Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 50 (1909)
- Issue
- Heft 24 (17.6.1909)
- Date
- 1909-06-17
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. S^. 17. ^«nt 1909 D er Israelit. i’tsr+.v&Fjrp «eit 9 St. Gallen (Schweiz), 8. Juni. Infolge von Bemühungen des Herrn Rabbiner Dr. Schlesinger hat die Erziehungsbehörüe die jüdischen Schüler der Primarschule, deren Eltern es wünschen, „auf Zusehen ' vom Schreiben am Sabbat dispenfiert. Bnenos-Ayres, 10. Juni. Ein schreckliches Verbrechen hat auf die öffentliche Meinung tiefften Eindruck gemacht. In Bavasil-Bao in der Provinz Entre-Rios, wurden zwei Farmerhauser, die von zwei jüdischen Familien aus Rußland bewohnt waren, von Räubern angegriffen, welche beide Familien, bestehend aus neun Personen, hinmetzelten. Die Räuber errichteten sodann Scheiterhaufen und verbrannten die Leichen. Die beiden Farmen wurden ausgeplündert. Bon den Tätem fehlt jede Spur. Uereinswesen. Hamburg, 8. Juni. Der „Israelitische Stellenvermtttelungsveretn" hielt am 2. Juni seine Generalversammlung im Logenheim ab. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung und gedachte zunächst in bewegten Worten der in den letzten Jahren dahingeschiedenen Bereinsmitglteder, insbesondere des Herrn vr. I. I. Heinemann der sein dauerndes Jntereffe an dem „Israelitischen Stellenvermittelungsverein" durch ein größeres Legat bekundet hatte, sowie unseres allverehrten, unvergeßlichen Oberrabbiners Hirsch Der Vorsitzende legte dar, wie unser Oberrabbiner dem Verein von seiner Gründung an als eifriges Mitglied angehvrt hatte, wie er bereits in der Gründungsversammlung durch seine herzbewegenden eindringlichen Worte viele andere zum Beitritt veranlaßt hatte, wie er dem Verein in den an ihn herantretenden schwierigen Fragen stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden habe, speziell in den letzten Jahren als die Frage der Sonntagsruhe uns fortdauernd beschäftigte, ihm kein Weg zu viel, keine Zeit zu spät wurde, um uns dienlich zu sein, sein Hinscheiben daher für uns einen unersetzlichen Verlust bedeutet. — Der Verein hat in dem letzten Jahre in ruhiger Tätigkeit seine Arbeiten fortgesetzt. Die Resultate sind leider nicht so günstig wie in den Vorjahren, was in erster Linie auf die rückgängige Geschäftskonjunktur zmückzuführen ist, die ja auch bei den großen nichtjüdischen Vereinen die Erfolge erheblich herabgemindert hat. Andererseits fehlt unS nach wie vor die Unterstützung der Hamburger jüdischen Geschäftswelt und schließlich sind unsere Beziehungen zu den zahlreichen jüdischen Geschäftsinhabern durch die Tätigkeit der „Israelitischen § telleuvermittelungszentrale" zu ,Frankfurt a. M., welche den süddeutschen Firmen näher liegt, erheblich geschwächt worden. In Norddeutschland gibt es auf dem Lande leider nur wenig Orte, an denen fich Geschäfte finden, die am Schabbos geschlossen sind. — Der Vorsitzende teilt noch mit, daß kurz vor Schluß des Geschäftsjahres Verhandlungen betreffend näheren Anschluß an die erwähnte Zentrale angeknüpft sind) dieselben dauern noch fort. — Der Bericht sowie die alSdann verlesene Abrechnung werden genehmigt und die erbetene Entlastung erteilt. Die turnusmäßig ausscheidenden Vorstandsmitglieder, die Herren Julius Rosenstock, Michael Jacobsen und Moritz Heimann werden wtedergewählt. Punkt 3 der Tagesordnung, betreffend eine Statutenänderung behufs Anschlusses unseres Vereins an die Frankfurter Zentrale wird nach kurzer Debatte genehmigt. Nachdem noch einige Fragen aus der Versammlung vom BorstandStisch beantwortet worden sind, schließt der Vorsitzende die Versammlung mit einem Dank an die Erschienenen, indem er der bestimmten Hoffnung auf künftige bessere Resultate Ausdruck gibt. Kempen i. P., 3. Juni. Hteror s wurde cin Jugendverein gegründet, der den Zusammenschluß der jüdischen Jugend bezweckt. Eine stattliche Zahl von Mitgliedern ist bereits betgetreten. Steinamanger, 9. Juni. Sonntag den 6. dieses Monats hieltt die Rabbinerkommisston und das Exekutivkomitee des Vereins 'p^niÄ in Stetnamanger eine Sitzung ab. Die Gäste wurden vom Kultusvorstand mit dem Präses Herrn Desider Ko rein an der Spitze empfangen und in die Wohnung des Herrn Oberrabbiner Benedikt geleitet, wo ein opulentes Frühstück stattfand. Um 9 Uhr wurde im Beratungssaale der Kultusgemeinde die Sitzung durch Herrn Oberrabbiner Benedikt mit einer gehaltvollen, mit rnifl gewürzten Rede eröffnet. Herr Kultuspräses Koretn begrüßte die Gäste nanrenS der orthodoxen KultuSgemeinde, worauf der Oberrabbiner von Csorna für den begeisterten Empfang und für die echt jüdische Gastfteundschaft herzlich dankte. Auf der Tagesordnung standen sehr wichtige, das allgemeine öffentliche jüdische Leben betreffende Fragen und ein Bericht des Exekutivkomitees über den Stand und die Tätigkeit deS Vereins. Der erste Punkt der Tagesordnung war die Beratung und Beschlußfassung über die Abstellung der heutzutage leider so sehr eingeriffenen Uebelstände in □upj rQin gewidmet. Es wurden solche Beschlüße gefaßt, welche geeignet find, auf diesem Gebiete gründliche Abhilfe zu schaffen Ferner haben einige Traft'anten unserer Gegegend, welche noch das Recht genießen ihre Trafikläden fOtg geschlossen zu halten, bei uns Klage geführt, daß die Finanzmannsckaft fie aufgesordert hat, ihre Trafiken am offen zu halten und von ihnen eine solche Erklärung, bei sonstigem Verlust ihres Rechtes unterschreiben ließ. Sie begründete das Vorgehen damit, daß sich das Ausnahmegesetz nur auf FDtP nicht aber auch aus £"*)' beziehe. Wir haben uns an die Oberbehörde gewendet, wo es uns gelungen ist, die falsche Auslegung des Gesetzes rückgängig zu machen Die Auskunft derRedaktion deS „Israelit" bezüglich der Herstellung frischen Gebäcks auf Sonntag früh, ohne /■QV tyfo f-j begehen zu müssen, wurde vorgelesen und der Redaktion für ihre Bemühung Dank votiert. Fast bei jedem Gegenstände entwickelte fich eine lebhafte Debatte, an welcher fast alle Anwesenden teilnahmen. An der Sitzung nahmen teil die Herren Oberrabbiner Bene dt kt-Steinamanger, Ehrenfeld-Mattersdorf, Kohn-Csorna, Fellner-Beled, Grünwald-Keresztur, Krausz-Lakenbach, Wctsz- Simonhi, Frtedmann-Teth, Fischer-Särvär und Jzofser-Gyömöre, der Sekretär des Bereins, Herr Rabbiner Lebovits, ferner die Herren Adolf Schiff, Nathan Grünwald, M. Szoffer, Salamon Steiner, Benjamin Berger und Akiba PaSkusz als Mitglieder des Erekutivkomitees. Mittags gab die orthodoxe Kultusgemetnde zu Ehren der Gäste ein Festbanket. Personalien. Posen, 14. Juni. Die letzte Rümmer des „J-raelit" brachte bereits einen kurzen Berscht über die rni2p Elias Rzeszewski s Tieferschüttert stehen seine Schüler und Verehrer da ob des Verlustes dieses geliebten Freundes. Ein Alter von nur 30 Jahren erreichte Elias Rzeszewski, wer aber sein Schaffen und Wirken kannte, wird seine Jahre wägen und nicht zählen. Leuchtenden Auges blickten wir ztl ihm auf, staunend und bewundernd, wie ein Mann in seinem Alter eine derartige Summe von Arbeiten bewältigen konnte. Schon als Schüler richtete Rzeszeswski.sein Hauptaugenmerk auf Verbreitung von ,-mr> *Tl:pSn- Unter Schulkollegen richtete er in Posen regelmäßige ein, um das von seinen Lehrern Gehörte den Kameraden w iterzugeben. Sein richtiges Arbeitsfeld fand er aber erst inr Verein CHipS ptrS zu Posen. Das Emporblühen dieses Vereins besonders seit den letzten Jahren, da Rzeszewsti den Vorsitz führte, ist bekannt und legt Zeugnis davoll ab, wie es der Verstorbene mit Hilfe gleichgesinnter Freunde verstaild, junge Leute für die erhabenen Ideale des Judentums zu begeistern. Immer ulid iinnier wieder zeigte er durch Wort lind Tat, daß die ."Hin der Born ist, aus dem alle Sittlichkeit heroorguelle und daß es für den wahren Juden nur eine Pflicht gebe: die genaueste Erfüllung aller r)V)SC£* Daß feine Ermahnungen und Lehren auf fruchtbaren Boden gefallen sind, beweist die große Zahl der jungen Leute in seiner Heimatstadt Posen, die ,-Hin und auf ihre Fahne geschrieben haben und damit dem leuchtenden Beispiele ihres null verewigten Freundes gefolgt sind. Er war für seine Freunde besorgt; auch wenn sie bereits im praktischen Leben standen, wenn sie, sei cs auf der Universität oder ill ihrer kaufmänllischen Tätigkeit fern von der Heimat sich befailden, holten sie sich auf " auf schriftsichem Wege von ihlil Rat und Hilfe, unl in ihrem Kreise ill seinenl Sinne zu wirken. Unermüdlich arbeitete Rzeszewski für die Verbreitung der Tendenzen des „Verbandes der Sabbatfreunde" und machte besonders in den Städten der Provinz Posen Propaganda für die Sabbatidiee Noch in: letzten Winter hatte er im Verein mit anderen Herren des Vorstandes allwöchentlich in Provinzorten Borträge gehalten und den Erfolg gehabt, für den Verband mehrere Ortsgruppen mit einer schönen Anzahl von Mitgliederil zu gründen. In Posen setbst arbeitete er unaufhörlich an der Basis, auf der sich das gesetzestreue Judentum weiterentwickeln sollte. Drohte den Gesetzestreuen von irgend einer Seite Gefahr, so suchte er gleich durch öffentliche Versammlungen und Proteste diese zu bekämpfen; er begab sich selbst in das Lager des Gegner? und trat energisch für seine heilige Ueberzeugung ein, wobei er alle persönlichen Interessen in den Hintergrund stellte Von seinem vornehnien Charakter und seiner Bescheidenheit ist so manches zu erzähl n. Trotz seiner kaufmännischen Tätigkeik war ihm keine Stunde zu früh und keine zu spät, wenn es galt tätig zu sein. Bor eineme Jahre gründete er seinen eigenen Hausstand; ein kurzes Glück war ihm aber nur beschieden. Wie sein ganze? Leben, so waren auch seine letzten Tage von wahrer und ITTCI? erfüllt. Am letzten den 16. Siwan beriet er noch mit seinen Freunden die Angelegenheiten des Bereins — wenige Stuilden später war Rzeszewski friedlich hinüber geschlummert Wir aber, die sein Leben mitgelebt haben, wollen uns beniühen, ihm nachzueifern, se ne Lehren beherzigen und für das wahre Judentum kämpfen. Das wird der beste Trost sein sowohl für die tiefgebeugte jllnge Gattin und deren Angehörige als auch für die Korporationen, in die der Tod dieses p'HSJ eine unausfüllbare Lücke gerissen hat, für das' Judentum, das in Elias Rzeszewski eillen seiner treuesten Kämpfer verliert. ronnS p*nx -121 Rafchkow (Posen), 2. Juni. Am btP n"K hauchte Rabbiner Mannheim Landau seine reine Seele nach nur kurzer Krankheit auS und mit ihm ist der letzte Schildträger einer gr» ßen Vergangenheit von uns geschieden. 43 Jahre bat er im Dienste unserer einst großen Gemeinde gewirkt, die er bis auf 7 Familien fich herabmindern gesehen hat. Er war ein treuer und pflichteifriger Beamter, der für und und treulich und eifrig wirkte. Seine Kenntnisse der hebräischen Sprache, vor allem des und sein klassisches Hebräisch find weit berühmt. (Auchdem „Jsraelit"hat er in i den siebziger Jahren manchen schönen Bei trag geliefert.) So gestaltete fich denn auch seine Beerdigung zu einer sehr großen,- von weither waren Teilnehmer, vor allem die „alten Raschkower" gekommen. DaS j-)Q war in der Synagoge aufgebahrt und Herr Rabbiner vr. Neuhaus aus dem benachbarten Ostrowo hielt einen ergreifenden in dem er die Verdienste deS Dahingeschiedenen an der Hand des Wortes Hin EHp ntt *?2 rühmend hervorhob. Kein Auge blieb tränenleer acs der Redner die Raschkower daran erinnerte, daß fie das Andenken ihres geliebten Rabbiners am besten ehren, wenn fie fich seiner Hinterbliebenen armen Witwe annähmen. An dem Zuge vom Gotteshause zum p"rr2 beteiligten fich auch recht viele Andersgläubige, alle Honorattonen des Städtchens, die Bürgermeister und Lehrer von Raschkow und den umliegenden Anficdelungsdörfern waren anwesend. Draußen sprach Herr Rabbiner vr. Neuhaus-Ostrowo noch einige Worte des Trostes, und rann deckte die Erde das, was sterblich war an unserem geliebten, 86 Jahre alt gewordenen Führer und Meister, Rabbiner Mannheim Landau. n2"12S p'*7L *137* Hamburg, 9. Juni. Am 16. Siwan, an dem Tage, an dem fie gerade ihr 62. Lebensjahr vollendete, hauchte Frau Rabbiner vr. David Hanover geb. Hirsch, die Witwe des lange Jahre in Wandsbeck wirkenden, um seine Gemeinde hochverdienten Seelsorgers, ihre reine Seele aus. Mit ihr ist eine jener jüdischen Frauengestalten ins Grab gesunken, die in unserer hastenden Zeit immer seltener anzutreffen find. Der Grundcharaktrr ihres Wesens war jenes echte und wahrhafte fyiJTJX/ der Schmuck so vieler edler Frauen in Israel zu einer Zeit, als noch jüdisches Wesen vorherrschend war im jüdischen Hause. Bescheidenheit, Selbstlofigkett, die nur das Glück anderer im Auge hat, schlichte, aufrichtige Frömmigkeit und Wohltätigkeitssinn waren die Tugenden, welche die den Ihrigen zu früh Entrtffene in hohem Maße schmückten. Bon der Achmng und Liebe, die man ihr zollte, .'egte die ,TYDp, die am Sonntag den 17. Siwan stattfand, beredtes Zeugnis ab. Ein überaus zahlreiches Trauergefolge hatte fich eingefunden, um der Toten die letzte Ehre zu erweisen. Im Trauerhause sprach für die Familie zunächst der Sohn der Verklärten, Herr vr. Siegmund Hanover, Rabbiner und Reltgionslehrer in Cöln, der in tiefempfundenen und zu Herren gehenden Worten Frömmigkeit, Arbeitsamkeit und Menschenliebe als die Grundsäulen pries, auf denen die teure Tote ihr Leben und Wirken aufbautc. Nach ihm er griff Herr Rabbiner vr. Nobel das Won, um die Dahingcschiedene in geistreicher Weise zu feiern. Vom Trauerhause bewegte sich der Zug nach dem alten, aus dem 17. Jahrhundert stammenden Friedhof der Wandsbecker Gemeinde, wo Herr Rabbiner Bamberger ein in markanten Zügen gezeichnetes Bild von ihrer Wirksamkeit als treue Gattin, fürsorgende Mutter und Helferin in allen Werken jüdischer Ltebestätigkeit in längerer Rede entwarf. Den letzten Abschtedsgruß widmete noch Herr Juda Bachrach, der Freund des Hauses, der Verstorbenen. An der Sette ihres Gatten, dem fie 30 Jahre eine treue und verständntßvolle Mitarbeiterin war, ruht fie nun in kühler Erde. In dem Herzen ihrer Kinder, Schwiegersöhne und Enkel wird ihr Andenken unauslöschlich fortleben. Würzbura, 15. Juni. Herr Lehrer W o l f f r o m m bislang in Fölkersschleier, wurde als Lehrer der vereinigten Kultusgemeinden Unter-Oberaltertheim gewählt. Schwerfen.;, 13. Juni. Hier starb infolge Herzschlages Frau Johanne Grünseld, Gattin des emeirF Lehrers Moritz Grünfeld, im Alter von 40 Jahren. Mit der Frau scheidet wieder eine typische Persönlichkeit tn Schwersenz aus dem Leben, die dort ein Menschenalter hindurch nach verschiedenen Richtungen hin eine segensreiche Tätigkeit entfaltet hat. Ihrem Gatten war sie eine treue Gehilfin bei der Leitung des Pensionats, das derselbe Jahrzehnte hindurch innegehabt und sie hat sich bei den ehemaligen Zöglingen der Grüsifeldschen Schule durch ihr sympatisches Wesen ein dauerndes Andenken gesichert. Sie war auch langjährige Leiierin des dortigen jüdischen Frauenvereins. Bei der Beerdigung war fast die ganze Gemeinde vertreten und sah man auch viele Nichtjuden in dem Trauergefolge. Jntroschiu, 3. Juni. Der langjährige Vorsteher unserer Gemeinde, Herr Jos. Rosenbaum, ist gestorben. Wongrowitz, 3. Juni. Der zum Rabbiner hierorts einstimmig gewählte Rabbiner vr. Dünner- Rogasen hat diese Wahl abgelehnt,' tnfolgedeffen ist die hiesige Rabbinerstelle wiederum ausg schrieben worden. Eydtkuhne«. 7. Juni. Dem jüdischen Kaufmann und Hausbesitzer H. Frischmann-Ktbarty (Rußland) ist die russische silberne Staats-Medaille „Für Eifer" für die von ihm bek.eideten, dem Staate gewidmeten Ehrenämter verliehen worden. Brünn, 6. Juni. Herr Bezirksrabbiner Samuel Hahn in Damboschttz, ein wackerer Verfechter deS gesetzestreuen Judentums, ist vom Kaiser mit dem goldenen Berdtenstkreuze mit der Krone ausgezeichnet worden. Arap, 12. Juuni. Hier starb vor kurzem Herr Jgnas Spitzer. Derselbe vermachte in seinem Testamente der Stadt Arad, der dortigen jüdischen Gemeinde und anderen dortigen wohltätigen Korporationen und Institutionen circa 2 Millionen Kronen. New Norik, 23. Mai. Sonntag den 23. Mat führte die Kongregation Ohab Zedek ihren jüngst einstimmig gewählten Rabbiner vr. Bernhard Drachman als Kollegen des hier allgemein geliebten und hoch- Ü Ä?—"VaTSTir'ihifciTfrVihn i i r.~ ('*&-$,t***^-' .