Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 31-32 (19.4.1886)
- Date
- 1886-04-19
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Öl« Zahl 4f)2 folgende Motte substitliilt werden: irr,,ob, rtn, 'tvs, •./&», bs, ob N. a. ,m.*) Auch Iw atfelliaen Leben, läßt sich die Kmist gut verwetthen. Bor eintgtr Zeit >var Verfasser dieser Zeilen einmal zuaegen, wie In einer zum größten TMl'"ME^MMirWt--H«-stcheudLw.HttOschaft - e.iu jüdischer KarchMM Sch. rühnite, daß er eine "jede" beliebige Reihe von Zahlen hcrsagen ititb danu sofort oder eine Stunde oder auf Wunsch' mehrere Tage darauf dieselben Zahlen wiederholen und sogar rückwärts rviederhersagcn könne. Man bestritt dies auf das Lebhafteste und schließlich wurde die Probe gemacht, die der Kaufmann zum ungeheure» Erstanucn der Anwesenden auf das Glänzeiidste bestand. .Die Sache war sehr einfach: der Manu saunte btt Megillnh auswendig und bnchstabirte deren Zahlwerthe vorwärts-und rückwärts. Als ich als Knabe zur Thora/gerufen wurde, konnte ich mir nicht merken, welches der Segcussprnch vor und'welcher derjenige u a ch der Thora ist, bis mein , Vater '"r uiir sagte, daß die erste noiamtt af=*'2 (Tina begtiilie , während die zweite nna mit ).s» 50,(|fu d) auststigt,. da IINII zwei vor fünfzig! kömmt, so war cs fortan leicht für mich, zu Ivisseu, Welche nr^a ich ziterst wachru m lißte. - Später aus Reisen - war, ich oft gmmhigt,, täglich die Stadt und in,Folge dessen auch Hätel und Zimmer zn wechseln. Tic Zimmernumiuer merkte ich mir ans das Ciiisachstc,. indem ich dieselbe iu's Hebräische übertrug und daran irgend welche. Beziehung knüpfte, z. B. ’H2 17'.«,2'v,, Ich =s »1 « ns II. s. ,w., Cs ivürde zu weit führen, wollte ich noch inehr Mispielx angebcn,, in ivelchcn unsere Kunst ist den verschiedencu Lebeiisstellnugeii schon sehr genützt bat, mir will ich noch nwähne», dast.die hebräische Spruche in ulnemonischcr Bezicßnng ferner den großen Borrhcil hat'/daß ihr eigeimichcs Alphabet keine Bocale enthält und wir so durch willkürliche Unter stellnng der Vpcale uns mit den Anfangsbuchstaben 'einer- Reihe zu behaltender Worte - beliebige Zusammeiisetzungen uns erlauben können. Statt der Znmptschen RMl: ' Die Weiber, Baume, Städte, Land, , . Di«/werden, Weibliche genannt. - - braucht sich der jüdische, Gymnasiast mir das Wort lr-'vH ‘}ppo) ..btztLzch«. Metten.^ Hn der jüdischen 'iWiffenschast ssb-diese Methode^ schon"'tanferrdrü'ch-:!abcrt«üseridfach angewandt, wie Hedew von uns/ *) ^oUtktt /'il'.eln ohr brni Allderrn lmtcm q^'chavlen Iwc nrncmottifche Mnkmn!^ m melchkn Wtonbrn paisende Bn»^)Uttgcn tzklchüfkvn l'.'ttd. b<fon: t mir, 10 lind wir qern , fc’fufben luui) ikUuenbinuv m »amun »mn'iitifn zu nllqr meinem Jfutni ' '' f , ’ '' ’\i : slchir bekstMt sich erinnere nur au a"rwa oder an die ED in der mvch. Zweck dieser Zcilcn ist daher auch nur - die der hebräischen Sprache Kundigen zu veranlassen, die Fertigkeit ünch.auf das profane Wissen anszudehnen, sie werden dann in' Kürze eine Gedächtnißstärke erlangen, gegen welche selbst dasmuß. , ,' ,- ZeitullgSnachrichte» und Correfpondeuzen. Deutschland. Würzbnrg. Ihrem geschätzen lind weitverbreiteten Blatte pflegt sonst nicht leicht ein Creigniß zu entgehen innerhalb der jüdischen Welt: das für weitere Kreise von Interesse ist. Gleinphl habeich im, „Israelit" bis seht, dergcbkys .einen 1 Bericht über, den in diesem Semester in Würzbnrg gegumdetcn jüdischen Stndenten-Vcrein erwartet, und da ein solches'Ereignis; es verdient, in weiterem Kreist bekannt zn werden, so nehmt ich-mir, die Freiheit, Ihnen über diesen Verein ein Referat zn übersenden. Zuvörderst möchte ich constatircu: daß die Gründung eines sülchest Vereins als,,Zu erfrsuliches Zeichen' des' lviedererwächeichen "religiösen Bewußtseins zu betrachten ist gerade innerhalb der Kreise, die sonst am ersten dazu bereit sind, das. religiöse Leben sti negiren, anstatt, cs zn föederu. Der Verein wurde am 7. Rov. v. I. in der Restauratkon Li»z von 11 Studcuteu unter dem Name» „Wissenschasilich- Gcseltige Vereinigung" gegründet, Cr zeigte seine Gründung mit Statntcneinreichung d.eni. Hohen Rertorat hiesiger Universität an, und erhielt nicht »nr dessen Gruchiiiigimg. souderu noch die ausdrückliche Aiierlemumg seitens des Motors mMnilieur AeheliUMhs von tihrlichs, der. sich lobend , dahin audspräch, das; ein stich. Verein, der anch die Wege der Wissenschaft In fein Progran'im anfnehine. ganz besonders.'zu. begrüßen'„sei.. /.< , Ich kann nicht nnihin, Ihnen einige Paragraphen der -Watuten,-.die sÜr','die'Strllulw des /Vereins. ganz besvliders bezeichnend sind, wötttlch. mitMthettkli. , Cin K besagtr ZIn den, Vorteä-gen' »1 uß, insoiveit sseidaS religiöse Gebiet beruh- ,-r en, 0 er-.Kt.sstd pstuWHdH'..N'e setz es t reuen Anden'thum§ ge-MgW/bdeihen; üb crh»upt darf das religiöse Gefühl, irgend ct„es ch ex N i tgl r ed e r .ttt^ket n d r W e i je b er le tz t werden." '■ , \ : ', : . '/' , , (tritt-' anderer | befaßf :, „Aufhebung oder Aenderstng dtchst §'; WO7-M -mft' ßftMmm Ver«W-.MßMchejj'stt»'/,.i..' ' .