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Der Israelit · 1909-06-03 · Heft 22 (3.6.1909) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
50 (1909)
Issue
Heft 22 (3.6.1909)
Date
1909-06-03
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nr. 22. 3. Juni 1909.__ un?» Haß geschlagen und wie er den vielvermögenden Einfluß seiner ganzen Persönlichkeit daran setzte, um das Loos der rumänischen Juden zu lindern, als der Kongreß zu Berlin 1878 tagte ..... Der Sulzerrain, innerhalb der Kuranlage des Brunnenvereius Canstatt, ist eine Stätte, da Berthold Auerbach oft und gerne weilte. Auf dieser Höhe wurde einst Auerbach zu Ehren eine Linde gepflanzt, die seinen Namen trägt. Gegenüber dieser Linde erhebt sich jetzt auf einem mächtigen Schwarzwälder Granitblock die eherne Büste Berthold Auerbachs. Sinnig ist der Platz umsänmt von Tannen, die an den Schwarzwald und die anmutigen Schwarzwälder Dorfgeschichten gemahnen. Zur Feier hatte sich ein zahlreiches Publikum eingestellt und unter den Erschienenen befanden sich der Oberbürgermeister v. Gauß van Stuttgart, Gemeinderat Dr. Mattes, Bürgerausschußobmann Dr. Erlanger, Bürgerausschußmitglied Dr. Wölz, Bankdirektor Pfeiffer u. a. m. Dr. Anton Bettelheim aus Wien hielt die aratorisch meisterhafte Weiherede, natürlich nicht ohne kränkende Seitenhiebe auf die Orthodoxie, der sich Auerbach glücklich entwunden habe. Bettelheim sprach mit großer Wärme über Berthold Auerbach und wußte die Zuhörer zu fesseln, indem er die Ritter des Geistes, mit ihren Berthold Anerbach Lob spendenden Urteilen, der Reihe nach vorüber ziehen ließ. Nach Bettelheims Rede übergab in einer markigen Ansprache Geh. Hofrat Prof. Otto Güntter das Denkmal an den Brunncnverein, dessen Vorsitzender Gemeinderat Dr. Mattes, die Uebernahme erklärte und das Denkmal in besonderen Schutz zu nehmen versprach. Hierauf legtet! Lorbeerkränze mit Worten der Liebe und Dankbarkeit nieder: Die Söhne «Auerbachs Rudolf und Justizrat Eugen Auerbach, Geh. Hofrat Prof. Otto Güntter für den Schillerverein, die Cotta'sche Vcrlagsanstalt, der Literarische Club, Dr. Anton Bettelheim, die Burschenschaft Germania in Tübingen, die Freimaurerloge zur aufgehenden Morgenröte, die Heimatgemeinde Nordstetten, der Berthold Auerbach-Verein Stuttgart und die Verwandten Berthold Auerbachs. Wer Berthold Auerbachs Brief an Jakob Auerbach gelesen hat und die erschütternde, geradezu vernichtende Wirkung kennt, die der Antisemitismus der achtziger Jahre auf den Dichter ausgeübt hat, der wird dem Toten die Genugtuung gönnen, die in dieser Denkmalsfeier liegt. In jener Zeit der Ernüchterung hat Auerbach — so wie er offen bekannte, in feinem „Spinoza" den Amsterdamer Rabbiuen Unrecht getan zu haben — wohl über manche jüdischen Dinge anders denken gelernt, wie in seinem Sturm und Drang, und wer weiß, ob er eines Tages nicht ein gut Stück Weges zu seiner geistigen Heimat zurückgefunden hätte, wäre ihm längeres Leben vergönnt gewesen. Strasburg i. E , 28. Mai. Bei dem Herlisheimer Eisenbahnunglück war auch das Konststorial-Mttglted, Herr AronDurlach von hier, unter den Passagieren, welcher, unverletzt, eifrig den Verwundeten Hilfe spendete und an der Unglücksstelle ausharcle bis die herbeigerufenen Aerzte erschienen waren. Herr Heinrich Weil, ein früherer Lehrer, saß in demselben Zuge und kam ebenfalls unversehrt aus der Gefahr. Auch er beteiligte sich mutig am Rettungswerke. Hardheim, 28. Mai. Als Ausdruck konfessioneller Einigkeit und besonderer Dankbarkeit gegen den toleranten und liebenswürdigen Oberhirten Erzbischof Thomas Nörber in Freiburg — früher Pfarrverweser dahier — widmete die israelitische Gemeinde demselben anläßlich seiner jüngsten Anwesenheit einen sinnreichen Wtllkommengruß in hebräischen und deutschen Lettern — verfaßt von Lehrer Wertheimor. Für diese Ehre sprachen sowohl der Erzbischof als auch der Ortspfarrer, Herr Stephan, an öffentlichen Stellen in ehrenden Worten der jüdischen Gemeinde Hardheim ihren wärmsten Dank aus. Bad Brückenau, 30. Mai. Am ersten Tag flWDtP fand im festlich geschmückten Saale des Hotel Kaufmann die Einweihung einer ,*TYin "ISO statt, die vom Inhaber, Herrn Kaufmann, zum Andenken an seine Mutter gestiftet und der Privat-Shnagoge des Hauses übergeben wurde. Kairo, 15. Mat. Wie die Aegyptische Nachrichten in Kairo vom 1b. Mat Mitteilen, ist Herr Jsaac Fernandez, der Präsident der Israelitischen Gütergemeinschaft in Konstantinopel, der daselbst auch ein großes Bankhaus besitzt, bei der türkischen Regierung um die Konzession zur Erbauung einer Bahn von Jaffa nach Port Said eingekommen. Sobald er die Erlaubnis erhalten haben wird, wird er auch um diejenige der ägyptischen Regierung einkommen. Uereinswesen. Frankfurt a. M., 3. Juni. Der Zentralverein isr. Gemetndemitglieder hielt gestern Abend eine Versammlung ab, die sich mit dem Ergebnis der Tagung des Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes beschäftigte. Das Referat erstattete Herr Dr. med. Hanauer, der der Tagung im Aufträge des Vereins deigewohnt hatte. Herr Dr. Hanauer gab ein klares und präzises Bild der zweitägigen Verhandlungen und ihres negativen Resultates. Die Bedeutung der von dem Delegiertentag angenommenen Resolution Friede mann fand eine eingehende Erörterung. Zum Schluffe seiner Der JSraeltt. Ausführungen sprach es der Referent als seine Ueberzeugung aus, daß der Zentralveretn unmöglich lä ger die schon früher geplante Aktion zug msten einer Reform des Frankfurter Wahlrechts aufschieben könne dann die Berliner Tagung habe den Beweis erbracht, daß auf das Zustandekommen einer Berfaffung für die preußische Judenheit in absehbarer Zeit nickt zu rechnen sei. In der ansch ießenden sehr lebhaften Debatte vertrat auch Herr Moritz A. Loeb auf Grund seiner in Berlin gewonnenen Eindrücke den gleichen Standpunkt. Die Versammlung beschloß, der gegebenen Anregung entsprechend, die Arbeit für eine Wahlrechtsreform in Frankfurt sofort aufzunehmen und beauftrag den Vorstand, sich zunächst mit dem „Freisinnigen Verein" zwecks Herbeiführung einer Paralle aktion bet dem Vorstand und der Regierung in Verbindung zu setzen^ Berlin, 20. Mai. Heute fand hier eine Litznng des Ausschusses der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums statt. In dem vom Vorsitzenden Herrn Prof. Tr. M. Philippson erstatteten Geschäftsbericht wurde das stetige Anwachsen der Mitgliederzahl, die seit Dezember vorigen Jahres abermals nur 100, von 1100 auf 1200, gestiegen ist, k mstatiert. Ferner teilte Herr Dr. Brann- BreSlau mit, daß der zweite Band der Gesammelten Schriften von D a - vid Kaufmann, deren erster Band seiner Zeit allseitigen Beifall gesunden hat, im .Herbste erscheinen würde. Von Schriften der Gesellschaft werden demnächst der zweite Band der N e u e st e n G e - schichte des jüdischen Volke s von Prof. Dr. M. Philippson und die S y st c m a t i s ch e Theologie des Judentums auf g e s ch i ch t l i ch e r Grundlage von Rektor Dr. K. Kohl e r - Cincinnati die Presse verlassen: von dem ersten Band des Philippsonschen Werkes ist Z. eine Ucbersetzung in jiddischer und hebräischer Sprache in Vorbereitung. Hierauf erstatteten die Vorsitzenden der wissenschaftlichen Kommissionen ihre Berichte, wobei Herr Rabbiner Dr. G u t t m a n n - B r e s l a u die S a m m l n n g d e r agadischen Baraitvt des palästinensischen Talmud des Herrn B e r d y s c e w s k i - Breslau als erste druckfertige Arbeit des Corpus Tannaiticum vorlegte. Ter Ausschuß bewilligte sodann eine größere Reihe von Subventionen im Gesamtbeträge von 2000 Mk., was ihm nur dadurch ermöglicht worden ist, daß Herr Generalkonsul Franz Phili P p s o n -Brüss e l, der der Gesellschaft schon zu wiederholten Malen sein tätiges Interesse bekundet hat, auch in diesem Jahre wieder ihr den Betrag von 4000 Mk. zur Verfügung gestellt hat. Personalien. Frankfurt a. M., 1. Juni. Am -,N2 '2 WIpPQ starb nach kurzer Krankheit der allseitig beliebte und hochgeschätzte Herr Meir Rothschild dohi r im 63. Lebensjahre. In München wohnend, schickten die Eltern den erwa 10jährigen Knaben, um ihm eine Bildung auf der Grundlage von ‘pl Q# min angedeihen zu laßen, nach Frankfurt a. M., wo er die Hirsch sch e Realschule besuchte. Nach Absolvierung dieser Schule widmete fich der Heimgegangene dem Bankfache. Erst vor wenigen Monaten feierte das Bankhaus Merzbach in Frankfurt a. M. das 40 jährige Dtenstjubilaum seines getreuen und stets arbeitsfreudigen Beamten Meir Rothschild, welche Feier ein ausgedehnter Freundeskreis dazu benutzte, dem Jubilar seine Liebe und Verehrung offiziell zu bekunden. Nur kurze Zeit sollte der seltene □'DE? XT die vielen Ehrungen überlebeneine tückische Krankheit entriß ihn allzufrüh seiner tieftrauernden Gattin und seinem ihn hochverehrenden Familien- und Freundeskreise. Jedermann, der mtt diesem charakterfesten Menschen, bei welcher Veranlassung auch, in Berührung kam, wußte ihn ob feiner Aufrichtigkeit und außerordentlichen Liebenswürdigkeit zu schätzen. Was der teure Verblichene seiner Familie, seinem Freundeskreise und der nSYTp bedeutete, schilderte Herr Rabbiner Dr. Breuer in seinem bei der am 1^*3 erfolgten Eine nach Hunderten zählende Mensch nmenge beeilte fich, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Verwandte und Freuude waren aus diesem Anlässe aus weiter Ferne herbeigeeilt. Herr Rabbin r Dr. Breuer hob in Anknüpfung an den Wochenabfchnitl besonders hervor, wie der Verstorbene zeitlebens vom Geiste der jTllfl beseelt war und fich regelmäßig mit dem Studium der Thora beschäftigte. Durch seine aufopfernde Arbetts rast und seine treue Hingabe zum Berufe wußte er sich die Liebe und hohe Verehrung seines Geschäftshauses zu erwerben. Unterstützt von seiner Gattin, einer j-pjn möl? STl ntPK, übte er in altjüdischer Weise D’miK 7D22N und zählte rrn zu seinen Alltagsgästenjederzeit war er ein Anwalt und Heller der Armen und spendete diesen über seine Kräfte. So betrauert die Gemeinde in dem Dahingeschiedenen eines ihrer vortresilichsten Mitglieder. Auch seine E'SItt D'ttfPö dauerten fort und werden ihn, dem Kinderlosen, ein HüT’ sein. Auch der Chef des Bankhauses Merzbach ergriff an der Bahre das Wort und schilderte zunächst den großen Verlust, den sein Geschäftshaus durch das Ableben des teuren Dahingeschiedenen erlitten habe. Beinahe durch zwei Genera- Seit 9 tionen habe derselbe seine volle Tatkraft, sein Wollen und s Können dem Hause gewidmet und stets seien seine aufopfernde Tatkraft und die treue Hingabe an seinen Bern? ■ : ein Must rbild seiner anzen Umgebung geworden. Jedoch nicht nur den treuen Beamten betrauere seine Firma, sondern auch den Verlust eines vollkommenen - Mensa-en von fei euer Herzenswie Geistesbildung, der L auch auf seine weiteste Umgebung einen achtunggebietenden 'l Eindruck ausübte. Große Verdienste habe fick Herr Meir z Rothschild auch bei der allgemeinen Hilfsaktion zugunsten unserer notleidenden russischen Glaub nsbrüder erworben. Im Namen der Familie rief Herr Josef Fromm ein J. 21^272 "s^ dem Dahingeschiedenen zu ' Würzburg, 12. Mai. Vor kurzem verschied hier . nach kurzem Leideu eine Frau, deren Name sich insbeson- 1 dere in der bäuerischen Lehrerwelt und weil darüber hinaus;? eines guten Klanges erfreute. Es war dies Frau "l Babette Oppenheimer, die Witwe des vor vier •' Jahren verstorbenen bekannten Rabbi Abraham; OpPenhcime r V'XT- Ihrem und ibres Mannes Wunsche entsprechend, wurde ihre sterbliche Hülle nach - Höchberg überführt, um dort zur ewigen Ruhe bestattet zu werden. In rvelch hoher Achtung' bei allen, die sie > kannten, die Verstorbene stand, davon gab die reiche Beteili ' gung an der Tranerfeier beredtes Zeugnis. Herr Rabbiner i! N. Bamberger - Würzburg schilderte am Grabe in Herr- * lichen Worten, t>;c, wie sie vom Herzen kamen, auch zu ) Herzen gingen, die Vorzüge der edlen Dahingeschiedenen. Er gedachte ihrer als treuer Ojattin, als besorgter Mutter und schilderte in vollen Farben ihr Wirken und Handeln als wahre, Gott ergebene Jüdirr, als das Muster einer solchen. Dann sprach der Redner als Vorstand der israelitischen Lehrerbildungsanstalt der Dahingeschiedenen für ihre regens eiche Tätigkeit als Hausmutter an genannter Amralt den Dank aus. Möge das Andenken an diese teure Tote uns allen Segen gereichen! Trier, 1. Juni. Am 51121227 2“)P wurde hier eine Frau zu Grabe getragen, deren Heimgang einen unersetzlich n Verlust bedeutet, nicht allein für' die ganze Familie, sondern auch für die hiesige Gemeinde. — Frau E m a u u e l Müller, eiue Tochter des Herrn Simon Frank tu n hier, erlag im Alter von nur 42 Jahren nach kurzem Leiden einer tückischen Krankheit, bettauert von ihrem Manne, von ihrem Sohne, von ihren Eltern und Geschwistern und von allen, die die wahrhaft fromme und edle Frau kannten und verehrten. — Sie zählte noch zu jenen jüdischen Frauen, die echte Frömmigkeit pflegen - sie übte Wohltätigkeit, nahm sich der Armen und Verlassenen an, und ihr edler und tugendhafter Eharakter ließ chr aller Herzen in Liebe entgegenschlagen. So war denn auch die Teilnahme an der Beerdigung eine außerordentlich große, und fand Herr Oberrabbiner Dr. B a ß^- freund beredte Worte, dem Berltrste dieser außerordentlichen Frau Ausdruck zu verleihen. — Bezeichnend flrr die Wertschätzung, die die Verstorbene auch in nichtjüdischen Kreisen fand, ist ein Brief, den die Hinterbliebenen seitens des Gemeinde-Vorstehers von E i s e n s ch m i t t (Eifel) — einem Orte, wo Familie Müller 15 Jahre wohnte — erhielten, worin derselbe fein Beileid mit der Bemerkung kundgab, daß der ganze Ort um das Hinscheiderl dieser edlen Frau trauere. — Ihr Andenkeil wird ein unauslöschliches bleibeu. Jchenhansen, 28. Mai. Am nimtPrr 2N2 wurde eine echte Frau Jette Wolf, nach langem, schweren Leiden im 61. Lebensjahre in die ewige Heimat hinweggerufen und gestern, am zlveiten Tage unter großer Beteiligung zu Grabe geleitet. Durch ihre herzinnige Frömmigkeit und Gottesfurcht, sowie durch ihre seltene Herzensgüte und Anspruch-losigkeit hatte sie sich Achtung und Verehrung in allen Kreisen erworben, so daß ihr Dahlnscheiden von der gailzen hiesigen Gemeinde betrauert wird. Möge den tiefgebeugten, wackeren Galten, der seine Zierde verloren hat, trösten' Künzelsau (Württemberg). 1. Juni. Wieder hat nach Verlauf rveniger Monate der Tod in unserer Gemeinde eine Lücke geschaffen und uns eine unserer besten Frauen geraubt. Frau Berta Leder mann, Lehrerswitwe aus O b e r l a u r i n g e n, welche nach dem frühen Tode ihres Mannes ihren Witwensland im Kreise ihrer hiesigen Söhne verbrachte, starb nach kurzem Kranksein am 28. Jjar und wurde pö n"") in Berlichingen begraben. — Infolge des n""l mußte davon Abstand genommen werden, die Dahingefchiedene in würdiger, il>rem frommen und tugendhaften Leben entsprechender Weise zu betrauern. r722»J"l. Frankenau (Bezirk Kassel), 30. Mai. Herr Wolf Katze n ft e i n dahier feierte 8^72 712L7 in Gegenwart seiner Kinder, Ettkel und Urenkel in vollster Rüstigkeit feinen 80. Gebtlrisiag. Der angesehene, überall geachtete Greis war an diesem Tage Gegenstand vielfacher Ehrungen. Sprecfrsaai. Jüdisches Restaurationswesen Als Geschäftsmann dazu verurteilt, fast während zlvei Drittel des Jahres aus Reisen zu fein, hörte ich gar oft die Frage auftversen, woher es doch nur kommen mag, daß häusig gerade die jüdischen Hotels und Restaurationen so wenig ze tgemäß sind, und den Ansprüchen des Publikums so wenig entsprechen'? Auch mich hat diese Frage oft beschäftigt und ich sägte mir, da doch zur Jnnehaltung ' der Speisegesetze und zur Befestigung religiöser Prinzipien in der jungen Generation seitens erfahrener, glaubensstarker Männer soviel ausgeboten, und auf dem erwähnten

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