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Der Israelit · 1909-11-04 · Heft 44 (4.11.1909) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
50 (1909)
Issue
Heft 44 (4.11.1909)
Date
1909-11-04
Page
– (sequence 11)
Language
German
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4. November 1009. Der JSraelit. Telle H. »r 44. metnde Bag-Ujhelh mit Rabbi Samuel Hirsch zu Grabe getragen worden ist. N"2L2?I- Gleiwitz, 30. Ott Heute beging Herr Rabb. Dr- Münz hterselbst sein 25jähriges e mtSjubiläum unter allg meiner Teilnahme. Kempen t* P., 30. Oktober. Nach langem und schwerem Leiden ist hier Lehrer Goldberg gestorben, lief betrauert von der ganzen Gemeinde und vor allem von seinen Schülern, die mit großer Liebe an ihm bingm. Er war ein echter und frommer Jehudi. ff'JMMJT Emde», 1. Rov. Für die Stelle der HauSeltern an dem hiestgen Waisenhause wurden Herr Hauptleh er Schloß und Gattin zu Metenhausen (Layern) gewählt. Zprecdraal. Zur Mohalim-Angelegenheit. Frankfurt a. M., 1. November. Geehrter Herr Redatteur! Unter Bezugnahme auf die in Nr. 3V und 43 Ihres geschätzten BlalteS enthaltenen Artikel betreffend, erlaube ich mir, folgendes zu erwidern. Bor längerer Zeit inserierte der hiesige Mohalimverein in den verschiedenen jüdischm Zeitungen, daß fich welche bereit find, an fQÜ und H"' event. auch gegen Bezahlung anzunehmen, melden sollen. Auf diese Inserate meldeten fich — sage und schreibe — zwei auSwärÜge Herren-- Bon dem Anerbieten vieler beiden Herren wurde nun auch mehrmals Gebrauch gemacht. Betreffs der beiden verschobenen gestatte ich mir, dem Ploni Almoni zu beme ken, daß er in keiner Weise orientiert lst, trotz seiner Behauptungen in Nr. 43 JhreS gesch. BlatteS. Die eine war in Reichelsheim i. O. und sollte am ersten Tag *7//ka| stattfinden. Em Verwandter beg 2^2 war am also erst am drit en Tag nach der Geburt des Kindes bei mir, um mir die zu übertragen. Da ich eS nicht annehmen konnte und mir auch bekannt war, daß eS die übrigen hiesigen Kollegen nicht annehmrn, so telegraphierte ich noch am p*ttfÖ einem ^niö nach Rhens a. Rh., bekam indes am Sonntag Bormittag — Samstag Abend konnte das Telegramm in Rhens nicht mehr bestellt werden, weil da elbst um 7 Uhr Postschluß ist — abllhnende telegraphische Antwort. Am Montag erhielt ich von dem betr. Mohel eine tieS ezügliche Postkarte mit der Begründur g, baß er bereits für Sonmag eineMohelschft übernommen habe. Hätte man ihn sofort nach der Geburt des Kindes in Kenntnis gesetzt, so htttte er selbstredend zugesagt. DaS Telegramm und die Postkarte stehen auf . B erlangen zur Verfügung. Die zweite rn’ü wurde einem anderen hiesigen 7N12 angetragen, der sie dem zweiten uns zur Verfügung stthenden?N1!S anbot, indes ebenfalls ablehnenden Bescheid erhielt. Ein Mohel. Frankfurt a. M., 1. November. Berehrliche Redaktion! Unter Bezug a> f die erneutm Auslastungen beS Ploni Almoni erklären wir hiermit, daß wir unS in Zeitungskontroversen nicht mehr einlaffen werden. Da der Betreffende wiederholt erklärt hat, baß er nur im Interesse der Sache bandele, so fordern w r ihn hiermit auf, sich mit unS direkt inS Einvernehmen zu ietzen. Wir werden ihn alsdann überzeugen, daß seine Behauptungen und die daraus gezogenen Schlüffe den Tatsachen nicht entsprechen. Hochachtungsvoll Der Vorstand der Chebrath Mohalim Zuntz. Posen. Bondi SrieNrarlev. I. M. B. in B. Wir haben Ihre Frage einem Sachverständigen unterbreitet und werden Ihnen demnächst seine Entscheidung zugehen laffen. Rastb. S. B. i« B. ES geht leider nicht an, zweimal über den gleichen Gegenstand im redaktionellen Teil zu berichten. Satz, i« Ez. Die Tatsachrn, die Ihr Brief enthält, sind unseren Lesern bereits durch die wiederholt von uns veröffentlichten Berichte über die Katasterfrage bekannt. DaS Jargongedicht wurde, wir Sie aus voriger Rümmer ersehen haben werben, verwertet. Lehrer 8. i« M. Hebräische Inschriften in allen Kirchen und Schlössern find nicht ungewöhnlich, woraus noch nicht immer auf eine jüdisch-historische Bedeutung dieser Bauten zu schließen ist. Dies dürste auch bei dem von Ihnen am Eingang des Schlosses entdeckten hebt ätschen Psalmverfe der Fall fein. Dr. I. Sch. Die Besprechung ist nicht erschienen. Lehrer I. S. i» Gr. Berichte, die kurz und sachlich gefaßt find, sollen unS stets willkommen. QtreiMkaltitaer. Bereit» Mekor-Chajim, Schützenstrabe 3. SamStag, den 6. November, nachmittags 3% Uhr: Mikro- Vortrag des Herrn Fritz Wohlfarth. Bereinigung zur Pflege jüdischer Lebensanschauung '2L 1W0* .Montag (nicht Mittwoch), 8. November, adendS 9 Uhr, im BereinSiokale Langestraße 26 (ehemals Kausm. Verein) unter Teilnahme der hiestgen Jüdischen Frouenveretnigung: Borttag deS Herrn Prof. Dr A. Su lzb ach über „Religionsdisputationen im Mittelalter." Gaste, auch Damen, find willkommen. »Montestöre", Verein zur Pflege der idealen Jntereffen jüdischer junger Leute. Mittwoch, 10 Novbr., abends 0 Uvr: Borttag des Herrn Dr. I Heinemann „Zu Schillers Gedächtnis". Anläßlich der 150. Wiederkehr des Geburtstags Schillers. Sabbat - Anfang u. Ausgang mm "n ORT. I Anfang Datum AuSgang | Ubr iMin. 1909 5670 Uhr I«i» 6. 22. afcoatfart a. M 4 30 Nvbr. Eheschwan 5 45 fßttU» .... - — 5 13 Miduhe» . . . — — 5 52 Strahbnrg . 4 45 5 45 Stattgart. . . 4 30 5 40 Pose» ... — 5 01 NSrnberg . . — — 5 29 Hamdarg. . - — 5 37 Prag .... \ - — 5 — Tamilieniacftricbteu. Geburten: Eine Tochter: Hermann Frankenthal (Meyer) Frankfurt a. M. — Joseph Sänger (Hirsch) Frankfurt a. M — Rabb. Dr. Wolf (Auerbach) Cöin. — Einen Sohn: Hermann Süß (Epstein) Mainz. Verlebte: Greti Braun, BenniDokow» Hemsbach* Luzern. — Retti Breuer» Wilhelm Adler» N. Matton (MatterSdorft-Nyitra (Neutta). Rarmiewohfeiern: Alfred, Sohn von Samuel Nußb a um» Frankfutt a. M. in der Synagoge der israelittfchen ReligionSgeskllschast — Ludwig» Sohn von Lehrer D. Fr an k Alsbach a. d. B. B~ , j Landeshuter |— — W Leinen* und Gebild-Weberei F.V.Qrünfeld Königl.» Qrossherzogl. q. Fürstlicher Hoflieferant Berlin W., illpymkm 21-2. Grisstc Amratl »Der Wischeartikel für dta BautedarL flifirtiliil Inzer «i»Wiin Prstsllstt alt Abbildung«!! sswli Kostenutelliga zu Dltistai. (12423) Für den Inseratenteil lat die fieoatuoa uicht verantwortlich; insbesondere ist os aassctülessUeh Sachs der Leser, die 1» Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonst'ge Angaben rellglonsgesetzllehen Charakters aaf Ihre Zaverlässigkelt zn prüfen. Eine schwere Prüfung hat uns der Allmächtige gesandt, ln seinem nnerforschlichen Batschlnss hat er uns durch den Tod meinen innigst geliebten, teuren Gatten, unseren herzensguten Vater Theodor Freyban entrissen. Nur wer die Frömmigkeit nnd Lauterkeit seines Herzens, die Geradheit seines Charakters, sein stets liebenswürdiges, bescheidenes Wesen je kennen gelernt, kann unsem tiefen Schmers mitempfinden Der Gedanke, daß nnr seine sterbliche Hülle; von uns gegangen, seine reine Seele aber fortlebt, wird uns in schwerer Stande ein Trost sein! N212'? urot Julie Freyhan geh. Traube Slegbniund Freyhan Therese Zuckernaann geb. Freyhan Heinrich Freybau Wilhelm Freyban IiUcia Freyhan geb. Fachs Theodor Zucker manu. Breslau den * November 1909. dea 17. Mache*chwan 5670. D’pbn bmen rra '□ Allgemeiner Deutscher Versleherungs-Verein in Stuttgart Auf Befnudtigkelt. Begründet 1875. Kapitalanlage über 68 Millionen Mark. Unteröarantie der StuttgarterMittL Bückverslch.-Akt.-Gesellschaft. Lebens-, Unfall-, Haftpflicht- Versicherung. Fendrkenmpntond; 770000 Terwicheru ngen, Proepekte kostenfrei. j Vertreter überall genMeht.\ XagniginoniQich ca. 6000 Iitgüeder. . ~. Ia Süssäpfel Zentner Wf. 5 50 n. 6.— Winterbirne» Zentner Mk.6 — Feinste Tafeläpfel Mk.10—1L Aufträge erbittet S. Mansbach, Beverungen. (12587 Für 12jährigen Jungen wird bei einem (12506 auf dem Lande oder in gewissenhafter Familie Unterkommen gerscd». Off. mit. I. Z. 11503 an Haafenstri» « Bögler, AL-G^ Frankfnrt n M. Joseph Oepen, "WZt* Spezial-Atelier für (12146 Soheital und Pei-Hiokeik M Homil Betraä t. zn säm-l. Wochenabschn. d.Pentat »zu allen Fiftt. u led. erdenk!. Gelegenh.» anbei viele wicht. Re ponsen u.ha!ach.Abhandl.. buntr ni^an 'b Erläuterungen zu ganz D'?nn 'o mit, besonderer Berücksichtiuung aller 2V21 'ip und ivM n?v schön Druck. bmm' rn:a 'd Zahlreiche Erläuterungen zu 7N2N 'plv 3.30 M. inkl. Potto Betr. bitte i. BorauS. (12612 Rabb. JSrael Brau«, Halle a S. Id In, nMffia tosHo, (offenen Füßen», eiternden Wunden rc.) hat fich das Gell'sche Universal-Heilmittel, bestehend auS Salbe» Gaze.BlutreinigungSthee (Preis komplett Mk. 2L0) vorzüglich bewährt. Schmerzen ihre (Preis komplett Mk. 2L0) vorzüglich bewährt. Schmerzen verschwinden sofort. AnettennungSschreiben laufen fottwäbrmd ein. Dach Universal-Hellmittel. PrSmiirt »it 4 golvene» Mekdü4ll#tt. AdAi tltll* dffeltt an CiadeaksM kttveA kes fteff^feAs daille», ist ücht »nr allein zu beziehen durch die Gellffche Apotheke, Osterhofen (Rieder-Bayern). Sell'S Universal- Heilsalbe.Gaze und BlutreinigungSldee sind aesetzlich geschützt. (11639 Statt jeder besonderen Anzeige. Za der am der 1^22 in der Synagoge 14. Novemb r Israelitischen Religionsgesellichaft, Fiiedberger Anlage No. 5, um 1% Uhr stattfindenden Trauung unserer Kinder Minna und Raphael mit nachfolgendem Empfang im Hörsaal, beehren vir ans Verwandte, Freunde und Bekannte ergebenst einzuladen. [12558 Jacob Ooldberger, Nürnberg. Rabbiner Dr. Salonon Breuer > Frau, Frankfurt a. M. Hadassah 100 kosehem Pfleneenbnttar-MargirlBei OO o FAsto wülto Uu-blte-Bab g ohne Tierfett and ohne Iffleh. “ Aroma, OosehniMk i Fube wie Knhbnttar. TTnnrhlttHug Tubil wr die jüdlechf Fflrhrt ud MsAlg und milchig reruhr MhW «r. BnHn Im b.Bühls* nah. AQetiilge Plhrilpuitem Weelifteebe ■dnnemtUil. üMn ULbM. tu Pdelwf.

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