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Der Israelit · 1884-12-15 · Heft 99 (15.12.1884) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 99 (15.12.1884)
Date
1884-12-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
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1636 mit der von uns früher mitgctheilteu identisch ist, vsrmögcn.M,ppch MW ‘ :iu 'in'i hm6;r& ::wu :;nu-;; - Pg l N st.L II fli.U. J"flriV ' Jerusalem. Seit ‘ wenigen Wochen erscheint dahier eine neue hebräische Wochenschrift; dieselbe führt den Titel Vz^n" nnd wird von Ben Jehuda, dem Verfasser eines guten hebräischen Buches über die Geographie Palästinas, herausgegcben. a"r• o' c’c; ‘ Mohained Oütaleb, der neue Caid voll Ait Ioussi, hat an die Juden von Ontät das Ansinnen gestellt, ihm 6000 Fr. zu geben. Wenn diese Summe nicht nach bestimmter Zeit znrückbezahlt werde, verspreche er, dafür 12000 Fr. zu zahlen. Das ganze Gebühren des Caid ist nur'ein Versuch, auf welche Weise er die Juden prellen konnte. Die Bedanernswerthen wagen nicht, Angesichts der Apathie, welche die Negierung neulich bei andern Gelegenheiten gegen die Juden gezeigt hat, ihre Klagen höheren Orts vorzubringen. : Fez. Vor einigen Wochen holten Soldaten auf Befehl des Maurischen Ministers mehrere Inden ans dem Judenvicrtel, welche gezwungen wurden, ans den Hofstätten die Cadaver todter Thiere wegzutragen. Diese wie alle sonstigen Nachrichten aus diesem Lande beweisen, daß gegenwärtig am maroccanischen Hofe und bei dessen Negierung eine überaus feindliche Stimmung gegen die Inden herrscht. tiHI* ' (Verfasser von- ^TabrieLH y :nn warten bis der. böseAmtmann seinen^..Schergen schickt und doch' 'wie eine VepvHfene. aus dcmDorfy trcibetr lätzt^^ Läs^inKte!'U Dich ^md Tode aufrdgeü . - wiewqllen ihm zjworkommirn^ Du mußt schon morgen früh üt Deine. alten. Hckmath znrückkehren:" f..... „Nein, das nicht/ 'unterbrach ihn' Lea .hefE „wir dürfen nM nicht übereilen; wartest' wirf» lange cs uns möglichst: ist . . ' . Gott ist ja allgnädig und allmächtig, er kann sich unserer: noch tut legten Augenblicke erbarmen . . . ' nnd heute ist ja Schabbos') da darf man sich keinen traurigen Gedanken hingebcn . . . . ich will Dir die Szude Schlissig bringen; verzehre sie mit gutem Appetits . So sprechend breitete sie ein grobes,aber reines Linnen über den Tisch: - . 'v; In dem Momente wurde plötzlich ziemlich rasch die Thür geöffnet und eine vierschroterische. in einem lang herabwallenden Militärmantcl. gehüllte Gestalt steckte, den Kopf ins Zimmer, ließ einen prüfenden Blick über dasselbe schweifen und. schloß dann, die Thür so schnell als er. .sie geöffnet. Bevor, sich noch die Anwesenden von ihrer Ueberraschuug erholt hatte und im Stande waren ihre Bermuthnngen über das. eigentümliche Behaben des. Unbekannten auszutauschen, öffnete sich, von Neuem die. Thür und ein Herr in bürgerlicher Reisekleidchrg, und jener der so eben die Recognoscirnng vorgenommen, überschritten die Schwelle. ' > „An unserem Neisewagen ist ein Rad. gebrochen," wandte der Mann im. Militärmantcl, sich wie erklärend und entschuldigend, an Blochner, „und wir können unsere Reise nicht eher fortfetzen, als bis entweder der Schmied im nächsten Dorfe die . erforderliche Reparatur vorgenommen, oder ein anderer Wagen, um den wir geschickt, von der nächsten Station angelangt sein wird. Bet dem strömenden Regen können wir nicht auf-offener Straßewarten . ... ich habe an mehreren. chausthüren geklopft aber dieselben menschenleer oder gar. ^erschlossen gefunden." . - , , Alle drei Anwesenden hatte. sich ehrerbietig von ihren Sitzen erhoben und-Blochner sprächt - . ..„Ich bitte sich's bequem zu machen, betrachten Sie das Zimmer'ganz als das Ihrige. Ist» pich leicht.. gefällig die. Mantels - abznlegeü?", -, i. . Bloß 8ev Cwilist. käsir dieser Kusforderimg.nach und. dcr .OfflM war ihm..dabei behilfllch. 'nnd als Blochjtcr. .dann die/ Herren' einlnd,' sich zu. setzen, -timi; .vfjy/. 't* itl vi K ku J|> t* . 1) Sabbat. 2) Dritte Mahlzeit. Die Juden, halten am Sabbat drei Pslichtmahlzeiten ab.

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