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Der Israelit · 1909-09-09 · Heft 36 (9.9.1909) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
50 (1909)
Issue
Heft 36 (9.9.1909)
Date
1909-09-09
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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9. September 1909. Sprecdsaal. Zur Aufklärung. In Nr. 34 dieses Blattes wurde unter der Ueberschrift „Irrtum" darauf hingewiesen daß im Rödelhetmer Luach für 5670 als Sidra für den letzien 5,2V vor nal D’SXi statt angegeben ist. Dieser Irrtum hat sich tatsächlich infolge eine« Versehens in eine unbedeutende Zahl vereinzelter Exemplare meines Kalenders etngeschltchen, während der weitaus größte Teil der Auflage davon freigeblieben ist. Die jüdischen Zeitungen wurden bereits vor vielen Wochen davon durch mich in Kenntnis, gefetzt und auch zugleich benachrichtigt, daß, um jeden M verhüten, an alle in Betracht kommenden Shnagogenfunktionäre kurz vor diesem 6670, unter ausdrücklichem Hinweise auf den in einem früher gekauften Exemplare etwa enthaltenen Fehler, ein fehlerfreies Exemplar versandt werden wird. Mit der Versendung ist bereits begonnen. Graudenz. Rabbiner Dr. Loeoy. Verein jüdischer Hotel-Besitzer. Wohll. Redaktion! Wie notwendig ein Verein ist, der die Jnteresien der Wirte vertritt, konnte ich bet metnerjüngsten Anwesenheit in Swinemünde beobachten. Als langjähriger Reisender, der aus persönlicher Erfahrung so ziemlich alle Restaurationen durchkostet hat, die dem Verein ritueller Speist Häuser unterstehen, war ich überrascht zu sehen, was hier alles für wenig Geld geboten wird. Das Kaschrus, die Sauberkeit und Reichhaltigkeit deS MenuS ließ nichts zu wünschen übrig, sechs Gänge zweimal Fletsch, fast täglich Geflügel, das alles für sage und schreibe 2,25 Mk. Daß die Wirtin bet diesem Preis nicht bestehen kann, ist klar, und eS ist nur eine Frage der Zeit, wann ein Betrieb unter diesen Umständen aufhbren muß. Hier müßte ein Israelitischer Wtrteverein intervenieren und der Wirtin den Weg zeigen, der ihr die Möglichkeit der Existenz gibt. Wir haben sicher unter den 300 Wirten eine stattliche Anzahl, die stch gerne an die Spitze stellen, um Reglements und Einheitspreise festzustellen und etwas auszuarbeiten, was sowohl dem Publikum wie den Wirten zugute kommt. Daß man im obigen Rastaurant in jeder Beziehung zufrieden sein konnte, ist bereits gesagt, ein Vorstandsmitglied des BereinS konstatierte solches mit sichtlichem Behagen. Der Kuriosität halber muß erwähnt werden, daß es auch hier nicht an einer Spezialtafel der Gewohnheitsnörgler fehlte. Es gehö.te eine Hillelsgeduld dazu, täglich vom selben Tisch aus das Ueberbteten an getstlosen Bemerkungen und Bekritteln des Gebotenen mit anzuhören, das wenig mit dem sonstigen Auftreten der Betreffenden und de u von ihnen bewilligten Preis harmonierte. Solchen Kunden gegenüber uiuß ter Wtrteveretn seinen Mitgliedern die geeigneten Ratschlä e erteilen, wie er überhaupt reichlich Gelegenheit finden wird, stch zum Segen der Allgemeinheit zu betätigen^ N. M. Der Israelit. Briefkasten. Alter Abonnent. Wir find leider für hebräische Gedichte in diesem Umfange nicht eingerichtet. Besten Dank! B. S. in Ph. Die Erzählung eignet sich für uns nicht. Manuskript folgt mit Dank zurück. I. W. Eine solche Bestimmung gibt es nicht und ist eS dem freien Ermessen der Gemeinde überlassen, eine Subvention zu bewilligen. H I. in M. Wie unS unser juristischer Sachverslöndtger mitteilt, ist nach Art. 18 des bayerischen Schulbedarfsgesetzes vom 28. Juli 1002 Voraussetzung des Penstonsbezugs lediglich die Dienstenthebung infolge von unverschuldeter Dtenstunfähigkett. Wird ein Elementarlehrer durch einen Unfall, den er in seiner Eigenschaft als Schächter erleidet, dienstunfähig, so tft dies jedenfalls nicht als eine verschuldete Dtenstunfähigkeit anzusehen. Die Pension ist ihm zu gewähren, ebenso wie seinen Angehörigen, wenn er bet einem solchen Unfall das Leben einbüßt, die gesetzliche Reltktenversorgung zukommt. B. B. 100. Soll nach altem Brauche nicht geschehen. I F. in B. Wir können leider die Zuschrift in dieser Form nicht bringen. D. R in I. Wollen Sie bitte Ihre Frage wiederholen. Dr. <8. F. in W Wir sind zur Zeit mit derartigen Artikeln reichlich versehen. Besten Dank! . Kaschrus. Wir konnten trotz angestellter Nachforschung nicht feststellen, ob das Präparat ist und raten daher zur Vorsicht. M. W. in K. Eine deutsche Tenachübersetzung aus der Feder eines Gestnnungsgenoffen existiert leider nicht. Im allgemeinen kann die Uebersetzung von Zunz empfohlen werden. S. T. in H. Eine diesbezügliche Eingabe an das Amtsgericht wird sicher von Erfolg sein. S. W. in O. Ist nicht ganz aufgeklärt, daher Vorsicht geboten. * Süddeutsche. Eine derartige Anstalt, die auch in religiöser Beziehung Ihrem Wunsche entsprechen dürfte, gibt es leider noch nicht. I. L> in B. Eine solche Notiz ist uns nicht zugegangen. Eingeiandt aus Hamburg. Anonymes bleibt unberücksichtigt. H. Sch. Das Buch ist im Berlage von Fischer in Berlin e»schienen. Sette 9. Nr. 36 Uereinskaiender. Beretn Mekor-Ehajim, Schützenstraße 3: Samstag, dm 11. Septbr. 1909, Mittags 4'j« Uhr „Mtkro- Bortrag" des Herm Leopold Oppenheimer. IamMe«nacdrfedle«. Geburten: Eine Tochter: H. Einstädter (Entmann) hier. — Einen Sohn: Herm. Esch Wege (Wertheimer) hier. Verlebte: Rose! Peichert» Joseph Marx, Frankfurt a. M.-Posen. — Mina G 0 l d b erg, Dr. Raphael Br euer, Nürnberg-Frankfurt a. M. — Jolan Grünberger, Julius Tannenbaum, Mi-kolr-Debrezin. Verm&hlte: Lazaar Hamburg» Rahe! geb. Sulz» bach, Arnheim (Holld.)-Franksurt a. M. Sabbat - Anfang u. Ausgang ^'1 ORT: Anfang Datn« AuSganx Uhr iMin. 1909 5669 llbriMw 11. 25. El»! Ura»tt«rt «. M 6 15 Sptbr. 7 35 Oerlfat .... — — 7 17 München . . - 6 15 7 16 Sttatzbnrg . 6 — 7 30 Stuttgart. . 6 15 7 24 Pose» ... — — 7 05 Nürnberg . . — — 7 18 Hamburg. - - — — 7 40 Br-ra .... — — 7 05 Sfftr de« Reklamenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich; insbesondere ist es ansschlieftlich Sache der Leser, die im Reklameteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Ware« oder sonstige Angabe« religionSgesetzltchen Charakters ans ihre Zuverlässigkeit z« prüfe«. WA-VN d' Abfahrt per Sonderzug und Extraschiff von Budapest am 21. Oktober 1909. Reisedauer 21 Tage. Srreng rituelle Verpflegung. Mit Programmen und näheren Auskünften dient bereitwilligst die Ungarische Reiseuuteruehmaug A.«, Budapest, VII. ErzfSbetkörut Rr. IS. Anmeldungen werden bis 20. September 1909 angenommen. Die Ehoeoladenfabrik F. L. Cailler A. G. in Broc läßt feit Kurzem ihre renommtertm Fabrikate auch “itöD Herstellen und hat diese Fabrikation der Aufsicht des Rabbinats der Israel. Reltgionsgesellschast Frankfurt 0. M. unterstellt. Flr Im hwiirstratell Ist dis Redaktion nicht rerantwerfllch; Ineinander« Ist cs anssehliccsllch Sache der Leser, dis Im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben i eliglonsgese.zIlchenCharaht8rs auf ihre Zuverlässigkeit zu prOfen. Institut Gombrich Nürnberg Real- und. Handelsschule. Berechtigung zum Einjährigen und zur Oberrealschule. Oute Verpflegung, gewissenhafte Erziehung und Nachhilfe. ßartpnlver Barbarol ohne in* tensiven Geruch. Wirkung uner eicht Glas 1 Mk., bei 10 Glas 75 Pfg. (10268 E. Krumbhola, Apotheker a. Chemiker, Mouline - Metz. Danton P« von Prima Leinen ddrBgwesmit Gürtel. Kappe. Sack M. 15.—, feinere Qualität, mit Spitzen M- 20.-, 35.—, SO.—. Röckle M. 3.50, 4.50, 6.— empfiehlt A. J. Hofmann Buchhdlg., Frankfurt a. M. Dringender Hilferuf! Gdetdenkende Jehudim! tt ns< nnsn nns Eine hochachtbare, fromme Familie» deren heiligste Lebensaufgabe ist onen mToai TTüP »nun befindet sich leider jetzt in der schrecklichen Lage» die Hilfe der teuren GlaubenSbrüder in Anspruch nehmen zu müssen. Durch ein böses Verhängnis ging ver armen braven Familie auch das HeimatSrecht verlustig, und dieses wieder zu erlangen, ist mit großen Geldopfern verbunden. *7150 Groß ist das Unglück, angstvoll schaut die bedauernS- «erte Familie (das Hauvtglied ist mit unheilbarem Leiden beilastet) in die Zukunft. Die Expedition dieses Blattehat Einsicht genommen von den behördlichen Zuschriften. Barmherzige Brüder! Eilet zu Hilfe um die unglückliche Familie aufzurichtrn. 2r. Ehrwürbe« Herr Rabbiner Dr. Ad. Salvendi, Dürkheim (Rheinpfalz) und ®r. Ehrwürde» Herr Rabbiner Or. ST. A« Möbel, Hamburg find bereit - die Spenden in Empfang zu nehmen, worüber öffentlich quittiert werden soll. njn öi'3 bn *>» bwn TPK. Wohl dem der für Arme ivrgt» zur UnglückSzeit errettet ihn der Herr. (12370 Born.Ehevermittl. streng reell u. diScr. in den besten Kreisen eingeführt besorgt Fra» Regina Klinger, Laternengaffe Nr. «II. Strastbnrg i. E. (12123 Jüdische Frauenvereinlgung E.V. Frankfurt a. H. Stellenotnaittlang: für Hanspersonal. (12660 Sprechstunden v. 3Vs—41/« Uhr Montags, Dienstags, Mittwochs und Donerstags. Sonntags von 10—11 Uhr. SchOtzenstrasse 14. Neue HDD zu verkaufen und zu verleihen. F. Rubinstein, Allerheiligenstr. 26. Sargenes von gut. Leinen incl. Kappe Gürtel u. Sack M. 15.—. Sargenes von gut. Leinen mit Spitzen M. 21.— und 24.—. Röckle zu M. 3.50, 4.50, 6.— empfiehlt «. Rothschild, buobbasdiuag, Frankfurt a. M. A MIL »BUM nbrri50^60%iJ>ws|22j| erhält Jeder, der den Vertrieb j meiner Alnmininmfchilder u. -Ware« übernimmt. Großartige Neuheiten — Berttetung j wird auch als Nebenbeschäftigung übertrage -. Aluminiumwaren find spielend leicht verkäuflich. Auskunft und Muster gratis. 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