Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 12 (10.2.1887)
- Date
- 1887-02-10
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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206 den gehörigen Punktationen, sondern sogar auch mit den Neginolh versehen. Letztere sind sogar so fein aufgctragen, das; man heule eine solche Arbeit kaum mehr, höchstens nach mcdrmonallichen Anstrengungen, zufammenbringen würde. Tcm Anscheine nach wurde dreier Eodcx lange bevor noch die Buchdruckcrknnst erfunden war. angefcnigl und zwar zu einer Zeit als den Inden das Vorlescn aus der Thora in den.Synagogen strenge untersagt war und wurden dafür die Haftorath von einem 5k naben vor getragen.*) Auf der vorletzten Kolonne (112p) finden sich folgende Wone: ysr. *in P"£2 ’C" *icn r:r r:m 212 ri-csr”» *3 i2'r-: Ta nun in dem Worte „Iifchar* die beiden Iud punctirr sind, so will man daraus schlichen, da» beide Buchstaben eigentlich das Tamm bezeichnen und zwar das Jahr *r*rn *jSö *2 (r»020).**) An diese Worte schließt sich dann die Bemerkung, da» dieser (5oder von dem berühmten Arzre Menachcm Bcchar schlomoh Ecsana aus der Gemeinde Aslona angelauft und dann sammt seinem Tikun (Futteral) der jüdisch-italienischen (Gemeinde von Korfu zum beschenke gemacht wurde. Ans der letzten Eolonnc dann, die wahrscheinlich so eine Art „Nachtrag" ist, befindet sich die Hasrora!^ von "2". rcn?, r2r, die der Schreiber vergeben haue, in der Milte des Eodcx anzubringe». <5*ii;cr hier circulirendcn lieber« liefernng zufolge soll dieser Eodcx noch vor ungefähr einem Jahrhundert im hiesigen großen Tempel bei besonderen Feierlichkeiten verwendet worden sein.* Unser erlauchter König hat die beiden indischen Banquiers Allarkni, die sich i:n vergangenen Jahre nm die griechischen Kriegsgefangenen so verdien: gemacht haben, zu Lssiciercn des Erlöser-Ordens ernannt. •) Anm. der Red. Unser geehn,» Mirarbeiler sckrint nich! ru wissen, dox noch btutt in vielen ist. «gemeinten solche Rollen der H.israro:d, «ne er sie beschreibt, im Gebrauche und. Lo dirr in Main; und in vielen anderen Gemeinden 2üddeui'Llands. Hollands. Rußlands ec.?.nm. der Red.; Si-ir können dreier AnüLr niLr rusrimmrn. Lus vielen a'.ren Urkundea und Marrlord in «rilLriiL. dax. man im en'rrrr Iabrdurrderl dieies.gabnouiendS niemals f’;!“ schrieb. sondern üers ~'ZT, Als vor circa llr» Iedrrn bier in Main; Hnndene von clrrn Marrborh ausgegraben morden, da iand sich rrvbl p'22 X*222>;daS mar dre elrcne mir godres;abl: aus den noch älrcrn war eine IadrrSzal-l nick: angegeben; io au» der des Radanna Meschullam den Rctanna Rabbi Lalonimo» aus ilucka auS dem »cuv.ren Ialrrdundrn dev' gcrvrbnliäin ^einrcdnung. wäbrend NT.'.' mir lli*I idrnriitb i«> 7*2 prr*- i 1252«: riiLl ater “*£7 2*2 oder 2*2. sondern *‘2X2 2*2 *7x2 **2,;2TTu *'» »« dalrer anruncdmcn. dax auch daL-2* oder das 1 des rrwäbnreu 2**^ prinkrirr war. so dax die Rolle nm 2 oder 3 Iahrhrrrrdene jünger als angegeben in. Asiatische Türkei. Lmyrna, 18. Januar. Es gereicht mir zur Freude, Ihnen heute einen hochherzigen und edlen Akt des Königs Georgios von Griechenland mitthcilcn zu können, der abermals davon zeugt, wie dieser gerechte und edle Monarch über unser Volk denkt und wie hoch er dessen geistige Leiter achtet. Anläßlich der vor wenigen Tagen erst erfolgten Grofssährigkeirserklärnng des.Kronprinzen Ko.istantin bat der 5rönig allen griechische Metropoliten (Erzbischöfen) und Bischöfen und auch vielen Prälaten des benachbarten türkischen Reiches hohe Orden verliehen, so erhielten der hiesige griechische Metropolit, Monsignore Basilius, und der hiesige katholische Erzbischof, Monsignor Timoni, die CommandcurS-Insignicn des Erlöser-Ordens*) und dieselbe Tccorariou erhielt auch unser verehrter greiser Obcrradbincr Abraham Palarro. König Georgios bar so bezeugt, da» er eine» Unterschied der Eo»- fession nickt kennt, und daß er den Rabbiner der jüdischen Gemeinde von smyrna ebenso hoch hält, wie den hiesigen katholischen Erzbischof, die Beide große Tiöcescn verwalten. Unser greiser Lberradbincr war von dieser Huld des Königs von Thräncn gerührt und gelobte er, für dessen Wohl fortwährend bereu zu wollen. Tie so dccorirlen drei geistlichen Ehcfs unserer Stadt haben sich dann gegenseitig zu ihrer Auszeichnung grarulirr. Dem Könige Georgios rufe» wir jedoch zu: 7V.2 erv 2x*>2" ^dx -;o* Nr: z* x22 yj 2-221* 7:2 22? 222 r^nn* -.rnrrrni (** .rsr* ncp'^pcrrxrt n*2s 2227 F e » i H c t o u. Wichaer. 6rjählu,:g von S. Lohn» Verfasser von Gabriel. (Fortsetzung.) Mostrich aum'orlcte erst nach längerem Bedenken langsam, jedes Wort schwer betonend. »Wenn ich oncn und ehrlich^precken soll» wird meine Meinung genau von der summe abhängen» welche Euer Gestrengen u:ir für meine Mitwirkung bei diesem Leerte christlicher Barmherzigkeir zu bewilligen die Gnade haben werden. Und auch daS *) Änm. der Red-: Ter griechische Griöscrordea bezieht sich aus die Grlösung Griechenlands von der türkischen Herrschaft. **) Är.r.txf. der Red.: UnicreL LSinenS «nmammr der xösig von GrieLeuIand «bekanntlich ein Lohn deSXönigS von Dänemark) nur bcr werdlichca xisie nach gerechnet dem Hause HoNlein: er grbörr vielmehr dem rkandgräilichea Hause Hcjsca- Rumxenheim an.