Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 16 (25.2.1886)
- Date
- 1886-02-25
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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dabei verfahren zu. werden. Nach, dem Ankäufe der Häuser brauchte der Verein bloss ein Pfand von den durch das Loos Begünstigten, zu. entnehmen, und dieses Pfand könnte eben in dem Antheile der Betreffenden an der „Ch&lukah6 und ferner darin bestehen, dass die Kaufbriefe -auf den Namen des Vereins-Vorstandes ausgestellt sein möchten. Nach unserer Meinung würde der Ankauf fertig bebauter Grundstücke billiger zu stehen kommen, als die Bebauung auf eigene Rechnung. Sollte man es jedoch vorziehen, Bauplätze anzukaufen und sie selbst zu bebauen, so müssten die Bauplätze ebenfalls durch das Loos vertheilt werden. Die vom Loose Begünstigten könnten dann eine Baudeputation wählen, die den Häuserbau nach dem Wunsche ihrer Wähler auszufahren hätte. Es wären nach Wunsch grösser©, mittlere und kleine-Häuser zu «richten, die Baucommission hätte Verträge mit den Handwerkern abzuschlieseon, der Verein, die Baugelder an deren beglaubigten Bendanten, abzufohren, der die Handwerker während der Bauzeit davon zu entlohnen hätte. Nach der Errichtung einer Anzahl von Hausern würde der Verein aus den Ratenzahlungen der Hauseigentümer wieder eine Zahl neuer Häuser erbauen, und so würde aümälig ein neues Jerusalem neben dem alten erstehen. Würde auf diese Weise die Wohnungs¬ und Umzugsnoth in Jerusalem all malig beseitigt^ dann könnte der Verein später auch an den Erwerb von Feldern und Weinbergen herängeken — und die Kolonisation Palästinas würde bald zu herrlicher Blüthe siohentwickeln. — - Berichtigung. LnSpenden-Verzeichnisse Nr. 140, Seite 62, Coltunne H, Keile 3 ▼. u. ist das Wort »Angelegenheit* ela lapsus calaxni za streichen. E. W. in H. Ich bitte Sie recht höflich, hebräische Worte in den einsendenden Spendenverzeichnissen mit Quadratschrift schreiben zu wollen, da der nichtjüdische Setzer selbstverständlich jüdische Cursivschrift nicht lesen kann. Ich bitte ferner, die fiir verschiedene Zwecke bestimmten Gaben auf ebenso vielen Blättern besonders verzeichnet gütigst einsenden zu wollen, wie dies ja in den dem „Briefkasten“ gemeinhin vorausgehenden Bemerkungen schon sehr oft von mir erbeten worden. L. L. in L Sie werden die 25 M. unter den Spenden für die OTTO miS veröffentlicht Anden, weil dieser überaus segensreich wirkende Verein auch den Bau der Armenwohnungen, sowie das Gewähren von Anlehen zn diesem Zwecke besorgt. 8. W. in E. Auf Ihre freundliche Erkundigung kann ich rrdie befriedigendste Antwort geben; lassen Sie mich recht oft npTJKl p» etwas hören! 8. in W. Was G. taugt, habe ich vielfach bereits bekannt gegeben, und was I). betrifft, so ist er gar kein »pUC TO", sondern — ein raffinirter Schwindler; die für dieselben bestimmten 4 M. haben eine bessere Verwendung gefunden. — M. 21. in.fl. Ich bitte Sie köflichst, das Vorstehende su lesen! Bleiben Sie nur weiter Ihrem Prineip treu; Sie sowohl als die p"HK 'SW können dabei nur — gewinnen. M. C. in F. 10 M. für höchst dringliche edle Zwecke verwendet. M. J. inL. Sie können dem Betreffenden eine Kleinigkeit zukommen lassen.?jCK in Hannover. Machen Sie Ihrem w. Namen weiterhin Ehre und „sammeln“ Sie recht oft und viel für den Verein OTTO m&! A K. in W. Das Gaben-Verzeichniss war beim Eintreffen Ihres geehrten Schreibens bereits gesetzt and corrigirt. Lassen Sie sich in Zukunft nicht irre machen, wenn die auf die Rubriken H—XII entfallenden Summen wiederum früher als das Gesammtverzeichniss in Rubrik X veröffentlicht werden möchten; es ist dies beim besten Willen selbst ans mannigfachen Gründen hie und da nicht anders möglich. — Pli. IS. in T. Ihren geehrten Wunsch habe ich nach Möglichkeit erfüllt nnd dem. bedauernswerthen jungen Manne eine angemessene Unterstützung nach B. zukommen lassen; eine Stelle jedoch für denselben ausfindig zu machen, das Jag thatsächlich ausserhalb des Bereiches meiner Möglichkeit. Trösten Sie sich damit, dass Ihrem Gesuche gar viele andere gleichen Inhalts vorausgegangen, die ich leider sämmtlich unberücksichtigt lassen musste, obwohl manche derselben von hochachtbaren Coiiegen warm befürwortet waren. — tfKi ton B&rld tost« Weiß, Magdibasg« iSSäiLi