Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 45-46 (7.6.1886)
- Date
- 1886-06-07
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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die Rechte der füd. Familien. Heber Herrath zwischen Christen und Nichtchristen. (Fürst Kontakuzin Speranski.) 33. lieber die Erwerbung von Grundbesitz außerhalb der Städte und Dörfer, über die Pachtung von Land, adeliger Güter durch Juden. Miethvcrrrag. (W. S. Losino Losinski zusammen mit dem Minister des Innern.) 36. Sollen die temporären Gesetze vour 3. Mai 1882 in Kraft bleiben? (N. N. Bcstuscheff-Njumin.) 37. Die autisenütische Bewegung. (Fürst R. Bl Golitzin in Verbindung mit den anderen Ministern.) 38. Das Halten christlicher Dienstboten von Juden. Ucbcr das Verbot für jüdische Hanwerker, christliche Lehrlinge zu halten. (Fürst N. N. Golitzin.) 39. lieber das Recht der Verdienste von Juden, Beförderung zum Adclstand, Eciisus von Eigentlrnm und Bildungsgrad zur Erlangung der vollen Rechte. (W. S. Lonno Losinski.) 40. Bethclligung der Juden in Schwurgerichts- Verhandlungen. (E. Tb. de Rossi.) 41. lieber die Möglichkeit der Anwendung der österreichisch - ungarischen Wuchergesctze auf russische Juden. Heber Maßregeln gegen „Exploitation" durch Juden. (Fürst Bl. Bl. Golitzin zns. mit E. Th. de Rosst.) 42. Soll die Appellation von Fremden, wie bei Juden angewandt, bcibchaltcn werden? _ (Fürst N. Bl Golitzin.) 43. lieber die Auslegung des $. 63 der Bestimmungen für Strafen, die durch Friedensrichter beschaffen werden können. 44. Criminelle Statistik von jüd. Verbrechern. (E. Th. de Rossi.) VIII. Allgemeine Fragen. 45. Worin besteht die sogenannte „Judeufrage"? (P. A. Beponof zus. mit Fürst R. R. Golitzin.) 46. Worin besteht der nachtheilige Einfluß der Inden? a) Vom religiösen Standpunkte. 1») Vom moralischen Standpunkte. c) Vom politischen Standpunkte. d) Vom öcouomischcn Standpunkte. (Fürst N. R. Golitzin.) 47. Im Falle dieser nachtheilige Einfluß besteht, welchen llrsachcn wird er zngcschrieben? 48. liebt nicht die jüdische Bevölkerung auch einen guten Einfluß aus? -19. Welchen Einfluß übt die jetzige Gesetzgebung ans die Beziehungen zwischen der jüdischen nnd christlichen Bevölkerung? 50. Sind die auf die Juden Bezug habenden russischen Gesetze llcberbleibse! mittelalterlicher Vorurtheile, oder sind sie der Ausdruck einer klaren Empfindung von dqn Eigeiithsmrlichkcitcn in dem Leben der Juden, oder sollen sie betrachtet werden als ein Versuch, die Ehristcn vor dem schädlichen Einflrme der Inden zu beschützen? 51. Soll nicht in Erwägung der Maßregeln, welche die Rechte der Juden zu beschränken beabsichtigen, ein leitendes Prinzip festgesetzt werden, damit der Zweck solcher Gesetzgebung völlig klar sei? Ist cs überhaupt möglich, daß cs Juden erlaubt sein sollte, volle Ansprüche ihrer Bürgerrechte zu genießen (in welchen! Falle würden Civilrechte von politischen Rechten zu unterscheiden sein) und wenn dies der Fall, unter welchen Bedingungen? 52. Ucbcr den allgemeinen Charakter der Maßregeln, die zu ergreifen sind, die gegenseitige Anhänglichkeit unter den Juden zu schwächen. (N. N. Gerard.) 53. lieber die Zusammcnberufung eines jüdischen Sanhcdrin. (Fürst Bl Bl Golitzin.) _ 54. Sollen nach Revision aller die Juden betreffenden Gesetze diese in ein besonderes Buch gesammelt oder sollen sie besonders in ihren correspondirenden Stellen in die Bücher der Gesetzsammlungen eingetragen werden. Zeitungsnachrichten und Correspondcnzen. Deutschland. Berlin, 30. Mai. Rach der „Antisemit. Korrespondenz" bekennen sich zum Antisemitismus durch Empfang der „nur an zuverlässige Parteigenossen" versandten „Antisemit. Korresp.", wie diese angibt: 2 Oberstaatsanwälte, 3 Staatsanwälte, 3 Landgcrickffsdirektoren, 2 Land- und 9 Amtsgcrichtsräthe, 2 Oberamts- und 26 Amtsrichter, 5 Justizräthe, 40 Rechtsanwälte. 16 Assessoren und 18 Referendare, zusammen 129 vom juristischen Stande, ferner 164 Geistliche, 470 Kauflcnte, 376 Handwerksmeister, 136 Gutsbesitzer rc. 236 Empfänger sind vom Adel. Im Ganzen werden 5000 Exemplare unter geschriebener Adresse versendet. wey yD c>p' tfa m-ran .“rni nsy 'sy Ocstcrr.-Ungar. Monarchie. Rzcstow. Am i6. Mai ist die Stadt Blazowa von einer Fcnersbrnnst hcimgesncht worden. Wie das Feuer entstanden, ob es nicht gelegt worden, ist bis jetzt noch nicht feßgestellt, genug, cs drohte Gefahr den dort wohnenden Inden. Die Bauern i/— fe»4