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Der Israelit · 1885-02-19 · Heft 14 (19.2.1885) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
26 (1885)
Issue
Heft 14 (19.2.1885)
Date
1885-02-19
Page
– (sequence 3)
Language
German
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227 nützigeu Bestrebungen erlahmte nie mtb «och in letzter Zeit war er eifrig für da» Zustandekommen der Bahnverbindung Worms Würzbnrg thätig. Von Seiten der Regierung war auch fein Wirken siet-? anerkannt und erst vor zwei Jahren durch Verleihung des Orden» de» Zähringcr Löwen ausgezeichnet. Die Armen verlieren in dem Verstorbenen einen siet» hilfbercitcn Wohlthäter. Ehre feinem Andenken. Drirklicim, 15. Februar. Ich erlaube mir, rechtzeitig darauf anfinerkfaut zu machen, das; in vielen jüdischen Gemeinden auch dann die „rvxne 7prn" und „D'T,c rny^Xeder" aufgcftclll werden, selbst wenn, wie cs in diesem Jahre der Fall ist, die riTjii am pru* wie gelesen wird. Ter r.2ir, der dadurch hcrvorgernfcn und an heiligster Stätte gewiß ermaßen sanctionirt wird, kann in keiner Weise gerechtfertigt werden, und werden darum hoffentlich diese wenigen Zeilen genügen, um alle religiös gesinnten Vorstände, wie Private zn veranlagen, diese bedanernswcrthe Sabbatentweihung in ihrer itzemeindc nicht anfkommcn zu lassen, und wo sic im gleichen Falle früher bereit» stattgcfnndcn, sic nunmehr gründlich zu beseitigen. Dr. Adolf Salvcndi, Bezirks-;)! abbincr. Stadilcugsfcl-, ,7. Februar. Vergangenen T'Z'c beging der Kaufmann Samuel Lob R o s c ub l a t t dahier sein 25jährigcs Jubiläum als M o Hel. Der Vorstand und die Eultnsdepuration der hiesigen Gemeinde beglückwünschten den Jubilar Freitag Abend» und dankten ihm im Rainen der Gemeinde für die Selbstlosigkeit und Opfersrcudigkcit, mit welcher er hier und im weiten Umkreis seine Funktion 'ids so lange ausgcübt und noch anSübt. Zugleich überreichten sic ihm ein wcrthvolles Man wußte, daß man den Jubilar, den großen Freund von enBD und der sich mit Xhorastudium fleißig beschäftigt, nicht nur für sich, sondern auch durch allsabbatlichc Vorträge, mit nichts anderem inniger erfreuen konnte. Auch der Schwiegersohn de» Jubilars, Herr Landrabbiner Dr. Salzer, hielt c» für Pflicht, in feinem Kanzelvortragc des Jubilars zn gedenken. Möge cs dem geehrten Jubilar vergönnt sein, noch recht lange mit nngeschwächtcr Kraft sein heiliges Amt auSznübcn. I. S. Frankfurt a. M. Der Verein zur Bekleidung israelitischer Knaben hielt am Sonntag Nachmittag seine Generalversammlung. Der Verein hat 3000 M. aus dem Vermächtnis; der Baronin Lionel von Rothschild ln London durch Frau Baronin M. ($. v. Rothschild dahier und 3000 M. au» der Hinterlassenschaft de» Herrn Dr. Odrell erhalten. Die übrigen Gaben betrugen 3032 M. (gegen 3050) im Vorjahr), die Beiträge von 445 Mitgliedern 3034 M. (gegen 2035 M. von 427 Mitgliedern im Vorjahr), die Zinsen 053 M. AuSgcgcbcu wurde für Bekleidung von 174 Knaben tgcgeu! 50 im Vorjahr) ooni M. In den Reservefonds wurden 3000 M. gelegt. Hannover. Dem fünften Jahres-Bericht des Verein» zur Unterstützung der Schüler der Bildungs-Anstalt für jüdische Lehrer zu Hannover entnehmen wir: Unser Internat ist im blühenden Zustande, nur erweisen sich die Räume für die Unterbringung unserer sämmtlichen Pflegebefohlenen zu klein. Wir können nicht mehr al» is Schüler in demselben uutcrbriugcu und müsseil noch immer io anderweitig in Pension geben. Die Erwerbung von größeren Räumen bleibt deßhalb das nächste Ziel unsere» Streben». Wir bitten dringend, uns nicht auf halbem Wege im Stiche zu lassen, und rechnen zuversichtlich auf da» Wohlwollen hochherziger Menschen, welche Misere Mittel vermehren, sei c» durch direkte Zuwendungen für diesen speziellen Zweck, sei es durch Spenden jeglicher Art, sei c» durch Stiftung vou immerwährender Beobachtung derJahreSzeit. Unser Verein zählte im abgelaufenen Jahre 252 hiesige und 347 auswärtige Beitragende mit einer Einnahme von in Summa Mark 5333.:G. 052 Mark gingen al» Stiftungen behufs Jahrzcitsbeobachtnng ein. Die Einnahmen betrugen 14,197 M., die bis auf 461 M. verausgabt wurden. Hamburg, 15. Febr. Ergebenst ersuche ich Sie, in Bezug ans das in Nr. 12 de» „Israelit" d. d. Hamburg, enthaltene Referat über einen von mir gehaltenen Bortrag „über das häusliche Leben der orientalischen Inden" die Erklärung meinerseits aufnehmcn zu wollen, daß fragliche» Referat, dem ich gänzlich fern stehe, und da», nebenbei bemerkt, über meine Personalien theilwcise Unzutreffendes berichtet, ohne mein Wissen und Wollen einer hier erscheinenden politischen Zeitung, wie Ihrem gesch. Blatte, zur Veröffentlichung cingesandt worden ist. Vielmehr werden Referate in öffentlichen Blättern, über die in dem Lcrnvcrcin „Mckor-Ehajinn gehaltenen — zunächst für die Mitglieder dieses Vereins bestimmten - Vorträge weder von dem Vorstande

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