Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 50 (1909)
- Issue
- Heft 36 (9.9.1909)
- Date
- 1909-09-09
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Sette 8 Nr. 35 Der Israelit. 9. September 1909 halten. Das ign wurde von den Herren M. und Js. Löwent h a l - Ktfftngen zum Andenken an ihren sel. Vater, früheren Vorsteher der Gemeinde, gestiftet. Nachdem daS -ißD von dem Spender in die Synagoge gebracht woroen war und mit allen p'IBD ein feierlicher Umzug gchalten wurde, sprach Herr Rabbiner Dr. Bamberger den edlen Spendern seinen Dank namens der Gemeinde aus. Mit dem Rezitieren einiger Psalmen endigte die würdige Feier. Schwabach, 5. Sept. Das König!. Rektorat des (mtt 4 Realklassen verbundenen) Progymnaftums hat auf Ersuchen unseres Rabbiners Dr. Mannes als Tag der Aufnahmeprüfung für das am 18. September beginnende Schuljahr mit Rückficht aus die jüdischen Schüler den -5. Sept. bestimmt. Die Zahl der israelitischen Schüler betrug im verflossenen Jahre 33 (unter 154), zumeist Zöglinge des hiesigen Talmub-Thora-JnstttutS. Hamburg, 1. Septbr. 18 mittellose israelitische Rückwanderer kämm von London mit dem Küstendampfer „Nerissa" hier an. DaS israelitische Hilfskomitee nahm fie in Empfang und sorgte für ihre Verpflegung und Weiterbeförderung. — Die englischen Dampfer „City of Bradford* und Lutterworth" brachten von Grimsby 24 Rückwanderer hierher, die sofort mit der Bahn nach ihrer Heimat weiterbefördert wurbm. Ucrehuwesen. Berlin, 1. September. Der am 30. Mai gegründete (religiös.„farblose") Verband d. jüd. Jugendvereine hat nun seine Tätigkeit ausgenommen. Die erste Vorstands - sitzung fand am 15. August er. mit einer sehr reichhaltigen Tagesordnung statt. Aus dem Protokoll über diese Sitzung sei folgendes hervorgehoben: 1. Der Wahrnehmung der Geschäfte des Vorsitzenden des Vorstandes wird Herr Dr. Alfred Apfel (Jugendverein Gabriel Rießer Köln) betraut. 2. Zwecks besserer Handhabung der Verbandsgeschäfte werden verschiedene Dezernate geschaffen und zwar: a) Mit Führung der Finanzangelegenheiten wird Herrn Felix Meyer (Montefiore - Verein Frankfurt a. M.) übertragen, d) Die Statuten und Aufnahmekommifion besteht aus den Herren Alfred Fischer (Jugendverein Hannover) und Re- ' ferenbar Regensburger (Jugendverein Braunschweig) es Die literarische Kommiston bilden die Herren Dr. Apfel Köln und Dr. Rosenkranz -Berlin. 6) Mit der Geschäftsführung des Verbandes wiro Herr Rabbiner Dr. Finkel, der bisherige provisorische Geschäftsführer weiter bettaut. Außer den 24 bisherigen Verbandsvereinen haben ihren endgültiaen'Beitritt die Vereine Hannov er, Frankfurt, Düffeldorf, Halle, Effen, Danzig, Halberstadt, Spandau und Bochum erklärt. Auch liegen Aufnamegesuche von mehreren Vereinen vor, die der Statuten und Aufnahmekommission überwiesen werden. Der Vorstand regt den Zusammenschluß der Vereine zu Provinzial - resp. Bezirksverbänden an, da er sich von derartigen Verbänden eine ganz besondere Förderung insbesondere der kleinen Vereine verspricht. Die Vorarbeiten für die Bezirksverbände sollen an verschiedenen Teilen unseres Vaterlandes bald in Angriff genommen werden. Eine besondere Aufmerksamkeit will der Verband der Frage der Versorgung der Verbands- Pereine mit Rednern widmen: die literarische Kommission übernimmt es, eine Rednerliste herauszugeben. Dieselbe Kommiston wird auch mit Verlegern, Buchhändlern und Schriftstellern in Verbindung treten, um den. Vereinen eine Anschaffung von guten Büchern zu ermäßigten Preisen zu ermöglichen. Eine eingehende Aussprache findet über die Notwendigkeit von hebräischen Sprachkursen innerhalb der Jugendvereine statt. Auf Wunsch wird der Vorstand zwecks Errichtung derartiger Kurse, die er selbst empfiehlt, mit praktischen Ratschlägen zur Hand gehen. Die Frage der Begründung einer. Berbandszeitung soll womöglich schon in der nächsten Sitzung ihre Lösung finden. Cöl«, 6. Septbr. Für den Sttpendienfond des „Vereins für die jüdischen Jntereffen Rheinlands E. B." haben als Ablösung von der Rosch-Haschonoh»Korrespondenz ferner gespendet: Bernhard Schwab-Cöln-Ehrenfeld, Josef Sttauß-Siegburg, M. Gutmann-Cleve, Gottfried Löwenstein-Cöln, A. Lewertoff-Höxter, Max Rosenthal- Ettltnger-Cöln, Sallh Benjamin (Wesel)-Cöln, Hermann Benjamin (Wesel)-Cvln- Coßmann, Bier, Lehrer Simens- Cöln-Deutz, N.N.-Deutz, Leo Munk-Cvln.?rlro«aile«. Moses Ra« bxi- Fürth 1. B., 15. Elul. Beiübten Herzens und bedrückten Gemütes gebe ich den Lesern deS „JSraellt" Sunde von dem Ableben des ln weitesten Kreisen bekannten und als pan I'ÖITI anerkannten und verehrten Vl '*n fflBÖ 1*1p/ den wir heute hier zur ewigen Ruhe bestattet haben. Wir haben einen großen, unersetzlichen Verlust erlitten! „Wir", damit mein« ich in erster Linie die ipip Fürth, die ihren 11p' ]28 in chm verloren, auf den man in vollstem Sinne deS Wortes den Ausspruch unserer Weisen anwenben kann, baß der. Heimgang eines p'izx eine unausfüllvare Lücke hinterläßt.. ,ii'f Up /111.1 13B 1111 13B: .die altehrwürbtge Gemeinde.Fürlh hat in MoseS Rau,v"l.ihren Glanz, chre Zierde, ihren Schmuck verloren. Aber auch ^8ltt1 V?2 hat alle Ursache, mit uns zu klagen und zu trauern; denn der Verewigte Vf gehörte zu den in unserer Zeit und namentlich in Deutsch' land leider so seltenen Männern, die, nach einem talmudtschen Ausdrucke, riVnbtt? '1V*? .1211 sind. Er war tüchtig, erfolgreich uno von Gott gesegnet in seinem bürgerlichen Berufe als Bankier und hatte sich einen hochachtbaren Namen, einen unantastbaren Ruf in der Geschäftswelt erworben. Er war aber auch, und das blieb der Kern seines Wesens und Charakters, allezeit ein Mn 1'pSl alten Schlages, ein Mann, der mit b« Bildung seiner Zeit verttaut war, der überall Bescheid wußte und alle« Gelernte und Gelesene gewärtig hatte. Und er hatte viel gelesen, namentlich jedoch viel gelernt. Bon Jugend auf wurde er mini! '212 bSf erzogen und bis inS höchste Alter, bis an sein Lebensende suchte sein beweglicher, scharfer Geist Beftiedtgung im Studium der Thora; daS „fernen" war seine Freude und sein Ergötzen. Eine Freude und ein Ergötzen war es aber auch seinem Gespräche zu lauschen für den, der seiner Unterhaltung folgen konnte. Er war daS, was die Weisen des Talmuds (Gittin 67a) von R. Tarfon rühmen: ein BTJJJK Vp V- — Wie bei einem Haufen Nüffe, die übereinander liegen, wenn man die eine berührt, auch die arweren in Bewegung geraten, so war auch sein lebhafter Geist. Er beherrschte die verschiedensten Gebiete: Bibel, Halacha, Agava, Sprachliches und Historisches. — In sprudelnder Fülle kamen die geistvollen Bemerkungen au» feinem Munde, sie überstürzten fich gleichsam, als ob die Sprache dem raschen Fluge der Gedanken nicht zu folgen vermochte. Geistvoll und packend waren seine Gelegenheitsreden) es war ein «enuß ihm zuzuhvren. Er hatte einen Schatz von Kenntniffen fich angeetgnet, der ihm stets in der Ursprache zu Gebote stand, und von ihm gilt das schöne Wort unserer Weisen: ]82^ 82V 'Ö '1V8 1^3 HlÖ^ll „Heil dem, der dahinkommt und daS Gelernte mit fich bringt." .111712 1*?VVV 'P '1V8 1131'*? Nil 1173 rmron „Heil dem. der mit heißem Bemühen dem Studium der Thora obliegt und feinem Schöpfer zu Gefallen lebt." ES bedarf keiner Erwähnung, daß die Trauer hier eine allgemeine ist und daß er mit allen ihm gebührenden Ehren zu Grabe getragen wurde. Hervorgehoben zu werden verdient jedoch, baß er fich in feiner letztwilltgen Verfügung jedweden 1SD1 auf das entschiedenste verbeten hat, so daß seine Sünder und Freunde fich schweren Herzens seinem Wunsche fügen mußten. Für seine 123CP hat er folgende Inschrift hinterlassen: 111 23.11P IVP SböiKm 2i*?prt )idsd natp insepi iiri 1"3tpi V2V T"2 P"V P1'2 P11B3811B22 1113 11 -121 11Q&3 p"ö*? Die 8tP'11 8121 hat eS ftch doch nicht nehmen lassen, ihn wenigstens in einer Hinsicht die Ehren, die feinem Range als 221 1'2*?1 gebühren, zu erweisen, indem fie eine iroj ]lj)d1 11171 1BD seinem Grabe einverleibte. Sie wollte damit bekunden, daß ein 833t 81BE3 8^tt dort ruht und daß an seinem Grabe die alte Klage ertönt: 171L'*?1 ljS 8'2Ö 'Ö IPV 1*1 111'PI 13*1 8'2P 'V^„Ein Schriftgelehrter ist gestorben, wer bringt uns Ersatz für ihn, wer bringt uns wieder Seinesgleichen!" Aus seiner hebräisch geschriebenen 18113t/ die eS verdtmt im Wortlaut veröffentlicht zu werden, fei noch folgender Passus in fteter Üeberfetzung erwähnt: „Wann der vv, der Tag der Trennung etnttttt, sollen zehn würdige Männer, wenn möglich Thorakunbige, an meinem Lager versammelt fein, um den Namen deS Einzigen und Allmächtigen zu heiligen, wenn meine Seele den sterblichen Leib verlaßt. Wenn ich noch bet Bewußtsein bin, sollen sie mich ermahnen, die Hl zu sagen, damit ich versöhnt mit meinem Schöpfer in das Jenseits hinüberschlummere. In der Zeit zwischen H'p und Hipp sollen drei Thorakundige stets für mich lernen, die Ihr, meine Kinder, nach meinem Verhältnissen und nach dem Segen, den Euch verliehen, entlohnen möget." Daß ein solcher Frommer auch ein 1p13t *?D2 1D1 1lVp31 war, wie es ihm sein Wohlstand gestattete, daß er seine sprichwörtliche, allbekannte Klugheit, seine weise Erfahrung, seine Arbeitskraft in den Dienst der WohltättakettSinstituttonen unserer Gemeinde und namentlich der Waisenanstalt, in deren Vorstand er war, jeder Zeit gestellt hat, bedarf als selbstverständlich keiner Hervorhebung. . — In diesen Blättern, die der Oeffentlichlichkett dienen, haben wir auch nur von dem Verlust der Gesamtheit gesprochen. Was er als Gatte, als Familienoberhaupt den Seinen gewesen, wie schwer fie an ihrem Verluste zu tragen^haben und wie sehr ttostbedürstig sie find, bleibe hier außer Bettacht. Ihn bettauern und beweinen die ihm , ebenbürtige. Gattin., aus. der Familie . Feu ch.t - w a n g e r, mit der ihn über vier Jahrzehnte ein unvergleichlich liebevolles und harmonische- Eheleben verband, vier Söhne und vier Töchter und eine Schar Enkelkinder, Die Gnade deS Höchsten hat ihn noch Urenkelkinber schäum lassen. Er hatte die seltene 1'21, f«tne Söhne zu hu zu erziehen und in seinen Wegen wandeln zu sehen, seine Töchter an gute D'H.T zu verheiraten, die ihrerseits setnm Idealen ttm bltevm. Wenn auch die Prüfungen und Heimsuchungen deS Leben» ihn so wenig wie irgmb einm anderen Sterblichm verschont hatten, so war er doch, wenn wir rückschauend seinen Lebensgang betrachten, ein Glücklicher zu nenne» - dmn er war gesegnet wie selten einer in seinem Familien, levm, erfolgreich in seiner beruflichen Tätigkeit, begnadet und begünstigt durch 1lV?Pl 111P in seinem Ringen nach geistiger Erkenntnis und sittlicher Vervollkommnung. Mit vollem Rechte dürfen wir ihm ins Grab Nachrufen das Wort unseres WochenaöschnttteS in der Auslegung des Midrasch: D*?1P1 ]Ö ^183t2 .1718 ^112 „Gesegnet warst du tm Leben und als ein Gesegneter bist du aus dem Leben geschieden um etnzuziehen in das Reich der Seligkeit. 12121 p'IJf 121 Dr. E. Birfteiu, 1. Sept. Am 18. August erlitt unsere Gemeinde einen schweren Verlust,^ denn an diesem Tage starb Herr Israel Schuster, unser früherer Lehrer und jttmtor tm 63. Lebensjahre. 33 Jahre hat er sein Amt in segensreicher Weise bekleidet, nachdem er 6 Jahre in der benachbarten Gemeinde Salmünster gewirkt hatte. Der Entschlafene stand ob seiner hervorragendm pädagogischen Befähigung in besonderem Ansehen bet der Regierung, die ihm anläßlich seiner vor drei Jahren erfolgten Pensionierung den Hohmzollrrnorden verlieh. Die außergewöhnlich starke Beteiligung aller Konfesstonen an seiner Beerdigung bezeugte, welcher Liebe und Zuneigung er fich allseits zu erfreuen hatte. Der ttefen Trauer, die nicht nur dte Anverwandten erfüllt, sondern alle, die da- Glück hatten, ihm bei Lebzettm näherzutreten, gaben die HerrenProv.-RabbinerDr. BambergerauSHanauund Lehrer Strauß aus Gelnhausen beredtm Ausdruck- Das Leben des allzufrüh Dahingegegangenen war voll Mühe und Arbeit, aber auch von Erfolg gekrönt und wenn heute unsere Gemeinde in religiöser Beziehung in fortgesetztem Aufblühen begriffen ist. so ist der rastlosen Tätigkeit der Berstorbenm ein wesentliches Verdienst hieran zuzufchretöen.?****§' 3* Septbr. Unser verehrter Kantor und Schächter, Herr Jonas Wolff, ist in den Ruhestand getreten, nachdem er 50 Jahre lang im Dienste der Gemeinde gestanden. Von der allgemeinen Beliebtheit des Beamten zeugt ein Beschluß der Gemeinde, dem auS dem Amt Scheidenden fteiwillig eine jährliche Pension zu suhlen. Allgemeiner Wunsch der Gemeinde ist, den bewahrten Meister im alten tvijti noch häufig in der Synagoge als Vorbeter zu hörenist derselbe doch ein anerkannter Meister der ttaditionellen Gesänge. Wir ehrwürdigen D'02tP 12 einen heiterere Levensaveno. 1 Hamburg, 1. Sept. Herr I. Rosen stein und N»u ÜZ. Liffer gierten gestern in geistiger und körperlicher Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubilar, der schon seit Jahrzehnten Angestellter der Beerdigungs-Brüderschaft der jüdischen Gemeinde ist, kann z -gleich auch sein 50jährtges Jubiläum als Hamburser Bürger feiern. Dem Jubelpaar, das fich in weiten Kreisen großer Beliebtheit erfreut, wurden anläßlich seines Ehrentages mannigfache Ovationen bereites Der Vorstand der Beerdigungs-Brüderschaft ließ ei« wertvolles Ehrengeschenk überreichen. Groß war die Anzahl der etngelaufenen Blumenspenden, Glückwunschtelegramme usw. .Münster a. Stein, 29. Aua. Der allbekannte Hotelier L e v t feierte mit seiner liebenswürdigen Gattin gestern das Fest der filbernen Hochzeit. Die anwesenden zahlreichen Badegäste ließen eS sich nicht nehmen dem Jubelpaare durch warme Ansprachen und Ueberretchung einer filbernen Jarütniere ihre Anteilnahme und ihrm Dank für die vortteffltche Verpflegung zu zeigen. Es liefen zahlreiche Telegramme und Glückwünsche auch von auswärts ein, die Zeugnis von der Beliebtheit de» Jubel Paares ablegten. Pinne, W. Aug. Hier starb der angesehene Kaufmann Max SzamatolSkt im60. Lebensjahre. Er war anfangs Repräsentant, bann seit 6 Jahren Vorsitzender de- Vorstandes. Mit großer Pfltchttteue hat er fein Amt stets geführt, auch als Borfitzenber der 8121 8V'1p h^t er fich große Verdienste erworben. DaS Berttauen seiner Mitbürger erhob ihn 1903 zum Beigeordneten der Stadt. Aastrow, 35. August. Der langjährige Borfitzende deS Synagogenvorstandes, Herr Kaufmann Louis A p 0 l a n t, scheidet wegen seiner bevorstehenden Ueberstedlung nach Berlin aus dem Vorstände auS. Bei der Ersatzwahl wählte die Repräsentantmversammlung einstimmig ihren bisherigen Borfitzenden, Herrn Fabriköesttzer Eugen Simon, zum Borsteher der jüdischen Gemeinde. Znin, 21. August. Für den in den Ruhestand gettetenen Lehrer Sal.tnger wurde Lehrer Destler auS Sttelno gewählt. Rakel, 1. Sept. Rabbiner Dr. Perlty feierte kürzlich seinen 7V. Geburtstag unter großer Anteilnahme seitens der Gemeinde und Bürgerschaft, •pp'» ‘'piK1' '1 ""'Mk. nkona (Italien), 5. Sept. Am gestrigen Sabbat fand die feierliche Installation unseres neuen Oberrabbtners, Herrn Dr. R 0 s e n b r r g, eines Schüler» de» Berliner RavbinerseminarS, statt. In einer mit Beifall aufgenommenen italienischen Rede betonte Herr Dr. Rosenberg, baß sein Hauptaugenmerk der Schule gelten werde, um durch die Jugend die Zukunft der 1*?ip sicher zu stellen. Sich selbst habe er zur Aufgabe gestellt, den altjüdischen Geist in moderner Form tm Sinne von 11171 und 181' zu verbreiten. -