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Der Israelit · 1887-04-04 · Heft 27 (4.4.1887) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
28 (1887)
Issue
Heft 27 (4.4.1887)
Date
1887-04-04
Page
– (sequence 3)
Language
German
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483 ranbi&rit schilderte Redner die Bedeutung der 'lüc.ncn Feier und die Berdicnsie deS Jubilars, 2>edci er n. A. den Ausspruch der Mijchnalehrcr;u dem dikswöchentlichen Tlroraubsckmittc cilirtc: 777^:-. ry./n rt'TZ' rrrrj m nrx r^r^n rb'yz -i-w rrrrn nnw ni-T?“ tost *r:?> rrno m nrx üiuit die Qualnät oder Quantität der rkcittnnge» m liier entscheidend, sondern der Brille, der dieselbe cnengt- Theorie ist die geistvolle Mutter, -Ausübung die holde wählt!,neige Tochter, der Witte der r.mv.(\c Batcr. Tic dem über das hochbctagtc tS:ci»ciialtcr der babrilorrischen iZuden höchst erstaun iLir Rabbi Iockianan zu Tdcil gewordene Er»vi?enmg: nps-jo *2? 'zzrrzi tt-t habe ans den greisen .»'.idilar vollinhaltliche Anwendung. Tenn Morgens und Abends, ob Sonnenschein oder Rcgenwetrcr, erscheine er »rros 2^, was um so mehr hcrvorgc» bode» zu werden verdiene, n!S Herr t>urcn!>cinrer indit sn den 2^cnschcnlindern zählt, denen cs vergönnt sei, im vorgerückten Aller sich der wohlverdienten Ruhe hingegen zu können: v.? on ni iM-3 sei cS. die regelniähige Andachrsverrichtimg im "''Sttrshaust, was dem greisen Manne Mraft und Fugcudrrischc verleihe, das; er rrov der Heroen Schia- >>'.!3schlüge, von denen er hcimgesnchl worden, trov der ihm durch den Tod in der schönsten Füuglrngs-!'!ürl»e entrissenen vier Söhne, nngebrochen und ungcs'liroacht au >töir»cr und l^eisi dastehe. 'lnr Nebcrrcichnng des Ehrengeschenkes, eines tünnlerisch gearbeiteten Silberpolals n'.it »inniger Anschrift, Namens der Lunagog-nmirglic-cr begab üch nach Bccndignn' des Gottesdienstes eine Teprriatimi in die L^o'mug des Jubilars, wo ne eine zur Ansrcich.uu:.: ocs Inbitäumpaares Seitens höchsten Ortes, ans der Nabiuetskanzlei Sr. k. Hoheit!es Brin:rcgcntcn, zugeüelire prachtvoll aus- - enarierc Bibel mit einem Huld», ollen GelcirsÄrciben rorgenurden hat. Ter Führer der Deputation, Herr Tr. A ll. T. Fc n sr, hielt eine geistreiche Ansprache und verlas das allerhöchste Schreibe::, welches folgenden Inhalt hatte: königliches bayrisches Hofsckrctariat. 2V.Llkärzl887. ..Euer Hochwohlgeboreu! Seine tönigtichc Hoheit der Prinzrcgeut liabeu 'cn der seltenen Feier, die Wohlgcborcn hcntc bcacheu. >tcnu!uis; n halten und ::abcn mich beauflagt. Ihnen aus Anlast dieses schönen Festes dcitolgendc Bibel zu iitorminclii. M'i! dem Ausdrucke ^rrüglicher Hochachtung habe iä, die Ebre zu sein lnicr Hochwoirlgeboren cract*r*:f:fr Hofralh von "lug. ' Au Herrn Ä o s c s E t 1 c u h e i m c r, Amiguitätenhändler, Hochwohlgeborcn." 2k?ächtig ergriffen von der gnadenvollen Güte und L/icbe, mit der unser allvcrrhrtcr LandrSfürft alle seine Nntcrthancn, ohne Unterschied der Nationalität und Konfession umgibt, verlieh Redner feiner wie auch der lonalcn Besinnungen seiner Glaubensgenossen gegen Se. to. Hoheit und das Allerhöchste Wittclsbacher Haus mit den Worten des Psalmisten Ausdruck: n-r *?2 -y ztr 2t, pirrrc*. „Iu seinen Tagen blühet der Gerechte, und des Friedens Fülle, bis der Mond nicht mehr." L^ixd 'er *.t vnrN* c*o?2 12 orem 'er jr ror ob?. „Sein Name wird ewig fein, in der Sonne Strahl fein Name svncstcn. mit ihm segnen sie sich, alle Böller preisen ihn glücklich! Mit einem dreimaligen Hoch auf Sr. St. Hoheit, worin sämmtliche Anwesenden begeistert rinstimmten, entledigte sich Herr Dr. Fcnst seiner ehrenvollen Aufgabe. i>l. WcißlovitS. AuZ Bayer». Tic in der jüngsten 2kr. dieses gcsch. Blattcs cnrhaltcnc Warnung. bezüglich des Ziousumsvon?2i-Lt>cin ohne durch vertrauenswürdige ,'icngnissc über daS rr.rz Gcwisthcit erlangt zu haben, dürste auch für manche der geehrten Herren, welche ->L-2-Bricsc ausstcttc» und hicmit die Garantie für das rnr2 des Weines übernehmen, eine wohlmcirrcndc Warnung fein. Manche begnügen sich nämlich mit der negativen .-.pwi, nichts NachthciligcS über den Verkäufer dcS Weines gehört zu haben, was aber, abgesehen von dem p, auch laut Erfahrung in keiner Weise zu rcchlscrtigeu ist. Tas jüdische Publikum aber überlaut die BcrautworHichkcit bezüglich 2.-72 sowohl als auch bezüglich 1-.2L2 yzn len L'ctr. Resercuzeu, nicht selten selbst gegen die persönlich culgegcngcscvlc 2lkciuuug über den religiösen vharaüer des betr. Weiuverkäufers. was riümcntlich in Holland häufig der Fall ist. Ein anderer wiederum hält »'eure Acusternng über den Werth des bclr. -ro-BriefcS zurück, um die Autorität der betr. Referenzen nicht zu verleben. Mögen daher die betr. Herren Rabbincn Borsicht üben, um nicht nnbcwuht r«-2e.2i »c:n zu sein, und sich strenge an die Brstimmulig des -'"p '*0 nyn mr» halten. S. Aus der Provinz Posen. 20. März erhält die „Bcrl. Bollsztg." trachstehende iUittljcilunfl: Das Promuzial-SÄnlkollcginm der Provinz Posen erlies; an die Borstünde der Slmagogcn-Gcmcindcn derjenigen Städte, an deren staatlichen Gymnasien jüdischer Religionsunterricht ertheilr wird, in jung- »'rer ^»cit folgende Berfügnng: „Rach einer Entscheidung des Herrn Rtinisters der geistlichen, NntcrrichtS- und Mcdiziaal-Ängelegenheitrn besteht eine Bcrpstichtung des Staates zur Gewährung nicht christlichen

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