Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 49 (1908)
- Issue
- Heft 47 (26.11.1908)
- Date
- 1908-11-26
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2446951-2449298-2449346--65065-2507685- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Kr 47. Sette 10. Der Israelit. 28. November IS08 >en. Sehr wohlwollende Anerkennung wirb dem rrrer, Herrn Urban in Sodow, Kreis Lublimtz, zu teil, der für das Höchstgebot von 1250 Mk. ein Synagogengebaude crngekcruft hat und die Verpflichtung eittgLgangen ist, das durch seine Bannt merkwürbtge Gebäude in seinem jetzigen Zustand zu erhalten And es für Andachten jeder Zeit zur Ber- .' fügung hu .stellen. Herr Rabbiner Dr. Münz- Glei tvitz erstattete Bericht Über den Befund der Synagoge und gottesdienstlichen Geräte in der früher größten vberfchlesischen Gemeinde Zülz Und empfahl angelestentlichst, noch manche Werke der Kunst dem gänz lichen Verfall zu entziehen. Herr Tr. Zivier-Pleß regte die Einrichtung eines oberschlesischen Museums kür jüdische Altertümer an oder dieselben einem bereits bestehenden Museum als Spezialabteilung zuzuführen. Hevr Dr. Zivier-Pleß hielt hierauf einen Bortrxrg über -„Der Juden Anteil am schlesischen Berg- und Münzwestn" nach den im Archiv des Fürsten von Pleß ' ertthaltenen. Urkunden. Ter Bortrag'wurde sehr bei fällig ausgenommen. '■* Oromberg» 20. Nov. Kaufmann Louis Cron- - - heim hat zu dem in Ausficht genommenen Bau eines jüdisch«.Altersheims den Betrag von 3000 Mk. gespendet; mit dem Bau soll im nächsten Frühling begonnen werben. Preßburg, 20. November. Wie alljährlich wurden auch in diesem Jahre am Bortage des Martinssestes einem althergebrachten Brauche gemäß die für . den Hof von der Preßburger jüdischen Gemenide zum Beschenke bestimmten „Martinigänfe" in der Hofburg durch eine Deputation abgegeben. Es sind sechs Stück Prachtexemplare, die mit Bändern und Maschen in den ungarischen Nationalfarben geschmückt waren. Drei / Stück sind für die Kammer des Erzherzogs Franz Ferdinand bestimmt. Lauda«» 17. November. In New Castle, einem kleinen englischen Städtchen, hielt der evangelische Bischof am letzten Sonntag von der Kanzel der ob jstne flammende Rede, in welcher er die Bürger oer ' Stadt zu einem besseren Lebenswandel ermahnte: „Nehmt euch die Juden zum Beispiel!" rief er in Begeisterung. „Obwohl in der Stadt mefjr als 5000 Juden wohnen, ist noch niemals ein Jude wegen Trunkenheit oder wegen Vernachlässigung feiner Frau und seiner Kinder ins Gefängnis gewandert!" vrreinrwerr«. Trankftrrt a. M, 24. November. „Die vier schönsten Frauen der Welt, eine talmudische Allegorie". Ueber dieses verheißungsvolle Thema referierte am Sonntag abend auf Beranlassung des „Mekor - Chajim - Vereins, Herr Dr. Raphael Breuer im großen Saal deS alten K ufmännischrn Vereins vor einem überaus zahlreichen Publikum, das fich nicht zum kleMen Teil aus Damen zusammensetzte, die offenbar beweisen wollten, daß auch fie bereit waren, mit den «vier Schönsten" in eine friedliche Konkurrenz einzutreten. Vier Frauen verleiht der Talmud ausdrücklich das Prädikat „schön". Sarah, Rachab, Abigajl und Esther. Eva zählt er nicht mit, sie ist direkten göttlichen Ursprungs. Doch nicht allein hierin liege der Beweis, daß dem jüdischen Volk der ' Um für Schönheit innewohnt. Es wäre rin müsstges Unternehmen, den Gegnern, die auf Grund der Tatsache, baß die Juden stets arm an Künstlern und Kunstp rodukten gewesen, ihnen den Schönheits¬ und Kunstsinn absprechen, Gegenargumente vorzuhalten. Ein Bott, dem sein Gesetz gebietet, den ersten blühenden Baum mit Segnungsworten zu begrüß«, dem die Tauro einen Segensspruch beim Anblick des Schönen in den Mund legt usw., ein solches Volk hätte es nicht nöttg, sich gegen Anschuldigungen solcher Art zu verteidigen. Daß es an jüdischen Künstlern und Kunstwerken sehtt, so ungefähr führte der Redner aus, ist eine Tatsache, aus die wtr in gewissem Sinne stolz sein können. Denn Kunst führte, wo ste einseitig herrscht, zu fittlicher Entartung und Plastik im besonderen zu Awaubo soro. Darum sei auch die neue Strömung, die im IS. Jahrhundert mächtig eingesetzt hat und darauf htnauSgeht, eme spezifisch jüdische Kunst zu schaffen, zu verurteilen. Auf sein Thema übergehend, erläuterte der Redner die zwei verschiedenen Schönheltdbegrtffe, die Schönheit der Idee und die Schönheit der Wirklichkeit. Erstere trägt den Stempel der Göttlichkeit, letztere führt zu unberechenbaren Konsequenzen. Nur eine Kunst im Dienste des Schöpfers, nur eine Schönheit, die den Hauch des Göttlichen trägt, ist wahr und gut. Der Referent hat fich auch dieses Mal als glänzender Redner bewähr^ der seine Zuhörer zu fesseln versteht, und der reiche Beifall war wohlverdient. kl. Bev M, 18. Nov. Der äußerst rührige „Israelitische Fortdildungs verein Monte störe", der fich die Aufgabe gesetzt hat, die gesetzestreue jüdische Jugend Berlins zu vereinen, um in ihr jüdische LebenSanfchauungen zu wecken und die Kenntnis des Judentums und seiner Lehre durch regelmäßige Lernstunden und LortrSge zu verbreiten, kann auf eine 24jährige Tätigkeit MrückbUcken. Aus kleinen 'Anfängen heraus hat fich der Verein zu der heuttgen Größe entwickelt, fodaß er im vorigen Jahre ein eigenes größeres BereinShetm GtpSstraße 124 he&iefytt tonnte. Die Lese- und Bibliotheksräume find allabendlich sowie den ganzm Sahbath geöffnet, und liegen dort außer jüdischen Zeitungen auch Tageszeitungen, Zeitschriften und Journale auS, Der Eintritt ist jedermann gestattet. Im Wintersemester werden fol- «nde Schttyctm aögeyalten: Sonntag 4—5 Uhr Nachm. Halmen, Herr Dr. Wohlgemüthr Freitag Uhr bis j«10 Uhr Abends Mtfthna, Herr Dr. Mberfeld; Sabbath ^,13—^1 Uhr BormtttagS Chaje Odom, Mitglieder- Ichiur. An jedem DienStaa Abend (Beginn S Uhr) findet erner ein.Bortrag von HerrnRabbtner Dr. Munk Über >aS jüdische Gebet statt. Gäste sind stets herzlich willkommen. Am Dienstag, 17. November, vereinigten fich fast 400 Personen zur Feier deS Stiftungsfestes in dem großen Saale von Neumanns Festsälen. Das Fest, durch Aufführung und Vorträge verschönt, nahm einen glänzenden Verlauf, besonders muß das Konzert des vom Passage- KaufhauS freunbltchst zur Berftzgmig gestellten Auxctophons erwähnt werden, welcher u. a. Ortginal-Caruso- Vortrage in vollendeter Form en Gehör brachte und einen seltenm künstlerischen -Genuß vor. Der Verein, der im nächsten Jahr fein WjShrtges Bestehen feiern kann, ist ein weiterer Zuspruch von allen denen zu wünschen, welche» die von ihren Bätern ererbte Religion hellig ist und ihre Mußestunden im Kreise von Gleichgesinnten durch Pflege jüdischer Geselligkeit und durch Fortbildung im jüdischen Schrifttum verbringen wollen. Nähere Auskunft erteilt der Schriftführer Jakob Kempe, Schönhauser Allee 186a. Gieße«, 23. Nov. Die hiesige unter Leitung Sr. Ehrw. des Herrn Provinzialrabbiner Dr. Htrschfeld stehende Ortsgruppe deS „BervandeS derSabbahfreunde entfalt^ eine rege und segensreiche Tätigkeit. Sie sorgt auch für Gehrung und Unterhaltung ihrer Mitglieder und für die Pflege echt jüdischer Lebensanschauung durch Vortragsabende, die regelmäßig alle 14 Tage stattfinden. Am letzten Sonntag sprach Herr Redakteur S. Schachnowitz aus Franmrrt a. M. über Bibelkrtttk in alter und neuer Z-ett, mit besonderer Berückstchttgung deS Sintflutvertchtes in der Bibel, in den Legenden der alten heidnischen Völker und in der Auffassung der modernen Natur- und Bibelforscher. Andere Redner von Ruf haben dem Verein Verträge zugesagt. Dt« Redner finden ein äußerst dankbares Publikum an dieser gar nicht geringen Schar der Sabbatfreunde, die nach dem zahlreichen Besuche und der großen Aufmerksamkeit zu urtellen, zugleich auch Freunye des jüdischen Gedankens und deS Thoraw;rtes find. Die Gründer und Letter der Ortsgruppe, zu denen in erster Reihe die Herren Rabbiner Dr. Hirsch selb und David Strauß gehören, dürfen auf ihr Werk, das auch außerhalb der Kreise der ReligwnSgesellschaft werbend wirkt, stolz sein. Wien, 23. Nov. Rach vielen Anstrengungen ist es gelungen, htec einen Verein zu gründen, dessen Mitglieder, meistens junge Leute auS dem Kaufmannstande, wöchentlich dreimal in der Thora, Mischna, Geschichte und Literatur im Geiste deS überlieferten Judentums unterrichtet werden Die erste Tat dieses jungen Vereins war die letzthin veranstaltete S. R. Hirfch-Feter. Die Festrede hielt Herr eano. Phil. Berthold Rosen st ein, der die Zuhörer zu fefleln und zu begeistern verstand. Pmonalitt. Hamburg, 6. Nov. Die Mitglieder der Verwaltung des Deursch-JSraelttischen WatsentnstttuteS haben den 70. Geburtstag ihres langjährigen Vorsitzenden, des Herrn Moritz Marburg, nicht vorübergehen lassen wollen, ohne die Verdienste, die er fich um das Institut erworben hat, gebührend zu ehren. Sie gaben in dieser Absicht bei dem bekannten Hamburger Porträttsten Daniel Lewenstein ein Bildnis des hochverdienten Manne» in Auftrag. In diesen Tagen hat der Künstler diese Aufgabe vollendet, und fein Werk ist mit einer Ansprache, in der ein Ueoerblick über die Förderung des WatseninstttutS durch Herrn Moritz Warurg gegeben wurde, der Verwaltung überreicht worden. Man kennt die Art des holländischen MaierS aus seinen mannigfachen Ausstellungen,, die verdiente Beachtung gefunden haben. Sein Porträt des Herrn Moritz W rburg gehört mit zu den besten Beweisen seines starken Könnens. Ursprirrge« bet Karlstadt, 20. Nov. Am 29. Roo feiert Herr Lehrer S. Ktssingen mit feiner Gemahlin, geborenen Frankel, das Fest der silbernen Hochzeit und auch gleichzeittg das 30jährige Dienstjubiläum. Welch;roßer Beliebtheit fich Herr Ktffingen erfreut, der seit einer Seminarabsolvterung in hiefiger Gemeinde als Volksschullehrer wirkt, geht araus hervor, daß chm schon zu seinem 25jährigen Dienstjubiläum neben zahlreichen anderen Ehrungen auf einstimmigem Gemeindevefchlüß hin das Ehrenbüraerrecht verliehen wurde. Lichte««« (Badny, 20. November. Am Dienstag, 1? d. Di., feierte das Max Kausmansche Ehepaar in geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit in engstem Familienkreise. Das Jubelpaar wurde von Sr. König!. Hohlheit dem Großherzog durch! eine filberne Denkmünze beehrt. Bezirksraobtner Dr. Maier auS Bühl hielt im Haufe der Gefeierten nach dem NND'^ottesdienfie eine zu Herzen gehende Rede und überreichte dem goldenen Hochzeitspaare eine vom Grotzh. Oberrate übersandte Mappe mit shnagogalen Bildern nebst einer Widmung. Hieran reihten nch die kurzen Ansprachen deS Schwtegerohns -es Jubelpaars, Herrn Rechtsanwalt Bett aus Offenburg und des Herrn Hauptlehrer Lehmann von hier. Möge den Gefeierten ein gesegneter heiterer Lebensabend beschicken fein. ES ist dies die dritte goldene Hochzeit, die binnen eines ganz kurzen Zeitraumes in der hiestgm israelitischen Gemeind: gefeiert wird. Hadamar, 18. Novbr. Am 1. Dezember. b. Js. begeht der Lehrer der Hiestgm Gemeinde, Herr Oppenheimer, das Jubiläum seiner Sbjäbrigm Wirksamkeit als Lehrer und Kantor unserer Gemettwe- Die Gemeinde verdankt dem Jubilar das Aufblühen ihrer ReligionSschple, sowie ihres religiöfmLeomS überhaupt und hat fich Herr Oppenheimer durch sein schlichtes, freundliche» Wefm und feine treue Pflichterfüllung die Wertschätzung Aller erworbm. Würzdurg» 20. Nov. Sine schmerzliche Empfindung ist es, Ql,p<>*TX, gefinnungs- und Willensstärke Männer im Glauben der Bäter, im Festhalten an ftfttfy N2112V1 dahingehen zu sehen, derengleichen sehr wenige m unsrer Zeit sich finden. Dieses Gefühl deS Schmerzes und der Wehmut mußte uns auch übermaNnen bei dem so plötzlichen Htnschetden eines wa rhaft Frommen, eines Mannes reinsten Charakters und besten Gemütes, unseres ungemein geachteten GemeindemitgliebeS, Herrn Aron Rvlrnthal dahier. Von der schönen Tugend der Bescheidenhett geziert, vermied eres, in derOefftntlichkeit hervorzutretm, dennoch galt fein ganzes Leben und Wirken 'ft flftiain Bon früher Jugend widmete er fich dem ftftlft TIÜ2? bet verschiedenen und bestand daS Lei-rerexamen am htefigen Schullehrerseminar. Hierauf widmete er fich dem Lehrerberuf und wirkte hierin segensreich in den Gemeinbm Mainbernhetm, Rödelmeier, Altmstadt und Wittelshosen, von welch letzterer auS ihm die Stelle als erster und Haupt-Schochei in Nürnberg übertragen wurde. Hier wirkte er als solcher länger als drei Dezennien mit größter Gewissenhaftigkeit und erwarb sich durch fein leutseliges friedliches Wesen die allgemeine Achtung in hohem Grade. Zahlreiche Schüler verdanken ihm auch ihre Ausbildung in diesem 'ft rON/Ö’ Erst als ihn die körperlich« Kräfte zur wetteren Ausübung des Berufes nicht mehr befähigtem zog er fich in den Ruhestand zurück, und als ihm auch die treue Lebmsgefährttn durch öen Tod entrissen ward, zog er hierher, um bei seinen Kindern den Lebensabend zu verbringen. Auch hier oblag er, fo viel es seine Kräfte erl übten, den drei Hauptpflichten N"!1NNur allzubald aber stellte fich schweres Leiben ein, das am 16. d. Mts. seinem tätig« Leben ein rasches Ende bereitete. Allgemein war die Trauer um den beliebten fromm« Mann. Diese zeugte fich auch in der Teilnahme an seinem Leichenbegängnisse^ aus all« Kreis« der Gemeinde war man herbeigeetlt, dem Dahtngeschiedenen die letzte Ehre zu erweisen und fand die Verehrung für ihn und die Trauer auch in Worten beredten Ausdruck. Im Hause sprach Herr Seminarlehrer Weißbartals Verwandter, als Freund und Genosse und verlieh seinem Schmerze beredten Ausdruck. Auf dem Friedhofe sprach zunächä Herr Diuriktsrabbiner Bamberger. Hierauf ttat der Sohn, Herr Rabbiner Dr. L. Ro senthal m Köln an des BaterS Bahre und gab in ergreifenden Wort« seinem ttefem schmerze Ausdruck, die von mächtigem Eindruck auf die Umstehenden waren. vrieNrartt«. K. H. in M. Wir Hab«, wie Sie sehen, zu der Angelegenhett bereits in der A-ochenrundschau der letzten Nummer Stellung genommen. Manuskript fylgt mit Dank zurück. I.!R. in H. Bei der Fülle von Beremsbertchtm, die jetzt vorltegen, find leider kleMe Kürzungen mit Rückficht auf dm Raum unvermeidlich, was Ste als Freund unseres Blattes einsehen werden. Die durch Bersehm deS Setzers entstandene Auslassung des Titels bedauern wir. Wir werd« Ihnen für Berichte stets Dank wiffm und Ihrem Wunsche Rechnnng tragen. W» in N. Solche persönliche Nottzen, die jedes »m Interesses entbehren, können in dm Hauptteil genommm werd«. L. H. in B. Bezüglich der ersten Frage wollen ie fich mtt einem gesetzestreuen Rabbiner in Verbindung setzen. Für den betteffenden Beruf ist Griechisch nicht notwendig. Miüi. Wollen Sie bitte deutlicher angeben, wo der Kalk angebracht ist, da es darauf ankommt. K ln H. Sie erhaltm Offerte. Langfährtger Abonnent C. vM'S 'S rßtP- S. Pf. Wir haben die Notiz ebenfalls in österreichifchm Zeitung« gelesen, halt« fie aber nicht für wichtig genug, um sie unseren Lesern auszuttschen. Bestm Dank. _ B. in M. Das von Herrn Dr. Levt Ur Nr. 44 und 45 unseres Blattes besprochene Buch von L. Güttler „Glauben und Wissen" ist im Berlage von C. H. Beck in München erschienen. UmitKfcUetukr. Verein Mekor-Chajtm, Samstag,28. Novbr., Nachmittags 3% Uhr, chützenstr. 2, Mikro-Vortrag des Herrn Joseph Kaufmann. Bereinigung zur Pflege jüdischer Lebens- Anschauung '22k fibn> Mittwoch, 2. Dezember, abends 9 Uhr, im Vereinslvkale Schützenstr. 2: Portrag deS Herrn Provizial-Rabbiner Dr. S. Bamberger- Hanau über „Staats- und Bürgerpflichten der Juom". — Samstag, 14. Nov., mittags 12l/4. Uhr, im Hörsaale der Synagoge Friebberaer Anlage: Lektüre der „Neunzehn Briefe" unter Leitung dts Herrn Dr. I. Bon di. Jüdischer Frauendereine. B. Äm Montmz, 30. Nov., abends Ül/a Uhr im Hörsaale der Jsr. Reli- Geseüschast, Schützenstr. 12: „Einführung in die soziale Hilfsarbett". Auf Grund von Alice Salomo«: „Soziale raumbildung". Herr Moritz A. Loe b. — Am Mittwoch. Dez., abends 9 Uhr, in der Realschule der Jsr. RA. Gesellschaft, Am Tiergartm: „Lektüre und Erläuterung des.«WheS Hiob", Dir. Dr. Lang«. m ■ S' :n , <• - ' müä