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Der Israelit · 1886-12-09 · Heft 96 (9.12.1886) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
27 (1886)
Issue
Heft 96 (9.12.1886)
Date
1886-12-09
Page
– (sequence 17)
Language
German
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&v» MS r% für das SA- Brthodoxe «Tudemhums-A Mfe; mm? mm Knblii Akiba Lger.j (Porrrail Teile iGTvt-)- ^>?EDW er in der llcbcrfdjrift genannte große Mann hieß eigentlich mit seinem Familiknnamcn G i n s, seine Mutter war eine geborene (5 ge r. Er selbst nnterschrieb stets: Akiba Gins ans Eisenstadt. ans der Familie Eger. Im J Laufe der Zeit wurde der Name Gins vergelten, und der Name Eger trat an dessen stelle. Nab bi Akiba Eger wurde in Eisenstadt in Ungarn am II. Eticschwan 57.22 (1761t geboren, sein Vater Rabbi Moscheh Gins war ein Nachkomme des berühmten Frankfurter Radbinen, Rabbi Abraham Brodi, Verfassers des Werkes crrzx rrx. seine Mutter Gictcl, war eine Tockter des großen Rabbi Akiba Eger aus Halberstadl, Verfassers des Werkes tmrt r:rr. Wir haben dieses großen Mannes in unserer Erzählung „Ter königliche Resident" erwähnt, da er als sechsjähriger Knabe den vom Rabbi Värman nach Halberstadt gebrachten berühmten Rabbiner Rabbi Hirsch Margoliorh rnit einem hebräischen Gedichte begrüßte. schon in frühester Jugend zeigten sich bei dem sungen Akiba so bedeutende Anlagen, daß ihn seine Ellern nach dem benachbarten Maüersdors brachten, wo er bis zu seinem .zwölften Jahre unter der Leitung des dortigen Rabbincn. Rabbi Narb an, fleißig dem Studium des Talmuds oblag. Zu teuer Zeit lebte ia Breslau ein Bruder der Frau Gins, *» Einige Itonrea nnd de« lrri'ucörn. in bi«?en Blärrern Lercirs deixrvchenen Lorten en«L««LL- Rabbi Wolf Eger (später Rabbiner zu Leipnik in Mähren), welcher mit seinem Schwager in Eisenstadt häufig gelehrte Briefe wechselte. Breslau war damals eine Stadt voll weiser Männer und -schriftgelehrter. An der spitze derselben stand der Rabbiner Rabbi Jose p h T h e o m i m, der Schwiegervater des Rabbi Wolf Eger. Einst beschäftigte die jüdischen Gelehrten von Breslau eine ralmudifche Frage, die sie alle nicht genügend zu beantworten vermochten. Rabbi Wolf tliciltc sie seinem Schwager in Eisenüadt mit, der sie seinem zwölfiährige» Sohne vorlegte. Der Knabe fand die richtige Antwort, die nun in seinem -kamen, nach Breslau berichtet wurde und dorr gewaltiges Aussehen erregte. Man beschloß, einen Wagen nach Eisenstadt zu senden. um das wunderbare Kind seinem Elrcrnbause zu entführen, damit es in Breslau Gelegenheit sinde, seine herrlichen Anlagen gebührend anszubilden. so kam der junge Akiba in das Haus seines Oheims zu Breslau. Als der Schreiber dieses in Halberstadr seinen Srndien oblag, zeigte ihm der damalige Klansrabbiner, Rabbi Joseph Eger. ein Lohn des Halberfrädrer Rabbincn Rabbi Akiba Eger, einige Briefe, die sein Barer von denen berühmtem Bener und Namensbruder empfangen harre. Ter Halberüädrer Rabbi Akiba Eger war nämlich ein Sohn des Rabbi Wolf Eger, und er batte feinen Vetter ersucht. er möge ihm seine Erinnerungen an die Zeit, die er im Hause seines früh verstorbenen Vaters zugebracht, mittheilen. Aus diesen Briefen ’ifr mir erinnerlich, daß der zwölfjährige Knabe, als er nach

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