Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 34 (28.4.1884)
- Date
- 1884-04-28
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
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—,107 — and auch der rvnbnn rYttftJ leben za können ,*) wahrend ein Misslingen dieser Probeansiedelung VT! auf viele Jahre hinaus von weiteren Versuchen abschrecken würde. — Und wenn ich zum Schlüsse noch einen Rath aus warmem Herzen den elf Ansiedlern aus weiter Ferne zurufen möchte, so ist es dieser: „Möchtet Ihr, die Ihr in Eurer Synagoge gewiss den Minliag der Asclikenasim beobachtet. es nie unterlassen, bei jedem Sabbathsegen Euch die Wünsche vor Augen zu halten und zu beherzigen, die den s ex bardischen Brüdern bei ihrem-Sabbath- "pSU? *2 zugeruten werden: errsatan ruow pba*i mnr\ oib» mns «ren« reo *n Der Allmächtige breite sein Friedenszelt über Euch, Er lasse unter Euch gedeihen Liebe und Eintrachtj Friede und Freundschaft, und lasse keine .Cjm DIWIP, keine Feindschaft und Gehässigkeit unter Euch auf kommen!“ Ja, der E3PI nS3w7,-diesem Erbübel des Landes Israels, das schon den zweiten Tempel in Trümmer legte, müssten alle die Thüre weisen, die in Wahrheit in und für p'TiK wirken wollen! — Mögen diö neuen Ansiedler an jedem Sabbathausgauge mit dem Gedanken der alten Worte in’s werkthatige Leben treten: ^Hpbl pimb Olbü, Friede, Friede den Fernen wie den Nahen!“ Herzliche nachbarliche Freundschaft mit den russisch-jüdischen. Colonisten im nahen JIDSn, gleich herzliche Freundschaft und Wohlwollen mit den Brüdern aus Jerusalem, welche einige Stunden weiter nördlich vor Jahren schon die Orte Maleppo und das alte Jehud («TT'2 /TV) des Stammes D an an den Ufern des Odja, angekauft und demnächst sich dorten ansiedeln wollen. —- Dankbare Freundschaft den Leitern des nahen „bklL" N1p2“, dis so uneigennützig und wohlwollend für ihre Installirnng gesorgt, und gleiches Wohl wollen für die Ferneren! — Freundschaft den Ansiedlern ans Rumänien, nahe dem Gestade des mittelländischen Meeres, in Sa marin, die im Sehweisse ihres Angesichtes für ihr Brod und ihre Existenz zu kämpfen haben, — und gleiche Freundschaft den rumänischen und russischen Ansiedlern in b'Sl am See Mer om, die in „N2L gleich schweren Kampf kämpfen müssen, weil ihre Colonie, obwohl in fruchtbarster und gesündester Lage, materiell lange nicht so ausgestattet war, wie es glücklicherweise die Ansiedler in?Vp5 durch ihren Pariser Beschützer geworden. Wenn diese Gedanken die Richtschnur für die elf armen Ansiedler bilden werden, so werden sich s. G. w. an ihnen auch die Schlussworte des gedachten Sabbathsegens erfüllen: DDITCK pbfct 71 CK"'* X cn2-1) DDb "Ol 7Ü&2 OUnst "fzn QD>'2 r^brr 030 ED'bV »p\ „Der Ewige, der Gott Eurer Väter, füge zu Euch hinzu tausendmal so viel als Ihr seid, und segne Euch, wie Er Euch ▼erheissen!“ Leopold Hamburger. -——--- israelitischen Statuten für die Armenwolmungen und das Pilgerhaus in Jerusalem. Erläuterungen zu den Statuten. (Fortsetzung von No, 81.) Zu § 15. Die früher angeordnete Vertheilung von Certificaten ist ein für dortige Verhältnisse ganz überflüssiger, die Thätigkeit des Central-Comites erschwerender Bureaukratismns und daher weggelassen. *) Lese ich doch in französischen Biättern z. B., wie erst neulich wieder einer unserer reichen französischen Glaubensgenossen -Herr A. Königswartor, seinem Lande eine Million Francs zur Erziehung verwahrloster Kinder geschenkt! — Fehlt es diesem und den vielen anderen grossherzigen Jelxudim etwa an Mitgefühl für ihre jüdischen Brüder, weil sie für das Land Israels Nichts thun? Gewiss nicht! — Es fehlt ihnen nur allein an Vertrauen auf Erfolg. — Lassed Sie eine jüdische Ackerbauansiedelung im hl. Lande erfolgreich vorwärts kommen, und wahrlich, bald wünle dann die Gründung anderer bei unseren Grossen gerade so „Mode“ werden, wie es CI. s. d.