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Der Israelit · 1907-12-12 · Heft 50 (12.12.1907) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
48 (1907)
Issue
Heft 50 (12.12.1907)
Date
1907-12-12
Page
– (sequence 8)
Language
German
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fte noch einmal einen großen Exodus nach dieser Seite hin erleben. Herr Dr. Kahn sieht zwar nicht in f den von den Liberalen aufgestellten Kandidaten selbst - eine Gefahr, aber diese ständen unter dem Einfluß; jener auf die Zerstörung des Judentums ausgehenden sT“ Kreise, die jetzt ihren Kindern den Weihnachtsbaum ff -n schmücken beginnen. Herr Dr. B ä r w a l d verteidigt den deutschsprachigen Gottesdienst; es könne heute nicht .*• mehr verlangt werden, daß man „von morgens bis P. abend" Hebräisch lerne, um die hebräischen Gebete zu verstehen. Was das Bauen am Sabbath anlange, so r frage er, ob sich die Konservativen denn nicht auf den Standpunkt stellen könnten, daß ein Synagogcn- / - gebäude erst dann eine Synagoge sei, wenn man das „ ewige Licht angezündet habe. (!) Daß ba§ Krankenhaus > nicht schon gebaut werbe, toab man in der jüngsten £ Versammlung gerügt habe, liege nur daran, daß die Enteignung aus dem betreffenden Terrain Schwicrigfetten mache. Herr Levigard führt zur Kennzeichtnung der Freisinnigen unter anderem ai, daß s 'it 90 : ~ Jahren jetzt z rm ersten Mal ein Konservativer, einer, der * nicht den Sabbath en weiht, in den Gcmeindevorstand gcü langen werde. Herr Max Bauer erwiderte Herrn Dr. Bärwald hinsichtlich des Kraukenhaus-Neubans, k daß es sick» lediglich xrm die Enteignung eines Besitzers und um einen Betrag von 4—5000 Mt. handle, daß also ein genügender Grund zur Verzögerung des e Baus nicht vorhanden sei. — Gegen \412 Uhr wurde die Versammlung geschlossen. t Berlin, 10. Dez. Der Israelitische Kinder- Verein zu Berlin, der eS sich zur Aufgabe gemacht l hat, jedes Jahr eine möglichst große Anzahl armer, l jüdischer Kinder zu bekleiden, hat auch in diesem Jahre £ * seine Bestrebungen, und zwar in erhöhtem Maße, erfüllt, l Der Verein hat ca. 80 Kinder vollständig mit Kleidung versehen und auch anderweitig durch Unterstützungen und & Beihilfe zur Ferienkolonie viel Elend gelindert. Den £ . Anforderungen, die in diesem Jahre in besonders großem Maße an ihn herantraten, konnte der Verein dank der it Spenden und der vergrößerten Mitgliederzahi (ea. 600) zum großen Teil genügen. Bei der großen Jnanspruchm nähme des Vereins muß er sich jedoch mit der erneuten U.' Bitte an die israelitische Jugend wenden, durch L Beitritt sein Hilfswerk zu fördern, das gleichzeitig schon I früh an Wühltätigkeit gewöhnen soll. — Am 22. d. M. | (5 Uhr) veranstaltet der Verein Kaiser Wilhelstr. 18 M. sein t. 18. Stiftungsfest, wozu jedermann, auch Erwachsene, f herzlichst eingeladen find. Nähere Auskunft erteilt und? BeittittsrrNärungen nimmt entgegen der Vorstand: Leo Deulschländer, Heidereutergafse 4 und Sally Chaim, C - Kastanien-Allee 88. I München, 10. Dezbr. Es herrscht eigentlich kein Mangel an Chanukufeiern und wäre deshalb dre am vergangenen p'WD von der hiesigen „Bereinigung jüdischer I Akademiker" veranstaltete Chanukafeier nicht besonderer Erwähnung wert, wenn dieselbe nicht in der Tat ein Ereignis im jüdisch-gesellschaftlichen Leben unseres lieben Isar Athens bedeutete. Soweit wir uns erinnern, fand schon lange nicht mehr eine von solch echt jüdischem Geiste £ getragene — nicht nur von Juden veranstaltete — Feier hier statt, die den Beweis erbrachte, daß gesetzestreues Judentum und frischer Jugenddun or keineswegs i Gegensätze find. Nicht nur der ernste Teil der Feier — eine gehaltvolle Rede unseres verehrten Herrn Tr. Ehrenl/- treu und die T<ndrnzrede — sondern auch der heitere, recht gut gelungene übrige Programmteil trug den Stempel unserer Bereinsbestrebungen. E n Theaterstück „Die Grün I Lungdes CorpsGermania persiflierte in wirkungsvollerWeise das Assimilanten-J udentum und seine geistlichen Berater. Bis in später Nachtstunde hielt ein bun er Wechsel 7 poettscher und prosaischer humorvoller Darbietungen gegen 20V Teilnehmer zusammen. Eine Tombola, deren Reinerträgnis für das heilige Land bestimmt wurde, ergab eine namhafte Summe. In einer Stadt wie der unfrigcn, die für derartige Veranstaltungen viel Verständnis und Jnterefie hat, ist es doppelt zu begrüßen, wenn sich die Ueberzeugung Bahn bricht, daß heitere Lebensfreude auch auf dem Boden des unverfälschten Judentums gedeihen kann. Hannover, 24. Nov. Am 17. November fand die diesjährige ordentliche Sitzung des Kuratoriums der Israelitischen Erziehungsanstalt Ahlem in den Räumen der Zionloge zu Hannover statt. Znächst wurden Wahlen erledigt. Die nach dem Turnus ausscheidenden Mitglieder wurden wtedergewählt. Neu in das Kuratorium berufen wurden die Herren Rechtsanwalt Dr. Apfel-Cöln, Ge- Kommerzienrcu Georg Arnold Dresden, Dr. med. L. Carotannover, Hermann Karger-Breslau, Albert Meyer: eipztg, Justizrat Placzek-Posen und Adolf Siernberg- BreSrlau. Herr Konsul Jaffe-Haunover wurde aus dem . Kuratorium in den Bor stand berufen. Die von den RechnungSrevtsoren geprüfte Rechnung des Jahres 1906 wurde Seruhmigt; ebenso der Voranschlag für das Jahr 1908,. er auch noch, wte in den beiden letzten Vorjahren, mit einem kleinen Defizit avschließt. Besondere Freude erregwes, daß diesmal in den Etat ein Einnahmeposten von 10,000 Mark eingesetzt werden konnte, die von der . Glmonschen Stiftung in Hannover einige Tage vorher für die Anstalt Ahlem bewilligt waren. Ein Teil dieser Summe soll zur Herstellung einer notwendigen Bewässerung Anlage benutzt werden, der Rest zur Erleichterung der Aüftmhme armer Kinder, also zur Herabsetzung desjenigen Leus der ErzlehunwSkosten, der von den j Angehörigen der ZVAinge (bezw. Vereinen, Armenverwaltungen re.) zu zahlen ist, «ährend die Anstalt für dm anderen, größere» Teil der Kosten nach wie vor auf die Opferwilltakeit weiter Kreise rechnen muß. Die Bemühungen des Vorstandes, neue Freunde zu gewinnen, haben im origen Jahre einen erfreulichen Erfolg erziehst. Aus dem vom Borstande erstatteten Bericht ist mitzuteilen, baß seit dem 1. Januar ö. Js. 13 Lehrlinge (11 Gärtner, 1 Schuhmacher und 1 Bäcker) nach vollendeter Lehrzeit die Anstvit verlaßen und sä stich Stellung gesunden haben. Au s dem Mädchenhause gingen 11 Haushaltungsschülei innen ab, davon 4 in Stellung als Dienstboten bezw. Stützen, die ande en zu ihren Angehörigen. Die Berichte der Zöglinge, mit denen die Anstalt einen regelmäßigen Briefverkehr unterhält, beweisen, baß die jungen Leute in ihren Stellung.» zufrieden sind und in denselben auch , gut vorwärts kommen. (Beobachten fie den Sabbath? , Red.) Bon den Darlehen, die der „Hilfsfond" einzelnen ehemaligen Zöglingen der Anstalt in den Jahren 1902 bis 1906 in Höhe von 3250 Mark gewährt hat, find bis jetzt schon über 700 Mark zurückgezahlt. Memel, 8. Dezi r. Der jnt Jahre 1904 von unserem damaligen Rabbiner Dr. Carlebach, jetzt Direktor des jüdischen Lehrersennnars zu Cöln und Rabbiner daselbst gegründete Verein Tifiretb Bachurim, der sich die Pflege und Förderung jüdischen G istes und Wissens, der Kenntnis der jüdischen Geschichte, sowie der Geselligkeit unter den Mitgliedern zur Aufgabe gemacht hat, veranstaltet jeden Mittwoch einen Dort qg, der von Herrn Rabbiner Dr. Stein gehalten wird und an den sich ein gemütliches Beisammensein ter MiegNeder anschliestt. Im Sommer findet der Vortrag auch Sabbath Nachmittag statt. Die Mitglieder des Vereins sind hauptsächlich unverheirat e junge Leute. Heute sind es etwa ö6; die Zahl wachst von Jahr zu Jahr. Am vergangenen rottf ’WIS'ID hielt der Verein seine Chanukafeier ab. Nach einer A.nspreche des Vorsitzenden, Herrn Berthold Jaffe, ergriff Herr Rabbiner Dr. Stein das Wort zur Fenrede, der noch eine Reihe musikalischer und anderer Vorträge folgten. Neuenabr, 9. Dezbr. Am 17. November tagte in der Rheinlandloge in Cöln a. Rhein eine Versammlung, die sich mit den Bestrebungen des Vereins „Israelitisches Krankenheim" in Bas Neuenahr beschäftigte. Der Verein besteht seit 9 Jahren und hat sich die Aufgabe gestellt, unbemittelten, bedürftigen Israeliten eine Kur in Neuenahr kostenlos zu gewähren. Der Vorsitzende des Vereins, Herr Raphael Ettlrnger-F ankfurt a. M., leitete die Verhandlungen; die Herren Rabbiner Frank- Cöln, Hermann Wahl-Barmen wurden zu Beisitzern, Herr Daniel Wabach-Linz a. Rh. zum Schriftführer gewählt. Herr Rechtsanwalt Ludwig Cahen I.-Cöln erklärte, daß er der Versammlung nur zur Berichterstattung an die Großloge d. U. O. B. B. in Berlin ohne Stimmabgabe beiwohne. Zunächst berichtete Herr R. Ettltnger über die bisherige Tätigkeit des Vereins. Dann wies Dr. med. Weidenbaum-Neuen hr voin ärztlichen Standpunkte de Notwendigkeit einer Kur-Anstalt für unbemittelte Israeliten in Neuenahr nach. Diese Darlegungen wurd-n bestätigt und ergänzt von Herrn Dr. med. Lichtenstein-Neuwieü. Nach Beantwortung einiger zur Orientierung von dem Vertreter der Großloge gestellten Fragen durch die Vorredner, beteiligten sich an der recht a-.regend verlaufenen Diskussion n ch die Herren Geh. Kommerzienrat Coppel- Solingen, Rabbiner Dr. Frank-Cöln, Herz Hirschiand- Münster i. W., Jonas-M.-Gladbach, Rabbiner Dr. Kalischer- Bonn, Oberrabbiner Dr. Levh Crefeld, M. Stern-Rheydt, Hermann Wahl-Barmen. Alle Redner stimmten darin überein, daß die Bestrebungen des Vereins „Israelitisches Krankenheim in Bad Neuenahr" tatkräftig gefördert werden müßten. Demen'.sprechend nahm die Versammlung eine Resolution an. die der Ueberzeugung Ausdruck gibt, d ß für unbemittelte Israeliten in Bad Neuenahr ein eigenes Heim notwendig ist und auch fernerhin mit allen Kräften an der Beschaffung weiterer drittel für den bereits bestehenden Baufonds des Kran! enheims gearbetet werden muß. Es soll eine energische Propaganda zu diesem Zw cke ins Werk gesetzt und zunächst zur Unterbringung der durch den Verein aufgenommenen Kranken als Ersatz d r bisherigen Privaipflege ein Haus gemietet werden. Vorerst sind Mitglieder-Anmcldungen, Beiträge oder Geschenke an die Herren Raphael Ettlinger-Frankfurt a. M., Rabbiner Dr. Frank-Cöin a. Rh., Hermann Wahl-Barmen zu richten. Stratzbnra i. E., 1. Dezbr. Den Bemühungen der Mitg teder des Vereins „Die Bienen" ist es gelungen, hier in Straßburg ein israelitisches Mädchenheim zu gründen. Man will in diesem Heim jungen Mädchen israelitischen Glaubens, die hier in Sttaßburg ihren Erwerb als Angestellte suchen — und deren sind es ververhältnt: mäßig nicht wenige — Wohnung und Kost zu billigen Preisen vermitteln. Die Leitung wendet sich z- Z. an die Vorstände der israelitischen Gemeinden Elsaß- Lothringens und appelliert an die Opferwilligkeit der Gemeindemitglieder, damit es ihr ermöglicht werde, das Unternehmen auf eine gesicherte Grundlage zu stellen. — Wir möchten an diese Mittei ung die Mahnung knüpfen, daß man bei der neuen Gründung den speziell jüdischen Anforderungen die erforderliche Beachtung schenke. Wrescheu, 5. Dezbr. Der hiesige jüdische Männer- Kranken-Berein feiert am 8. d. Mts. sein 25 jähriges Bestehen. Personalien. Halberen dt, 10. Dez. Am letzten Cl anucka-Tage wurde hier der stebzigste Geburtstag des Herrn Klausrabbiners Joses Nobel gefeiert. In feiner Klausstube stand er, der schöne Greis in weißen Locken, mit weißem Bart, frischen Wangen und klaren, guten Augen, in denen feine« Humor blitzt und starke Innigkeit leuchtet. Nehen ihm seine weiche, von der Feierstimmung ergriffene Gattin, und um beide gruppieren fich die Kinder, darunter zwei Rabbiner deutscher Gemeinden, Schwiegerkinder, Enkel, ferner der Rabbiner, die Vorsteher, Repräsentanten, Mitglieder der hiesigen Gemeinde, Delegierte der Vereine, Schüler des Klausners, junge, alte, von nah, von ferne. Der Raum ist eng und faßt doch alle, alle, als ob die Mauern sich weiteten, wenn ein neuer Gast binzutriit, während die große Tafel zu klein ist für die Fülle der Ehrengeschenke. Die Gemeinde grüßt durch ihren ersten Vorsteher den Mann, der mehr als ein Bierteljahrhundert in Halberstadt gelernt und gelehrt hat, die Klaus-Bertvaltung den Gelehrten, der als würdiger Nachfolger einer großen Reihe berühmter Talmudisten den Ort geweiht hielt und hält, an dem er nach ihnen wirkt; die Vereine huldigen dem Meister des Worts, dem die Herzen entgegenschlagen bei seinen Borträgen; und die Schüler danken bewegt dem geliebten Lehrer; verdankt ihnen in warmen, ergreifenden Worten und entwirft, in der Hand einen der vielen von seinem unvergeßlichen Lehrer, Dr. Hildesheimer empfangenen Briefe, ein Bild von der Seelenverknüpfung zwischen Meister und Schüler, wie fie sein soll und wie er sich ihrer erfreute als Schüler und nun erfreut als Lehrer. — Am Tage vorher, am TOB» naan. hatte in der großen Synagoge der 21, Herr Dr. Auerbach selber ein Schüler des teuren Siebzigjährigen, diesen tut zweiten Teil der Predigt nach Verdienst gefeiert; und als er die Kanzel verläßt und Herr Rabbiner Nobel ihm entgegcngeht und dankend die Hand reicht, da beugt von der beißen Freude des Augenblicks erregt, der jüngere Mann sich schnell nieder und küßt dem älteren Freund die Hand im Angesicht der Gemeinde, und wer es sah, vergißt es nicht. Karlsruhe, 5. Dezember. Im Alter von siebzig Jahren verstarb hier Herr Abraham Braude, in den Kreisen der Karlsruher Religionsgesellschaft allgemein unter dem Namen ’Qi bekannt. Rabbi Abraham Braude war eine Persönlichkeit, deren Zauber sich so leicht keiner entzog, der auch nur flüchtig mit dem ehrwürdigen Greise in Berührung kam. In Rußland geboren, sog er im väterlichen Hause und während seiner Ausbildungszeit an verschiedenen Lehrstätten den Geist Rabbi Israel Salants mit einer Innigkeit ein, daß sein ganzes Leben davon durchtränkt war. In den nahezu vierzig Jahren, die er in Karlsruhe wohnte, widmete er sich neben einem kleinen Geschäfte, das ihm kärgliche Nahrung brachte, Tag und Nacht einem hingebungsvollen Thorastudium, dabei eifrig bemüht, in der Liebestätigkeit für andere und in der eifrigsten Erfüllung von ^1^21 NllPi dem Vorbilde seines großen Lehrers nachzueifern. Nachdem ihm der Tod mehrere erwachsene Kinder genomnren hatte, suchte er Ersatz in der Erziehung seiner Enkel, denen er ein liebender Vater ward. —.An der Bahre zeichnete Herr Rabbiner Dr. Schiffer in zu Herzen gehenden Worten das Lebensbild des Verstorbenen, worauf der Schwiegersahn des Heimgegangenen, Herr Lehrer Goldberg aus Jchenhausen, sawie ein Enkelsohn dem Schmerze der Familie Ausdruck gaben. — Welcher Wertschätzung sich die feine und vornehme Natur Rabbi Abraham Braude's in den weitesten Kreisen der jüdischen Bevölkerung erfreute, bewies die außergewöhnlich starke Teilnahme an seiner Bestattung. n"D2t:n Billmars 8. Dezbr. Heute wurde dahier Frau Pauline Frank im 71. Lebensjahre zu Grabe gettagen. Die Heimgegangene hat sich Dank ihrer Frömmigkeit Md ihrer trefflichen Eigenschaften allgemeiner Beliebtheit, erfreut. Bei knm Begräbnis, zu dem von nah und fern eine große Zahl von Bekannten und Freunden der Verstorbenen herbeigeeilt waren, sprach Herr Lehrer Levt von hier einen herzlichen Nachruf. n"DJün- Ostrowo, 6. Dez. Der Minister des Innern hat die Wahl des Rabbiners Dr. Freimann in Holleschau (Mähren) zum Rabbiner der hiesigen Gemeinde nicht bestätigt, weil der Gewählte Ausländer ist. Ml London, 6. Dez. Die älteste Schwester des Chief Rabbi Dr. Adler,Mrs. Henry Solomon, ist gestern im Alter von 77 Jahren gestorben. Sie war bis zu ihrem Tod für verschiedene humanitäre Institute eifrig tätig. Die Heimgegangene htnterläßt neun Kinder. Briefkasten. A. B. in St. Ihre Mitteilung hat *u ausschließlich persönlichen Charakter, um fie veröffentlichen zu können. G. in K. Selbstverständlich ist eS verboten, am Sabbath das elektrische Licht an- oder auszudrehen.

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