Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 49 (1908)
- Issue
- Heft 42 (22.10.1908)
- Date
- 1908-10-22
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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«x 42. Seite 10. Der Jsraütt. staltung erhalten die Mitglieder allwöchentlich durch Karte. Die erste Vorlesung findet Montag, 26. Oktober im Hörsaa»e Schützenstraße 14 statt und wird durch eine Begrüßungsansprache eingeleitet. , Berlin, 19. Oktober. Der Israelitische FoxtbildunzLverein „Montefi re" dahier versendet seinen Lehrplan für das Winter-Semester 1908/09, der ein reichhaltiges Pensum aufweist. Der Lehrstoff umfaßt: Herr Dozent Dr- I. Wohlgemuth (Sonntags von 4—5 uhr Nachmittags). '• Herr Rabbiner Dr. E. Biberfeld (Freitags von V» 9—^/, 10 Uhr Abends). d*7X "N-' B.'itgliederfchiur (Labbath Von */,12-*/,l Uhr Norm.). Die Berei Labende (bestehend auS Bortrag Und geselligem Beisammensein) finden je am Dienstag um 9 Uhr statt. Außerdem hat vom Januar 1909 ab, Herr Oberlehrer Josef Carlebach eine tebräische Sprachstunde übernommen. Die Bibliothek des Vereins hat ülier 1 00 Bände. Die Lese» und Bibliotheksräume find allabendlich, sowie den ganzen Satbaih geöffnet. Berlin, 15. Oktober. Die Eröffnung der diesjährigen Dortragssaison für Damen erfolgt am Mittwoch 21. Oktobers in. den zu.diesem Zweck vom Borstand der Jsr. Shnqgogen-Gemeinde Adaß Israel zur Verfügung gestelltes Raumen Artillerie-Straße 31. Es laben bisher folgende Herren die Zusage erteilt, Bo.ttagschclen zu übernehmen: Herr Rabbiner Dr. E. Munk über „Das jüdische Gebet"/ Charakter und Tendenz, Jd.eninh lt, Synagoge und Haus. He r Dr. med. S. Möller, über Hygiene und Diätetik im jüdisä.ei Haushalt". H rr Oberlehrer Josef Carlebach: „Skizzen aus dem Lebe. der Juden in Palästina". Die Borträge finden regelmäßig Mittwoch Abend um achtclnviertel Uhi.' statt. Berlin, 13. Oktober. Der 78. Jahresbericht der ^AlterS-Bersorgungs-Anstalt der jüdischen Gemeinde" hier gibt Kunde von der Tätigkeit, die dieses fa: ausschließlich auf privater Wohltätigkeit beruhende Institut in immer wachsendem Maße au-übt. Durch b»n im vorigen Jahre fertiggestcllten Erwetterungs bau der dritten Anstalt in der Exerzierstraße konnten die überfüllten Häuser in der Großen Ha i burger Straße und Schönhauser Allee. In finanzieller Beziehung war das abgelaufene Jahr recht erfreulich. Durch Zuwendungen, Erhöhung der Zahl der beitragenden Mitglieder und befferes Zinserlrägi is find die ' Einkünfte der Anstalt gewachsen. Aber auch die Ausgaben find stark gestiegenfie betrugen rund 1« 5 000 Mk. Dank der vermehrten Einnahmen konnte die Zahl der Jnsasien in stär erem Maße als bisher erhöht werden. Unter Berücksichtigung der durch Tod und liebe-Weisung an andere Anstattei' AuSgeschtedenen wurden 48 Personen neu ausgenommen. Am Ende des Berichtsjahren waren in alle l drei Anstalten 270 Hospltaltten gegen 242 um Me gleiche Zeit des Vorjahres. Zum < chluffe -es Berichts weist der Vorstand daraus hin, daß noch Räume zur Aufnahme von Hospitaliten vorhanden seien, daß es aber an den erforderlichen Mitteln fehle. Hamburg, 15. Oktbr. Das Altenhaus der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, desien Zweck eS ist, hiefigen alten Israeliten, die das 60. resp. 65. Lebensjahr überschritten haben, unentgeltlich Wohnung Und Verpflegung zu gewähren, verzeichnele im Jahre 1907 45 Personen, nämlich 19 märinltcke und 26 weibliche als Pfleglinge der Anstalt. Es ist dies die größte Anzahl von Personen, die seit Bestehen des Hauses Ausnahme gefunden, und find damit alle zur Verfügung stehenden Zimmer besetzt. Der Vorstand weist daher darauf hin, daß die Bergrößererung des Altenhauses durch Errichtung eines Erweiterungsbaues fich als ein Gebot der Notwendigkeit erweist, das nicht mehr lange wird unbeachtet werden können, da, wie bereits erwähnt, alle Pfleglin^szimmer besetzt find, sodaß schon des öfteren würdige Bewerber Zurückbleiben mußten, weil noch dringender Bedürftige vorhanden waren. Für die beabfichtigte Errrtchtung deS Baues besteht seit Jahren ein Baufonds, der aber bisher nur einen Saldo von rund 600 Mk. aufweist. Mit dieser geringfügigen Summe kann natürlich nicht an die wicht!» e Ausgabe des Neubaues hecangetreten werden. Der Borstand richtet daher an alle Freunde und Gönner der Anstalt die Bitte, ihn durch beschenke, Senate und Stiftungen in seinem segensreichen Wirken zu unterstützen, damt er bald in die Lage versetzt werde, den notwendigen Bergiößerungsbau des Hauses vorzunehmen, besten Einweihung die würdigste Feier des im Jahre 1911 stattfindenden :5jährigen Bestehens des Altenhauses wäre. Entsprechend dec größeren Zahl der Insassen find a ch die lausenden Ausgaben des Hauses gestiegen. Sie find von rund 18000 Mk. im Jahre 1900 auf. rund 29 000 Mk. im verflossenen J -hre geiriegen, Allein die Beköstigung erforderte 1907 den Btrag von fast 15000 Mk.. während die Verwaltung im Jahre 19JO mit rund 7000 Mk. rechnete. Dabei find im Jahre 1907 die durchschnittlichen Kosten, auf den einzelnen Pflegling berechnet, mtt dem Betrage von 651,43 Mk. auf tue niedrigste Ziffer geb acht, die fdt Besitzen der Anstatt vorkam. Es ergibt fich auch hier die Tatsache, daß das Saus um so rationeller arbeitet, je größer die Zahl per flegltnge ist. Ete Einnahmen der Anstalt im Jahre 1907 auS Zinsen und Ren.en betrugen 29051 Mk., während an Geschenken und Legaten 10263 Mk. etngingen und die Mitgliedsbetträge nur die Höhe von 5644 i»«f. erreichten. Die Gest rmelnnahmm betrugen im Iahe 1907 45273 Mk. Die Ausgaben bezifferten stch für Beköstigung a.if 14858,74 Mk., für Gehalt und Löhne auf 4187,28 Mk. und für Aerztehonorar und Heilmittel 567,84 Mk. usw. Es sei noch besonders hervorgehoben, daß von den Pfleglingen irgend ein Eintrittsgeld nicht erhoben wird, wie ja auch der Aufenthalt in der Anstalt vollständig unentgeltlich ist. Das AltenhauS untersteht der Aufficht deS Gemeinbevorstandes, und ist das Mitglied des GemetnbevorstandeS Herr Alfred Levy Borsttzender der Verwaltung, der sonst noch eine Reihe von Damen und Herren angehören. Hamb« g, 20. Oktober. Der Verein „Mekor Chajim" dahrer hat seinen Lehrplan für das Wintersemester 1908/09 aufgestellt, der einen reichen Leh.stoff umfaßt. Der Bericht konstatiert mit Befried gung, daß der unter Leitung S. Hochehrwürden d 4 Herrn Oberrabbiner M. Hirsch in besten Wohnung stattfinbende TUTE? sich stets einer derart regen Beteiligung eifreute, daß der zur Verfügung stehende Raum die Zahl der Besucher oft kaum fasten kann. Eine große Zuhörerschaft halte auch Herr Rabbiner Dr. N. A. Nobel, welcher während der Winter monate einmal wöchentlich im Hörsaal der Synagoge B.rnplatz als Lehrgegen, and .TtftP1 vortrug und erläuterte. Eine neue Lehrkraft hat der Verein in der P.rson Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr. S. Bamberoer gewannen, welcher im -neuen Semester den Dienstag Schiur leiten wird. Ebenso hat Herr N. Horwitz, der seit mehreren Jahren stets bereit war, wenn es galt, einen der L.hrer zu vertreten, nunmehr als Lehrer den Donnerstag-Stttur fest übernommen. Im Herbst vorigen Jahres richtete der Verein etnen Knaben-schiur ein, und zwar in der Art des r on Herrn Dr. S. P. Nathan V'^T eingerichteten Jugend-Srbiur. Die Leitung desselben hat in ltebcns würdiger Weise Herr K. Rothschild übernommen, und ist eine recht große Schülerzahl zu erwarten. Breslau. den 9t Oktober. Zur gleichen Zeit mit der Tagung des Bundes deutscher Frauen-Vereine fand die diesmalige Jahresversammlung des Jüdischen Frauenbundes in Breslau statt, bei der Frl. Sidonie Werner-Hamburg eirren Bortrag über „Die Kultur-Aufgabeu der jüdischen Frau" hielt. Nednerin weist hierbei darauf hin, daß auch die jüdische Frau, die Jahrhunderte lang nur im Bannkreis des Hauses gewirkt hat, heute ihren Anteil am öffentlichen' Leben fordere. Frauen, nicht Damen, sollen wir erziehen. Dieselben Bildungsmöglichkeiten wie unseren Söhnen, sollen den Töchtern geboten werden. So müssen auch die jüdischen Mädchen Kenntnis erlangen von der Geschichte und der Sprache ihres Volkes; dann erst können sie uns zu Mitkämpferinnen werden. Ehe die jüdischen Frauen nach fernen und allgemeinen Zielen streben, müssen sie eigene, dringendere Kulturarbeiten erledigen. Sie nmssen z. B. für die gleichberechtigte Anstellung jüdischer Lehrerinnen eintreten. Die alten Wohltätigkeits-Vereine reichen heute nicht mehr aus. Nicht materielle Hilfe allein kann nützen, sondern nur persönliche Anteilnahme. Unter den zahlreichen Ausgaben wäre besonders hervorzuheben die Fürsorge für Säuglinge, für yerwahrloste Kinder, für jugendliche Verbrecher. Zur gedeihlichen Entwickelung ist ein Anschluß der jüdischen Frauenvereine an den Bund unbedingt nötig. Nur dann kann er sein Ziel, den Ausbau sozialjüdischer Frauenarbeit erreichen. Ter Vortrag, der viel Wabres und Falsches zugleich enthielt, wurde sehr beifällig ausgenommen. Nach einigen warmen Dankesworten von Frau.Neißer an die Vortragende. sprachen in der sehr angeregten Diskussion noch Frl. Pappenheim-Frankfurt, Fräulein Freyhan- Breslau, Herr Rabbiner Dr. Guttmann-Breslau und Frau Lina Morgenstern-Berlin. Pr fbürg, 19. Okt. Im Schomre-Schabbosverein hielt auf Einladung des Vorstandes am 11. d. Herr NabbinatSkand. Moritz F l e s ch einen Bortrag, welcher auf alle Zuhör er tiefen Eindruck machte. Herr Rabbinatskand. Flesch, der ein Schüler des hiefigen verstorbenen Oberrabbiners war und seine Studien bei Herrn Rabbiner Dr. Breuer in Frankfurt a. M. vollendete, erwies fich als geistvoller Redner. Personalien. Speier, 14 Oktbr. Unterm 3. September l. Is. teilte Herr Bezirksrabbiner Dr. Salven di-Dürkheim den Kultusgemeinden seines Bezirkes mit, daß er nach 4 jähriger Amtstätigkeit mit dem Ende dieses Jahres in den Ruhestand zu treten beabsichtige. Heute versammelten fich nun im Saale des Rheinischen Hofes dahier die Vorstände des Rabbinatsbezirks Frankenthal unter dem Vorsitze dcs Herrn Rentners Sigmund Herz-Speier und faßten den anerkennenswerten, einmütigen Beschluß, dem scheidenden Rabbiner, dem von Seiten deS Staates keinerlei Pension zusieht, in Anbettacht setnrr langjährigen und segensreichen Amtstätigkeit etnen ansehnlichen Ruhegehalt zu bewilligen und den hierzu »öligen Bettag auf das Budget des Rabbinatsbezirkes zu übernehmen. Dieser Beschluß ehrt die Gemeinden umso mehr, als fie ohnehin für die Dotierung ihrer Kultusbeamtenstellen selbst, ohne alle staatliche Beihilfe aufkommen mästen. Köln, 13. Ott. Der hochbetagte Lehrer und Kanior D. Blumenthal von Deutz wurde gestern nachmittag, als er an einem Begräbniste teilgcnoormen hatte, auf dem Heia wege om Friedhose vom Schlage getroffen, der den svsortigen Tod zur Folge hatte. Der Verstorbene war 52 Jahre Kantor und Lehrer der jüdischen Gemeinde in Deutz und überall geachtet und geehrt. Bamberg, 19. Okt. Kommenden Samstag fDV HMWTD feiert die israelitisch.' Kultusgemeinde im nahen Hir,chatd das 25 jährige Drenstjubtläum chreS Lehrers Herrn Abraham Rau. Herr Lehrer Rau ist Schüler der iStaei. Lehrerbitdunksanstalt Würzburg und hat öfter ans Liebe zu seiner Gemeinde, deren ungeteilte Achtung 22 Oktober 1908 er sich erfreut, einen Ruf nach einer anderen - Gemeindeabgelehnt. SArvA , 9. Ott. Die orthodox-jüdische Gemeinde Särväc und mtt ihr bas gesamte orthodoxe Judentum Ungarns hat den Verlust eines höchst achtbaren Mitgliedes und estrigen Förderers jüdischer Jnteresten zu beklagen. Herr Samuel Schwarz ft"? ist am man 2*12 im 68. Lebensjahre gestorben. In ihm betrauern ntchr nur seine Söhne und Töchter den aufopfernden Vater, sondern auch die Gemeinde und p"ft eine« ihrer eifrigsten Vorstandsmitglieder, die Armen und insbesondere die Thorajünger in pK/ die er mit dem regsten Ester und mit innigster Freude unterstützte, ihre tatkräftige Stütze. Hatte er doch schon vor Jahren eigens für , arme ■»‘lö'ta HTlfl in Jerusalem" ein Haus erbaut, und mit welcher Freude sammelte er gelegentliche Unterstützung gelber zur Erhaltung der humanitären Institutionen Jerusalems t Es wird ihm überall, wo man sein Leben und Wirken kannte, ein ehrendes Andenken bewahrt werden. •n'aäin Sprecbsaal. 5ur Sdmfnes-niifere. Geehrte Redaktion! Bezugnehmend aus sehr beachtenswerten Ar-- trkel über Schaatnes in Nr. 27 und 34 des „Israelit" halte ich es für eine wirklich auffalende Tatsache, daß das Verbot des Schaatnes selbst in manchen orthodoxen Kreisen sehr leicht genommen wird. Es ist ja nicht wegzuleugnen, daß es für den Laien bei der heutigen Fabrikation sehr schwer ist, selbst die Unterscheidung zwischen Leinen, guter Baumwolle und Wolle zu treffen. Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn die „Freie Vereinigung" in Frankfurt a. M., die schon vieles Gute geschaffen hat, die Sache in die Hand nehmen würde. Auf eine diesbezügliche Ausschreibung der „Freien Vereinigung" würden sich gewiß schon 'in eigenem Interesse viele jüdische Firmen, sowohl der Herrenals auch der Tamen-Konfektion melden, die bereit sind, schaatnesfreie Konfektion zu liefern; es könnten dann für jeden Bezirk Firmen ausgewählt werden, die in dieser Hinsicht unbedingtes Vertrauen genießen. Nach Bekanntgabe dieser Firmen wäre jedem, der es mit Schaatnes ernst nimmt, Gelegenheit geboteir, auf leichte Weise sich geeignete Konfektion zu beschaffen. Speziell bei Anschaffung von Damen-Konfektion wurde fast ausnahmslos keine Rücksicht au» Schaatnes genommen und ist dieses Verbot doch für Frauen ebenso bindend wie für Männer. Vielleicht gibt der Artikel die Anregung zu einer Diskussion dieser hochwichtigen Sache, respektive zu neuen Vorschlägen, aus daß atwas Positives hiermit erreicht wird. * Briefkasten. Rabb. M. D. G in 4>. Rezension wird demnächst erscheinen. ' . S. R in C. Kann aus prinzipiellen Gründen nicht erscheinen. Manuskript erhalten Sie zurück. th G. in K. Gehört in den Reklament.il . T. in Sz. Das Buch ist im Selbstverläge - des Verfassers erschienen und kann auch v n den hiefigen größeren jüdischen Buchhandlungen bezogen werden. 8. in R. Darf, wfern die Zusammensetzung nicht bekannt ist, nicht verwendet werden. _ Z I in Sz. „Der Sabbat' (Frankfurt a. M. Neue Z'i>. 63). D I. G. B. (Berlin Steglitzerstr. 85). G. A. (Lerlm Elberfelder r. 17). „Tie jüdiscle Presse" (Berlin Frie rlchstr. 130). ZRe anderen Adressen find uns nicht bekannt. Ä Bl. in Wir verweisefi Sie aus den Lettarttkel in heutiger Nummer. B. K in -JM. Letzten Donnerstag ist wegen des Suckothfesles keltre Nummer des ),Jsrae tr" erschienen. BZ. Lie wollen uns bitte den Artikel zur.Ansicht schicken. Uereinskalender. Vereinigung zur Pflege jüd. Lebensanchauung ('22L Schützenstraße 2. Mittwoch 28. Oktober Abends 9 Uhr. Eröffnungsabend. Bortrag ibcr „Die Sin tflut in Geschichte und Bolksilonbeir" vo.r Redakteur S- Schachnvwitz. Verein „Mekor Chajim" Samstag den 24. Olt. Nachmittags 3 V* Uhr, Mikro-Vortrag des Herrn Joseph Wohlfarth. Jüdische Bibliothek und Lesehalle. Vom 15. Ott. ab ist die „Jüd. Bibliothek" und Lesehalle wie folgt geöffnet. Bon Montag bis Donnerstag von 1 bis 4 Uhr. Freitag nach Schluß des A bendgottesdtenstes bis 9 Uhr. Samstag und Sonntag von 11 bis 1 Uhr Vormittags und von 3 btS 7 Uhr Nachmittags. Die Bücherrntleihung findet von Momag bis Donnerstag von 1 bis 2 Uhr statt. Die Kartenskizze der jüdischen Kolonien in Palästina in der illustrierten Beilage „Aus Welt und Leben" zur letzten Nr. des „Israelit" ist dem Werke: „Palästina-Handbuch" von Davts Trietsch entnommen.