Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 50 (1909)
- Issue
- Heft 18 (6.5.1909)
- Date
- 1909-05-06
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 18. 6. Mat 1909. Der JSraeltt. Seit S Dettelvach (Bayern), 2. Mai. Mit dem 1. Mai hat die hiesige Kultusgemeinde ihre nSu errichtete Elementarschule eröffnet. Aus der bisherigen Religionsschule ist laut Regierungsentschließung vom 22. April er. eine öffentliche Volksschullehrerstelle geworden. (Tefinitivum.) Dieselbe ist dem bisherigen Stelleninhaber, Herrn A. Mannheimer übertragen. Es ist überaus erfreulich, wenn kleinere Orte oder mittlere Gemeinden in dieser Art für die Zukunft ihrer Beamten sorgen. Eine solche Gemeinde ehrt sich nur selbst. Nach der neueren schulpolitischen Gesetzgebung Bayerns und der herrschenden ^Windrichtung" ist es den Gcineinden nicht schwer, bei nur einigem guten Willen ihre konfessionelle Schule einzurichten. Sie hat nur ihre konfessionelle Schule einzurichten. Sie hat dav?n ideellen und materiellen Vorteil zu erwarten. Hannover» 27. April. Der Provinzialausschuß genehmigte in seiner Sitzung am 26. d. M. u. a. die Verteilung von 16.500 Mk. zu Beihilfen für das jüdische Schul- und Synagogogenween und die Nachbewilliguug von 225 Mk. für gleiche Zwecke Cöln, 27. April. Das Jüdische Lehrer- Seminar zu Cvln beabsichtigt eine Statistik aller aus seiner Anstalt hei vorgegangenen Lehrer und Beamten zusammenzustellen. Es werd n daher sämtliche ehemaligen Zöglinge der Anstalt gebeten, dem Semiüar baldmöglichst ihre jetzige Adresse, sowie eine kurze Notiz über die bisher innegehabten Stellungen mitzuteilen. Fürth i. B., 1. Mat. Die Israelitische Waisenanstalt in Fürth hat von der Stadtgemeinde den Platz des Gaswerksareals käuflich erworben und wird dort ein modern ausgestattetes, neues Waisenhaus errichten lasten. Dorstfeld, 26. April. Die hier seit vielen Jahren bestehende jüdische Privatschule, die in den letzten Jahren von 4 Schülern besucht wurde, ist durch Be schluß des Schulvorstandes aufgehoben. Nikolaiken, 30. April. Um der hiesigen Synagogengemeinde die Anstellung eines beruflich gebildeten Reltgwns'.ehre s zu ermöglichen, hat die Regierung in Allenste-n dem Shnagogenvorstand eine jährliche Beihilfe von 500 Mk. bewilligt. Lipto-Szt-M'klos, 30. April. In No. 16 des „Israeli" befindet sich ein Bericht aus Liptoszentmiklos über die dortige orthodoxe Fraktion, in welcher der Pastus enthalten ist: „Hat der VN1V es doch mit seinem Berufe vereinbar gefunden, sein Schuhwarengeschäft auch am N2V offen zu hatten." Im Interesse der Wahrheit sei hier der wirkliche Sachverhalt wiedergegebrn. An einem TDtP gegen fYlttftttPn s'2 haben die Angehörigen des fraglichen der sich in der Synagoge befand, ohne sein Wiffen das Schukwarengeschäst geöffnet. Daraufhin haben ihn die Mitglieder der orthodoxen Fr ktton vor die Alternative gestellt, entweder sein Geschäft oder die Stelle aufzugeben. Er hat die Stelle behaiten und das Geschäft seiner Tochter, welche Braut ist, übergeben. ' Paris, 30 April. Das Pariser Zuchtpoltzeigericht verurteilte gestern den ehemaligen Norartatskandidaten Mitglied des Royalistifchen Jugendveretns Les Camelots du roi. Humbert, der fd). besonders bet den loyalistischen Judenhetzen der letzten Jahren hervorgetan hat, wegen Verstümmelung des Scheurer-Kestner-Denlmals zu einem Jahr Gefängnis und 500 Francs Geldstrafe. New .Vork, 20. April. Auf Anregung des jüdischen Polkttters, E.uard Lauterbach, hat die Prüfungskommission sür Mittelschulen im Staate New Jork be schloffen, die heb, ätsche Sprache als gletchverechrrgt mit den klassischen Sprachen: Griechisch ryid Latein anzuer kennen. Es wird nun den Maturanten freistehen, bei der Reifeprüfung die hebräische Sprache als Prüfungssprache für vch zu wählen. Die Prüfungskommission hat bereits die Prüfungsordnung für die hebräische Sprache ausgearbe-tet. Die erste öffentliche Prüfung im Hebräischen wird im Juni d. I. sla'.tfinden. Utrtltt$wt$en. Frankfurt a. M., 6. Mai. Zu dcn üblichen des Meko- -Ch ijim-Bereins, kommt im laufenden Sommersemester ein neu eingerichteter Borlesungs- Ztklus aus -yiKlbil fHIJö hinzu, der durch Herrn Kanlor Stein berger alls.bdatlich von 12—1 Uhr im Hörsaale der Synagoge, Friedberger Anlage, abgehalten wird. B rli«. 3. Mat. In der März-Sitzung der Bereinigung jüdischer ReltgtonSlehrer in Berlin hrelt Fräulein Selma Selka, die bekannilich längere Zeit in Jerusalem als Lehrerin tätig war. einen feffelnden, nach Form und Inhalt gleich vortrefflichen Bortrag über „Jüdische Schulverhäetnisse tn Palästina." Da der Bortrag in Erfüllung eines von vielen Seiten geäußerten Wunsches demnächp zum Abdruck gelangen und so weiteren Kreisen zugänglich werden wird, so erübrigt fich eine Inhaltsangabe. Die sich anschließende Diskusfion, in der be anders Herr Oberlehrer Dr. Carlebach aus der reichen Fülle feiner in Palästina gemachten Erfahrungen und Beobachtungen mannigfache Ergänzungen bot, gestaltete fich zu einer sehr, anregenden. — D,e nächste Sitzung der „Bereinigung" nndet am Donnerstag den 6. Mm, abends 9 Uhr im Bereins.okal, Restaurant Simon, Gipsstraße 12a, statt. Herr Dr. Arthur Levy hat hierzu ein R-fe ot Über „Neuere ^Lehrbücher zum jüdischen Geschichtsunterricht" übernommen. Hamburg. 3. Mai. Am 2. Mai fand uu Vereinslokale, Btb rstraße, die ordentliche Generalversammlung des Vereins Mekor Chajim in Hamburg, statt. Der Prüft ent, Herr I s a a c begrüßte d e zahlreich Erschienenen, worauf das von Herrn Jacob Emanuel verlesene Protokoll der v rigen außerordentlichen Generalversamml ng genehmigt wurde Zum Punkt 1 der Tagesordnung erstattet Herr Jsaac den Jahresbericht. Borallem bei tagte er den Verlust, den der Verein durch das Ableben mehrerer Lehrer und Mitglieder erlitten hatte, zu deren Ehre sich die Versammlung erhob. In der Hauptsache b schüft gte den Vorstand im abgelaufenen Termin die L.yrerfrage und hofft der Vorstand, mit der jetzigen Einteilung das Richtige getroffen zu haben. Der Jahresbericht wurde einstimmig genehmigt, ebenso Punkt 2 der Tagesordnung, die Jahresrechnung, woraus dann die ausscheideirden Vorstandsmitglieder, die Herren Jsaac, Bauer und G otthold fast einstimmig wiedergewälrlt wurden. Nach einigen Vorschlägen und Anfragen seitens der Mitglieder schiost der Vorsitzende die Versammlung. Homburg v. d. Höhe, 20. April. Der Israelitische Holz-Berein und Verein zur Ausstattung israel Mädchen zu Homburg v. d. Höhe versendet seinen Rechen schafts-Bericht für das Jahr 1908. Das verfloffene Jahr brachte in die sonst so stille Bereinstätigkett eine Abwechselung recht erfreulicher Art. Es w.r die am 2, März 1908 stattgehabte Feier des 90 jährigen Bestehens des Holzvereins. Nahezu die ganze Gemeinde war zu der zwar einfachen, aber würdigen Feier erschienen und folgte mit hohem Interesse dem Vorträge des Herrn Rabbiners Dr. Kottek, der die Entstehung und Fortentwickelung des Vereins mit beredten Worten schilderte. Eine stattliche Anzahl von Zuschriften. Telegrammen und Geld penden bewies, baß man auch in der Ferne deS schönen Ereignisses gedach e. Wenn auch der Mädchen-Ausstattungs-Verein zur Zeit noch nicht auf ein so hohes Alter zurückblicken kann, wie der Hlzverein, so hrt doch auch er längst seine Existenzberechtigung * erwiesen. Auch in diesem Jahre wurden wiederum 3000 Mark zu zwei Mitgiften veraus gabt. Die Jahresrechnung bilanziert mit Mk. 1466,87. Posen, 22. April. In der am Sonnabend in der Wilheima abgehaltenen gut besuchten Versammlung des Vereins zur Förderung jüdischer Interessen, wurde zunächst die vom Boi stand vorgeschtogene Pro gramm-Resolutton einstimmig angenommen: „Der Verein steht in allen Fragen, welche die Einrichtung und Unterhaltung der Kultus-Institutionen unserer Gemeinde betreffen, auf traditionell-konservativem Standpunkt. In der Verfassung und Verwaltung der Gemeinde und der in ihr vorhandenen Vereine erstrebt er die Verwirklichung liberaler Grundsätze. Der Verein wünscht die Gemeinde zum Mittelpunkt der gesamten lokalen jüdischen Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik zu machen." Sodann n urde Herr Elias RzelzewSkt in den Boistand gewählt. Nachdem noch eine Anzahl von Mitgliedern verschiedene Wünsche geäußert hatten, wurde die Versammlung um 7212 Uhr geschloffen. Pose«, 25. April. Die Zahl der Besucher der htefigen jüdischen Lesehalle wächst stetiges ist deshalb nötig geworden, ein größeres Lokal zu mieten. 4u Zetischriften liegen aus, die Leihbibliothek ist ca. 1000 Bände stark. Der Vorstand des neugegründeten Berems „Jüdische Lesehalle", der bereits in das Bereinsregister eingetragen wurde, besteht aus den Herren: Dr. Tr. Jeremias, L. Kantorowicz, Josephsohn, ferner M. Krause, I. Rosen thal und Justtzrat Schottländer. Wilna, 28. April. Hier fand dieser Tage die erste Versammlung der neugegründeten Gesellschaft „ M e s s i a ch Jlmim", die sich die Aufgabe gesteÜt hat, jüdische laubstumme Kinder schreiben und lesen zu lehren, und ihnen ein nützliches Handwerk beizubringen. Die Gesell schaft geht daran, Schulen für taubstumme Kinder und Abendkurse sür Erwachsene zu eröffnen, außerdem Werk stätlen zu errichten. Die Gründung ist deshalb von großer Bedeutung, weil es im Wilnaer Gouvernement eine der hältniSmäßtg große Zahl jüdischer Taubstummer gibt, die bisher jede Fürsorge und rationelle Erziehung entbehrten. frrsonalle«. Budapest, 30. April. Das orthodoxe Judentum in Ungarn hat dieser Tage einen großen Verlust erlitten, indem einer der hervorragendsten Talmudgelehrten, der greise Rabbiner von Tolcsva, R. Jsak Glück vom Tode hingerafft worben ist. Derselbe lernte in seiner Jugend bei dem berühmten Rabbiner R. Schmelkes in Szöllös, Verfasser des scharffinnigen talmudischen Werkes „Zeror Hackajim". Später warb er zum Ra'- biner in Tolcsva gewählt, wo er bis zu seinem Lebensende blieb. Bor ungefähr 30 Jahren hat er die Responsen des weltberühmten R. Mordechai Bauer, Landesoberrabiner von Mähren, unter dem Titel fittHB/ mit seinen eigenen Anmerkungen versehe», herouskegeben. Später gab er sein Werk pnST “1KB zu heraus. Sein hervorragendstes Merk war sein- T* Charakteristisch für die in Ungarn bei Rabbtnerwahlen fich betätigenden Gepflogenheiten ist e8 aber, daß während Männer, deren Gelehrfa-, keit der des Verblichenen nicht einmal nalekam, in großen Gemeinden zu Stelle und Ansehen gelangten, der Verstorbene zeitlebens in einer kleinen Stellung bleiben mußte. n"32J3rv Pfungstadt, 3. Mai. Am 30. April starb der erst 22 Jahre zählende Lehrer Siegfried Schöller. Nach Vollendung seiner Studien in Burgpreppach, Köen und Halberstadt wirkte er als Lehrer in Könen bei Trier, in Berlin und zuletzt als Cantor und Lehrer in Bensheim. Seine durch herrliche Klangfülle ausgezeichnete Stimme wußte er so zu schulen, daß er durch sein ergreifendes Chasouus alle Zuhörer begeisterte und in weihevolle Stimmung versetzte. Kein Wunder, daß dieser gottbegnadete Künstler in all seinen Wirkungsstätten in größtem Ansehen stand. — Schon seit Jahren den Keim einer tückischen Krankheit in sich tragend, versuchte der selten Willensstärke Mensch sich immer weiter in seiner Kunst zu vervollkommnen. Durch die damit verbundenen Anrstengungen wurde sein Leiden verschlimmert. Nachdem er in Davos scheinbar Heilung gefunden, arbeitete er in seiner lebten Wirkungsstätte, in Bensheim, trotz der Mahnung seiner Freunde auf dem von ihm selbst vorgeschricbenen Weg? weiter. Schließlich erlag er dem tückischen Leiden, nachdem er iy2 Jahre zuvor seinen ihm so teuren Berus aufgeben nrußte. Eine große Anzahl Juden und Nichtjuden gaben dem Toten das Geleite. Am Trauerhause entwarf der Vorsteher der jüdischen Gemeinde, Herr Josef Jeidel, ein Lebensbild des Verstorbenen, wobei er die Pflichttreue, die aufopfernde Tätigkeit und die edle Gesinnung des so bald Tahiugcschiedenen hervorhob. Am Grabe sprach Herr Lehrer Frredmann und beklagte es, daß dem so früh verstorbenen Kollegen keine längere Wirkungsdauer vergönnt war. Haiusfarth, 4. Mai. AuS Anlaß setneä5§lährigen Dtenstjubtläums wurde am 3. Mai Herrn Haupt! eh rer Frtedmann für seine in 50 Jahren mit Treue und Eifer geleiste e Tätigkeit vom Prtnzregentcn die Ehrenmünze des kgl. Lübwigordcns verliehen. Die Ueberreichung erfolgte durch den kgl. Bezirksamtmann des Kreises Nördltngen in Gegenwart des Distrikts- und Lokalschulinspektors, des Distriktsrabbiners, der politischen und israelttschen Verwaltung der Gemeinde Hainssarih, der Lehrer des Distrikts Dettingen, der Schuljugend und vieler anderer Teilnehmer,' auch die Kinder des Jubilars waren zum Teil aus weiter Ferne zu dieser Feier herbeigekommen. Anerkennende und ehrend? Worte vonfeiten der Vertreter der Behörden wurden dem segensreichen Wirken des Jubilares gerecht, während die Kollegen in Ree und Gesang seine mannigfachen Verdienste priesen. In tiefer Ergriffenheit dankte der Jubilar für die ihm erwiesene Ehre sowie für alle Kundgebungen und schloß mit einem Hoch auf dem Prtnzregenten. Möge sich der allerseits beliebte Jubilar noch viele Jahre dieser ihm zu teil gewordenen Auszeichnung in körperlicher und geistiger Frische erfreuen. Kitzingen, 60. April. Am Mittwoch den' 7. bewegte sich ein großer Trauerzug durch die Straßen der Stadt, galt es doch, einer wahren Dü» die letzte Ehre zu ec weisen. Nach langem schweren, mit größt r Geduld ertragenen Leiden verstarb Frau Babette Rosenthal jfV im Alter von 65 Jahren. An der Bahre schilderte Herr DistriktSrabbtmr Adler in meisterhafter zu Herzen gehender.Rede die hohen Tugenden der Verklärten und hob besonders ihre wahre, innnige Frö mmigkeit, ihre Friedensliebe und Herzensgüte hervor. NamentUch bewies die Verstorbene auch ihre große Anhänglichkeit an unsere heilige rniH dadurch, daß sie in uneigennützis.ster Weise ihre Räumlichkeiten zur Abhaltung der NN2N Borträge dem Verein fast bis zu ihrem Tode zur Verfügung stellte rfDltin* Slratzburg, 18. April. Dem bisherigen Sekretär der israelitischen Kultusgemeinde Herrn L. Heller wurde vor einigen Tagen durch Polizeirat Zinsch der ihm voni Kaiser verliehene Kronenorden IV. Klaffe, mit einer ehrenden Ansprache überreicht. Sterbfritz, 25. April. Am hiestgen Orte war es dem Ehepaar Simon und Clara Birk vergönnt, im Krnse zahlreicher Kinder und Enkel die goldene Hochzeit zu feiern. Sr. Majestät verlieh demselben die Jubiläums- Medaille. Als Beweis guten Einvernehmens beider Konfesfionen am htesttgen Platze konnte die Teilnahme des Herrn Bürgermeisters und des Her n Pfarrers an der schön verlaufenen Feier gelten. Wongrowitz, 22. April. In gemeinschaftlicher Sitzung des Vorstands und der Repräsentantenversammlung wurde Rabbiner Dr. Dünner in Rogasen zum Rabbiner der hiestgen Gemeinde gewählt. Konftadt (O.-Tch ), 20. April. Hier starb der Kaustnann Albert Loewkowitz, der viele Jahre dem Re präsentenkollegium und zuletzt dem Vorstände der israel. Gemeinde angehörte. Ganz besonders hat er fich um die hiesige Chewra Kadischa verdient gemacht. Zkions, 17. April. Hier starb nach sehr schweren, Leiden der Kantor und Lehrer Bruno Lachmann, der sich großer Beliebtheit erfreute, im 56. Lebensjahre. Pribram, 25. April. Herr Rabbiner Dr. Carl Kohn dahier wurde in seiner Eigenschaft als Reigionslehrer an der hterorttgcn Mittelschule vom Kultusministerium mit dem Titel „Professor" ausgezeichnet. Stratzuitz iMähren), 25 April. Am 24. d. M. ist hier der bekannte Rabbiner Abraham Friedmann gestorben. Die Beerdigung des ho.v geschätzten Rabbiners gestaltete fich zu einer imposanten Kundgebung, an der die ganze Gemeinde teilnahm. Nachod, 30. April. Am Mittwoch den 28. April b. I. wurde hier der 91jährige Seniorches der wcttvekannten Firma Jsaac Schur & Söhne, ehemaliger Vorsteher der KulmSgemeinde und Gemeinderat der Stadt Nachod, Mitgiied der Bezirksvertre ung, Herr Dadid Schur zu Grabe getragen. David Schur war eine einzigartige Persönlichkeit **■ rrritr- {■