Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 77-78 (28.9.1886)
- Date
- 1886-09-28
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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tai;<) Muley in die Shiiagogegekoinuren ist. wird er anck) nach Hause zurückbegleitet. Draußen vor der Shnagoge bildet die (Gemeinde Spalier und empfängt ihre« Seelsorger mit dem OJrafa’; - C"n7 -n;*n C'TZ uiib mul) der Gegcngrnß lautet wie oben ' mitgetheilt. Hierauf begeben sich die Söhne zu ihren Gltcrn unb die Schüler zu ihrem Lehrer, um auch denselben die übticheu Wünsche darznbrmgcn und sie nach Hause zu begleiten. Das ^tachresseu am Nosch Haschauah bestehe gewöhnlich aus Znckerwerk, Fischen. Hammelfleisch und süßen Früchten. Nach dem Nachtessen wird daun gewöhnlich der Traktat „Nosch Haschauah" aus der Mischnah vorgetragen. Zu. Schacharilh werden die Gebete .von n/ys 'KN2 >2 bi» zur Stelle 21:12■ "mmr. '121 >^22"» ycu* icn? von einem der Notablen der Gemeinde vorgetragen, woraus der Hasan vom Nosch Hakahal und dem Nosch Haknesath begleitet vor den Almemor hintritt und mit dem Gedichte '121 'irycr;2r*rn cwx seinen Vortrag beginnt. Das ncr: wird von der ganzen Gemeinde stehend gesungen. Zu Maftir wird der Mnley anfgcrusen, der sich den Abschnitt aus der Thora selbst vorlicst: inrO '>"zu*n inrci. Hierauf tritt der ypm vor den Almemor hin, während zu dessen Nechlcn der Mulch und zu dessen Linken einer der Ghachamim steht, die ihm die Neihesolge der Tekioth leise vorsagen. Ter Schofarbläser beginnt sein Amt mir dem Gedichte nyrra nty das er laut absingt. Nach dem Blasen beginnt der Muley sogleich mir dem 'i:i?)pin n:n:i und sofort . bis zum Schlüsse: :rpi *n?»s% N*n nr-Ki. Hierauf tritt wieder der Hasan mir dem Nosch-Hakahal und dem Nosch-Hakneseth zur Rechten und Linken vor den Almemor hin und beginnt dann mit dem Mnssaphgebete. Bei der Abodah erhebt sich die ganze Gemeinde vom Fngboden und wirft sich der ganzen Länge nach aus den Boden nieder. Der Pricstersegen. wird bei uns am Rosch-Haschanah zweimal. Früh und Mch mittags, ertheilr. Nach rßriy tritt der Lchorarbläscr abermals vor den Almemor hin und bläst die pV?ip z"s^z\ Letztere werden aber ofr auch von einem der Ehachamim geblasen. Zum Taschlichgebere begibt sich die ganze Gemeinde zürn Amu-Darja hinab (d. lr. zu einem Illebcnarme dieses Flusses, der sehr sirchhalttg ist), in welchem Flusse schon viele .unserer Glaubensbrüder 22'.i ihr Leben iu demselben gelassen haben: 2271Z? ~2'Z'? 12T1/N 227' rem 2'2'2 2”n? 2pn:i 222: zr 12721 r’irr*?) n:~2 p**? X221 i:r/rp? 71^ -cir 71p : rncs - i2ir*Tp r'2 Bi 11 x o c c 0. Gin schrctllicher Gebrauch ist in Maroeeo iroch in Mrafr, nach welchem die Jlwen die Köpsc cmhanplcler Rebellen einsalzen müssen. Glu.St aib bei Marakesch, tvelcher kn seinem Distrikte eine Rebellion niedergeschlagen, hat die unter seiner Gewalt stehenden Juden neuerdings zu diesem traurigen Geschäfte gezwungen, um damit seinen Vorgesetzten einen Beweis seines großen Eifers zu liefern. Feuilleton. W i ch a e k. ig von S. Koh», Berfaffer von Gabriel. (Fortsetzung.) Tie Gymnasiallehrer liebten damals (vielleicht auch jetzt noch) die Privatfchüler nicht, gaberr den sechs Jahren'unter ihrer Leitung Stehenden den Vorzug mtd Michael Klein wurde einer sehr strengen Prüfung unterzogen, allein er bestand sie irr glänzendester Weise. Als er sein Zeugnis; seinem Pflegevater mit der Bittesandte, dasselbe auch seinem würdigen Lehrer, dem Pfarrer Willibald, zu zeigen, waren nicht nur die Beiden, sondern auch die neunjährige Sara so entzückt, daß sie ihm einen herzlichen, rührenden Glückwunsch zu diesem wichtigen Lebenscrcigniffe schrieb. Brack und Sara hatten erwartet, daß Michael nach mehr als halbjähriger Abwesenheit zu de'.: hohen, jüdischen Feiertagen, die in den Herbst fallen, nach Hause kommen und diese bei ihnen verleberr würde', aber er schrieb zu Roschhaschonol) Glückwünsche (an den Pflegevater hebräisch, an asm deutsch, der an den Pfarrer gerichtete Brief war lateinisch abgesaßr) und erklärte, daß cs ihn zwar mit großer Gewalt zu ihnen zöge, es ihm aber aus mehreren Gründen unmöglich sei, Nikolsburg zu verlassen. Bor Allem halte ihn feine Pflicku als Hauslehrer in Gisler's Haus zurück. Gr könne den Unterricht der Kinder ohne deren Nachrbcü nicht io lange unterbrechen, -seine Schüler hätten ihn so lieb und hingen ihm w innig an. daß sie ibm weil mehr als ihren Gltcrn gehorchten, im? er habe die Berpstichrung übernommen, die Knaben an den hohen Feiertagen in der Synagoge neben sich heben zu lauen (da Grfterer als Vorsteher obenftnnftnd, konnte er die Knaben nicht in seiner Näbe 1} Zuur rüdnchcrr