Schaffen? Sch.: — Woraus hat Gott die Welt erschaffen? Sch.: — Wi, nennen wir Gott, dcr zur Verwirklichung seiner Absichten, nur seines unbeschränkten Willens bedarf, wer! Nichts ihn an der Ausführung seines Willens hindert? Sch.: — Was heißt Gctt ist allmächtig? Sch.: —

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