Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 101-102 (23.12.1884)
- Date
- 1884-12-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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- Odesa 1× ep/1000834
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1668' 3—400 Personen Aufnahme in - dkesek JttstitutiÄll finden. -'?Die Baukosten beliefen sich' ä'ttf’ 200,000 wovon die Stadt Amstercrdam ein'Viertel beigestencrt hat^nnos-n, .iniiMrh; '!-! nie «:= :‘erv"' >,,rir«kj?r^ *~,f If'’I r;ru '' 7Paris>^ 2l! Äezcmber^ (Wegramm.) Dr.' Th e o d o r K s e i n, der streng gesetzestrcne Sohn desberühmtcu Oberrabbiners von Colmar, einer der geachtetsten und beliebtesten Acrzte der Hauptstadt, wurde z'um./Mitgliede des Consistoire Jsr. gewählt. ./ : n -l - - :V -/r E N g l a N d.!i- Manchester. Herr Heinrich Heuriques voll j hier hat am Worcester College in Oxford ein SM j pendimu von 80 L. per Jahr erhalten. Was bei : diesem Falle besonders rühmend hervorzuheben, ist. daß, als bei der Prüfung Herr Henriques seinereligiösen Bedenken, am Sabbat schriftliche Arbeiten zu fertigen äußerte, die Herren Examinatoren diese für ihn auf einen andern Tag verschoben. Man sieht hieraus, daß Treue zum väterlichen Glauben kein Hinderniß zum Studiren ist.; Griechenland. Corfn. Beim Empfang des neuen römischkatholischen Prälaten Monsiguor Eustali Vulisema, welchem die griechisch-katholische Geistlichkeit nnd der Oberrabbiner Signor G. E. Levi beiwohnte, sprach erstercr seine wohlwollenden Gesinnungen gegen die Inden aus. Es sei ihm in seiner früheren Wirksamkeit in Odessa stets gelungen, die Eintracht und dm Frieden zwischen den verschiedenen Confessionen zu erhalten nnd er hoffe, daß dies auch in Corfn der Fall sein werde. R u tz.l and. In Stadrow (Goüv. Pod.) wohnt eilt Jsraelit, 'welcher das seltene Alter von 120 Jahren bereits erreicht hat. Derselbe, Jakob der Alte wird er-genannt, ist noch sehr rüstig/ sieht sehr gut ansspaltet noch Holz >nnd schöpft allein Wasser!-nnd . geht wöchentlich zweimal in die 3 Meilen' entfernte- Stadt. > Nach dem verflossenen .^O-Feste erkrankte er mnd man glaubte, sein Ende nahe heran!; nüch' er bereitete sich zum Tode vor, berief seine--Kiüder zu sich,' -um' sein- Vermögen zu vertheilerll - Allein nach - einigen Wochen erholte er sich-wieder- - sodaßer jetzt.wieder vollständig hergejtcilt' ist- -u r st-rÄ? 27-'1 ÄiWerly^ Mkch'gtMMHch? Streben ,rlncs..WPuM. RahbinttsMMüM M?, mäg,7 djAojr^Wt...BM"/EeMeU'' hochgeschaWr- PäMne^Räv.DrllstÄ^'E.mchützümnKWssMM Beispiel- ' Vdn'.ddn EKiedM''.WM''GMeÄtze! wurden die Sabbatgesctze vielfach verletzt;, d-t Wredsamkeit und dem' segensreichen' Wrken^.nttsere^. Rabbiners, ist es gelungen, daß^ sich bie' meisten! Kauflente entschlossen, am Sabbat und an Festtagell ihre Geschäftslokale verschlossen zu. halten- ' Die Ucbrigcn werden, wie man sicher hofft," recht, bald dem gegebenen Beispiele folge». . l - - : . 8.euiU e t o y. Historische Erzählung von S. K o h n. - ' : ' : (Versager von »Gabriel-") ' - : ' - ' (Fortsetzung.)' . „Gnädiger Herr!" fuhr Blochner Zn reden 5 fort, „Sie erscheinen mir als ein gottgefandtcr Retter, ich kenne Sie nicht und weiß nichtmit welchem Titel ich Sie ansprechen soll; — aber das erkenne ich, daß Sie ein hoher, einflußreicher Herr sind, und mit uns unglücklichen Menschen Erbarmen fühlen .... Sie kennen den Kaiser, Sie Müssen . ihm näher stehen, vielleicht sind Sie ein Hofrath, der Oberstbnrggras, vielleicht ein Minister.. . . was weiß ich schlichter, ungelehrter Mann, was Sie sein können? . ... Retten Sie uns, — vor. Allein gnädigster Herr, wenden Sie das furchtbare' Unglück von uns ab, daß die arme, alte, würdige Frau da hinausgcstoßcn wird aus ihrer Heimath, ' gehetzt wird wie v ji'Ä .-T. Blochner konnte vor Bewegung nicht, weiter. sprechen und auch die beiden Frauen, starrten^ mit seelenaufreibender Spannmig in das Gesicht ihres vornehmen Gastes, nnd sogardcrOsfizicr war dem sonderbare!! Zwiegespräche mkt Ailfinerksümkeit' gefolgt.- Blochner und ' den beiden-Frästen schienen. ' die 'srenndlichen - Zügedes vornehmen' ’ Regilncnte angehörendwar dcsDeutsch'en vollkömmm"! mächtig--iinb'Wachi»^ wAnmun sw ‘ - i„Ein käiserlichet Leiblakai/ - den ich - 'bel eineiii'