Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1908-07-09 · Heft 28 (9.7.1908) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
49 (1908)
Issue
Heft 28 (9.7.1908)
Date
1908-07-09
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2446951-2449298-2449327--64690-2507291
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

9. Juli 1908. Der Israelit. Nr. 28. Seite 7. auf die Verpflegung der Schüler in einer zeitgemäßeren» aber auch viel kostspieligeren Weise Bedacht genommen werden mußte. Auch waren die Räume der modernen Hygiene anzupassen. Notwendig waren oafür ungefähr 10.000 Mark einmalige Ausgaben, das regelmäßige Budget der Anstalt ist mit einer Mehrausgabe von 8000 bis 10.000 Mark pro Jahr belastet worden. Es fällt dem Kuratorium und der Vorstandschaft außerordentlich schwer, diese Mehraufwendungen zu bestreiten. Weiter steht in Aussicht eine bauliche Erweiterung der Anstalt, die ebenfalls wiederum große Aufwendungen erfordert. Es gestattet sich deshalb Vorstandschaft und Kuratorium die Bitte, es möge ein jährlicher Betrag von 4000 Mark ins Budget des Staates für die israelitische Lehrerbildungs-Anstalt in Würzburg eingesetzt werben zum Zwecke der Beihülfe bei der Erfüllung ihrer allgemeinen Aufgaben. Im Finanzausschüsse wurde in erster Linie die Opferwilligkeit, wie sie seitens der Israeliten in Bayern und weiter für die Zwecke der Lehrerbildungs-Anstalt in Würzburg zutage tritt, anerkannt und weiter dom Gedanken Ausdruck gegeben, daß, wie schon entschieden gefordert worden iei, für das weibliche Bildungswesen größere Summen zu genehmigen, so auch an dieser Petition die K. Staatsregierung nicht vorübergehen solle, ohne derselben auch das entsprechende Wohlwollen zu widmen, umsoweniger, nachdem immerhin noch in Bayern 84 israelitische Volksschulen bestünden und diese «immer wieder Lehrer bedürften. Ein Mitglied fand es interessant, daß die jüdischen Lehrerkandidaten an den Lehrerbildungsanstalten zu Schwabach, Kaiserslautern und Würzbürg zugelassen würden, und kanstatierte hieraus, daß man Israeliten als Gäste an protestantischen Lehrerbildungsanstalten zulasse, nicht aber Protestanten an katholischen Lehrerbildungsanstalten. Das war ein Nachklang an die Verhandlungen, die über die Petition Pasing geführt worden sind. Der Herr Minister betonte, das Gesuch der Vorstandschaft der israelitischen Lehrerbildungsanstalt zu Würzburg sei zu einer Zeit an das Ministerium gekommen, als die Etats bereits abgeschlossen gewesen seien: aber auch, wenn die Eingabe rechtzeitig eingelaufen wäre, wäre es kaum möglich gewesen, sie zu berücksichtigen: denn es handle sich hier um eine Privatanstalt. Seitens des Herrn Ministers wurde darauf hingewiesen, daß auf dem Gebiete der Lehrerinnenbildikng ebenfalls Privatanstalten bestünden, die seit geraumer Zeit um staatliche Zuschüsse petitionierten, und daß auch jetzt wiederum dem Landtage derartige Petitionen vorlägen. Wegen der Finanzlage sei es nicht möglich gewesen, diese Petitionen — gemeint sind insbesondere die beiden, die uns noch beschäftigen werden, von Erlangen und Kaiserslautern — zu berücksichtigen. Es sei nicht einmal möglich gewesen, die öffentlichen Anstalten, die Kreislehrerinnen-Bildungs-Anstalt in München und die Lehrerinnenbild ungs-Anstalt in Aschaffenburg zu berücksichtigen. Es stünde also die Anstalt in Würzburg nicht allein. Es hätte auch die Berücksichtigung Konsequenzen von ziemlich weitgehender finanzieller Tragweite. Dann käme auch in Betracht, daß die Israeliten, insoweit sie sich dem Lehrberuf widmen wollten, ans den Besuch der Anstatt in Würzburg nicht angewiesen seien, es stünden ihnen auch die staatlichen Lehrerseminare in Schwabach und Würzburg offen, auch die Lehrerbildungsanstalt in Kaiserslautern. Weiter dürfte nicht übersehen werden, daß die Lehrerbildungs-Anstalt in Würzburg sehr viele Schüler habe, die Nichtbayern und Ausländer seien, Bayern habe aber doch eigentlich keine Veranlassung für die Israeliten in anderen Staaten das Lehrermatorial auszubilden. Es könne auch der jährliche Bedarf an israelitischen Elementarlehrern nicht, so beträchtlich sein. Es bestünden, wie vorhin angeführt, nur noch 84 israelitische Volksschulen, die fast ausnahrnslos mit einer Lehrkraft besetzt seien. Die Zahl gehe auch ständig zurück, da die kleinen israelitischen Kultus gemeinden mehr und mehr verschwänden, weil die Israeliten mehr und mehr in die größeren Städte zögem Uebrigens befasse sich die Lehrerbildungsanstalt nicht allein mit der Ausbildung von Elementarlehrern sondern auch mit der Ausbildung von Religionslehrern und es liege vielleicht weniger in bet Aufgabe der Regierung für die Ausbildung von Religionslchrern zu sorgen. Das sei mehr Sache der Privatkirchengemeinschaft- Wie die Tinge lägen, habe er gegen die Petition im allgemeinen keine unsympathische Stellung einzunehmen; aber zur Zeit sei es nicht möglich, der Petition mit einem Postulat zu entsprechen. Ob es in den nächsten Jahren geschehen könne, werde namentlich davon abhängen, wie die Berücksichtigung der Lehrerinnenbildungsanstalten möglich sei. Dies scheine ihm oorzugehen. Die Petition wurde seitens des Finanzausschusses zur Würdigung hinübergegeben. Ich empfehle Ihnen auch die Würdigung. In der Diskussion ergriff Herr Dr. S ch ä d - ler nochmals das Wort zu folgenden Ausführungen: Meine Herren! Es wird jedenfalls anerkannt werden müssen, daß die israelitische Bevölkerung Bayerns, mit der Unterhaltung dieser Lehrerbildungsanstatt in Würzburg fich selber große Opfer auferlegt, und ich glaube, es wird nicht bestritten werden können, daß diese Opferwilligkeit auch seitens des Staates eine gewisse Unterstützung finden soll, indem ja die K. Staatsregierung es ist, welche diese Anstalt, die als Privatanstalt gegründet worden ist, beaufsichtigt, ihre Vorschriften macht nach den verschiedensten Richtungen, in unterrichtlicher und hygienischer Beziehung. In der Petition wird uns gesagt, wie die K. Staatsrcgierung es ist, welche die Israeliten zu weiteren großen Opfern für diese von ihnen gegründete Lehrerbildungsanstalt veranlaßt hat. Es wird in der Petition darauf hingewiesen, wie entsprechend den Anordnungen der Kreisregierung die Besetzung der Lehrersteilen vor sich gehen mußte, wie hier eine durchgreifende Aenderung stattgefunden hat, wie auch hinsichtlich der Ausgestaltung des Lehrerseminars in baulicher Hinsicht das Kuratorium den Anforderungen, die seitens der Regierung aus hygienischen Gründen gestellt worden sind, gerecht werden mußte. Die Petition sagt uns, daß es fick um große Aufwendungen gehandelt hat und daß weitere in Aussicht stehen. 10,000 Mk. waren schon erforderlich gewesen und weiter wird auch das Budget mit einer Mehrausgabe von 8000—10,000 Mk. belastet. Bei aller Opferwilligkeit fällt es den Israeliten schwer, auch diese weitere Last, die ihnen erwachsen ist, zu tragen und darum ihre Bitte. Es scheint also doch nicht so ganz, als ob, wie der Herr Staatsminister ausgeführt hat, diese Anstalt eine Privatanstalt fei. Sie steht unter Respizienz der Staatsregierung, sie ist genötigt alle die Bedingungen zu erfüllen, wie sie seitens der Staatsregierung auch für andere Lehrerbildungsanstalten gemacht werden. Aus dem dürfte doch wohl auch erfließen, daß die Staatsregierung, lvie sie Rechte hat und Rechte ausübt, ebenso auch daran denkt, daß Rechten Pflichten entsprechen. Dazu kommt dann ein anderer Umstand. Im Verlauf unserer Erörterungen über die Lehrerbildungsanstalten ist wiederholt betont worden, daß diese Anstalten überfüllt seien, daß Parallelkurse errichtet werden müßten, daß solche, die sich in diese Anstalt meldeten, abgewiesen oder wo anders hinverwiesen werden müßten. Nun haben wir hier die israelitische Lehrerbildungsanstalt in Würzburg, die in gewissem Sinne doch oem Staate auch einen Teil seiner Aufgaben mit lösen hilft. Nachdem den Schulamtszöglingen der Israeliten der Zugang an einzelnen Lehrerbildungsanstalten gestattet ist, so ergibt sich angesichts der Ueberfüllung, die an den Lehrerbildungsanstalten herrscht, daß dieses ihnen gewährte Recht ein sehr prekäres ist und daß, wenn sie ausgenommen werden. sollen, sich für die Staatsregierung weiter ergibt, daß diese Lehrerbildungsanstalten einer Erweiterung unterzogen werden müssen. Das ist dadurch erspart, daß die Israeliten selber aus eigenen Mitteln diese Lehrerbildungsanstalt in Würzburg gegründet haben, daß sie dieselbe unterhalten und daß sie nun herankommen, es möchte doch auch ihnen ein gewisser Zuschuß werden. Sie nähmen dem Staat einen Teil seiner Aufgaben ab. Ich glaube, es dürfte doch, wenn ich auch nicht sagen will — als der Privatgesellschaft gegenüber — dem strengen. Rechte, so doch wohl der Billigkeit entsprechen, daß ihnen dafür auch ein gewisses Äquivalent wird. Unter diesen Gesichtspunkten, glaube ich, ist die Petition nicht unberechtigt. Wenn seitens eines Mitgliedes im Finanzausschüsse es als interessant bezeichnet worden ist, daß israelitische Lehramtszöglinge in einzelnen Lehrerbildungsanstalten Aufnahme fänden, so sehe ich darin gewissermaßen einen Notbehelf, dem ja unter Umständen dadurch abgeholfen werden kann, daß praktisch die israelitische Lehrerbildungsanstatt in Würzburg in der Weise sich ausbauen kann, daß eben andere Anstalten nicht in die Lage versetzt werden solche Israeliten, welche sich dem Lehrberufe widmen wollen, ausnebmen zu müssen. Ich mache auch gar kein Hehl daraus, i>aß sich unter dem Gesichtspunkte, der wenigstens für einen großen Teil des Hauses maßgebend ist, nämlich, daß die Lehrerbildungsanstalten auf ronfessionellem Boden stehen sollen, die Petition, wie sie hier vom Kuratorium und der Borstandschast gestellt ist, unterstütze. Dann glaube ich auch auf eine andere Aeußerung des Herrn Staatsministers zurückkommen zu dürfen. Er hat davon gesprochen, daß es sich hier mehr um die Ausbildung von Religionslehrern handle. Der Herr Staatsminister hat selbst die Ziffer angegeben, daß letzt noch 84 israelitische Volksschulen existieren, daß >eren Zahl allerdings zurückgeht im Hinblick darauf, daß die Israeliten mehr und mehr vom Lande nach größeren Städten ziehen. Diese Tatsache steht ja fest. Es handelt sich hier also nicht floß um die Religionslehrer, sondern um die Ausbildung ^von Volkschullehrern, und es ist doch wieder ein Staatszweck, >er erreicht werden soll. Die Lehrerbildungsanstalt in Würzburg hilft diesen Staatszweck miterreichen. Auch aus diesem Grund, glaube ich, ist sie der Unterstützung würdig. Es sind noch 84 Volksschulen. Wenn hre Zahl auch zurückgeht, so muß doch auch für die noch bestehenden gesorgt werden, es muß gesorgt werden, daß beim Abgang doch auch wiederum Ersatz geschaffen werden kann. Ich mache auch gar kein Hehl daraus, gerade von meinein Standpunkt aus hinsichtlich unserer Volksschule, baß ich es für eine Pflicht hatte, daß seitens des Staates Mithilfegeleistet wird. Wenn auch eine Anzahl dieser Lehrer nicht Bolksschullehrer, sondern Religionslehrer werden, so darf auch hier wiederum ins Feld geführt werden, daß auch diese ihre Tätigkeit als Religionslehrer ebenfalls von Bedeutung ist und daß es nicht leicht möglich und' angängig ist für dieselben anderweitig einen Ersatz zu schassen. Der Herr Staatsminister hat dann daraus hingewiesen, daß wir keinen Grund haben, etwa die Heranbildung von Lehrern, auch Religionslehrern für andere Länder zu besorgen. Zugegeben, aber ich glaube, wenn an der Anstalt in Würzburg nur drei Nichtbayern sind, daß dieses Wort, wir hätten nicht die Aufgabe und den Beruf für andere Staaten diese Lehrer heranzuziehen, nicht so sehr ins Gewicht fällt, wenn, wie gesagt, nach einer vor mir liegenden Uebersicht bloß drei Pichtbayern vorhanden sind, so daß man nicht sagen kann, der ursprüngliche Zweck der Anstalt würde dadurch nicht mehr erreicht. Ich darf ferner daraus verweisen, daß man aus diesen Gründen sich auch in der preußischen Kammer für eine Subvention speziell des israelitischen Religionsunterrichtes ausgesprochen und eine entsprechend hohe Summe dafür in den Etat eingesetzt hat. Ich gebe recht gerne zu, daß es im gegenwärtigen Augenblick kaum möglich sein wird, dem Wunsche der Borstandschast und des Kuratoriums der israelitischen Lehrerbildungsanstalt zu Würzburg zu entsprechen. Der Minister hat selber erwähnt, daß er dieser Petition nicht ohne Wohlwollen gegenüberstehe. Ich möchte wünschen, daß die Zeit recht halb kommt, da es erreicht wird, woraus der Herr staatsminister hingewiesen hat, was ich aber nur mit einem Worte andeute, daß für das weibliche Bildungswesen größere Suinmen eingesetzt werden. Möge dann auch die Petition klingende Berücksichtigung finden. Dr. Günther: Meine Herren! Auch dieser Petition gegenüber muß ich die gleiche Reservation wie vorhin machen. Es handelt sich auch wieder um eine konfessionelle Bitdungsanstalt: aber wir müssen auch jetzt wieder sagen, daß es vollständig geraten ist, von dieser Reservation unter den obwaltenden Umständen Abstand zu nehmen. Ich brauche sehr wenig für die Petition zu sagen, das heißt, für das, was Vonseiten des Finanzausschusses beschlossen worden ist, denn es war hochersrcnlich, daß der Herr Abgeordnete Dr. Schädler dem ihm nahestehenden Referenten Dr. Schädler in einer sp ausgiebigen Weise zu Hilfe gekommen und dessen an sich schon ausführliches Referat noch durch eine Reihe anderer Gründe unterstützt hat, so daß die Sache naturgenräß hier als eine in jeder Hinsicht geklärte betrachtet werden kann. Ich nehme doch nicht an, daß die Debatte über diesen Punkt abgeschnitten werden soll. Ich würde das wenigstens sehr beklagen, da ohnehin, wie ich glaube, gar keine tiesergehende Meinungsverschiedenheit hier vorhanden sein wird, sondern es im wesentlichen nur darauf ankomruen kann, das, was bereits angeführt worden ist, noch bestimmter vielleicht zu formulieren. Wenn von Seiten des Herrn Abgeordneten oder Referenten — das ist inir im Augenblick nicht ganz erinnerlich — Dr. Schädler betont worden ist, daß das Zugastegehen in den anderen nichtjüdischen konfessionellen Lehrerbildungsanstalten nicht eine wünschenswerte Sache ist, so muß ich ihm darin auch von meinem Standpunkt aus vollständig Recht geben. Entweder, was unser Wunsch ist, man führt simultane Lehrerbildungsanstalten ein oder aber man gewährt jedweder Konfession nach dieser Seite hin ihre eigenen Anstalten; aber dieses Einpsarren in eine andere Anstalt ist etwas, was ganz gewiß nicht als erfreulich bezeichnet werden kann. Ich freue mich, da mit Herrn Dr. Schädler einer Ansicht zu sein und so kann ich mich auch nur dafür äussprechen, daß in dem Sinne vorgegangen wird, wie es gewünscht wurde. Die Gegemnotive des Herrn Kultusministers scheinen mir doch hier nicht als durchschlaggebend anerkannt werden zu können, sondern es ist offenbar eine Billigkeitspflicht zum mindesten vorhanden, daß der Staat eben einer Konfession, die er als eine berechtigte anerkennt, in der Unterstützung ihrer künftigen Lehrer auch unter die Arme greieft. Man muß wirklich sagen, was Vonseiten der jüdischen Glaubensjemeinschast hier geleistet worden ist, ist höchst anerkennenswert, ja noch mehr, es ist geradezu staunenswert, daß eine solche Anstalt sich so lange ohne Slaatsunterstützung hat behaupten und ihre Aufgaben in einer so anerkennenswerten Weise hat lösen können. Daß sich allmählich natürlich Schwierigkeiten ergaben, darf uns nicht wundern. So wäre es also dringend zu wünschen, wenn der Staat der erwähnten Billigteitspflicht, will ich einmal sagen, obgleich ich meiner innersten Ueberzeugung nach sogar von Gerechtigkeits- Pflicht sprechen könnte, nachkäme und mit einem kleinen Betrage der betreffenden Religionsgemeinschaft zu Hilfe käme. Daß der Betrag klein ist, wird wohl nicht in Abrede gestellt werden können. Ich hätte nun, offen gestanden, gewünscht, daß man in der Petition nicht gar so bescheiden gewesen wäre, daß man nicht gesagt hätte, man würde eine solch „huldvolle Bewilligung als eine große Gnade empfinden". Dergleichen hyperbolische' Ausdrücke machen niemals einen guten Eindruck. Man hätte ägen sollen, daß man dankbar sein würde, für eine »erartige Anerkennung einer Billigkeitspflicht. Daß würde den Verhältnissen besser entsprochen habest, HlS

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.