Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 30 (15.4.1886)
- Date
- 1886-04-15
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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IS* Voa vieles Seiten gelt mm die MittheiioDg s% dass der Verein ^Esra8 In Berlin an Gemeinden und Private ein Gitaisr mit der Aufforderung zum Beitritt als Mitglied ncd zur Gründung von Losal - Comit£’s versendet, und werden wir am unsere Meinung In dieser Angelegenheit dringendst gebeten. Da es uns unmöglich, die vielen Fragen einzeln zu beantworten, so sehen wir uns genothigt, es an dieser Stelle öffentlich zu thun. Tor mehreren Jahren constitnlrte sieh In Berlin ein Verein dieses Namens mit einem sehr ansprechenden nnd viel verheizenden Programm. Die jüdische Presse aller Schattirnngen befürwortete warm das Unternehmen, und bald darauf ging die Nachricht durch dis Blätter, der Verein habe viele Tausende von Sammelbüchsen In jüdischen Gemeinden plecirt, was ebenso allgemeines Erstaunen, als allgemeine Freude hervorrief; über das Ergebnis dieser Sammelbüchsen jedoch nnd die Verwendung desselben bewahrt der-Verein das tiefste Schweigen. Wir sind also nicht in der Lage, über den „E s r aa s*visl 2DL etwas sagen zu können, mochten aber auch den Wunsch nicht unterdrücken, dass der Verein, in seinem eigenen Interesse, baldmöglichst einen detaillirteu Rechenschaftsbericht über sammüiehe Einnahmen und Ausgaben seit seinem Bestehen veröffentlichen mochte; die „Spenden-Verzeiehnisse“ stellen wir dazn bereitwilligst zur Verfügung. Die JFLedaction. 'Bshbi 'Br. F. in C. Dan s JahisestaarSamsaler* — sit venia vsrbo — kenne ich nicht, und bezweifle ich auch, ob das Cenfcral-CGmite in A. denselben kennt. Falls Sie nun «einer Adresse sich, nicht mehr erinnern sollten, dann hälfe auch weiter nichts zu sagen; die für ihn bestimmte Mark soll jedenfalls ein gutes Unterkommen finden. Demucgekannten „alten Bekannten von 1839* stop 'fmsTK a\bv yvai nfm MM.-NV to Ich bin freudig bereit, weitere grosse nnd grösste Summen unter obiger räthselhafter Adresse für edle und heilige Zwecke entgegenzunehmen, und wünschte nur, dass dies noch Jahrzehnte lang der Fall sein möchte. — Die 40 M. werden in R. I unter „Pileia veröffentlicht. H. in P. 12 M je zur Hälfte für die aus Preussen ausgewiesenen Glaubensbrüder und die arabischen Flüchtlinge in Jerusalem verwendet. L. L. in EL Der betreffende versendet Tausende von Bittgesuchen und erhält auch darauf hin von allen Seiten grössere und kleinere Beträge zugesandt, was wiederum zur Folge haben wird, dass er das einträgliche Geschäft noch mehr forciren nnd andere q^'TQ zu gleichem Vorgehen anregen wird. Ich habe darum, im Interesse der pTf& die durch alT diese Privatbetteleien im grossen Stile nach vielen Seiten hin sehr zn leiden haben, Ihre Sendung für den bewussten ^^3 dem segensreich wirkenden und nicht warm genug zu empfehlenden Vereine OTTO rfflp zugewendet. — - --——-m-» ——— ZBitte. Von meinen dem „Israelit“ beiliegenden „Spenden-Verzeiohnissen“ fehlen mir zur CompletiruDg des Exemplars: Nrr. 1—9 (erschienen vom Juli 1877—Februar 1879), Nr. 91 (erschienen im Juli 1884) und Nrr. 97 und 98 (erschienen im October 1884). Ich würde Jedem zu aufrichtigem Danke mich verpflichtet fühlen, der mir diese Verzeichnisse, oder auch nur einzelne derselben, gegen Bezahlung überlassen wollte. . JDr. A. S&lvenüi. —-;-—--—-- Predk m VeviS LnL» Wv!L IS&s&tesa*