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Der Israelit · 1909-08-19 · Heft 33 (19.8.1909) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
50 (1909)
Issue
Heft 33 (19.8.1909)
Date
1909-08-19
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Sette 12. 9!t. 83 Der JSraelU. 19 Au 'Uft 1909. den „Datfch" rc., verliert ein paar oberflächliche Stotizchen über das Cheder-, Jeschiba- und Daianimwefen — und Schluß. Der erste Abschnitt ist fertig. Statt nun den Setzer anzuweisen, daß er auf Seite 18, wo noch recht diel Platz ist, die Bruchstücke seiner großen Konfesfion weiter druckc. läßt er mit stolzer Emphase ein besonderes Blatt mit dem vielversprechenden Titel: „Abschnitt 2: Das biblische Judentum" einstigen, sodaß der wasserarme Bach seiner Gedanken erst auf Seite 19 Weiterz plätschern vermag. Wie man fleht, eine sehe einfache Methode, ein dickes Buch für 8 bezw. 10 Mk. auf den Markt zu bringen. — Ebenso geistreich sind die folgenden Abschnitte, ^te bestehen zumeist aus sehr überflüsfigen Zitaten, die den Geist der betreffenden Periode wiederspiegeln sollen, vermengt mit Ausfällen und Faustschlägen gegen alles, was uns h'ilig ist. Verfasser scheidet glaubwürdige Berichte der Bibel von unglaubwürdigen ( eite 19), wirft (Seite 22) einen hamttchen Blick auf die Erzväter, ohne zu bedenken, daß für die Erkenntnis der Sttuktur des Judentums die Tatsache, daß dem jüdischen Volke die Erzväter nicht als „Nomaden" im Gedächtnis leben, doch ein sehr wesentliches Moment der Beurteilung darstellt. David und Salomo werden beschimpft. Bei der Beurteilung der Propheten und „Zeloten" der Bibel wird eine unglaubliche Frivolst ät entwickelt. Eine „Umbiegung" des biblischen Judentums zum talmudischcn erscheint in des Verfassers Vorstellung alL ein keines näheren Beweises bedürftiges Axiom. Daß fich d e Thora als ein Wall dem Hellenismus entgegenstellte, als griechische Kultur in Palästina einzuürömen begann, wird mit der wichtigen Miene eines Pfadfinders verkündet Verfctiedcne Kategorien von Chasfidim werden ausgestellt, Chasfistm des Talmuds, der Makkabäerzeit, der Psalmen, und da Verfasser nun einmal über Struktur und Organismus des Judentums spricht, müssen auch die nötigen Fäden hin- und hergesponnen, in Johannes dem Täufer ein chasfidisch-zelotischer Nachfahr des Propheten Elia, im S ifter des Ehr stentums Züge des Deuterojesaias (! und Israel Baalschemtob (!.'), im chassidischen Typ der Bespafian- und Hadrianzeit die Gestalt des modernen Zionisten erkannt werden Während der Frevler der Psalmen einen in vorgriechischer Zeit unerhörten (!) Charakterzug ausweist, nämlich die Gottlofigkeit, feiert der Abttünnige der Makkabäcrzeit im „Datsch" des Ghetto seine Auferstehung .... Indem der Verfasser so viele breitgedruckre Seiten hindurch in den Fehler jener schablonenhaften Zeichnung verfällt, die er selber an Josephus' Schilderung der Sadduzäer;c. tadelt, hat er einen beträchtlichen Teil seines Buches schon ferttggestellt. Er kommt auf die verschiedenen Arten, wie Reformationen entstehen, zu sprechen. Und so auch auf die Reform der jüngsten Zeitglaubt S. R. Hirsch erledigt zu haben, wenn er von ihm sagt, daß er sich dem neuen Geiste verschloß und die bürgerliche Gleichberechtigung der Juden für ein Danaergeschenk, eilt Lockmittel zum Abfall vom Judentum erklärte. Konstatiert im Gegensatz zum Talmud zwei Gemeinden im alten Jerusalem, eine offizielle und eine orthodoxe Gemeinde und erkennt in der heutigen jüdischen Gemeinde Berlin einen modernen Abklatsch jener offiziellen Jerusalemer Gemeinde, zu der das Sanyedrin gehörte (!). Alles, um die großen Phrasen von Struktur des Judentums, Wesenslmte, Einfiußlinie, Charakter - linie rc. mit ein paar historischen Sächelchen zu stützen. Die oberflächlichste Blasphemie ist der empörende Grundzug dieses M chwerks. Und eine konsequent durchgeführte Uebertragung moderner Sä,wachen, Halbheiten, Unzulänglichkeiten auf Institutionen und Männer unserer großen Vergangenheit verleiht dem Ganzen einen karnevalistischen Anstrich, der es einem erschwert, ja unmöglich macht, den Verfasser überhaupt ernst zu nehmen. Der Naßi verhielt sich zum Ab Bethdin, wie der Klausrabbiner zum Dajan. Was soll man mit derartigem Gefasel anfangen? Verlohnt es sich, in Zorn zu geraten, wenn Verfasser von der maßlosen Eitelkeit des R. Elieser b. Hyrkanos spricht und seiner Unfähigkeit, einen eigenen Gedanken zu produzieren? Oder wenn er R. Jehoschua b. Chananja für charakterlos erklärt? — Zu einer sachgemäßen Durchforschung und Bearbeitung des Talmuds fehlt dem Verfasser vor allem die Liebe, der Respekt, die Pietät. Da nützen alle Zitate und alle großen Worte nichts. Wer im Talmud kein Heiligtum steht und verehrt, der bleibe fern von ihm. Ihm fehlt das innere Verhältnis, und dieser .u.angel rächt sich, ob man will oder nicht. Ein Beispiel nur. Im Anhang, der in diesem 331 fettigen Buche bereits auf Seite 195 beginnt, liefert der Verfasser ein Probestück eines talmudischen Textes: das erste Stück aus Baba Kama. Er übersetzt den Text und den Kommentar von Raschi. In der Erläuterung zur Mischna bemerkt Raschi: 'ß ntP *32711 2712 '8 12lf?2- Verfasser übersetzt: Er will sagen: Wenn der Pentateuchist bloß den Fall de« Ochsen erwähnt hätte usw. Der Pentateuch ist für ^3211- Wer nur einmal mit unverschlciertem Blick in den Talmud hineingcsehen hat, mit jener Pietät, die der einzige Schlüssel zum Verständnis auch des inneren Gehaltes eines *1v3siTextcs ist, , em wird die Geschmacklosigkeit dieser einen Talentprobe genügen, um fich mit Gefühlen tiefster Indignation von diesem Buche wegzuwenden. X. pÜi «' ■ «s-*-5 Ttte City, of Jerusalem, von Col. C. R. Cond er. London, John Murray, Albemarle Street, W. 1909. 12 sh. ' Der Verfasser, der englische Major Conder, ist einer der Veteranen der Palastinafotschung, der fich nicht nur durch seih Werk „The rise o! man* (von der Urgeschichte Ltt vorderasiatischen Raffen), sondern auch durch seine rchäologtschen Forschungen in Palästina, die zum Teil ain besonderen Werken, zum Teil in zahlreichen Artikel der „Quaterly Statements oi the Palestine Exploration Fand“ niedergelegt find, ein n klangvollen Namen erworben hat. Rangieren ja überhaupt die Engländer — unter ihnen mehrere Offiziere — unter den Palästina- Archäologen an erster Stelle. Die Aufgabe des vorliegenden stattlichen Bandes >?31 S.), der mit einem schönen Titelblatt — der Herodestempcl nach dem Modell der Miß Duthroit — geschmückt ist, besteht darin, dem Leser, der fich nicht aus der Fülle der Einzelarbeiten und Notizen über die Ergebnisie der archäologischen Forschung ein Gesamtbild der Gesckichte Jerusalems zu rekonstruieren vermag, in zusammenhängender Darstellung die Resultate der Forschungen über Geschichte und Bauten der Stadt zu übermitteln. Obwohl noch zweifellos unter den Häusern der S adt, zumal innerhalb der Ringmauer, und unter dem Haram unabsehbar reiche Schätze ruhen, obwohl nur wenig bisher an den auch dem Islam heiligen Stätten gegraben werden durste, hat sich doch bereits infolge der genauen Durchforschung aller auffindbaren baulichen Ueberreste und durch vereinzelte Grabungen, die wichtige Rückschlüsse gestatten, im Laufe der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts eine Fülle von Mat.rial angesammelt, die bereits eie zusammenhängende Darstellung der Geschichte der heiligen Stadt an der Hand der wertvollen archäologischen Ueberreste ru schreiben gestattet. Solche Fülle von Wissen ginge dem Nicht-Fachmann völlig verloren und könnte auch für das historische Gesamtwissen nicht nutzbar gemacht werden, wenn nicht Männer wie Conder all diese Schätze in einem Sammelbecken vereinigten und a's zusammenhängendes Ganzes präsentierten. Mehr als 60 Einzelwerke sowie all die reichen archaolo ischen Mitteilungen der „()u. 5t. P. E. F.“ hat Conder hier verwertet. Er beginnt mit der vordavtdischcn Zeit und führt uns über Esra, die griechische und römische Periode, durch die byzantinische und arabische Epoche in die türkische hinüber, bis hinab zu den letzten Jahrzehnten, überall die verfügbare Literatur zu einer (soweit es in einem derartigen wissenschaftlichen Werke möglich ist) lebensvollen Darstellung der Zustände und Geschehniffe benutzend. Nirgends ist die Weisheit in Einzeldaten aufgeftapelt, sondern stets der historische Zusammenhang des Ganzen gewahrt. Es ist eine Geschichte Jerusalems, die Schritt für Schritt ,u den baulichen Ueberresien und Inschriften, die uns zufällig erhalten blieben, oder die der Spaten ans Licht geschafft hat, in Beziehung gesetzt wird. Ob wir uns über die Siloah- Jnschrift oder über die Amoriter und Abtri, ob über die Stadttore oder die Römerkämpfe, die Mosatlkarte von Madaba oder die El-Aksa-Moschee zu orientieren wünschen, stets finden wir das Material und die Literatur übersichtlich geordnet vor. In den Text sind Illustrationen eingesügt, Photographieen archäologisch wichtiger Lokalitäten, Skizzen und alte und moderne Karten. Eine besonders christianisierende Tendenz ist nicht wahrnehmbar. Wenn die der Christenheit heiligen Stätten, die Ereignisse, die mit der christlichen Staatskirche in Zusammenhang stehen, christliche Hospize und Kirchen in der Darstellung eine hervorragende Rolle spielen, so liegt das zunächst daran, daß eben ous der Periode, in der das griechische Kaisertum über Palästina He-rschte, und aus der Kreuzsahrerzctt — schon weil es fich hier um jüngere Perioden handelt — besonders viel erhalten geblieben ist, und weiterhin daran, daß sich die christlichen Forscher naturgemäß mit den ihnen heiligen Stätten 6. sonders eifrig beschäftigt haben. Es kann in diesem Zusammenhänge daran erinnert werden, daß die Juden für die Aufhellung der Geschichte ihres Landes, für geographische Forschungen an Orr und Stelle und für Ausgrabungen — sei es in Jerusalem, sei es sonstwo im Lande — bisher auch nicht das geringste geleistet haben. Was an Forschungen vorliegt, ist das Werk der Engländer und Amerikaner, der Deutschen und Oesterreicher. Es ist zu hoffen, daß die Juden wenigstens in der E Forschung des gegenwärtigen Palästina, seiner Landesnatur und seiner speziellen landwirtschaftlichen und industriellen Eignung das Versäumte nachholen werden, nicht nur, um einer Ehrenpflicht gegenüber dem Lande der Väter zu genügen, sondern auch um nicht aller kolonisatorischen Chancen und damit auch des zukünftigen Palästina verlustig zu gehen. Conders Werk ist nicht nur als lehrreiche Lcktüre, sondern auch als Nachschlagewerk warm zu empfehlen. Es sei, um Mißverständnissen vorzuleugen, wiederholt, daß.sich ConderS Werk ausschließlich mit der Geschichte und Archäologie der Stadt Jerusalem befaßt, daß dagegen die neueren Resultate der sonstigen archäologischen Paläsrinafvrschung hier völlig unerwähnt bleiben. Obwohl auch diese Forschungen noch ganz in den Kinderschuhen stecken — in Betrach: komme:, die Ausgrabungen in der Ebene Jesreel (Taanak und Megiddo), die sehr erfolgreichen Grabungen in Gezer, ferner die in Jericho und am Nordende des TiberiaSsees (in Tabcha und Leu-Hum) —, liegt bereits eine so enorme Ausbeute vor, daß sich das Material in einem Bande wie dem vorliegenden überhaupt nicht mehr verarbeiten ließe. Eine Fülle von Arbeit harrt der zukünftigen Forscher, die, mit größeren Geldmitteln als bisher und mit weitergehenden Konzesstonen von seiten des neuen liberalen Regimes ausgestaltet, den Boden Palästinas nach historischen Dokumenten und Zeugnissen aus seiner Vergangenheit durchsuchen werden. Dr. Sandler-Breslau. Randbemerkungen zu Profeffor Berliners „Randbemerkungen zum täglichen Gebetbuch". Zu Seite 6, Anmerkung. Hier ist jetzt nachzutragen, daß in der am 21. Dezember 1908 stattgehabten Repräsentantenfltzung die Mehrheit der Versammlung fich für die Anstkllm g jüdischer Organisten ausgespro ch>n dem vier Gemein derabbincr ihr Votum für, vier gegen eine solche Anstellung abgegeben hatten. — Zu Sette 13. Im ist das letz'e Wort in dem Verse F^pp sicherlich in ITi^lD (anstatt Iflbll1?) zu emundieren, da die Verba Fp^pn über nur mit 3 verbunden werden; bergt. Lev. 27,10. Der Versuch, das auf den in dem vorhergehenden Verse genannten Propheten (Mose) zu beziehen, den ich einmal von Herrn Rabbiner I. N. in Halberstadt gehört habe, erscheint mir etwas künstlich und sprachlich nicht haltbar. — Zu Sei.e 41. Das im Talmud (Beracholh 65 d, nicht 54) erwähnte Gebet 21^71 schloß wahrscheinlich ursprünglich nicht wie bet uns mit allen drei Verben '3371711 '312V711 'JSnJYl, es wurde vielmehr bei der ersten Rezitierung dieses Gebetes zum Worte -pöEH mit ’JlÖtWll, bei der zweiten zum Worte "pppl mit '33PI7H und bei der dritten zum Worte mit '2271711 geschloffen, um mit dem gleichen oder emem sinnverwandten Ausdruck zu cnten. So schon L. Heller im TilYlön '121 zur Stelle. Ausführlicher siehe auch die Bemerkung vom |71'*S ^*>2V2 im Jahrbuch FPCKPI/ ed. Sokolow, II, 224. — Zu Seite 55. In dem Ritual des Nei'lagebcts ist es intereffant, daß — worauf ich vor Jahren von einem Freunde aufmerksam gemacht wurde — die Anfangsworte der ersten fünf Stücke der Keroba den Satz ergeben: Jßfc KljM.1 2,312K 28 und so wie eine verfängliche Parallele zu dem bekannten „deas sive natura“ erscheinen. — Zu Seite 61. Nach den Worten „21712 *s7lH7l21 — am Schluffe" lies „vor N271V'" anstatt „von". — Zu Seite 62. Die beiden überflüssigen Punkte, welcke die Worte tftWI 2*1 (in mß) von den vorhergehendcn b',21 'n trennen, habe ich in den neuesten Ausgaben verschiedener Gebetbücher herauszukorrigieren gesuchtes ist mir nicht bekannt, ob die Verleger resp. Drucker sich zu dieser Korrektur entschlossen haben. — Die ,,Altstimme", mit der angeblich die Kantoren die Worte XE731 21 rortragen, ist in eine „tiefe Stimme" umzuwand.ln, da Kantoren keine Altstimme, sondern Tenor- oder Baßstimme haben. Im Gegensatz zu vielen Gemeinden, in denen am Sabbatausgang die Anfangsworte des Psalms 144 beim Gesänge zusammen gezogen werden, wirb in der hiesigen „Tiergarten-Synagoge" seit jeher die Ueberschrift *111^ von dem eigentlichen Beginn des Psalms scharf und deutlich getrennt und diese Scheidung auch durch die Melodie kenntlich gemacht. — Zu Seite 64. Da sich in allen Ausgaben ausschließlich die Lesart 122M1 findet, ist dieses Wort nur im Sinne von „quäle uns nicht"-zu faßen. Aber auch die Lesart 12217711 1322 nirnri/ die Machsor Vitrey bietet, spricht nicht gegen jene Auffassung. Denn das piltfnn heißt „schweige nicht", d. h. „entziehe dich nur nicht, entziehe mir nicht deine Aufmerksamkeit", und das 1222 drückt nur das entfernte Objekt aus, dem diese Aufmerksamkeit nicht entzogen werden soll. Die Lesart des Machsor Bitey, die an Psalm 28,1 anklingt, ist also zu übersetzen: „entziehe dich uns nicht und quäle uns nicht". Die Verba des „Schweigens", mit oder konstruiert, heißen „auf jemand hoffend sein Augenmerk richten, jemand Aufmerksamkeit schenken"- mit ‘■p der Person verbunden, bezeichnen sie einen Mangel an Aufmerksamkeit - vcrgl. Ehrlich, Kommentar zu Vers 23,3. Anstatt der Worte „N13.1 bis ^37 T2" (im N711L.1 ist zu lesen „,12'2,1 bis Iß")/ denn diese Stelle fehlt in älteren Ausgaben. Weshalb das Werk 13127ptP1 mit seiner Vokaltsation e n „Monstrum" sein soll, ist nicht zu ersehenes heißt doch öffenbar „sie (sc. die Völker) verwerfen uns" und schließr sich ganz gut an die vorhergehenden Worte 2132 131122 bl an, die an Jes. 17,4 anklingen. — Zu Sette 65. Die Phrase 7HJH1 71117EM hat mit dem französischen malheur (nicht malheure) nichts zu tun, denn dieses ist nicht mit dem französischen heure (— hora, Stunde, Zeit), sondern mit dem lateinischen „augurium — ■’ orzeichen, Wahrzeichen" zu verbinden und entspricht dem laremischen maliim augurium — böses Wahrzeichen. — Zu Sette 68. Wie der Gettesname auszasprechen ist, findet man'bereits in den neueren hebräischen Lesefibeln angegebenam kürzesten --- ritt mit Betonung des vorhergehenden Vokals, also wie Keinesfalls aber darf, wie es dort Seite 68 heißt, „für das n ein stark betontes $ gelesen werden", da niemals das Mappik-He, sondern nur der unmittelbar vorhergehende Vokal den Ton haben kann. Berlin. Rabbiner Dr. Petuchowski. Berichtigung. In meiner Besprechung: Die jüdisch-aramäischen Papyrifunde rc., „Israelit" Nr. 31, S. 14, haben fich einige Druckfehler eingeschlichen. Anstart „Elephantinischen" (Z. 4 oben) ist zu lesen: im Buche Esra uns erhaltenen. Zum Schluß muß es heißen: Hiernach wird uns kaum auffallend sein, wenn Saadia Gaon (Daniel 10, 13) Daniel drei Wochen trauern läßt, wegen der usw. Jerusalem. Dr. Grün Hut.

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