Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 100 (18.12.1884)
- Date
- 1884-12-18
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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netcn einige.biographische NoWn^ 'iöDse..stön den bitäür 6)fmty$tr 'angehMÜ,ir weiß LdUl^ Alymnäch FWnMH'Whlmr fn;m v. Tl;f L Lyr 5)ct; in ‘ Frailkfürt ä. M? gewählte Sabor (W'/^i8st)--ist-/Leh'rerL'daselbst./'Er hat das Gymtiafluin in Breslau äbsolvirt imb dann in Breslau Philosophie,^ Sprachen itub StaatswlssMchast fhibirt. Ms Probejahr als Lehrer absolvirte er an der isr.Reatschnle in Franksnrt a. M. und war als Lehrer derselben Anstalt ihätig, bis er 1873 wegen seiner Vorträge im Arbeiterverein seines Amtes entsetzt winde. Seitdem wirkt er als Privatlehrer. Aüg. Singer, in Berlin ^. gewählt, ist 1854 geboren und Israelit, er ist jetzt Mitinhaber der.Damenmäntel-Fabrik Gebr. Singer, welches Geschäft er 1879 mit seinem Bruder gegründet hat. S.eit 1,. Januar 1884. ist er Mitglied' der StadtvewrdNeteüv'ersammlung in Berlin. ' L — ' Äns Berlin wird uns berichtet, daß der erste Begründer des „Israel. Fortbildnugsvereins Montesiore" Herr Rabbiner Vr. Oscar Lipschütz ist. — Der Vorstand der Lippmaun-Tauß-Syuagoge Weue Friedrich - Straße) hat einen Sonnabend- Verein „Judith Montefiore" begründet und spricht der Rabbiner der Synagoge, Herr vr. Oscar Lip sch ü tz, an jedem Freitag-Abend über den lanfoiben Wochenabschttitt. Der Zutritt ist frei. Der erste Vortrag des Herrn vr. L., welcher rcir stattfand, hat allgemeinen Auklang gefunden und haben in Folge desselben viele der zahlreichen Zuhörer chren Bcitrjtt zum Verein erklärt.! Frankfurt a. M. Im Lokale der israelitischen Snppenanstatt wurde Sonntag Abend wieder, wie schon im vorigen Jahre, eine ebenso erhebende, als. glänzende Eh a nn k a - Fe i e r fü r ar m e K in- ML Perattstaltet. Mehrere edle WohltWer hatten zn^ dresern..Zwecke naulhaste Summen gespendet, und v'chi SeiEetl „der Vorstände war für eine entsprechende VsskanstalLung' der Feier Sorge getragen worden; hesönders hätten die Ehrendamen, Ne tagtäglich bei der..Spelsung' der Annen mit auerkenneNsWerther AhfopseylM thätig sind, Alles auf's Schönste.vorbereitet. und ärrüngirt. Etwa zweWnNrt Kruder hatten..sich' gegen sechs Uhr Abends in. der .Anstalt verfätümbtt. Herr Dr. D^ Bapnaß Wt Hy'Aufträge des Vorstandes eine Ansprache aüM'Kinder, ihyey die Bedeutung des Ehmmka-Feftes in sinniger Weise.,dyrführend., worauf das., MmMWchan- Miuimt wurde, und begeisternd Mazig m Wsaug der ganzen fröhlichen und'jubelNdenSchaarL Einige Kßider trügenpassende Gedichte vor, -und'dann würden an alte kleine Geschenke/ wie Schreibnten^ silicn, Taschentücher/ 'Halstücher/ Spielsachen-n. dgk. ausgetheitt. Miteiüem kräftigen inid wohlschmeckenden Abendessen' Wurden^ die Kinder' hierauf bewirthetz und in der freudigsten Stmmmnß, entzückt über das herrliche Chanuka-Fest,-verließen 'sie das Lokatz Mit dankbarem Herzen werden sie gewiß sich lange des frohen Chanuka-Abends erinnern; aste Anwesenden aber, die Gelegenheit hatten, den Jubel der fröhlichen Kinderherzen zu beobachten'/- namentlich die edlen Veranstalter des Festes, werden gewiß die Ueberzeugung mitgenommen haben,. daß es ein doppeltes Verdienst ist, in den Herze» derjenigen, die schon frühe des Levens trübe Seiten kennen lernen, an unserem Lichterfeste den Frohsinn und die Freude-zu.-entzünden- V;:-.-.-.7L( l ,,r Cmden, 14 Dez. Unter zahlreichem Gefolge sowohl seitens. der Gemeindemitglieder, als auch vieler christlicher Mitbürger unsrer Stadt würden am 9. d. M., , die. sterblichen Ucberreste des allgemein geachteten und geliebten Kaufmanns Jacob H. van C l eef Yx zu Grabe getragen. Der Verstorbene bekleidete bei Lebzeiten eine Reche von Jahren das Ehrenamt eines ’jrm und stand mit an der Spitze verschiedener wohlthätiger Vereine. Unter den guten Eigenschaften, die der Verstorbene als Mensch und 'iiw besessen, ragte die der njpnx ganz besonders hervor, denn er hatte ein mitfühlendes und mitempfindendes Herz für seine bedrängten Glaubensgenossen. Sein schönstes Werk im Leben war, Roth zu lindern und Kummer zu stillen» Als Vorstandsmitglied der. n^Vp'n war er ein pflichtgetreues Mitglied und-stets am Platze, wo es erforderlich schien. In feinem Berufe , als und im täglichen Verkehr -mit feinen Mitmenschen ließ er keine Gelegenheit an sich vorübergehen,, ohne seiner Pflicht der Wohlthätigkech/. wo es galt , - zu genügen; er half manche Ryth und. manchen. Kummer lindern und Viele beweinen an seinem Grabe seineu Verlust. Das. nunmehr seit einigen. Monaten eröffnete, segensreiche Institut „Zufluchtsstätte für manches Gute und Nützliche zufließen. DaM ward ihm noch beim. Leben die Freude zu Theil, das schölleund nützlich^ Mhlthätigkeits-Werk" ln-seiner Vostendün^ thatig zu sehen.'-' 7 5; Uurci: affüeircljrter SdubraSBuie^ IÄ-. BttA h b l z sprach au seinem Grabe ‘ tiefergreisende Worte, schilderte in kurzenAbrisfensem Leben unter Zu-