Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 50 (1909)
- Issue
- Heft 9 (4.3.1909)
- Date
- 1909-03-04
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 Nr. 9 Der JSraeltt. 4 März 1909 Leitung des Vereins gegen die Angriffe der Herren Schayer und Lichtenstein in Schytz genommen, die „Bereinigung für liberales Judentum", die chrc religionsfeindlichen Absichten bis hinaus in die entlegensten Landgemeinden trage, um dort die letzten ohnehin im Verglimmen befindlichen Funken des Judentums zum Verlöschen zu bringen. In Anbetracht der vorgerückten Stunde, welche eine erschöpfende Eröretrung der Frage nicht mehr zuließ, sah man zunächst von der Abfassung eines bestimmten formulierten Antrages ab, gab jedoch allgemein der Erwartung Ausdruck, daß die deutschen Rabbinerscminarien die Stimme der öffentlichen Meinung nicht überhören und zu dieser schwerwiegenden, die Zukunft des deutschen Judentums bedrohenden Erscheinung öffentlich Stellung nehmen werden. Hamburg, 16. Februar. Ter Verein ehemaliger Schüler der T a l m ii b Thora Schule z u H a in b u r g versendet seinen Jahres- Bcricht für 1906. Mir etwa 100 Mitgliedern vor zehn Jahren gegründet, zählt der Bereich heute mehr als 300. Nachdem er schon im ersten Jahre seines Bestehens in der Lage war, der Talmud Thora Schule aus feinem Ucberschuß 300 Mk. zu überweisen, konnte der Verein diese Zuwendung von Jahr zu Jahr vergrößern, so daß derselbe dein Institut, welchem die Mitglieder die Grundlagen ihres Wissens und Könnens verdanleu, im Ganzen seit seinem Bestehen weit mehr als 6000 Mark hat zukommen lassen können. Außerdem hat der Verein im Laufe des ersten Dezenniums einen Reservefond von über 2000 Mark anschafsen können, eine Hülssguelle, die der Verein auch in Anspruch nehmen konnte, wenn größere Extraausgobol zu bestreiten waren. Neben dem Hauptzweck des Vereins — der Unterstützung der Talmud Thora Schule — konnte der Verein aber auch seine sonstigen Zi-e'e verfolgen: durch zahlreiche Vorträge wissenschaftlich! r lind unterhaltender Art sorgte r iür die geistige Fortbildung seiner Mitglieder und auch das Vergnügen kam zu seinem Rechte. Ti' geselligen Zusammcnlünfte trugen alle dazu bei, unter den ehe maligen Schülern alte Freundschaften zu erneuern, neue Freundschaften zu schließen und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu heben und zu stärken. Ter Vorstand des Vereins setzt sich ans folgenden .Herren zusammen: Tr. R. Evhen, 1. Vorsitzender, Tr. oy Lanztron, 2. Vorsitzender, P. M a r k, Schatzmeister, S. Salomon, l. Schriftsührer, I. Vachrach, 2. Schriftführer, A B e h r e n s , T. B e n z i a n, H. Joel, E. M a g n n s, H. 0, e u st a d t, I. W e b t, Beisitzer. Hamburg 20. Fcbr. Der Bo stand des Israelitischen Vereins für Krankenpflege “flp3 p"n ♦rVpittt&öl bcrs ndet an seine Mitglieder den Bericht für das GefchaslSjahr 1908. Daraus ist zu entnetmen, daß die Anzahl der Mitglieder fich gegen das Vorjahr uw 43 * vergrößert Hit, sodaß der Verein am 31. Dezember 1906 172 Mitg jeder zählteaußerdem traten schon im Januar d. Js. wieder 30 Mitgliedeein. Die Ansprüche an d n Verein waren im Berichtsjahre derartig gewachsen, daß der Borstand, um denselben genügen zu können, Extrasammlungen veranstalten mußte. Die Einnahmen des Vereins betragen mit samt Kassasaldo vom Vorjahre insgesamt 2.76 M., die Ausgaben 2773,95 M. Auch wurde der Verein im Testament des verstorbenen Herrn Dr. I. H et n em a nn s. A. wit Zuwentung eines Betrages von 250 M. laut letztwilliger Verfügung bedacht. Zum ersten Male war es in diesem Jahre dem Verein möglich, auch verschämten a men Kranken, welche zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit in Erholungs und .urorten wci ten, Hilfe zu leisten und wurde für diesen Zweck 168 M. verausgabt. Der Bericht spricht auch dem Israelitischen Sanatorium für Lungen:ranke i > SodiN a T. und dem Kaiser Franz Joseph Jubiläum-Hospiz (für Zuckerkrank ) in Karlsbad den Dank des Vereins aus für die unentgeltliche Aufnahme armer hiesiger K a Cer; Den beiden g nannten Instituten brwlligte der Verein bis auf w.iteres einen JahrrSbeinaz je von 25 M. p. a. Die übrige Tätigkeit des Vereins auf dem Gebie:e von Tip“ (die Leiden der Kranken durch freundschaftliche Ve,uche zu lindern) und rniÖTTtt (bet Emire rn der v. gerne religiösen Beistand zu legt »«) wurden häufig in Anspruch genommen, ebenso die Unterstützungskasse. Gießen, 21. Februar. Vergangenen Sonntag hielt der Frauenvrrrin „Einigkeit" im Hotel Zentral seine Generalversammlung ab. Die zweite Vorsitzende, Frau A. Fröhlich, begrüßte die ziemlich zahlreich' Erschienenen und gedachte der im vergangenen Jahre verstorbenen Mitglieder, besonders der tatkräftigen und ziechewußten Präfiocnlin, Frau Bankier Grün e )v a l d. Der Verein, der z. Zt. 70 Mitglieder zählt, hat auch im vergangenen Jahre zahlreiche Unterstützungen an Bed.irsüge gewährt, Kranke und Wöchnerinnen der hiesigen Klinik besucht .mb unterstützt, und den dahier verstorbenen Schwestern die letzten Liebesdienste erwiesen. Besonders hat er sich einer hier wohnhaften russischen Familie angenommen, und läßt z. Zt. deren zukünftige Ernährerin, ein junges Mädchen, im Nähunterricht ausbilden. Bei der vorgenommenen Vorstandswaht wurde Frau Ä. Fröhlich zur Präsidentin, Frau L. R o s e n t h a „ zur Ste.lver.r.terin iud Frau L. B a e r zur Rendant,'n ernannt. Biebrich a. rbbem, 20. Februar.' Am 18. Fevr. 27. Sch'war er. feierte der Israelitische Männer rankenveretn Biebrich, Schi erstein und Frauenstetn sein 70jährigcs Jubiläum. Die Feier wu de durch einen besonderen Festgottesdienst durch Herrn Lehrer Sulzbacher.»Biebrich eingeleitet. Alsdann folgte der alljährlich am Stiftungsfeste stättfinbende pap Go tesdtenst. Gegen 3 Uhr versammelten fich bte Mitglieder zur Generalversammlung und dem darauffolgenden Festmahle. Zunächst ergriff der Vorsitzende des Vereins, Herr I s. K a l> n das Wort, um die fast vollzählig erschienenen Mitglieder willkommen zu heißen. Im wetteren Verlaufe seiner Rede gedachte Herr Kahn der Gründer des Vereins und bat, unter Hinweis auf die schon damals fcstgelegten wohltätigen Zwecke und Ziele, alle Anwesenden durch ststcs Zusammenhalten dafür Sorge zu tragen, daß das von den Vorfahren übernommene Erbe auf ewige Zetten erhalten bleibe. Herr M. Retfenberg dankte für die erwiesene Ehrung in bewegten Worten. Wettere Ansprachen titelten die Herren Lehrer Su l z b a ch er-Biebrich und Katzen st ein Schierstein. Oftrrtvo. 23. Februar. Am 21. er. fand hier auf Einladung der Posener Ortsgruppe des Verbandes der Sabbathf eunde eine Bersamailung statt, zu der 150Personen erschienen waren. Nach Begrüßung der Versammlung und der Delegierten durch den Letter der Versammlung. Herrn Rabbiner Dr. N e u h a u s-Ostrowo, referierte Herr P. Pleßn er-Polen, ü er das Thema: „Was will der Verband der Sabbathfreunde." Redner schilderte die Geschichte des Verband.s, seine Tätigkeit und seine Etfolge. Atsdann richtete Herr Reszewski Posen, an die Versammlung die Bitte, dem Verbände beizutreten, und regte die Gründung einer Ortsgruppe für Ostrowo an. Alö dritter Redner sprach der Telegierte der Breslauer Ortsgruppe Herr Wilhelm Frehban über das Thema: „Die kulturelle Bedeut ng des Sabbaths." Herr Frehhan legre in eindrucksvoller und musterhafter Weise dar, daß ei entlin die ganze heutige Kulrur unserem Sabtath zu danken sei, und zeigte an einem Beispiet wie an der Spitze der Gesellschaft stehende christliche Persönlichkeiten die Ueberzeugungstreue der savbathha lenden Juden zu schätzen und zu würdigen ve stehen. An der nun folgenden Diskussion beteiligten sich die Herren Glogowski, Friedmann, Zellner und Rabbiner Dr. Neuh au s. In die auSgelegten Listen zeictneten stch 43 Mittlieder ein. Als provisorischer Vorstand wurden die Herren Rabbiner Dr. N euhauS, I. S. Frie.'mann,Hurtm a n n jr., L e w e k und I. Hirsch gewählt. Kroloschin, 16. Februar. Auf Einladung der Posener Ortsgruppe des „P? r b a n d e s der S >r b - b a t f r e u n d e" fand am 11. er. eine öffentliche Versamn.ung statt, die außerordentlich zahlreich, auch von der Umgegend, besucht war. Nach Begrüßung der Erschienenen durch Herrn Rabbiner Tr. Berger Kroloschin, ergriff Herr P. P l e ß u e r - Posen das Wort, um in einem einstündigen, mit Beifall aufg, - nominellen Vortrage die Bedeutung des „Verbandes der Sabbatfreunde" für das Judentum zu beleuchten, und über tiu' Ziele und Zwecke des Verbandes zu berichten. Alsdann richtete Herr E. R z e s z e w s k i- Posen einen warmen Appell an die Versammlung, und forderte die Damen und Herren zum Beitritt auf. In der nun folgenden Diskussion wies Herr Rabbiner Tr. B e r g e r darauf hin, daß oie beste Agitation für den Verband die praktische Arbeit wäre, und ersuchte den Verband besonders in Sachen der Sonntagsruhe eifrigst tätig zu sein. Herr Kober- Breslau überbrachte die Grüße der Breslauer Ortsgruppe und besprach einige praktisch.' Erfolge des Verbandes. Nach einem Schlußworte des .Herrn P. Pleßner wurde die Versammlung, deren Zustandelommcn besonders den Bemühungen des Herrn I. R o t h st e i ii hier, zu verdanken ist, geschlossen. In die ausgelegten Listen zeichneten sich 34 Mitglieder ein. LLien, l März. Am 'j fand hier die konstituierende Generalversammlung es Vereins der Sabbatfreunde FOIP att. In der sehr zahlreich besuchten Versammlung wucen anwesend: Herr Rabbiner Fürst Schiff'chul als Begründer des Vereins, Herr Rabb ner Dr. Feuchtwang, vom Vorstand dex, Kultusgemeinde delegiert, Herr Rabbtntr Kramer für das Rabbinat, Herr Rabbiner Papo, Cbacham der türkischen Gemeinde, die Herren Rabbiner Fürstjr., Dr. Hahn, Schönfeld und Winter, welch letzterer schon vor mehreren Jahren m der Wiener Wochenschri t für Gründung eines solchen Vereins eitrat, Herr H o f b a u e r, Obmann der „Freren B reinigung", und Vertreter vieler Vereine. Vorfitzender des Komitees, Herr Pappenhetm, begrüßte die Ecschienenen, indem er kurz die Ziele des Vereins darlegte und die Versammlung bat, die Bestrebungen desselben kräftig zu fördern. Herr Dr. Feuchtwang überbrachte eine Sympathiekundgebung des Kultusvorstandes, der dem Verein seine werktätige tlnternützung zusagte und besprach in gewohnter Meisterschaft die hehren Aufgaben des Vereins. Herr Rabbiner Kramer überbrachte Grüße des Herrn Overrabbiners Dr. Güdemann, der am persönlichen Erscheinen verhindert, die Gründung des Vereins mit Freude begrüßt. Die beiden R dner schließen stch persönlich diesen Enunziattonen an. Der Vorsitzende beg üßte im Namen der ganzen Versammlung diese Aeuß rungen mit besonderer Freude, da nur durch das Zusammenwirken aller Kreise, die auf die Erhaltung der Reltgiösttat Wert legen, ersprießliche Resultate erreicht werden können. Herr Hofbauer gibt wertvolle Anregungen bezüglich der Kinderfürsorge und rav mw- Nachdem noch die Herren Bankier Fischer und N> Neumann gesprochen hatten, wurde zur Wahl geschritten und wurden mit Akklamation in den Vorstand gewählt: die Herren G. Austerlitz, D. Btschofswerder, S. Bondi, Ed. Deutsch, M. Felsenburg, I. Goldschmidt, M. Hofbauer (Herr Bernhard Hofbauer lehnte dte Wahl wegen Ueberbürduna ab), M. Nasch, N. Pollak, I. Schiff, R- Eiland, S. Htrschler, I. Löwt, I. v teinfetd, M. Stern - Revisoren: W. Poppenheim, A. Rosenthal. Am Abend fand in der Schiffschul ein iQDft auf den Eisenstädter pKJJ statt. Herr Rabbiner Fürst schilderte in tieferschütterten und tiefergrcifen en Worten das Leben dieses herrlichen Mannes, der eine klaffende Lücke in den Reihen der Vorkämpfer für das gesctzestreue Judentum htnterläßt. Die Zahl der Hörer gab dem Redner erwünschten Anlaß in zündenden Worten die Bedeutung des zu schildern und die große Wohltat darzulegen, die der Sabbathetligung innewohnt. Wir dürfen hoffen, daß alle jene, die den hohen Wert der Sabbatgesetze für die Stärkung der jüdischen Sache begreifen, oder auch nur ahnen, an dem schwierigen Werke der Sabbalfreunde" Mitarbeiten werden und daß der Verein ein mächtiger Faktor zur Förderung und Vetä.ig ng echt jüdischer Anschauung werden wird. prrrovsilr«. Rabbi Salomo« Silberftei« y'XT- Großwarb ein, 26 Februar. Unter großer Beteiligung wurde hier gestern, nach Ausgang der die i"Q2£2 auf das Grab des Rabbr Salomon Lrttbersteln geste. t, von dessen Ableben wir bereits kurz berichtet haben. Rabb. I. Pollak würdigte in ergreifenden Worttn die unsterblichen Werke des Verblichenen p"}, die es verdienen, daß ihrer auch in diesen Blättern gedacht wird. Ein n"?) dom alten Schlage, ein Lamden, der in unseren T gen seinesgleichen sucht, ist durch daS Hinscheiden Rabbi Schloumo Silberstein p"} dem ungarischen Judentum entrissen worden. Sa ft und mlld, wie sein ganzes Wesen, ist er an seinem fünfundneunzigsten Geburtstage ins beffere Jenseits hinübergeschlummert. Man braucht nur einen Blick zu werfen auf die zahlreichen Bände seiner h.nterlaffenen Handschriften, um von seinem eminenten Talmudwifsen einen Begriff zu bekommen. Er begnügte stch aber nicht mit der Mission eines Stubengelehrten, vielmehr war er ein mutiger Vorkämpfer und eifriger Verkünder seines Ideals, des Gotteswortes. Als Rabbiner der Gemeinde Sarkad kämpfte er nahezu 30 Jahre mit Mannesmut und Flam! enworten gegen die Thorafeinde, -und als er sah, daß alle seine Erm hnungcn erfolglos blieben, da rief er mit Stammvater Jakob infl bk D*?np3 und verließ seine Gemeinde, unbekümmert u ii seine pekuniäre Lage. Es war ihm aber doch gegönnt, mehrere Dezennien hindurch, zwar im engeren Rahmen, in bescbetdenevl Kreise, aber tusto erfolgreicher zu wirken als Rabbiner des htestgen „A h a w a s Reim-Vereins". . Sein ganzes Leben bestand aus n"öJl 7N122 mUT Auch auf dem Gebiete der Wohllärt>,kEt hat er stch unsterbliche Berdtenile erworben durch Vcrmitt ung der Spenden fürs heilige Land, und wörtli.1, ging bet ihm des Weisen Ans pruch in Eifüllung: fflKSn möl? KXön np-ra- 1 Sel. st in seinen letzten Jahren, als er unserem Stammvater gleich, der Altersschwäche wegen seine Sehkraft verlor, konnte er des Lernens nicht entbehren, ja noch ungefähr drei Wochen vor seinem Tode ließ er stch seinen "Yip'tp öotfa en. Am N2V ist er hetmgegegangen, betrauert vom großen Kreise seiner Verehrer, in die wohlverdiente Ruhe, "nS nmaoi mtr iSiDtr dt^- Breslau, 22. Februar. Gestern raffte der Too einen unserer Mitbürger dahin, der auch in weiten Kreisen unserer Stadt seit langem rühnilichft bekannt geworden war, Herrn Adolf Frey h an. Die „Breslauer Zeitung" schreibt über die Persönlichkeit des Verstorbenen: „Mit einem gefälligen und liebenswürdigen Formtalent begabt, erfüllt von jenem, »dealen, selbstlosen Sinn, der noch in den Herzen unserer Väter lebte, widmete er sich von früh auf neben fernem kaufmännischen Berufe den schöngeistigen Bestrebungen. Er gehörte zu den ältesten Mitgliedern der Breslauer Dichterschule. Jahrzehntelang stand er als Vorsitzender nn ihrer Spitze, bis er s'.ch im ^abre 1894 aus Gesundheitsrücksichten von der Leitung zurückzog. Der Verein ernannte ihn in dankbarer Würdigung seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden. Freyhans Begabung hatte namentlich in den sechziger und siebziger Jahren manchen hübschen Erfolg zu verzeichnen. Anfang der siebziger Jahre debütierte er auch mit zwei Schwänken auf der Bühne, bis ihn dann seine merkantile Tätigkeit mehr und mehr von dichterischem Schaffen ablenkte. Allein sein Interesse für die Poesie unserer Heimat-Provinz blieb deshalb ungeschmälert, manches reifende Talent hat er mit Rat und Tat gefördert und mit den älteren schlesischen Poeten verband ihn eine innige Freundschaft. Mit ihm ist tatsächlich ein Stück Alt-Breslau geschieden, eine Persönlichkeit, die unseren Lltcrerr~Mitbürgern eine bekannte und vertraute Erscheinung war." Ailcki die „Schlesische Zeitung" ließ es sich nicht nehmen, Freyhans Bedeutung einer eingehenden Wür- . - .„..- w - ■