Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 100 (18.12.1884)
- Date
- 1884-12-18
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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.M7 grundelegung dcr-TexMvorte, M: dein Wochcnabschnitte.M?^'sD Eäp>.tzö», i,.sprach von.dem Altar, den der Verstorbene im^Letzen ^. sich ^errichtet hatte und empfahl - seinen .Hjrlterblicbeüen! /drei Söhnen, diesen Altar fcrner'hoch rnch. ur Ehren zu halten nutz der. Hinterbliebenen Mutter -dadurch den Knmmer zu/lindern. Möge /die Seele des Verstorbenen, dessen Grab geschmückt ist mit yp curinr, Tii'V sein für die Hinterbliebenen und uns Alle. Möge sein Andenken gesegnet sein. n"2"^"3"n. Metz, tm Dezember. Als man vor einigen Tagen bei dem Umbau der Friedhofsthor-Passagc in Metz damit beschäftigt war die Mauern abzubrcchen, fand man zwei kleine Futtermauern, welche zu beiden Seiten mr dem äußeren Durchgänge durch das Glacis erbaut waren. Man fand hierbei eine Menge von Grabsteinen mit jüdischen Inschriften, welche wahrscheinlich von dem alten jüdischen Friedhofe herrühren, welcher sich vor einigen Jahrhunderten an dieser Stelle vorfand. Ein vom Jahre 1652 herstammender Plan der Stadt Metz zeigt noch diesen Jndcnfrieohof, jedoch bestand damals hier kein Thor, sondern der Verkehr nach der Chambiere- Jnsel ging ausschließlich durch das heutige Diedenhofencr-Thvr. Den Anschluß der alten Stadtbefestigung unterhalb der Georgenbrücke bildete der Pont basses grilles, welcher an seinem Ein- und Ausgange von Thürmen flankirt war. Einer dieser Thnrme ist noch jetzt an der Gitterbrücke zu sehen. Auf dem Plan der Belagerung von Metz durch Kaiser Karl V. im Jahre 1552 nach dem Croquis von Fentzlon-Salignac ist die letztgenannte Brücke als Basses Barres bezeichnet, jedoch läßt sich die Signatur des Planes, vor der Tour de rats nicht mit voller Deutlichkeit als diejenige eines Friedhofes ernennen. Es ist jedoch mit aller Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß auch damals schon der israelitische Friedhof an dieser Stelle bestanden hat; daß eine genaue'Bezeichnnng auf dem Croquis von 1552 fehlt, mag mit daher kommen, daß es zu damaliger Zeit in Metz nur wenig Juden gab. r-ä iiY.ivjjiy: c'.r; : . st'dt/r^Ü n g/ä r. '.M/ö n ar ch i e. / ' 'Wie«7'/Ünser' hiesiger Glaubensgenosse/ bei bekannte Professor Hi rfchfeldj'hat einen Ruf' an die Miversttät^MA.erMM r-ix,,«nm ^^^A^f^/.-Ne/WMWraWMemWe./M den Verlust ihres äliesten/Witglledes. zu beklagen. Dieser Tagestaibj.dep^eWet^.M^ Josef/Köhn im seltenen. Wer -f von/, ,104 Jahren . und ward in ftierlWes Weise z/ .OrN.getraW. I" Jgrizi (Ungarn) gericth das Haus, .ciuetz hriitcii .Panerst iNj'.Bräntz./: Der/jüdstM/HaWx Aa cp b Hktl.m e n b.er/ge r bcnlcrfte,,baß.derBmjex jm breilnenden/Hguse. großer-LebenDgefahr schwebe, Eirtschloffen eilte er hinem, und cs gelang.lhlji,. he» halbohnmächtigen Bauern hinaüszuschieben, über ihm selbst aber stürzte bas Haus zusammen,; Dex Unglüchliche schrie verzweifelt um Hilfe, aber Niemand, güs der großen Volksmenge wagte es, Bluniehberger zu Hilfe zu eilen./ Bl. kroch zwar lebcndans/dcifl Feuer, ist aber bald darauf in Folge W. schrecklichen Brandlvnndcn unter furchtbaren Oualcih gestorbem Der Tod des edlen Lebensretters / erregt iii' der ganzen Gegend die größte Theilnahmc,.' csndrerseW ebenso tiefe Entrüstung über die Feigheit her anwesenden/Bevölkerung. .. Oedenbnrg (Ungarn.) Der Großgrundbesitzer Graf Ladislaus Setscheni übergab dem Vorsteher der hiesigen isr. Gemeinde 400 ff. zu Gunsten, der. jüdischen Schule. In dieser Zeit, wo der Antisemitismus überall sein Haupt erhebt, ist. eine-solche edle That besonders rühmenswerth. ,/ F r a ».k r e i ch. ir'Ul J!JV* Paris. Die hiesige Hauptsynagoge hat . vor mehreren Wochen ihren Obcrschammes, Herrn Herz Marcus Prague, durch den Tod verloren. Denjenigen, welche unsere Synagogen schon besucht und. gesehen haben, welche Nolle bei uns der SchämineS in seiner Uniform spielt, ist es nicht nöthkg zu sagen, daß Herr Prague eine wichtige Persönlichkeit gewesen. Aber auch abgesehen von der Uniform wat der Verstorbene eine in jeder Beziehung hochangesehene Persönlichkeit. Als frommer Sohn -eines würdigen Dajan der hiesigen jüdischen Geinchlde Land er bei den besten Familen im höchsten/ Anehen; er war der vertraute Almosenspender sux ne Familien Rothschild, Worms, de Romilly^ Lazard^ Halphen, Fnrtado und Dalembres, und/erfreute sich der besonderen Gunst der Nothschild'schen/ W milie.. Es wird erzählt, daß, als einst./der// verstorbene Baron James v. Rothschild .als MüplM äufgerufen wurde, er Herrn Prague znflüsterte,cc möge ihm doch ein wenig helfen. „J h it e n, Herk Baron, helfen!" versetzte dieser mit allem Erstästnest. „Ich. denke, Gott hat Ihnen genug geholfen"/'/'/./ -^Ein Sohn des Verstorbenen ist MiWMÄ '/.'//‘ ipan^!l’$er'iiiijtcriidyt§mli«ftöt 5Ät Mhcnde Commissionen ernannt, welche.