Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 30 (15.4.1886)
- Date
- 1886-04-15
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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. ward®. elma fremde Hilfe» auf ' eigenen j Aß§ -©fesssa Sriferölbsaass Ttbsriss. sq . Cfe Fossil eq. LTefeea. Fffr Qis erd ersten. Weinbesga j Heizstiea L§Z Schon häufig haben vrir wsr schon, im vorigen Jahre die?^*2£-Ze£i hemm, { cuffs Dringendste darum, gebeten, dass man «u<»h so dass die Bestzer schon in diesem Jahre da- 1 von sich zu ernähren hoffen und such den 9Zionsfreonden* die Aussicht eröffnen können, zum ersten Male edlen Wein von jüdischen Weinberges, die von jüdischen Händen bearbeitet wurden, zu kosten. Durch die edle Fürsorge unseres "Wohlthäiers und durch die Bemühung unseres Aufsehers, des geehrten Herrn Ostawetzki, erhielt soeben jeder Kolonist eine Milchkuh neben der monatlichen Geldunterstützung. Der Vater des Genannten, Herr Ra bbiner Ostawetzki, der von unserem Wohlthäter als geistliches Oberhaupt über die beiden Kolonien P'LT» und pnpS eingesetzt wurde, sorgt für die beste moralische Führung in der Kolonie. Seit einigen Monaten beten die meisten Landwirthe täglich mit pD Morgens und Abends und am Sabbath Nachmittag versammeln sie sich in der Synagoge, um gemeinschaftlich B’bnn zu sagen. Der Gesundheitszustand der Kolonie ist in diesem Jahre vortrefflich; seit ihrer Gründung ist G. 8. D. kein Sterbefall vorgekommen. In der Kolonie fNpV ist der Häuserbau vollendet; auch eine neue, sehr schöne Synagoge ist dort aufgebaut worden. Die ständige Unterstützung, welche bisher den Kolonisten gewährt wurde, ist jetzt geringer, da das Emteergebniss zur Nahrung sowohl, wie auch zur neuen Saat genügt. unsere Gemeinde bedenken und sie mVKt in die Hände der SeelenfEnger [fallen lassen dass man uns in erster Reihe zur Beschaffung eines Arztes und Arzeneien behilflich sei. Was wir seit langer Zeit befurchtet, ist jetzt eingetreten; die Missions-Gesellschaft hat einen grossen Hof gemiethet, um auf demselben ein Krankenhaus, eine Apotheke und eine Wohnung für einen Arzt zn erbauen, der ständig umsonst Arzeneien verabreichen soll. Der Zweck -ist offenbar: die Juden haben kein Krankenhaus, keinen Arzt, keine Medicin, und die .Armen werden nothgedrnngen gezwungen sein, dag Missions-Krankenhaus aufzusuchen, ganz besonders werden alle die Kranken, .die zur Benutzung der Bäder hierhergesandt werden und sich nicht zn rathen wissen, sich an den Missions- Arzt wenden. Wir bitten deshalb nochmals auf’s Innigste, dass man unserer Gesellschaft, die sich dahier zur Gründung eines Kranken*? hauses an den Quellen Liberias' durch die Bemühung des Herrn Solomon Joseph Alej ach gegründet, zu Hilfe kommen und Spenden dafür an den Vorsteher des Hospital- Comites zn Tiberias, Herrn Buben Bor senden möge, damit die Gesellschaft in den Stand gesetzt werde ihr Ziel zn erreichen und das Umsichgreifen der Mission dadurch weiter verhindert werde. ~ - --» l-v!-»- —— Jahrbuch nD33/,. Der Unterzeichnete beabsichtigt die Herausgabe eines Jahrbuches unter dem Titel riD33„ Dasselbe bezweckt, neben dem wissenschaftlichen und unterhaltenden Theile, hauptsächlich die Hebung des jüdischen Stammesbewnsstseins und die Stärkung der jüdischen Nationalität durch Förderung des Fortschrittes auf den Gebieten der Agrioultur, der Kunst und Wissenschaft.; Abweisung ungerechter Beschuldigungen und Hinweisung auf edle Bestrebungen zu Gunsten der jüdischen GeBammtheit; Unterstützung der Kolonisation ia heiligen Lande. loh ersuche alle Gönner der jüdischen Litte» r&tur und Freunde unseres Volkes um ihre gefällige Mitarbeiterschaft. Die Leitung des literarischen Theiles hat der berühmte Hebraist Finn übernommen, der auch für die Übertragung oller in andern Sprachen uns zugehenden Artikel Sorge tragen wird. Das Jahrbuch wird s. G. w. im Laufe dieses Sommers erscheinen* Das Abonnement beträgt 1 Kübel 25 Kop. Zu recht zahlreicher Betheiligung ladet er« gebenst ein Der Herausgeber P. Kabinowita. VVßrtichau» Usioltta Ko. Sie.