Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 16 (25.2.1886)
- Date
- 1886-02-25
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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jener Geld® dar 9€hshkshz enizGgen und dazu 4 bebauen, und muss ihn "wist da|Hegsa. lassen, verwendet bst, cs Grasäbesiis in J&ssales sa j bis iHn gpdbch Notk swingt*' Baxter m> awerbfis, zum Brbiheil der dottes^s^daad in ] worbene Stückchen Land wieder so. einem ScUen» Jerusalem, Mrs dis Bekenner anderer Religionen I derprslsa hercogeben. Die Meisten der judisr-hsn in. Zion thsten sad noch, tbon j Bewohner Jemsaless vermögen aber nickt einmal einen Ba.npia.ts za erwerben, geschweige ihn Var nicht langer Zeit siedelte sich aus Ara» bien unser dem Hamen L7227N Temaniienü) eine neue Gemeinde in Jerusalem an. Die furchtbare Ärmuth ihrer Mitglieder bewog den Vorstand des Vereins CTTB rni7, sich ihrer ansunehmen. Man erliess Aufrufe zu ihren Gunsten, reichlich flössen die Spenden für sie aus der Diaspora, aber da* Vorstand des Vereins verschwendete die Gelder nicht, sondern gab ihnen nur knappe Unterstützungen zu den Festtagen u. dgL, war auf die Z ukunit der neuen Gemeinde bedacht und liess Häuser erbauen, welche nun dieser Gemeinde zum ewigen Eigenthume bleiben und auch den kommenden Geschlechtern von der Mildthätigkeit unserer Bruder in der Diaspora Zeugniss geben werden. Wenn man in früheren Zeiten nicht daran dachte, den Grundbesitz in Palästina in jüdischen Händen zu vermehren, so mögen wohl Druck und Verfolgungen die Ursache davon gewesen sein; wir wollen das nicht weiter untersuchen. Wir haben nur ans den Fehlern unserer Vorgänger zu lernen und das Versäumte so viel als möglich naehzuhölen. Das ist aber ohne grosse Opfer nicht möglich, denn der Unterschied in den Preisen der Immobilien zwischen sonst und jetzt ist beträchtlich. Wenn war jetzt nicht darnach streben, eine Aenderung an dem Vertheilungsmodus der-Wohlthätigkeitsspenden herbeizufuhren und einen Theil davon zum Ankäufe von Bauplätzen und bebauten Grundstücken ansuwenden, so. werden wir dies dereinst zu bereuen haben, da der Werth von Grund und Boden mit jedem Tage steigt. . Was sollen die jüdischen Einwohner Jerusalems beginnen, deren sehnlichster Herzenswunsch es ist, sich immer mehr und fester in Zion ein- «ibürgem? Bei jedem Schritte hindert sie ihre Dürftigkeit, und die Fesseln der Armuth binden ihnen die Hände. Der Eine hat mit knapper Noth so viel gesammelt, tun sich einen Bauplatz fcn kaufen, Ludet aber keinen passenden, der «einen Mitteln entspracht; der Andere bat seine Mittel mit dem Ankäufe eines Bauplatzes er- «ohöpft, ist eben darum nicht im Stande, ihn zu zu bebauen.— ' Hier könnten nach unserer Meinung die Freunde Zions eingreifen, um diesem Mangel abzuhelfen. Hierdurch würde die jüdische Bevölkerung Paläsinas bedeutend gehoben und für die Kolonisation des Landes viel gewonnen werden. Ist ja von all1 den reichen Spenden des verewigten Sir Moses Mont efiore^-jfur Jerusalem nichts weiter übrig geblieben, als die Häuser welche er einst aus dem Nachlasse Juda Turo’s V? errichten liess. Sie werden das Andenken des grossen Philantropen für alle' Zeiten erhalten, denn sie werden im Munde Aller „Montefiore? Anlage" genannt. Wohl wissen wir, dass in unserer Zeit Vieles möglich ist und sich gedeihlich entwickeln kann, was in früheren Zeiten unerreichbar war. Wir wollen also durchaus nicht behaupten, dass die „Zionsffetmde“ ihr Ziel, die Verbesserung der materielleniageunserer Glaubensbrüder in Jerusalem, nur durch den Bau von Hausern erreichen können, — so viel aber ist gewiss, dass damit ein grosser Schritt zur dauernden Hebung und Förderung der jüdischen Bevölkerung Palästinas gethän würde. Es empfiehlt sich darum dringendst die Bildung eines Vereins zum Ankauf von Grundstücken in der Umgebung Jerusalems und zur Belehnung derselben an die meist Bedürftigen, die dann dem Vereine von ihrem Antheile an der „Chalukah“ jährlich eine gewisse Quote abzutragen hätten. Mit der Bildung' eines solchen Vereins würde Grosses geschaffen, und der Vortheil einer solchen fTTSn würde sich sofort für die Juden Jerusalems in wohlthuendster Weise kundthun. Die Häuser würden ihr bleibendes Eigenthum werden, und anstatt jährlich theure Miethe und nutzlose Umzogskosten zu bezahlen, würden sie ihren Antheil an der „Chalukah" zu Ratenzahlungen für ihr Eigenthum verwenden. Der betreffende Verein würde nicht viel Verwaltungskosten bei diesem Geschäfte auf sich zu nehmen haben; es brauchte ja nicht nach dem Muster des Vereins in London