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Der Israelit · 1885-08-20 · Heft 66 (20.8.1885) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
26 (1885)
Issue
Heft 66 (20.8.1885)
Date
1885-08-20
Page
– (sequence 3)
Language
German
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1127 Wenn nun aber Rappoport den Ausfall Jbn Esra's gegen einen Grammatiker, dessen Werk verbrannt werden müßte, nicht auf R. Jona Jbn Ganach, sondern auf Jizchak Jbn Jasus bezogen wissen will, so scheint er doch im Jrrthum zu sein. Vergleichen wir die betreffenden Stellen: A. nrya *p h 'nanxni 'a icx cn L'pvx nan nsoa “pru? yjivon idk» nnn 'pcz cyn rse xsn cyn nx hin icH nwe nsn (Ex. 19, 12.) — B. h Nim mwa 'm bin: cnsci ich naai D'p’i.T nnn '’p>' ’a new '’Bi pinpna d’ied xintp ’papn nra v.n noh xin ’a ne: xb oitpax nnxi nm nibo naa: cpn Ninty inrn nx ba:n ’y’ain -dt D-Nff p^ba pn» tn ’a nn Her cbiai CTOXD ICD xin D’jcmnq n:a icixni ninx'nbc 1:1211 nbc •pn’ xbi »njr? nb icx*» H 211:1 cbia »narrs naai at^n: cn o^bx nan — (Dan. I. 1.) — C. nan *pirnm iah maisnn tm no.» cc by D"n '’ph (Ps. 104, 6.) — D. nana pexn xbt? nxc *;tps: nettn •p net&n cabia ’a icxi robe rxcc ini’ ii^oa Tainty pnpnen ’a f)W bin nana pa: i:rx nr »a nb’bn nb'bn *pb’n D’ans (Zachot Ende) p'ps-nt» ’ixi ii?di D”n crpbx nana E. — nxi nana: c^tpin’ ’D’a ’a nsDa icx ’pnsn ycwn ba prer :c:r xnp 'an 1:121a nmnn hi neren by nana? ica nanna? nb’bm nb'bni 'iai nex n 1 b pns1 fpa?nb '1X1 11201 tsssnn’ ’c (Gen. 36, 31.) F. b’ancn ’pnjrn icx irxa avx i:rx mt p aav 0: (das. V. 32.) — G. naicn nn d':i:i nit?x nph icx ’pnspm 'iai nxi xbn cnn:Da (Hosea I. 1.) — Diese Stelle» — sie könnten noch uni einige wenige vermehrt werden, zeigen deutlich, daß Jbn Esra hier zwei verschiedene Männer bekämpft. Die Eitate A—D richten sich, nur gegen N. Jona, von Jbn Jasus hätte er nimmer bin: trec geschrieben, denn dessen Größe bestand in nichts Anderem als in seiner Keckheit, Emendationen über Emendationen zu machen: an R. Jona mußte Jbn Esra trotz der harten Worte, die er gegen ihn gebraucht, Größe und Bedeutung anerkennen, und darin mag dann auch der Grund liegen, daß er dessen Namen verschweigt, sobald er sich genöthigt sieht, ihn zu bekämpfen. Anders steht es mit den Maten E—G, in denen sich Jbn Esra nicht scheut, den Jbn Jasils durch Nennung seines Namens bloszustellen, und, wo er ihn nicht schon anderweitig mit einer Verspottung bedacht hat, ihm den Beinamen bnnen verleiht, wie er es auch z. B. am Ende seines Hiobeonnnentars thut, indem er eine ziemlich harmlose Bemerkung des Jbn Jasus eitirt. Wohl ist hierbei zu beachten, daß er dem R. Jona niemals das Epitheton b’ancn beilegt. Alle die Ausstellungen nun, die in den Eitaten A—D gemacht werden, wie auch die übrigen bedeutenderen, die Jbn Esra in seiner Speeialuntersuchnng im Zachot hinzufügt, finden sich im Rikma des R. Jona im 29. Kapitel.*) Mit der Gegnerschaft Jbn Esra's gegen R. Jona ' hat also Luzzato Recht, wie auch der Herausgeber des Rikma, Kirchheim, in einer Notiz die' Polemik Jbn Esra's richtig auf 91. Jona bezogen hat. Lipmann, dem der Rikma noch nicht Vorgelegen, kann in einer Anmerkung zu nma net? (Note 114) sich nicht erklären, warum Jbn Esra nur gegen Jbn Jasus und nicht auch gegen R. Jona polemisire, da doch Emendationen dieses Gelehrten durch 91. David Kimchi bezeugt seien. Er hat eben auch wie R. alle Einwendungen Jbn Esra's mit Ausnahme der von Dan. I, I. auf Jbn Jasus bezogen. Ist somit Luzzatto in diesem Punkte nicht widerlegt, so doch in dem anderen wichtigeren, daß Jbn Esra an manchen Stellen der Tradition zuwider auch in Sachen von in\m hd'x die Thora erkläre. Namentlich ist die Rechtfertigung, die 91. dem Jbn Esra in Bezug auf seine Erklärung in Ex. 7,20, die man dahin auslegte, als ob er ah nex nur als pan betrachte, recht treffend, S. S. 24 und vergl. S. 42. Doch wollen wir auch nicht verhehlen, daß die Bezugnahme ans Rambans Erklärung zu yvm epan nicht zur Entlastung für Jbn Esra dienen könnte, wenn seine dunkeln Hindeutungen auf etwaige spätere Zusätze in der Thora in Wirklichkeit einer derartigen Auffassung Raum geben könnten; man weiß bei diesem nämlich nicht immer ganz sicher, ob seine Worte positiv oder, hypothetisch zu nehmen seien. Von dem übrigen reichen Inhalte wollen wir nur Eines hervorheben, das eine Kenntnißnahme weit über den Leserkreis der Briefe verdient. Jdioth VIII, 4 lautet folgendermaßen: ityi» p »dt i'yn x’nacc nn pptro byi pn xuep - x by nnns wx xntp ’dv #»b npi axiiDD xn’ca anpm pan p:\xn. Der Schlußsatz ist sehr auffallend und schwierig; wenn auch die beiden ersten Aussprüche R. Jose's das „vrm ’dv" rechtfertigen, so begreift man nicht, wie diese Benennung auf den dritten Theil passe; ferner ist wohl zu beachten, daß der dritte Theil nicht mit by als etwas Bezeugtes eingeleitet wird. 91. meint nun, daß wir es hier mit einer Stelle aus dem Targum zu thun haben und erweist auch daraus' das hohe Alter des Targum, das nach seiner Ansicht in Palästina entstanden sei. Ob nämlich ein nen p hmn nax ebenso xcco sei wie ne darüber herrscht Meinungsverschiedenheit, nyh 'i erklärt es für nnö (Jdioth VI, 2); diejenigen, die jedoch solches für xcv' erklären, lehnen ihre Behauptung au Num. 19, 16. (Nasir S3d). Nun gibt der Tg. Onk. *) Daß vn als nsyn ausgefaßt werden solle» habe nicht gefunden.

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