Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 49 (1908)
- Issue
- Heft 13 (26.3.1908)
- Date
- 1908-03-26
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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8«, «Sitz 1908. Der JSraeltt. No. IS Seite 9 harte M Schlüffe! der Synagoge an fith genommm. L as Gotteshaus n «ßte gewaltsam geöffnet werden. VS wäre Ochste Zeit, daß derjenige, der für dtefese bedauerlichen Zustände verantwortlich ist, die Hand zu einem FrirbenSschluß biete, damit nicht die Gemeinde unter dem Drucke der fortgesetzten Feindseligkeiten dauer, den Schaben erleide Moskau, 20. Mäiz. Das Ministerium des Innern hat, der Mosk. Dtsch. Ztg. zufolge, an die Gouverneure des RahonS der jüdischen Ansässigkeit ein Zirkular gesandt, wonach allen Rabbinern vorgeschr.eben wrd, dem Ministerium Memoranden zu den auf die jüdische Glaubenslehre bezüglichen Fragen, welche der nächsten beim Ministerium zusammentretenden Rabbiner-Kommission vorgelegt werden sollen, einzusenden. Wilna, 20. März. Ein interessanter Fall kam am 12. März vor dem Kriegsgericht in Wilna zur Verhandlung. Im rusfisch-japanischen Krieg war der jüdische Soldat M. Schiff von den Japanern bei Sandepu auf dem - chlachtfelde verwundet aufgesunden und nach einem japanischen Lazarett gebracht worden. Im gleißt en Lazarett befand sich auch der von den Japanern gefangen genommene Russe Terjarkowskt. Die beiden kamen ins Gespräch, und dabei behauptete der Russe gelegentlich, sämtliche japanische Offiziere seien eigentlich russische Juden, die über Amerika nach Japan eingewandert seien, um jetzt Rußland zu ruinieren. Schiff widersprach natürlich energisch, worauf ihm Terjarkows i u. a. sagte, er soie seine „jüdische Schnauze" halten. Der jüdische Soldat blieb die Antwort darauf auch nicht schuldig, und das Resul at war, daß er, nach Rußland zurückgek.hrt, ins Gefängnis geworfen wurde, wo er unter der Anklage des Hochverrates über ein Jahr verbrachte. Der gutmütige" Russe i atte nämlich aus Rache behauptet,, der Jude Schiff sei absichtlich zu den Japanern übergegangen und habe diesen russische Kriegsgeheimnisse verraten. Bor dem Kriegsgericht wurde nun der Fall eingehend erörtert, und es wurde durch einwandsfrete Zeugen festgestellt, daß der Fall fich ,|o zupetragen, wie er vorstehend erzählt wurde. Infolgedessen mußte Schiff natürlich freigesprochen werden. London, 15. März. Wie aus Alexandrien berichtet wird, weilt Baron Edmond de Rothschild gegenwärtig in Egypten, um die auf seine Kosten vorgenommenen Grabungen, von denen eine große jüdisch archälogische Ausbeute erhofft wird, selber zu überwachen. London, 10. März. Der Kolonialsekretär in der Oranje-Kolonie macht im „Staatskourant" bekannt, daß von ungefähr zweihundert Fremdlingen Naturalisationsbriefe nachgesucht worden find. Die allermeisten dieser Leute stammen aus Rußland und sind Juden, deren Einwanderung also fortdauert. New-Nork, 1v. März. Ein merkwürdiges Urteil hat jüngst, wie - ic New-Aorker „Times" berichtet, der dortige Bezirksrichter Lacomte gefällt. Hiernach wurde dem aus Galizien stammenden Isaak Tetteltaum, der seit mehr als zwei Jahren amerikanischer Bürger ist, das Recht abgesprochen, seine 11jährige schwachsinnige Tochter, Begleitung ihrer Mutter dem 'Later gefolgt die jetzt in sei, zu übernehmen. Nach der Auffassung dieses Richters kann das Kind eines naturalisierten Bürgers nur dann auch als amerikanischer Bürger betrachtet werden, wenn es zur Zeit der Naturalisation des Vaters bei diesem in Amerika, nicht aber in einem anderen Lande gelebt hat. In letzterem Falle wird ein solches Kind wie jeder andere Einwanderer behandelt und kann, falls es nicht gesund ist oder sonst nicht entspricht, ihm die Landung verweigert werden. Im Falle Teitelbaum wurde das 11jährige Kind als unheilbar schwachsinnig erkannt und muß daher deportiert werden. WaS die Mutter betrifft, so tst gegen deren Landung nichts einzuwenden, da jedoch ein schwachsinniges Kind nicht allein zurückgeschickt werden kann, so erstreckt fich die DeportieruugSversügung auch auf die Mutter. Tettelboum, der in ganz guten Verhältnissen lebt, ist ga z verzweifelt. Er batte sich schon darauf gefreut, durch Fleiß es so weit gebracht zu haben, um seine Familie herüberkommen zu lassen und nun tst er gezwungen, infolge dieses unsinnigen Rechtsspruches sein blühendes Geschäft aufzugeben und mit seiner Familie nach Galizien zurückzuk-hren. vrkeinrvere«. Frauksurt a. M. 25 März. Im „Jüdischen Frauen-Berein" sprach Frau Dr. Martha Marx über „Moderne Erztehungsgedanken und jüdische Lehre." An der Hand des Erziehungskapitels aus Ellen Keys „Jahrhundert drs Kindes", verglich die Referenrin die jüdischen Erziehungsgedanken, Wieste in der Thora niedergelegt find und wie ihnen Rabbiner Hirsch Worte geliehen, mit den Reformideen der Modernen. Sie kam zu dem Resultate, daß gerade die jüdischen Eltern mit den Ansichten Ellen Keys, wenn man sie ihrer Uebertteibung entkleide, vielfach einverstanden sein könnten. Nur ein gewalti er Unterschied bestehe beiden Geöankengängen, nämlich der, daß Gottesgesetzes, das über aller Zeit steht, während die Tendenzen, denen Ellen Key die aus der Zeit geboren seien, mit der ändern müßten. Die Rednerin rief die jüdischen Frauen dam auf, die Gedanken des Judentums zu verbreiten mw echt Mische, das bedeutet in gutem Sinn, moderne Mütter zu sein. — Den Schluß des Wintersemesters bildete gestern Abend ein Bortrag von Fräulein Emm» Baer über: „Jüdische Frauen in zwischen den die Ziele des ewige seien, huldigt und zeit sich verder Zerr nach Mendelssohn." Unter den Frauen, die in der Zett nach Mendelssohn als tonangebend aalttn unter den Jüdinnen Berlins, waren es vornehmlich drei, die an Schwungkraft deS Geistes, an Kenntnissen und Bildung alle Frauen ihrer Zeir überragte: Henriette Herz, die Gattin des bekannten Arztes Markus Herz, berühmt durch ihre seltene Schönheit; Dorothea Mendelsohn, die zweite Tochter deS Philosophen und die unsympathischste unter den Frauen der sogenannten Genialitätsepoche. Die dritte und bedeutendste war Rahel Lew in, spätere Frau Barnhagen v. Ense. Diese drei Frauen sind alle. der neuen Bildung den alten Glauben opfernd, zum Christentum übergetteten, nachdem sie durch ihren Lebenswandel die Anschauungen des überlieferten Judentums von Sitte und - tttlichkeit schon lange verhöhnt hatten. Die Erinnerung an jüdische Frauen, die, berauscht von der Uebermenge schöngeistiger Eindrücke, ttunlen von der Fülle gesellschaftlichen Erfolges ihres natürlichen Schutzes, der Tauroh, vergaßen, sie mahnt eine junge Generation an ihre jüdische Pflicht, Maynt sie doppelt stark daran in Tagen, die verwandte Zeitströmmungcn zur Herrschaft bringen. In einem kurzen Schlußwort hielt Frau Erna Bamberger Rückschau auf das abgelausene Semester, das den Vereins- Mitgliedern reiche Belehrung und Anregung auf den verschiedensten Gebieten gebracht hat, und gab der Hoffnung aus eine segensreiche Weilerarbeit Ausdruck. F «ttfiurt a. M., 23. März. Der „Verein, zur Versicherung vor Stellenlosigkeit" OnDV nDlP) hielt am 22. März seine Generalversammlung ab, in der der Rechenschaftsbericht für die Zett vom 1. Januar blS 31. Dezember 1807 erstattet wurde, wir entnehmen ihm folgentes: „. . . . Entsprechend dem vermehrten Umfang der Geschäfte sind unsere Ausgaben fortgesetzt im Wachsen begriffen. So hat unsere Stellenvermittlungskasie auch diesmal ein Defizit aufzuwei enlediglich dem günstigen Abschluß unserer Versicherungslasse ist es zuzuschreiben, wenn der Gesamt«! schluß einen nicht unerheblichen Ueberschuß aufweist. *Es beläuft fich das Vereins- Vermögen am Ende des Geschäftsjahres auf 29623,96 M. gegen 27 98 ,59 M. am Ende 1906. Die Versichert ngskaffe zahlte 970 M. an 13 Mitglieder. Die Summe der seit dem Bestehen des Vereins an Stellenlose ausgezahlten Entschädigungen beträgt somit 12895,08 Mark. Durch Ab- und Zugang verbleiben am Jahresschlüsse 1907 : Klasse I 235 Mitglll der, Klasse II 102 Mitglieder und Klasse Hl 110 Mitglieder, zusammen 447 Mitglieder. Die Zahl der außerordentlichen Mitglieder betrug 292 (284). Die Gesamtzahl der Mitglieder 743 (648) zeigt somit einen erfteultchenZuwachs. Unser Dtspositionsfond gewährte 199,50 Mk. an Darlehen. Aus dem Disposttionsfonb, der z >m erstenmal im Jahre 1901 in Wirksamkeit ttat, konnten somit bisher im Ganzen Darlehen in Höhe von 1319,90 Mark bewilligt werden. Unsere Stellenvermittlung, die gemäß Abkommen mit den Berliner und Breslauer ''IQV'Dereinen unter dem Titel „Jsr. Stellen» ermittlungs - Centrale" arbeitet, konnte in 1907 ein sehr befriedigendes Ergebnis erzielen. Es wurden 124 Gehülfen- und 19 Lehrlingsstellen besetzt, gegen 110 und 8 im Vorjahre. Vakanzen wurden gemeldet 465 (412), Bewerber 348 (281). Es fanden also rund 42 Prozent der Bewerber Stellung gegen 40 Proz. im Vorjahre. Ein Vergleich mit den großen kaufmännischen Vereinen zeigt, baß auch bei diesen großen Vereinen die gleichen Verhältnisse obwalten, wie in unserem relativ kleinen Streife: Die Vakanzen erreichen die Zahl der Bewerber oder übersteigen sie noch. Bon den Stellung Suchenden wurde bis auf einen Bruchteil genau der gleiche Prozentsatz wie bei uns untergebracht. Es bestätigt das unsere in diesen Blättern wiederholt zum Ausdrucke gebrachte Anschauung, daß auch für die am Sabbath geschlossenen Geschäfte genau die gleichen Faktoren von Angebot und Nachfrage wirksam find, wie bei allen anderen Geschäften. Es gilt das für die Möglichkeit zur Erlangung von Stellen, nicht minder aber auch für die Zahlung der Gehälter! Wie in den Vorjahren, so haben wir uns auch diesmal bemüht, bei den durch uns vermittelten Stellen Ermittelungen über die Höhe des gezahlten Gehaltes anzustellen. Das Resultat ergab: Gehälter: 1 Stelle ä 3000 M., 2 Stellen ä 2200 Mark, 2 Stellen ä 2000 Mk., 12 Stellen ä 1800 Mark, 17 Stellen ä 1500 M., 6 Stellen 1600 M., 7 Stellen ä 1320 M., 9 Stellen ä 1400 M., 35 Stellen ä 1200 M., 20 Stellen ä 1000 M., 13 Stellen unter 1000 M. Wir bemerken dabei, daß die oft gewährte freie Statten (Kost und Wohnung) mit 50 M. bewertet wurde. Der Vorstand erledigte seine Arbeiten in 6 Sitzungen, zu denen wieder zahlreiche Sitzungen der einzelnen Ausschüsse kamen. Es schieden satzungsgemäß aus die Herren Cttlinger, Rosenheim, Sulzbach, die sämtlich wiedergewählt wurden. Der Berwalu ngsrat hieli am 22. März seine satzungsgemäße Versammlung ab. Die ausscheidenden Mitglieder, die Herren Kommerzienrat Benj. Hirsch, Halberstadt, H. Wollheim, Posen, George Marx, Königsberg, Mox Meyer, Nürnberg, wurden wiedergewählt. Frankfurt a M., 20. März. Der vor kurzem erschienene 11. Jahresbericht des „Montefiore-Beretns" gewährt einen klaren Einblick in die vielseitige Tätigkeit deS Vereins. Die Mitgliederzahl hat fich um 200 ver- I größert (1200 gegen 1000 im Borjahre). Es wurden! insgesamt 18 Vortragsabende sowie drei musikalische 1 Unterhaltungsabende veranstaltet und mtt gutem Erfolge Lehrkurse abgehalten. Als Reuetnrichümg darf der „literarische Zirkel" erwähnt werden, der fich wie die anderen geselligen Arrangements, und namentlich die «Freitaa-Abmde im Winter, gut bewährt hat. Der Verein hat wieder eine Reihe von Zuwendungen zu verzeichnen, sowohl an Geldspenden wie an Büchern und erfreut fich einer sehr günstigen Finanzlage. Köln, 27. Mürz. Die Purimfeter der Adaß- Jeschurun-Jugend im Hotel „Goldener Stern" verlief unter dem gewandten Präsidium Dr. Auerbachs sehr anregend. Die Festrede hatte Herr Seminarlehrer Gut übernommen. Seine schöne geistfprühenbe und mtt vielen Talmudsprüchen und Btbelerklärungen ausgeschmückte Rede klang in einem warmen Appell an die Jugend, getreu der Paro'.e des 'Altmeisters Hirsch y'tft stets min und JH in ihrem Leben harmonisch zu vereinigen. Herr Chajim Rehn führte uns in geift- und humorvoller Weise „durchs Jabr". Auch Herr Julius Bier trug viel zur Unterhaltung bei. Es war ein gelungenes Fest und ein echt jüdisches. Leeds, 24. Februar. Am 22. d. Mts. fand in dem hiefigen Herzl Moftr Institut eine Versammlung statt, die von dem hiesigen „Hebräisch literarischen Verein" einberufen war, in der Fräulein Gertruds Daiches über daS Thema „Die hebräische Sprache und daL jüdische Volk" einen sehr interessanten Bortrag hie t. Den Borsttz führte Herr Rabbiner Dr. Salts Daiches, der ebenfalls eine hebräische Rede hielt, und an der Diskussion nahmen teil : Fräulein D. Schochen und die Herren Abel, Cohen, Schocken, Schereschevsky, Strom und Porten. ES wurde beschlossen, zur Gründung eines hebräisch sprechenden Vereins in Leeds zu schreiten. Pmoitalltii. Hamburg, 17. März. Herr Moritz Marburg feierte heute seinen 70. Geburtstag. Herr Marburg ist Mitglied des Ausschusses der Reichsbank am hiefigen Platze, außerdem des Kuratoriums der Hamburqischen Wissenschaftlichen Stiftung.und des Vorstandes der Philharnwntschen Gesellschaft. Mit besonderer Anteilnahme hat fich Herr Marburg den Angelegenheiten dec hiefigen Deutsch- Israelitischen Gemeinde gewidmet, wo er seit Jahren verschiedene Ehrenämter bekleidet,- er ist Vorsteher der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, Vorsitzender des Vorstandes der Talmud-Thora-Realschule und des Israelitischen Waisenhauses. Was Herr Marburg bei der Errichtung der neuen Synagoge geleistet, ist seinerzeit hier berichtet worden. Erwähnt darf aber heute noch einmal werden, daß der Oron Hakaudesch und Almemor mit einem Kostenaufwande von 70000 Mk. von Herrn W. gestiftet wurden. Herrn Marburg wurden heute von allen Kreisen der Gemeinde, besonders aber seitens der von ihm geförderten und geleiteten Wohltätigkeitsanstalten ehrenvolle Kundgebungen zu teil. Herr Varburg selber aber feierte diesen seinen Ehrentag in seiner Weift, durch hochherzige Spenden und Stiftungen. So erhielt die Talmud-Thoroschule zmn Zwecke eines Neubau 175000 M., das Geschäftspersonal der Bankfirma M. M. Marburg 6c Cie. insgesamt 80000 Mk. u. a. m. Mögen all die auftichtigen Wünsche, die heute dem edlen Greise entgegengebracht werden, in Erfüllung gehen, xw ',-j vrom Niederstetten, 18. März. Am letzten Purim hat unsere Gemeinde einen unersetzlichen Verlust durch den Tod des Herrn Isaak Rosenthal erlitten. Der Verstorbene, der nur ein Alter von 59 Jahren erreicht hat, war eifrig bemüht, bei der Erfüllung der religiösen Pflichten und in Ausübung von Ltebenswerken seiner Umgebung mit bestem Beispiel voranzugehen. Seine Liebe zur Thora war vorbildlich. Sein Andenken wird uns unvergeßlich bleiben. Bolkmarseu, 25. 41,'ärz. Am 8. April feiert der allvererhrte Lehrer und Kantor unserer Gemeide, Herr Joseph Wertheimer, sein 50jähriaes AmtSjubiläum. Wie man hört, rüstet sich die Gemeinde diesen Ehrentag ihres pflichttreuen Beamten durch eine entsprechende Feier zu begehen. Budapest, 22. März. Der Miskolczer Oberrabbiner Mayer Rosenfeld n"y, der daselbst 28 Jahre lang amtierte und fich allgemeiner Achtung erfteute, ist am 19. d. M. gestoben. London, 1'2. März. Gestern starb hier in seinem Palais Svud-Rudlrh-Street der auch außerhalb Englands bekannte Financier und Philanttop Mr.H.L. Bischoffsheim im Alter von 80 Jahren. vereHtttalenäer. Verein Mekor-Chajim Sonntag, 29. März, abends 6 Uhr (Schützenstraße 2): Vorlesung des Herrn Julius Hirsch aus „Jesaias", Kap. 40, BerS 12—31. Sabbat-Anfang u. Ausgang. ORT: Anfang Datum Ausgang Uhr iMin. 1908 5768 UhriMm. S8.Mär- 2S.Adar. Araukfurt o. M 6 20 7 40 Berlin .... — — 7 12 Müuche» . . . 6 15 7 17 Strakburg . 6 30 7 85 Stuttgart. . . 6 15 7 25 Bote« .... — — 7 17 Nürnberg . . — — 7 20 Hamburg. . . — — 7 30 Prag. — — 7 10