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Der Israelit · 1886-09-09 · Heft 72 (9.9.1886) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
27 (1886)
Issue
Heft 72 (9.9.1886)
Date
1886-09-09
Page
– (sequence 3)
Language
German
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1201 litt) vielfach cmpfiiukurii Bedürsnijse abzuhelsen. 3'jitfl)I fdjll cd nicht an Handbüchern zur (^ilcnnuisi l>cr 3du’i1iiirtl> in fast allen lebenden sprachen, a!*cv cs ist uns auch nicht eine cimiflc Uebenragnng bekannt, welche eine correctc, mnfasscndc ZusammenfuilmiCI aller für den Schächter erforderlichen Bestimmungen dardictet. Das vorliegende Buch enthält im Anhang eine.Revue über einige der bctamttcsten Handbücher für 2'2nw und lucift darin in gründlicher, überzeugender Weife die Uncorreethcitcn und Blangeln derselben nach. Bürgt nun auch schon der Name des Herausgebers für eine umfassende, zuverlässige Tarftcllnng des behandelten Stoffes, so hat die Bescheidenheit desselben noch zunr Ueberfluß die Approbationen verschiedener Rabbincn cingeholt, und sie dem Buche cinverlcibt. Wir heben aus denselben hier nur den Lchlußsatz der Approbation des Rabbiners von .)tolm, Herrn Tr. I. Guggenheim hervor: 7>-.2"-7 JT2B N1327 ffTpft P2N7D 7N 73 0X1 ,3T rnro 7«t3d ns' n7 vtpryns rsnyn ym 137' : 13317 b 27V' *"n Der Herr Herausgeber hat im Interesse derer, welche nicht im Staude sind den hebräischen Text 'gl verstehen, diese Uebcrsctznng veranstaltet. Weit entfernt den hebräischen Text verdrängen zu wollen, soll diese Ucbersctznng vielruehr zu dessen allgemeinem Verständnis; führen, weshalb dieselbe auch nur mit der hebräischen Ausgabe des dto** m*D in den Buchhandel gebracht wird. Der Preis der Hebräischen und übersetzten Ausgabe zusammengebunden beträgt 2 M. 50 Pf. — Dieselbe ist durch Herrn Distriktsrabbiner Bamberger in Würzburg und die I. Kauffmann'sche Buchhandlung in Frankfurt am Main zu beziehen. — TieicutQcu, welche den dtch7 mio bereits besitzen, können die Ueberfetzuug nur durch den genannten Rabbiner zum Preise von 1 M. 50 Pf. beziehen. Dieselbe ist in hübscher, deutlicher Raschischrift auf gutem Papier in der Druckerei des Herrn Oscar Lehmann, Mainz, hergcstellt. Zur Erläuterung desjenigen Theils, welcher vom Porsche« des Fleisches handelt, sind dem Buche correcte, farbige Illustrationen beigcgebcn, durch welche dem Anfänger eine große Erleichterung bereitet wird. Dem Buche ist im Jntercpc des hohen Zweckes, welchem cs gewidmet ist, eine recht große Verbrei- Umg zu wünschen und erlauben wir uns deshalb die Aufmerksamkeit der Herren Rabbiner und Schächter ans dasselbe zu lenken. Zeitm,gsuachrichteir mtb Eovrespoudcuzv«. rtt u \\ l a ii d. Zchweich a. d. Mosel. Heute flm ri3V 2'2-rV wurden der hiesigen (Gemeinde dieThore unseres Gotteshauses wieder geöffnet. Seit Wochen mußte der Gottesdienst in der.Knabenschule abgehalten werden, da unsere Synagoge rcstaurirt wurde. Froh und freudig schlugen unsere Herzen, als wir das Innere des Hauses, welches jetzt seinem heiligen Zweck entsprechender gestaltet worden, sahen. — Das Gotteshaus gehört zu den schönsten der Umgegend. Wahrlich der Spruch '.3 ynasrc eutt ns »HL, welcher an der Innenseite unseres Heiligthnms prangt, hat sich im vollen Sinne bewahrheitet. — Durch die weihevolle Predigt des Herrn Lehrer Bachcnheimer, sowie durch Ehorgcsange der Schulkinder wurde die Feier des Tages besonders gewürdigt. — Kosten wurden zur Ehre Gottes nicht gescheut. Alle Anerkennung verdienen die Herren Kaufmann Jsay und Ph. Israel, welche für die Neugestaltung des Baues thätig und emsig bemüht waren und das heilige Werk mit Eifer und Blühe haben fördern helfen. Aber auch der fromme Sinn unserer 2-33 msn (Franenvcrein), zeigte sich wieder im schönsten Lichte, indem sie einen prachtvollen Teppich der Synagoge schenkte. — Möge dieses Haus stets eine Stätte des Segens für uns sein und bleiben. Aug. St. Ocsterr. - Ungar. Monarchie. Neutra, 3. September. Ter „N. fr. Presse" wird von hier geschrieben: Am v. September findet vor den Schranken des hiesigen Strafgerichrshofcs die Hauptverhandlung gegen den Bankier Iuffef Salama ans Alexandrien wegen Bigamie statt, zu welcher derselbe persönlich erscheint. Die Angelegenheit bietet sowohl für den Laien als auch für Fachleute großes Interesse, was schon durch die überaus rege Nachfrage um Eintrittskarten zur Verhandlung bekundet wird. Iuffef Salama, mosaischer Religion, der, nebenbei bemerkt, streng religiös ist, heirathete mit Minen seiner legitimen Gattin The'bali Senora, wie es der streng jüdische Gebrauch verlangt , Salama Gamilla, die kinderlose Wimve seines in Tamarhur verstorbenen Bruders Rahmin Salama Iantos. Anfänglich schien die Sache in Ordnung zu sein; später überkam jedoch seine erste Gattin ernste Reue: sie bestritt auf Arrrarhen dortiger Advokaten die Legalität der zweiten Ehe und erstattete gegen

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