Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 49 (1908)
- Issue
- Heft 28 (9.7.1908)
- Date
- 1908-07-09
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. 28. Seite 10. Der Israelit. 8 Juli 1908 abging, auch noch die Nacht auf So ntag in O. zu bleiben. DaS Landgericht hat diesen Anspruch abgewiesen und zwar mit folgender Mottvierung. „Bei der ordmmgsmätzigen Bahnverbindung konnte Zeuge auch am Freitag nach Abschluß seiner Vernehmung Papenburg erreichen. Der Umstand, daß es ihm nach deni jüdischen Ritus angeblich verwehrt gewesen sei, nach Beginn des E Freitag abend 6 Uhr einsetzenden jüdischen Feiertages (Termin war Mitte Mai d. Js. D. Red.) und vor Schluß desselben zu reisen, daß er also erst am Sonntag vormittags habe die Heimreise antreten können, konnte be Festsetzung der Entschädigung nicht berücksichtigt werden, da die Gebührenordnung für eine derartige umfangreiche Entschädigung wegen eines rein in den persönlichen Verhältnissen eines Zeugen begründeten Umstandes keinen Anhalt gibt. Die Entschädigung bestimmt sich vielmehr genau nach den, für Fälle wie den vorliegenden eine Erstattung nicht vorsehendtzn Vorschriften der Gebührenordnung." 3t. BSdirrge», l Juli. Tie 16 jüdischen Religionsgemeindm unseres Kreises erheben im Rechnungsjahr 1908 9891 Mk. Umlagen zur Deckung ihrer Gemeindebebürfniffe- Den größten Betrag erhebt Büdingen mit Lorbach mit 2275 Mk., während Nidda mit Geiß-Nidda 2000 Mk. erhebt. Letztere Gemeinde hat damit den höchsten Steuerzuschlag. Keine Steuer erhebt die jüdische Gemeinde EckarÄhausen mit Calbach, während fich Bindsachsen mir 10 2». =±* 2,548 Proz. begnügt. Altona, 30. Juni. Eine Stistungvon 30000 Mk. ist von dem hiesigen Einwohner Joseph Wolf Israel und Ehefrau Julie, geb. Bachrach, zugunsten der hiesigen jüdischen Wohltättgkeitsanstalten gemacht woroen. Bav Sasseadorf, 12. Juni. Heute wurde hier der Grundstein zum Bau eines jüdischen Kinderheims gelegt. Memel, 1. Juli. Das unweit der preußischen Grenze gelegene litauische Städtchen Kratingen wurde von einer verheerenden Feuerkatastrophe heimgesucht. Mchr als hundert Häuser, darunter auch drei Synagogen, wurden binnen wenigen Stunden eingeäschert. Nahezu zweihundert südliche Familien kampieren vollständig mittel, und obdachlos auf der Straße. Löese, 30. Juni. Kam»' ist ein Jahr verstrichen, seitdem es unserem verehrten Oberrabbiner Dr. Gustav Löwy gelungen ist, nicht ohne heiße Kämpfe mit der neologen Lqndeskanzlei, unsere Gemeinde auf Basis der Gesetzestreud zu konstituieren, und schon kann er abermals auf einen großen Erfolg seiner zietbewußten Wirksamkeit blicken. Seit Jahren war er unermüdlich bestrebt, hier eine jüdisch-konsesiionelle Schule zu gründen und nun ist der Boden dafür soweit vorbereitet, daß die Sache in Angriff genommen werden kann. Besonders ergreifend und wirkungvoll war die jüngste Predigt unseres bewahrten Rabbiner» am '0, in der er die Lichtgestalt des großen S. R. Hirsch V't anläßlich seines hundertsten Geburtstages schildernd, eindrucksvoll erklärte, auch als Leiter der Schule darauf zu wachen, daß dieselbe vom Hirsch'jchen Geist erfüllt zur Pflegestätte der Thora und Bildung werden' soll. Es ist auch unserem Rabbiner gelungen, nach eingehender Unterhandlung mit den Berrretern der hohen Regierung sowie der Stadt, zu deren Repräsentantenkollegien er zählt, eine staatliche Subvention für die Schule zu erwirken. Die Schule wird nun mit Gottes Hilfe am 1. September d. Js. eröffnet werden. Eine Talmud-Thoraschule dürfte sich dieser Elementarschule bald anschließen. D. Woltowysk (Gouv. Grodno). Am Montag, den 17. Juni, hat eme gewaltige Feuersbrunst den größten Tell deS jüdischm BrertelS der Kreisstadt Wolkowysk im Gouvernement Grodno vernichtet. Der Brand begann an 5 Stellen gleichzeitig und verbreitete fich durch ben herrschenden Sturm mit außerordentlicher Geschwindigkeit. Es find abgebrannt 200 Häuser, oarumer die Synagoge (die bereits 140 Jahre alt ist) und alle jüdischen kommunalen und Wohltätigkeitshäuser. Mehr als 150 jüdische Familien, im ganzen 1500 Personen, sind obdachlos, und ohne alle Mittel. Die Not ist so groß und Hilfe dringend nomendig. Qereinswesen. Heidelberg, 1. Juli. Zu dem vorwöchentlichen kurzen Bericht über die hiesige Samson Raphael Hirsch Gedenkfeier der Vereinigung jüd. Akademiker sei noch kurz der Gedankengang der Festrede nachgetragm, welche Herr Distriktrabbtner Dr.Koyn hielt. Der Redner fühlte eMa folgendes in geistvollen und packenden Worten aus: Er wolle nicht, was in diesen Tagen so häufig geschehen, Htrsch's Lebensbild geben, sondern glaube, es sei lohnender, die Lage des Judenmms vor nnd nach Hirsch zu prüfen, um so zu einer richtigen Beurteilung seiner Persönlichkeit und seine. Werke zu tommen. Redner ging von dem Worte Heinrich Heme's aus: Das Judentum ist leine Mumie, sondern ein Scheintoter, der bald genug ,einen Sargdeckel sprengen und seinen Siegeslauf durch die Welt untreren wirb. Wie Heine, so war auch das Judentum seiner Zeit in sich und in der Welt verloren. Das rneformjudentum mir seinen destrukttven Tendenzen, seiner ein- ,eiligen Betonung des G'mtlus Chaffodim, mit semer Gebetmacherel, um scheinbar den Individualismus auch im Gebete zum Ausdruck zu bringen, und seinem schließltchen Ziele, innere uno äußere Anlehnung an d« Tochterleltgion des Judentums, sei eine Schöpfung, der wegen ihrer inneren Haltlosigkeit kein dauernder Bestand möglich sei. In ber traurigsten Zeit, als man so wett ging, zur Durchführung dieser Reformvestrebungeu in Gemeinde und Synagoge dre Staatsgewalt zu requirieren, erstand wie ein leuchtendes Gestirn in schwarzer Nacht Hirsch, um der Judenheit seine grandiose Auffaffung des Judentums aus der Basis yn njj min 5« entwickeln, jenes Ideal, das heute in weitesten Kreisen angestrebt wirb: Jeder Jude gesetzestreu und profan gebildet, ohne Kompromiß und ohne nach der einen ober anderen Richtung einseitig werden zu müffen. Redner schilderte dann in markanten Worten die nachhirschtsche Zeit und wies au f die Tatsache hin, daß bet der neuen Wertung des Begriffeti N"iyn ein Vordringen der profanen Bildung leider vielfach aus Kosten des nun zu konstatieren sei. ' Zum Schluffe würdigte Redner noch das große und unschätzbare Bcrdienst Htrsch's, das. durch seine Neuorganisation der Orthodoxie diese von dem brückenden Bewußtsein der geistigen Inferiorität gegenüber der Neologie befreit har. An die Feier schloß sich ein gemeinsamer Äutzflug sämtlicher Festteilnehmer ins ewig schöne Neckartal an, von welchem man des Abends in bester Stimmung über manches heitere Wort in Lied und Rede per Boot auf dem Neckar heimkehrte. Den Festteilnehmern wurde von ber Gastgeberin, ber B. j. A., zur Erinn rung an die Feier ein Gedenkblatt mit dem Bilde Htrsch's überreicht. Marburg, 8. Juli. Auch die „Bereinigung Jüdischer Akademiker zu Marburg a. 8." veranstaltete zur Erinnerung an ben 100. Geburtstag S. R. Hirsch y'jfl eine Gedenkfeier. Die Festrede hielt der Kandidat des höheren Lehramts, Josef Kaufmann-Frankfurt a. M., der in begeisternden Worten das Leben uud Wirken des großen Meisters schilderte. Rothenburg a. b. Tauber, 5 Juli. Montag, 20. d. ffly vormittags 9l/t Ubr, findet hier im Saale des evangelischen Bereinshauscs die 29. Generalversammlung des Israelitischen Lehrerverelns für daS Königreich Bayern statt: Ten Bortrag über „die rechtliche und materielle Befferstellung der isr. Religionslehrer in Bayern" hält Herr Simon Dingfelder-München, worauf eine freie Aussprache über Schul- und Standesangelegenheiten stattfinöet. Anmeldungen zur Teilnahme an dem. gemeinschaftlichen Essen nimmt Herr Lehrer Hofmann in Rothenburg a.T. entgegen. Personalien. Trauergottesdienfte in Jerusalem. Jerusalem, 22. Siwan. Mit schmerzlicher Ergriffenheit melde ich Ihnen die Trauerkunde, die uns der Telegraph heute aus Alexandrien brachte. Der in weitesten Kreisen rühmlichst bekannte und allgemein verehrte Chacham Bascht von Alexandrien, ist gestern morgens im 62. Lebensjahre einem Herzschlage erlegen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich rasch diese Trauerbotschaft in der heiligen Stadt und rief allenthalben große Bestürzung hervor. Chacham Baschi Panisel 1") ließ sofort durch gedruckte Plakate mit ber Aufschrift: J/DW1 Mi ^p die Hiobspost verbreiten und veranstalte noch am selben Tage einen Trauergottesdienst in der portugiefischen 'Hauptsynagoge, die den traditionellen Namen y"’»! WDT p pnV1 'lb TAHITI HDiDD n*Q führt. Wie es bei solchen Anlässen hier üblich ist, war dieser Trauerandacht der öffentliche Ausruf: TD^DD 1^l227>1 vorausgegangen, und viele Tausende eilten herbei, um den großen Verlust, der Gesamtisrael betroffen, zu beklagen und zu beweinen. Es war ein schwerer Tag für die jüdischen Bewohner Jerusalems. Noch waren die Gemüter gebrochen, die Herzen zerrissen von dem Hinscheiden zweier hervorragender Männer in d^IPTTV we man erst heute in den Morgenstunden zur letzten Ruhe gebettet. Rabbi Ch. I. Schapira war Mitglied des aschkenasischen Beth-Din und war auf dem Gebiete -er eme. anerkannte Autorität. Obwohl er das 72. Lebensjahr erreichte und seit mehreren Monaten gekränkelt, so hat doch sein Htnschetden allgemeine Teilnahme hervorgerufen. Rabbi Jakob Ornstein y'jn, einer der hervorragendsten von der jüngeren Generation Jerusalems und weiter der großen, von dem berühmten Brester 21 be- § rundeten Jeschibah ntPD ^>718wurde im schönsten üannesalter von 49 Jahren dahingerasst. iQDDTi yin □btsmM- Es herrschte allgemeine Trauer in der ganzen Stadt. Die Hauptsynagoge von Jemsalem, in deren Umkreis sich sieben kleinere Synagogen befinden, war von Trauernden aus allen Schichten der Bevölkerung dicht lesüllt und fast alle Rabbonim Jeruscholajims mit dem 1 Lhacham Baschi an der Spitze waren erschienen, um das Andenken dieser drei in würdiger Weise zu feiern. Um 3 Uhr nachmittags saßen be>. eits Taufende von Schulkindern auf der bloßen Erde und rezttierren in klagendem Tone die mr diese Andacht bestimmten Psalmen. Als der Chacham Baschi in Begleitung der Rabbonim erschienen war, warf sich alles zur Erde und aus tausend Kehlen erkönte der Klageruf: „An den Strömen Babels saßen wir und weinten." Unter lautem Weinen und Schluchzen wurden nachher etliche Kinoth in sefardischen Melodien gebet, t, worauf der bisherige Stellvertreter des verstorbenen Grandrabbin von Alexandrien, Rabbi Benzion Kornak, der vor einigen Tagen nach Jerusalem kam, den ersten Hesped hielt. Redner schilderte seinen Meister, den Großrabbiner Hazan, als ll'VZD21 miTO und betonte, daß sein Hi scheiden speziell für unsere sefardischen Glaubens Srüder einen unersetzlichen Vertust bedeute. Vom Chacham Baschi Panisel V'j aufgefordert, betrat hierauf Oberrabbiner Horovicz, Vertreter der Amsterdamer Pekidim, die Kanzel und hielt einen Hesped, der auf sämtliche Anwesende tiefen Eindruck machte. Rabbiner Horovicz hob in seinem Nachruf hervor, daß der verblichene Großrabbiner von Alexandrien Ehrenpräfident des Krakauer Rabbinerkongresses gewesen und wegen seiner großen Gelehrsamkeit, Fröm-i igkeit und weltlichen Bildung von den dort erfammelten Gedaulim Israels mit den größten Ehrenbezeugungen ausgezeichnet wurde. Ron Rabbi Jakob Ornstein erwähnte der Redner, daß er eine Zierde der Heiligen Stadt gewesen. In Jerusalem geboren und erzogen, stand er da als Muster und Vorbild in den herrlichsten Tugenden, die d?n wahren asn TD^n zieren. Nebst seiner großen talmudischen Gelehrsamkeit — man zählt ihn mit Recht zu den DPEm** ’tyrü —war er einer der tüchtigsten hebräischen Schriftsteller, besaß auch allgemeine Bildung, die ihm als Letter einer ansehnlichen Jeschibah gute Dienste geleistet und hatte sich — immer als Autodidakt — auch in den mathemathischen Disziplinen ziemliche Kenntniffe angeeignet. Beide Hespedim wurden in rein hebräischer Sprache vorgetragen. Nach dieser offiziellen Feier in der Hauptsynagoge werden diese Woche lägltch in den verschiedenen Synagogen und Le . rhausern Trauerandachten veranstaltet werden. In der Synagoge niPD y-JN, wo Rabbi Jakob Ornstein y'UT als ,->2'V' segensreich gewirkt, hielt Rabbi Chaim Sonnenseld V'j einen ergreifenden Hesped. Auch hier waren sämtliche Räume von Andächtigen dicht gefüllt und auch zahlreiche Rabbiner waren erschienen, um ben teuren Mann an ber Stätte seines Wirkens zu ehren. Rab.i Ch. Sonnenfeld rief erschüttert aus: |nan MD mHOnh) pioy der teure Verblichene war eine edle Frucht Jerusalems, eine herrliche Frucht beS Heiligen Landes. Alle Synagogen und Lehrhäuser Jeruscholaims stehen im Zeichen dieser Trauerkundgebungen. Die heilige Stadt ist noch mehr wie jedes andere jüdische Gemeinde, wesen auf die Thora und die Weisheit der führenden Rabbiner angewiesen und darum wird es hier mit doppelt tiefem Schmerz empfunden, wenn solche hervorragende Männer aus der Mitte dieser Aermsten der Armen gerissen werden. pH /GtelTI ]TO ^28 Dm» CW7I- Obrigheim (Pfalz), 1. Juli. In seltener Rüstigkeit und Getstesfrische feierten hier am -p nPtP n2V Herr Joseph Scheuer und Frau Helene, geb. Dannheiser, das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Herr Scheuer erfreut fich sowohl als Bürger wie als guter gesetzestreuer Jehudi überall höchster Achtung. Er fungiert auch seit vielen Jahren hier als ri^Dn bV2- Das Fest nahm im engsten Familienkreise einen sehr animierten Verlauf. Prag, 6. Juli. Der kleine Kreis der Prager Gesetzestreuen har wieder einen schweren Verlust erlitten. Am 26. Siwan abends verschied im 72. Lebensjahre plötzlich, ohne vorhergegangene Krankheit und ohne jeden Todeskampf, Herr Stistungsrabbiner Jakob Fluß. Er war einer der wenigen approbierten jüdischen Hauptlehrer und hat als solcher sein ganzes Lebcn der Erziehung, der jüdischen Jugend gewidmet. Noch in der allerletzten Zeit hat er an der Schule des hiesigen israelitischen Fortbildu gsvereins eine segensvolle Wirksamkeit entfaltet. Seine große Bescheidenheit und seine ttefe Frömmigkeit haben ihm die Achtung aller erworben, die ihn kannten, und so ist es kein Wunder, daß die am n"V'y Tamus stattgefundene Beerdigung sich zu einer imposanten Trauerkundgebung gestattete. Im Badhofe würdigte Herr Rabb. Dr. Deutsch die Eigenschaften des Entschlafenen in sehr warmen Worten. 7l"2!ün- Tidney, 15. Juni. Als Chasan an der hiesigen großen Synagoge ist Herr Josef Messinger angestellt worden, der seine Ausbildung in Deutschland empfangen hat und von 1897—1900 die Thvra-Leyranstalt des Herrn Rabbiner Dr. Breuer-Frankfurt a. M. besuchte. Briefkasten. Lehrer B. K. in F. Das an Sie seitens des Gemetndevorstandes gestellte Ansinnen, ohne „Minjan" öffentlichen Gottesdienst mit Einschluß aller Gebete, die alS "N3Ü 7iy®n bestimmt sind, abzuhalten, finden wir in der Tat unerhört. Was sagt der „Böhmische Rabbinerverband" dazu? E. M. in F. Wir veröffentlichen prinzipiell keine Steckbriefe. A. B in Br. Es ist uns darüber nichts bekannt. B. I. in L. Der von Ihnen beanstandete Satz ist selbstredend ein Druckfehler, den Sie heute berichtigt ^&C$. U. in W. Sie erhalten demnächst Bericht. Druckfehler-Berichtigung. In dem Artikel „Samson Raphael Hirsch als Erzieher" von Dr. Wohlgemuth in der Hirsch-Jubiläum snummer soll es auf Seite 44, zweite Spalte, im ersten Absatz, Zeile 18, statt „demnach begegnen wir bei H.rsch Gsdankengängen" heißen: „dennoch begegnen wir bei Eirsch Gedankengängen") ebendaselbst im dritten Absatz, eile 2, statt „das gehört nicht der Vergangenheit an" ,das gehört der Vergangenheit an". Das „nicht" ist zu treichen. In der Wochenrundschau „Trauungen" in der letzten Nummer Muß der letzte Satz richtig heißen : „Wir glauben, daß fich da dem ,Bunde gesetzestreuer jüdischer »hrer^ eia Arbeitsfeld ergibt, auf dem er seinen Einfluß betätigen und vorblldlich wirken könnte.