Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 50 (1909)
- Issue
- Heft 49 (9.12.1909)
- Date
- 1909-12-09
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2446951-2449352-2449402--66099-2508772- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
&■.- Sette 12 Nr. 49 ständig und im Jahre 1896 wurde auf seine An egung unter opferwilliger Mithilfe der gesamten hiesigen jüdischen Bü'g rschaft ein Neubau desselben vorgenommmen. Das Haus ist jetzt mit allen modernen Hilfsmitteln ausgerüstet und stiftet viel Gutes, da es sich besonders der erkrankten jüdischen Grenzbevölkerung annimmt. Sch ldberg, 1. Dez. Zu - Repräsentanten der Gemeinde wurden die Herren Bensch, Kretschmer, Kober und Jekabowskt gewählt. Kolmar, 1. Dez. Das Mentheim Jakobsche Ehepaar feierte unter großer Anteilnahme die goldene Hochzeit. Pieschen, 1. Dez. Unter großer Beteiligung trugen wir einen frommen Mann, Herr Moritz Lasker, zu Grabe. Im Alter von 70 Jabren ist er von uns geschieden und hat eine fühlbare Lücke in unserer Gemeinde hinterlasien. Gr«-'Vach,- 25. Nov. Zu Ehren des nach Lau fitz ei m scheidenden Lehrers Rosenberger sammelten sich seine Freunde in der ^Traube". Das Lokal war dicht gefüllt. In dm Reden deS Bürgermeisters, des f farrerS und der Lehrer kam es zum Ausdruck, welcher eliebtheit sich der Scheidende im hiesigen Orte erfreute und daß er sein Amt zur vollen Zufriedenheit bekleidete. Herzliche Wünsche wurden ihm und seiner Familie auf dem Wege mitgegeben. Lebrer Rosenberger gab in seiner Erwiderung einen Rückblick über seine 13jährigcn Wirksamkeit und bankte sür die ihm erwtesenm Ehrungm. Kovenha en, 5. Dez. Nur noch wen ge Tage bevor die Cßanuka-Lichter ihren festlichen Glanz über uns verbreiten, haben sich die dunkeln Schatten der Trauer ' in unserer Gemeinde eingestellt, infolge des Ber ustes eines ihren besten Söhne, nner ihren Stützen und Führer des Herrn S. Margolinsky. Nach langen,schweren Leiden ist er vor einigen Tagen im Alter von nahezu 70 Jahren a entschlafen. Besonders tief empfindet die o thodoxe .che Geme nde diesen i erlust denn mit Margolinsky verlor sie in der Tat ihr bestes, t,eu zur nyiöK haltendes Mitglied, das unerschütterstch für sein Judentum als sein Höchstes kämvfte. Als '#23 unserer Synagoge, welches Ehrenamt er seit fast 20 Jahren betleidete, hinterläßt er eine unersetzliche Lücke. Als kamen seine Fachkenntnifse und Zuverlässigkeit der ganzen Gemeinde zu Gute. Vorstand vieler Chetvraus und Mitglied aller Vereine, die das Judentum und die Menschenliebe fördern, hatte er sich — auch unter Nichtjuden — einen guten Namen erworben, auch als Stütze der Armen und Kr >nken, den' n er stets und gern Hilfe und Linderung spendere. Die Beerb nuna fand am vergang nen rOttf 2*^1? statt, und die große Beteiligung trotz strömenden Regens bew es es dmtlich. wie allgemein die Trauer empfunden wurde. Im „Ez Chajim"-Berein hielt der Bor> tzend? Herr Jos. Goldschmidt eine sehr warmempfundene Gedenkrede zu Ehren des Verstorbenen. P. E. Prag. 25. Nav. Samstag. 13. Nov mber, war der 5. Todestag deS unvergeßlichen Schriftstellers S. K o hn. DaS gab unserem verehrten Herrn Oberrabbiner Dr. Ehrenfeld Beranlaffung, bet dem von ihm am selben Abend abgehaltenen Schiur — der mehreremal in der Woche stattfindet, und an welchem sich sehr bedeutende fTTlft '*10^ unserer Gemeinde beteiligen — pietätvoll Der JSraeltt. des Dahmgeschiedenen zu gedenken. ES wies in kurzen, markanten Zügen auf die glaubensinnige Frömmigkeit, den lauteren Cyarakter und auf das Wirken deS über die Grenzen unseres Reiches hinaus bekannten ManneS hin, be ontr besonders se ne nachhaltigen Berdtenste um unsere Prager Gemeinde und ließ am Schluffe deS Talmudvortrages daS übliche KadifchgeVet für fein Seelenheil sprechen. Salomon Kohn verdient eS in der Tat, daß fein Andenken in unserer Mitte festgehalten und geehrt werde. Mera«, 1. Dez. Hier verstarb Herr Dr. Wilhelm Hersch, der Schöpfer, unermüdlicher Förderer und werktätige Unterstützer des htestgen neuen Genesungsheims für mittellose Israeliten. Er wirkte seinerzeit lange als Advokat in Prag. Kairo, 29. Nov. In der gestrigen Generalversammlung ist Herr Dr. Salomon Ullmann aus Antwerpen züm Rabbiner der Israelitischen Aschkenastschen Gemeinde in Kairo gewählt worben. BriefRttten. Lehrer M. M. in E., H. E. und viele andere. Wir konnten leider öte Beiträge in der Chanuckahnummer nicht mehr unterbringen. Besten Dank. I. G. in W. Darüber wiffen wir leider keine Auskunft zu geben. 3k. in D. Das Anzündenlaffen eines Lichtes am Sabvar darf weder in der einen noch in der anderen von Ihnen angegebenen Art geschehen. P. A. in M. Bon der Hirsch-Jubtläumsnummer ist nur noch ein kleiner Borrat vorhanden und von uns zu beziehen. Der Preis beträgt 4,50 Mark gebunden, 3,50 Mk. broschirt. B. O. in L. Darf nicht geschehen. L M. in O. Leider für uns unverwertbar. Manuskript folgt mit Dank zurück. Lehrer H. in L. 7. August 1857 gleich 2K mn- S. K. Die betreffenden Stiftungen stehen uns fern, und können wir über ihre Satzungen keine Auskunft geben. D. W. 1. Ja. 2. Ein |rr2 darf auch am Jahrzettstage den nicht betreten. Uercinskalcndcr. Verein Mekor-Chajim, Schützenstraße 3. Samstag, den 11. Dezember, nachmittags 3 7, Uhr: Mikro- Bortrag des Herrn I. Bender. Bereinigung zur Pflege jüdischer Lebensanschauung '22k rorß- Montag, 13. Dezember, abends 9 Uhr, im Beretnsiokale Langestraße 26 (ehemals Kaufm. Verein): Chanucka-Fe st vortrag «Die Götter Griechenlands" (unter Beteiligung der Jüdischen 9. Dezember 1909. Frauen-Beretnigung). Referent: Herr Prof. A. Wey Bor und nach dem Bortrag musikalische und deklamatorische Darbietungen. Gäste, auch Damen, willkommen. TamllitmtacbricMtii. Geburten: Einen Sohn: Leon Hackenbroch (Mayer) hier. — Jacob Wolfs (Löwenthal) hier. — Nathan Meyer (Möller) Hamburg. — Zahnarzt Rothschild (Adler) Lübeck. — Eine Tochter: Alexander Rosen thal (Stern) Oestrich a. Rh. BarmlEwohfeier : Hermann, Sohn von Julius Hahn, Schweinfurt. Labbat - Anfang u. Ausgang .121311 rot? ppö ORT: Anfang tatm AuSgang UhrlMin. 1909 5670 ilhrlMiu. 11. 28 Sranktnrt n. M 4 — Dzbr. Kißlew 5 15 Berlin .... — — 4 45 München . . . — — 5 09 Stratchnrg > 4 80 5 20 Stuttgart. . . 4 15 S ,15 Boten ... — — 4 31 -türnberg - — — 5 05 Hamburg. . . — — 5 55 Prag .... — — 4 30 Für den Reklamenteil ist die Redaktion nicht verant, wörtlich; insbesondere ist es a»sfchliestlich_Lachr der Leser, die im Reklameteil enthaltene« Empfehlungen ritueller Ware« oder so«stige Angabe« religionsgesetzlichen Charakters ans ihre Znverläsfigkeit z« prüfe«. Zu der Freitag, den 10. Dezbr. stattfindenden IDT-Feier unseres Söhn eben» beehren wir nns, alle Bekannten und Freunde ergebenst einzuladen. 12821 Leon Hackenbroch n. Fran. Frankfurt a. 91., den S. Dezember 1909. Bäckerweg 34II. Die Privatschule (höhere Mädchenschule, Pensionat und Fortbildungskurse) von Frau Dr. Heinemann in als höhere Lehranstalt anerkannt worden. Die Abgangszeugnisse d-e>er Schule berechtigen ohne Aufnahmeprüfung zum Eintritt in die Seminarien und Sludienanstalten. Ffir den Inseratenteil ist die Keoafctioa ment verantwortlich; insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die ln Inseratenteil enthaltenen Enpfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben reUglonsgesetzllehen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zn prüfen. Aufruf! Jüdisches Herz! Ost Käst Du schon die bittere Träne der Armut getrocknet. Latz auch jetzt weder, wo Du am Chanukah-Leuchter die L chtlein entflammest, einen Hoffnungssirabl leuchten in das betrübte Herz einer armen Braut. Nachdem diese bis jetzt ihre armen, vom Unglücke gebeugten Eltern mit ihren Ersparnissen unterstützte, — lächelt ihr zum er.enma'e der Frühling oes Lebens. Allein es sihlt an d m Notw ndigsten, um den Bund der Ehe einzugehen. Darum, Brüder und Schestern hetf t, einem braven, frommen Mädchen an dir Seite eines ManneS Stab und Stütze zu geben. Gaben, worüber qu ttirt wird, nimmt herzlich dankend «ntg gen. Kehrer Gustav Kär, Gemen Wests.) Vorstehender Aufruf wird auf das wärmste der-Beachtung uno Mildtäügkeit un eren Glaubens genoffen empfohlen. Auch ich b.n gern bereit, Gaben cntgegmzunehmen, Recklinghausen, 30. November i960. Rabbiner Dr. M. Marx. Der Bedarf an Mazzoth sür das Pesiachfeft 1910 in Höhe von ungefähr 430 Zentner« soll an leistungsfähige Lieferanten r ergeben werden. Angebote, find an di« Armenkommisfio« der jüd. Gemeinde. Rosenstraße 2/4, bis 17. Dezember d. Js. zu richten. Die Lieferungsbedingungen sind ebendaselbst einzusehen. Berlin, dm 3. Dezember 1S0S. Borstand der jüdische» Gemeinde. S St« L Pension gloch Fri edriolistr. SS, 1 am Bahnho'. IM» a JK r Uiwzelt. ¥? W* WW ¥¥ ßartpulver Barbarol ohne intensiven deraeb. Wirkung unerreicht. Glas 1 Mk., bei 10 Glas 75 Pfg. (10268 E. Krnmbholn, Apotheker u. Chemiker, Mouline - Metz. finden Sie am besten durch ein Inserat am richtigen Platze. Kostenlose Beratung durch Haasenstein & Vogler A. O., Aelteste Annoncen-Exped., Frankfurt a. M., ZeU 48,1. AuS einer von Hirsch Westheimer Witwe Henriette (Hiudle) aeb. Kassel zu Darmstadt gegründeten Stiftung kann alle dr« Jahre ein von den Urgroßeltern der Stifterin oder ihres Eh« gattm abstammendes Mädchen eine 12803 Jliisstmr hei seiner Heirat «wt«. Im Anfang des JahreS 1910 ist solche zu vergeben. Bewerbungen darum find innerbalb, sechs Wochen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung in öffentlichen Blättern an bei Herrn Rabbiner i. P. Dr. Selver zu Darmstadt, Landwehrstraße 12, persönlich oder schriftlich unter Vorlage urkundlicher Nachweise über die zum Bezug berechtigende Verwandtschaft und rechtsverbindlicher Eheoerträge einzureichm» widrigenfalls darauf bei Vergebung keine Rücksicht genommen werden kann. Darmstadt, dm 1. Dezember 1909. Der Uorständ der tiirscD iüestDeittter’scfteit Stiftung. Zu der kommenden Freitag Aben H2JÜ 'p Ü2U stattfindenden -Feier gestatten wir uns — und zwar nur aut diesem Wege — alle Freunde, Bekannte und Verwandte herzlichst einzuladen. [12810 Jacob Wolff u. Frau Martha, ged. Loewentbal. r a n k f u r t a. M., Eschersheimer Landstr. 8.1. Fachkundiger, rituell durchaus zuverlässiger WIRT zur Errichtung einer neuen Restauration in HAMBURG per sofort gesnc' t. 12794 Fachkundigen Wirten lat hier Gelegenheit geboten, durch die Errichtnrg eines Speisehauses, welches in Jeder Beziehung korrekt betrieben werden muH, eine gute und dauernde Existenz zn gründen. Teilweise iinnnzielle Beihilfe kann eventuell zngezlohert werden. Heldnngen an den Verein inr Förderung rit. Speise hä ns er, Hamburg. JosepMepen/*^^* Spezial-Atelier ffir (12146 M* Scheit»! and PeiTflohoib ^l