Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 49 (1908)
- Issue
- Heft 26 (25.6.1908)
- Date
- 1908-06-25
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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H Juni 1906. und feilt Kämpfen. Der Denker, Lehrer und große Pfadweiser stand vor unS. Wir sahen den Kämpfer, der die gesunkene Fahne deS Thora-JudentumS von neue« erhebt und die Getreuen um dieselbe sammelt. In geordneter Reihenfolge zogen an uns die Lebensgeschtcke unh unvergänglichen Werke des großen Meisters vorüber und stellenweise erreichte die Schilderung eine« so hohen Grad von hinreißender Gewalt, daß die Lveitausendköpfiae Menge wie gebannt dasatz. „Nicht M en scheuarötze ieiern wir als Juden, wohl aber erachtet es daS Judentum als eine Pflicht, Gott zu banken für den Strahl seiner Weisheit, dessen er die, die ihn fürchten, teilhaftig werden läßt!' Mit dem tzregensspruch beim Anblick eines Weisen begann der Redner, und mit ihm schloß er auch, indem er die GotteSerkenntntS, die S. R. Hirsch uns in seinen Werken vermachte den ko < wenden Generationen, besonders der Jugend, als heiliges Erbe des Meisters, als vjjt n?ni/ empfahl. Wie aus einem Künigstraume erwachten wir, in dem unS der Meister erschienen n ar. Wir sahen seine gewaltige Gestalt und sonnten uns an seinem klaren Blicke - und nun stand schon der zweite Redner auf ter Bühne, um diesem chetnb r vollkommenen Lebensbilde noch einiges hinzuzufügen. Herr Landrabb. Dr. L o e b auS Emden sprach im Namen der Gemeinde Emden, sowie aller Gemeinden Ostfrieslands, wo Rabb. Hirsch in ft inen Jugenojahren gewirkt. In packenden Worten und mit sonorer Stimme, die von innerer Ergriffenheit zei gte, erzählte er von der Wirksamkeit Hirschs als Rabbiner in Emden. Auch als Organisator in ecwaltungssachen war er ei zigals Zeugnis desftn übergab Redner eine noch heute giltige von S. R. Hirsch ausgearbeitete Instruktion. Herr Jacob Rosenheim sprach im Namen der Verwaltung der Synagogengemeinde .Israelitische Religionsgesellschaft" in Frankfurt a. M. Die Verwaltung der Gemeinde habe von der Veranstaltung eines synagogalen Festaktes Abstand genommen, um nicht den Begriff einer Centennar-Gebmtstogsfeter, für den es in der jüdischen Vergangenheit an Vorbildern fehle, als eine Art religiöser Jnstition in den gottesdienstlichen Kreis des Judentums hineinzutragen. Umsomehr freue fich die Gemeindeverwaltung der spontanen und machtvollen Begeisterung für den großen Gründer der Gemeinde, wie sie in dieser von der Initiative der Jugend getragenen Veanstaltung zu überwältigendem Ausdruck komme. Der Redner zeichnete hieraus in großen Zügen dn Grundideen S. R. Hirschs zum jüdischen Gemeindeleben, deffen äußere Lebensbedingung er in der absoluten und lebendigen Autonomie der Gemeinde erblickte, deffen Seele aber rnm TIE^n sei. Weitere charakteristische Momente in Hirschs gemeindepolitischer Gedankenwelt seien sei» starkes Gefühl für die geschichtliche Kontinuität des jüdischen Gemeindelebens und sein Berantwortlichkeirsbewußtsein gegenüber dem jüdischen Bolksganzen. Der sogenannte „Austritt" war in Wirklichkeit ein Anschluß, ein Anschluß an die jüdische Vergangenheit und an die große jüdisch e Gesamtheit auf dem Erdenrunde, die ja fest zu Gott und seinem Gesetze stand und zu der die Gemeinde als treues Glied erst zurückkehren konnte, nachdem sie sich aus wesensfremder Umklammerung losgelöst und auf eigene Füße gestellt hatte. Wie wir Juden nach altem Brauche im „Hause des Lebens" i leine Sternchen zu den Grabmälern bringen, so wollen auch wir Bausteine hinzutragen, um das lebendige Denkmal Hirschs in unserer Stadt, seine Gemeinde, zU erhalten und auszubauen. Im Namen des Dozeaten-Kvllegiums des 128 rbn> Vereins sprach Herr Professor Dr. S u l z b a ch schöne, schlichte Worte, die in einem Appell an die Jugend ausklangen. Herr Moritz A. Loeb brachte die Grüße des .Versetzt. Merkwürdig erscheint es, daß in der alten Ausgäbe, des „Milchamoth", gedruckt in Reva de Trento, Dezeinber 1560, in einer hebräischen Druckerei, die ihre. Entstehung dem Kardinal Christophs Madruz von Trient verdankte, der erste Abschnitt vom fünften Teile über Astronomie ungedruckt blieb rurd wahrscheinlich heute noch nicht gedruckt ist. Vielleicht ist dres der Grund, bäv ben Gerion bis heute um seinen Erfinderruhm kam. Keppler wendete viele Mühe auf, um die für den Papst angefertigte lateinische Uebersetzung. kommen zu lassen, Pico de Miranoola und Reuchlin nennen sie. Levi verfaßte Kommentare zu "|"jn, die sich großer Gunst erfreuten. Auch ein Werk über Logik und Arithmetik entstammt seiner Feder. Die von Levi erfundene optische Vorrichtung, die wir beute als omaora kennen, diente ihm zunächst zur Beobachtung der Sonnenfinsternis, späterhin auch noch zur exakten Beobachtung anderer Himmelserscheinungen. -Er nmmte sie, weil sie aus einem dunklen Raum besteht, in den sich die von äußeren Gegenständen ausgehenden Lichtstrahlen durch eine einzige sehr tiefe Fläche sich ausbreiten, in Anlehnung an Hiob 12, 22 Megaley amukoth, Enthüller des Tiefverborgenen. Das von ihm erfundene Meßinstrument „Jacobstab" besang er in einem Gedicht, das den Titel trägt „Al Ha-Makel". Was feine Religionsphilosophie betraf, so versuchte er die Konsequenzen der Maimunisch-Aristotelischcn Theorien, Bereinigung von Wissenschaft und Glaube zu ziehen, die Ideen Und Probleme, die er scharffinnig und exakt behandelte, haben die Geister jener Zeit stark beschäftigt. Gersomdes wechselte oft feinen Wohnort, er hatte denselben bald in Orange, die er in feinen hebräischen Werken Stadt des Mop nannte, bau» in Perpignan und Avignon, der-«maligen päpstlichen Residenz, wo _ Der JvraAv._ . _ banües der Sabbat-freunde". Such dieser Verband, meinte er, sei trotz der vielen Jrchrzehnte, die dazwischen liegen, alS eine Schöpfung Hirschs zu betrachten. Die zündenden Jeschurun-Artckel über den Sabbath haben nicht zum geringsten Teile gu den Erfolgen beS Verbandes beigetragen uno dienen noch heute demselben alS bestes AgttationSmittel, das ihm immer neue Freunde zuführt. Der verband sei entschlossen, jene Artikel in Broschürenform zu verbreiten und auf dem vom Meister vorge- . zeichneten Wege unverdroffen weiter zuschreiten und zu wirken. Im Namen des „Mekor Chajtm-Bereins" und des § Bundes aefetzestreuer Jugendvereine" sprach Herr uliuS Lewin aus Frankfurt a. M. Nicht er, meinte der Redner, nicht der Meister, bedarf der Feier, sondern wir bedürfen derselben als Sporn und Anregung. Auch der „Mekor Chajim-Berein" bat feine Entstehung Rabbiner Hirsch zu verdanken und ist in den 35 Jahren seiner Wirksamkeit auch seinem Geiste treu gedlieben. Der Redner hob ganz besonders daS Interesse Hirschs für die Jugend hervor, in der er die Zukunft und Hoffnung Israels erblickte, und gelobte im Namen der von ihm vertretenen Vereine, diese Hoffnung des Meisters nach Möglichk it zu rechtfertigen. Noch ein Redner trat auf, um in kurzen, schlichten Worten, wie es der Jugend geziemt, im Namen des „B. I. A.", der Weihe des Tages gerecht zu werden, Herr stuck, meck. Heinrich Ellcrn aus Straßburg. Dann begann feierlich und getragen der Schlußgesang, das Doppelquanen: „Die Ehre Gottes in der Natur". Langsam erhebt fich die Menge, die volle drei Stunden in Ruhe und Andacht ausgeharrt hatte. Draußen machte fich dte Begeisterung noch einmal Luft durch warmen Händedruck, durch Beifallskundgebung, durch Me.nung äußerunaen. Man möchte nicht so unmittelbar nach der erhebenden Stunde hinaus in die prosaische Welt, wo alles vorwärts drängt und die heiligsten Eindrücke sich zu verwischen drohcn. Noch lange standen die Gruppen in den Wandelgängen, ihre Eindrücke austauschend, während die andern den Tisch umringten, auf auf cem die Hrrsch-Jubilänms- Nummer des „Israelit" 'auflag. Dann leerte sich der Saal endlich, und die Versammelten gingen hinaus, gehoben in Bewußtsein, in unvergeßlichen Stunden eine Dankespflicht erfüllt zu haben, und mit dem festen Vor satz, Samson Raphae Hirsch zu feiern — im Familienhaus und im Leben. 8. * * * Schulfeier. Am Mittwoch den 24. Juni fand die Schulfeier der „Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft" statt. Es war wieder ein anderes Bild, das fich da vor unsren Augen entrollte. Was das Auge hier zunächst erblickte und woran es sich weidete, waren Blumen. Blumen auf der Bühne, aber auch Blumen aus den sänken, hoffnungsvolle liebliche Menschenblüten, die, in dem vom Met>.er gespendeten Sonnenschein auferzogen und vom Tau seiner Lehre getränkt, emporstreöen zu seinem Ruhme und zur Zierde Israels. — Die Mittelplätze des großen Saales nahmen die Schüler und Schülerinnen der „Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft" eindie Seitengänge und die Galerie waren von den Gästen und Zuschauern dicht gefüllt. Auf der Bühne gruppierten sich um tas grün umrankte Bild des Meisters die Mitglieder des Lehrer- Kollegiums und des Schulrats. Mit einem erhebenden Kinderchor nahm die Feier ihren Anfang, worauf bann Herr Rabbiner Dr. Breuer die Begrüßungsrede hielt. Unter Zugrundelegung des Bibelwortes in Jjob: -pnD 'n DW V? np^ 'ni 'n kennzeichnete der Redner, die Bedingung, unter der er als Arzt praktizierte, sich großes Vertrauen erwarb und eine höchst achtbare Stellung auch unter den Nichtjuden einnahm. Er starb am 20. April 1344. 0. Ii. (Die Zahl 13.) Ter bekannte Altertumsforscher Pros. A. Berthold in Basel schreibt über die Zahl 13 in den „Basler Nachrichten": „Wenn es heutzutage Mode geworden ist, möglichst viel Kulturerrungenschasten von Babel abzuleiten, wenn diese Neigung zum „Panbabylonismus" in gewissen Kreisen sogar «leS Maß überschreitet, so ist im speziellen Falle wohl wirklich einmal auch das 'besagte Stück Aberglaube ein babylonisches Erbe. Zur Zeit des jüdischen Exiles nämlich war oas in Babylon gebräuchliche Kalenderprinzip ein Mondjahr von abwechselnd 29 und 30 Tagen, was für 12 Monate 354 Tage ausmachte. Um nun den Ausgleich mit dem Sonnenjahr zu erreichen, wurde in entsprechenden Zeiträumen ein weiterer, dreizehnter Monat eingeschaltet; als überschüssiger aber galt er als eigentlicher Unglücksmonat, der seine Zahl 13 in Verruf brachte. Und damit hängt gleich ein Weiteres zusammen: Wie jeder der gewöhnlichen 2 Monate einem der bekannten Tierkreiszeichen entsprach, so entsprach dem Schaltmonat das Tierkreiszeichen des Raben, weshalb der Rabe der Unglücksvogel wurde. In diesem Zusammentreffen von Unglückszahl und Unglücksvogel liegt gerade die beste Gewähr, daß diese Erklärung des 'Aberglaubens von der 13. Zahl das Richtige trifft. Dem Christentum wäre er somit durch das Judentum übermittelt worden." Uns Juden ist von alledem nichts bekannt und befindet fidfr so vi:l wir wissen, nichts darüber in unserem Schrifttum. (Entdeck««- eines neuen biblische« Buches.) Doktor Ga st er, Oberrabbiner der spanischen und portugiesischen Juden in England machte der königlichen Asiatischen Gesellschaft Mitteilung über die von Rr. 56. Sette 5 allein eine Geburtstagsfeier im jüdischen »reife Swn gewinnen könne. Zum -p-Q*@dMmi8 muß daS )rD *71 führen gleich dem npb 'fl- Dann schilderte der Redner in markigen Worten das große Ziel deS Meisters, das in der Bereinigung von min mit tn# iTI gipfelte. Diese- Ziel könne nur durch Schulen erreicht werden - Schulen für jüdischen Geist und jüdisches Leben, Schulen, welche die Jugend dazu ertüchtigen, in den «Borhöfen Gottes aufzublühen", ein Leben in unwandelbarer Treue zum Gottesgesetz: zum Studium und zur Erfüllung der Thora. Dte Festrede hielt Herr Direktor Dr. Lange. Rach einem historischen Rückblick auf das erste Auftreten und spätere Wirken Hirsch'S feierte er besonder- «e Realschule alS eine der unvergänglichen Schöpfungen de- Meister-. Die Realschule als Pflegestätte der Thora und profanen Bildung, verkörpere das ganze System, das ganze Hoffen und Wollen deS Meisters, daS in seinem Spruche den besten Au druck findet: „Der Jude kann nur Mensch sein durch fein Judentum." Ein warmer Appell an die Jugend im Sinne und im Geiste rares großen Meisters zu wandeln, wurde in begeisternden Worten von einem Mitaliede der Berwaltung der.Israelitischen Religionsgesellschaft" an die Schuljugend gerichtet. Dte Pausen zwischen d n einzelnen Reden füllten von Schülern und Schülerinnen der obersten Klaffen sehr eindrucksvoll vorgetragen - Rezitationen auS dem Gedichte: „Die zwei Laden" von Direktor Mendel Hirsch und den Schluß bildete ein gut vorgetragener Schülerchor. 8. * * * Eindrücke, Ein jugendlicher Teilnehmer an der Gedenkfeier in Frankfurt schreibt uns: Der Verlauf der heuttgen imposanten Kundgebung hat allen denen recht gegeben, die stch positive Wirkungen davon versprachen. Denn nicht folgelos wird die einmütige Begeisterung verwehen, die heute Herz und Gemüt der Teilnehmer ergriffen hat, und die in den Herzen der Jugend eine unauslöschliche Erinnerung an den herrlichen Tag gewährleistet. Es war ein packendes, hinreißendes Bild, daS -er Festredner, Herr Hermann Schwab, von dem großen Meister entworfen hat. In ihm kam nicht der Gelehrte, nicht der Wiffenschaftler, zu Wort. Ein Kaufmann, ein Mann, der auf dem Markte de. Lebens stehend, gewöhnlich wederZeit noch Muße zu methodischem, geistigem Schaffen sinder, war es, ter uns die heutige Stunde zu einer der schönsten unseres Lebens schuf, und der dadurch bis zur Evidenz dokumentierte, daß Hirsch's Werke nicht allein Besitz der Gelehrten, sondern Gemeingut des ganzen großen jüdischen Volkes geworden sind. NurquS einem übervollen Herzen, nur aus einem Geiste, der mit vollen Bechern geschöpft hat an den Quellen Hirsch'schen Gedankenreichtums, können Worte entquillen, wie die veS Festredners, Worte, die nicht nur Begeisterung erwecken werden, sondern die zu Taten auffordern. Ja! zu Taten! „Und wäre es nur ein Jude". möchten wir mit einer Analogie auf den vom Festredner zitierten Satz Hirsch's sagen, und wäre es auch nur ein Jude, der getragen von den Eindrücken der heutigen Feier fich in Hirsch vertiefte, die Veranstaltung wäre tausendfach belohnt. Wir wollten keinen Bericht schreiben, sondern nur eine paar Eindrücke festhalten, die uns stets unvergeßlich sein werden. Dazu gehören auch die Empfindungen welche die Ansprachen der verschiedenen Vertreter von Gemeinden und Korporationen auslösten. Da trat es in Heller Klarheit hervor, wie vielseitig das Wirken S. R. Hirsch's war, wohin sich die Faden fdker Wirksamkeit erstrecktenwie das ganze heutige gesetzestreue Judeniym gemachte Entdeckung eines neuen samaritanischrn Buches Josua, das ihm während einer Reise im letzten Jahre in die Hände gefallen ist. Das Buch soll wesentliche Abweichungen gegenüber dem massoretjschen Text zeigen. Dazu schreibt der bekannte Prof. Dr. H a r n r ck im „Berliner Tageblatt": „Gewöhnlich pflegt der wissenschaftliche Wert derartiger Funde unmittelbar nach dem Bekanntwerden stark übertrieben zu werden. Ob es auch diesmal der Fall ist, weiß ich nicht. Ich fürchte aber, daß man die Hofftmngen auch auf diesen Fund nicht zu hoch spannen darf. Es gibt nämlich noch eine samaritanische Gemeinde, von deren Priestern Herr Gaster das Buch gewiß erhalten hat. Diese Priester sind aber kluge und gelehrte Leute. Wenn dem Funde eine besondere wissenschaftliche Bedeutung innewohnte, hätten sie gewiß ebenfalls den Wert erkannt und mit der Veröffentlichung nicht bisher zurückgehalten." (Das größte Ghetto der Welt). Das größte Ghetto der Welt ist nach den Ällrsführungen von Ernst Kahn in der „Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden" das Judenviertel von Newhork. Kahn stellt Berechnungen über die Zahl der in Newyork vereinigten Juden an und kommt zu dem Ergebnisse, daß Newyork eine jüdische Bevölkerung von reichlich einer Million besitzt, d. h. also in einer einzigen Stadt sind bedeutend mehr Juden als im Deutschen Reiche, Frankreich, Schweiz, Großbritannien und in Italien zusammen. Kahn bemertt, daß sich gar nicht absehen läßt, wie das weitergehen wird. Vorerst aber streben unaufhaltsam neue Massen aus den jüdischen Reservoirs nach diesem.neuen Ghetto von nie gesehener Ausdehnung.