Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 15 (21.2.1887)
- Date
- 1887-02-21
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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255 sprechen, nur in Parenthese wollen wir mitunter einen kleinen Eomnicntar beifügen. Ta» jüdische i:olt Kat nicht einen einzigen dedeulrudrn Mann hervorgedrcchr, neun man allenfalls Spinoza auSnimmr. Tenn Maimouides wir seine» Gleichen wann Diebe. (Deutsche Lchrifrrn S. 28.) Und fort müssen sie (die Juden, S. 47 t). Tie Juden sind ali Juden in jedem europäischen Staate fremde, und als Fremde nichts anders als Träger der Verwesung. S. 471. Schasst nnL alle Jude» sott, welche deansptuchen, in Teutschlaud als Juden epistire» zu dürfen. E. 523. Wir find ganz von Palästina durchwochirn. S. 468. Z'azaruS in ein grünllichst rassrnfiolzer Jude S. 4«0. Tie mit dem Iudenlhr.we stark bemrngrr Ärichsdonl. S.487. (Bnnenglr ist günitigl- Die Älliancr irrarki.e ist uiebrs a!L eine dem FreimauerlLum ähnliche internationale Verschwörung zum besten »er jüdischen Weltherrschaft £. 27. (Ist das Deutsch'{ DaS ist der Dialekt des deutschen ünusemirrudunceS.) .'lirniond hat ja nnhr für daS Iudrnrhnm geihan, als Antiochus «rpipdancS S. 27. (<^eichiLle ungenügend lj Niemand hat jemals die in Deutschland wohubafren Juden, yrhjndrn. ihre Sohne :n beschneiden. Koscher zu essen, deu Schaldej: und alle jüdischen Feirnage zu halten S. 101. (Ist das Deutsch? Das ist gemanichelr.) Dast der jüdische Stamm einst der Welt die Verehrung des einigen Wetiti gegeben hat. ist nicht wahr. S. 104. (Haben ts etwa die Urgeiniamn. die Verehrer Sdins gerhan?» Unsere Auigabr den Juden Deutschland» gegenüber wird nicht von der NaLstknliebe. sondern von der Feindesliidr dilrrn. S. 107. Die groddlächrigr beiblichkeit des den ersten Menschen nach diner Natur und seinem Ausj.hen lurtenden. im Baradittr ULÜcren gehent-ru bei Abraham Kalbsbraten essenden, dem Mojes sich von der Nordseirc rrigendrii Iudengorres. (P iui ') nrau Rebrika und Ja lob begaunern bei wildgemachkem Hanuaclbratrn den blinden Isaak S- 4L4. (Pf ui!) Lies ist uns Adam und t5oa? Was Lbrabam. Isaak. 5a!od : Was Mojes und D avid i Fremde sind sie uns. sie gcl eu unser «>rn;sinden nichts an. Sie sind schlimmeres als nur glttchgiltig. 2i5cUt Ihr die onhodoren Satzungen und Anschauungen nicht, ihr deutsche» Väter, so schani l^uch zunächst die bidliiche (Geschichte des alten Drstamrur» vom Halse, aber io gründlich, daß ihre Namen in G'igrn&crt Surer Kinder we grnanm werden dürfen. S. 175. (Die kehlen drei Anstdruche kennzeichnen Herrn Cagarbr noch in einer andern Sigcn- »chast; wir müxren besorgen, urnerbald 8 Tagen eine vrirnütche Anklage wegen Vrjchimpsung der Sritters der christlichen Rcli <lrrn ru erhalten, wollte» wir in diese Anblick iallrndr t'itare ocn L. 115, S. 120, S. 232 birr nrederschrciden. Doch t^>rde. meint Dr. Berliner S. 5 der Vrochüre. der Misiionslchnn Narhanael, eine solche Vlumenleie sehr :u empfehlen Mn. Ifg würde eine solche Zusammenstellung christlicher Äeuste- -Ur^n Ur‘k llrtKeile eines deutschen Proseiiors ihr bester anvls dir jüngst gebrachte bunre xane über den Verkam «ltgronSgrseplicher Rrguiülra und jüdischer Speisen — hic U«Ja». hie MlraO , 58. Rrginnen». nach andern LeSenen sogar bat 5. -.rwrecorps bestand zu einem Viertel enL Juden, deren Herr -khniann io Main; unter MoltteS Oberleitung 75.000 'rrmr'.are kanme.-) tzipmann Zun; und seine Verehrer E. 120. v"** ^nmder Red.: verübt auf einem DruckirLler aus Jahrgang 1870. Statt .15^>00 jüdische Soldaten im (Unter .(Exemplare' versteht Herr Lagard« die jüdische» Sol» daten, die er anderswo »Palästinenser dienstpflichtige» Alter»" nennt.) Man glaubt eine Zigeuner- oder Äofadcnmuttct zu" hören, die ihre Kinder reinigt (so cou.menlitt Herr Lagach« die Zunz'sche Ucdrrsel'ung eines der ergreifendsten religiöse» besänge. S. 125.) Dap die meisten dieser „Dichtungen" (vo» Zun^ nicht in den «Vorirsdienst, sondern lediglich in eine Bierzeitung gehören, ist wenigstens mir nicht zweifelhast. Ich finde jür h'enrc, die diesen Nurclh bewundern, keinen Platz in Deutschland. S. 112. („Unralh" ist ein h'iedlingswott de» Herr» La» gardr; „Unralh" finde» man fast auf jeder Seite). T er Wucher ist ein N a t i o n a l l a st e r der Juden, ist ibnrn überdies in der allbrkaunten Stelle ihre» Gesetzbuches (V. 23. 20 u. 21) von ihrem «Volle in allcrhöchstergener Person schon lange, ehe es Deutsche und (shristrn gab, warm und unniistvrrständlich an ihr hartes Her; gelegt worden S. 143. (Also nichl einmal die Vibcl versteht der Göttinger Semilist oder will er diese längst ettäne Stelle nicht verstehen?) Unsere Dichter, unsere Vaumcister, die Verfasser unserer Weisihümer und «Vesrybücher, von denen vermurhlich Lipman» und Abraham nicht einmal wissrn, dop sie existitt haben, diese alle stehen mir zu hoch, als daß ich sie gegen den Unverstand und die Leblosigkeit zugrwandener Asiaten zu vrnheidige» nöihig hätte (das, der ziigcwandenr Asiat l)r. Adolf Berliner leblos sei. wird der eingeborene Suropäer b'agarde, nach der Lektüre der Vrochüre „Paul de Lagarde, nach seiner Natur getkichncl" wohl selber nichl glauben.') S. 143. Die Asiaten Kaufmann, Ziemlich, Rabmer, Frank», Berliner. S. 144. Alle grös-rnn Werke von Zun; zeigen . . . eine Mtthodplosigkeit. die ibrcS gleichen sucht S. 146. Aergere Judenfeind« als Zun; Ziemlich, Kaufmann. Nahmrr, Frank, Berliner giebl es gar nicht E. 158. (Jetzt wifjen's wir: Herr Logarde ist ein verkappter Philvsemit; er liebt unS.') Zgir ignoliren dir Juden, welche unS in daS «Vesicht die Vottrrsilichkeit ihrer Rasse rühmen, während diese Rasse zw« Iahrrauscude hindurch in fortwährender Verarmung des Gciste» und des «^euiülhes hinsiccht, während wir auf die Raste nur lei Pferden, Rindvieh und Schafen «Vewicht legen S. 162. (Wir lcnnen diese Verhältnisse nichl so genau und sind incomperent. hier tnitzurrdca; wen» eS aber Herr b'agarde steif drhauplct, so »ollcn wir es ihm glauben.) Das ist eine kleine Bliiiiienlese aus den denksÄen Ergüssen deS Herrn Prof. Paul de Lagarde. Welches Recht aber, so fragt Herr Dr. Berliner, tiat denn Prof. Paul de Lagarde, mit seinem Dcutschtdum so viel Aufschrns zu machen? Er, der bis gegen 1854 mit seinem deutschen Ramen Bötticher existirte, bis dahin mit diesem Namen in der Littcratur bekannt geworden war und seinen Ruhm als Gelehrter begründete, dann aber aus Liebe zu einer Großtante den französischen Namen de Lagarde a n n a h m! Er. der Deutsche in seiner Urgcstalt, der sich 1851 dem ^Napoleon, damaligen Präsiden- „tcn der ftanzösischcn Republik, gleichsam zu Füße« „warf, um von ihm die Erlaubnitz zu erflehen, ei» „Drdenszeichen, daS vom Baron Theodor von Neudemsche» Heere'. sek» der Setzer 75.000. Ter Trvcksehlrr wurde sofort berichtigt.