Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 48 (1907)
- Issue
- Heft 38 (17.9.1907)
- Date
- 1907-09-17
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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, so hat daran keinerlei Selbstsucht Wr KW in Göttes Namen auf, uMr Mnem KHutz und Schirm in sMer . ^ütlß nieder, Und ergreifen den Feststrauß iS Seinen Händen, um Lei Ihm die reine, ^ungetrübte Freude zu finden, nach welcher die Unseren erfolglos haschen, jn* «V mso 1DW yt"CfJ. Wer die Pflicht hütet, liebt nichts jtes, kennt nichts Böses, sondern streitet neg zu Sieg, indem er von Pflicht zu ireitet. Lvei Hielte«. Bon SttblnS« ]ln nicht so vermessen/^ entgegnete der Vater, »mir ßieritoer ein Urteil Kr gestatten. Nehmen wir aber WGottes Gnade gestatte ihm nach seinem Tobe "" l,Äm Eeretn mit allen Braven, Frommen und sich im Jenseits im Glanze der Schechina verstehst Du mich, ich sage sortleven, so würbe, kurzfichti« Menschen es beurteilen könym, rase für Manfred Sulzer sein, wie man fich _grausamere denken kann." ,Das verstehe ich nicht, Bater!" unterbrach Joel P's-'&töm Augenblick Geduld, ich werde eS Dir sofort erklären. — In jenem Leben der verklärten Heimgegangenen gibts keine Börse, keine Kurszettel, keine Spiel- *—"h, keine Hausierer, die man beschimpfen und keine die man zur Hilfe rufen kann. Wenn Herr so fortleven will, wir cr hier fast 60 Jahre gelebt 'so muß er dort vor Langeweile umkommen. Die Mn, die Freuden, die Bestrebungen, welche die chtedenen Heimgegangenen erfüllen, die hat er hier gestnmt, nickst gehegt, nicht gepflegt, er wird dort e so unbeholfen ihnen gegenüber stehen, ÄS wenn lch« hier die Psalmen Davids in die Hand gegeben M» ersucht hättest, er solle Dir einen einzigen Satz lesen und erklären! Er hat sich auf einen guten verstanden, er war ein guter Börsen- und ein Whtstspieler, wenn er das einen Tag hier nicht konnte, war er unglücklich. Wie unglücklich würde dstllbst im Gan Eden sein, wenn er auf diese Torheiten ‘ für ewig verzichten muß, und nichts von dem versteh, waS die Seltgttit der Seligen ausmacht, verstehst Du mich jetzt?" 1 „WaS Du mir da erklärt hast, verstehe ich jetzt wohl, aber Dewe Erklärung eröffnet mir eine neue Schwierig- ' kttt. Sagtest Du nicht, im ewigen Leben gäbe eS keine Esterer? Das find w i r doch, die wir von früh bis hausieren und damit den grüßten Teil unseres zeitn Lebens verbringen, dann können auch wir keinen Teilam ewigen Leben haben?" ^Jetzt redest Du, wie ein Tatsch," entgegnete un- Mlkkg -irr Bater, „wenigstens denkst Du so, sonst könMest Du eine solche Frage nicht stellen. Wir find Hausierer? Juden find wir, als solche und nur als solche find wir inS Leben eingetreten und werdm es auch als solche wdeder verlassen. AkS wir in das Bündnis AbrayamS eitrgefühtt wurden, haben die Freunde un-Bekannte MMM-Wchm nicht gewünscht, sie mögen die Sechijo Glück) haben uns für das Bankfach, oen elSstand, oder daS Handwerk zu erziehen, sondern für Ehuppö und Maafim tobun. Dafür find wir um Gottes Thora kennen zu lernen, auf Grund e Kenntnis HauS und Familie zu gründen und die Taten ^u vollbringen, welche unser Thorastudium riß^LehenSftAcht zuttgt. Das. ist der Zweck unseres Däftins, deshalb sind^ wir — Juden. Ob wir paar Jahren unseres hieniedigen Lebens die Mittel -Unser Dasein zu fristen, als Hausierer oöer als Millionäre verdienen, daS ist eine Mßere Zufälligkeit, die mit Unserem Lebenszweck in Wirklichkeit gar nichts zu tun hat. Davon werden, wir nicht Hausierer, sondern bleiben Jvden, die durch Hausieren ihr Brot verdienen. Wir und keine Hausierer in dem Augenblick, in dem es unsere Lebenspflicht als Jude nicht gestattet, z. B. am SchabboS Und Jom tof. Rabbi Jehoschua ernährte sich als Schmied, Rabbe Jochanan als Schuhmacher, Rabbi Jehgrdä Hanast war außerordentlich reich, Rabba bar Rachmani ungewöhnlich arm, .wer merkt. ihren Aussprüchen, die sie uns überliefert, den Wahrheiten, die wir ihnen Verdanken, den AmboS, den Leisten, den Reichtum oder die Armut an? — Also, Hausierer find wir bet der Polizei, bei der wir unS anmelden und ein PataUlösm müffen, aber bei dem großen Polizeiherrn dieser und jener Wett find wir alS Juden und nur als Jrchen eingeschrieben, leben wir alS Juden hier und Werden als Juden im ewigen Leben unter Seinem Angesicht weiter leben." „Und wie wird es im ewigen Leben sein, lieber Bater» . werben wir die Freude und Seligkeit der Heiligen Md Seligen im Gan Eden verstehen und teilen können?" fragte Jost. V Noch bevor der Bater auf die Frage antworten konnte, war die Ehewro mit der Taharo zu Ende und £tte das Haus verlassen. Die beiden Wächter begaben ) jetzt ins Stervezimmer, wo der Tote schon im Oraun lag. Sie fetzten sich an einen Tisch in der anderen Wmmerecke und sagten Thillim, bis nach etwa einer Ht««de;der junger Sulzer sie tn den Salon rief, wo ein .GaßttWhsttzck für sie aufgetragen war. Sic lehnten Md Mer kvpffchüttelnb dankend ab und erklärten fich mtt etwas zu begnügen, was ihnen der jungs Sulzer bring«! ließ. v .. „Wo ist eigentlich die Frau des jungen Hulzer?" fragte Joöl während des Essens im Salon. „Die Frau des jungen Sulzer?" entgegnete der Bater. „Der junge Herr ist trotz seiner dreißig Jahre noch unverheiratet." „Ist er vielleicht krank? »Er ist körperlich gesund, er leibet nur an der Zett-. kranUrit, an welcher View Leute seines Atters in Deutschland leiden, daß sie nämlich best schönst« und vielleicht größten Teilihres Lebens ehttos oleibM, während sie es unS zum Borwurf machen, daß wir so,fÄH heiraten." „Und warum ttm sie das? Bielleicht aus Bildung?" „Wo denkst Du hin? DaS:GegeNteilvon Bildung! Erstens haben sie nicht das elfforderliche Gottdertrauen für die Möglichkeit einer Zukunft, wenn der junge Mann nicht vorher ein gutes Geschäft hat, sie nennen daS „eine gesicherte Existenz!" Dann mUß die junge Frau so und so viele Tausende mtt in die Ehe bringen,' sonst ist die Existenz wieder nicht gesichert. Bei jeder Verbindung, die sie. eingehm, fürchten sie, wmn sie noch eintzge Zett gewartet hätten, so Hütten sie ein Mädchen mtt so und so viel Mitgift mehr finden köMen. Deshalb warten sie oft, RS sie anfangen grau au werden und das Alter bereits heraufzudämmern beginnt. Verstehst Du jetzt diese wunderliche Sorte von Bildung? Während Bildung irdische Güter undBorteile für höhere Zwecke hirwiR, geben fie den höchsten Zweck des Lebens, die Erfüllung des ersten an die« Menschen gerichteten göttlichen Gebotes, für eine Hand voll Gelb hin! Und bas spreizt sich mtt seiner Bildung, und Du scheinst das alles für bare Münze zu nehmen, beim Du kommst immer wieder darauf zurück!" ' . : ..Nein, teurer Bater, jetzt nicht mehr, ich fange cm die Fäulnis zu ahnen, dir fich hinter der glänzenden, täuschenden- Hülle versteckt. DaS eine hat genügt, um mir die Augen über diese Bildung zu öffnen, ich werde nicht mehr von ihr sprechen. Um so mehr bitte ich Dich aber mir die Frage zu beantworten, bei der wir vorhin Mterbrochen wurden, wie daS ewige Leven im Gan Eden beschaffen sein wird Md wieso wir für bas Glück Md die Seligkeit der dort wellenden Seligen Verständnis haben und daran reilnehmen können." ' „Da fragst Du mich zu viel, lieber Sohn," mtgegnete der Bater. „Die Weisen sagen, selbst die Propheten haben mtt ihrem Blick nur die Zeit von Moschiach geschaut, die sich in dieser Wett und Zettlichkett einst verwirklichen wird. Aber die andere Welt, die nach dem Tobe, die hat noch kein Auge geschaut, als Du, o Gott. Wir haben von dem Leven jener Zeit keinerlei Vorstellung und also auch kein Urteil. Eines jedoch wiffen wir.. Es mag dort alles anders sein, als wir es uns vorftellenwas hier oben steht, mag dort unten plaziert sein und umgekehrt, aber eines bleibt hier wie dort, daS ist Gott. Sein Wille, seine Obhut ist es, durch die wir entstehen, bestehen und sterben, und Mter derselben Obhut und Vorsehung stehen wir auch im anderen Leben wieder da. Er ist der Ribbaun Hoaulomim, der Meister beider Wetten. Wenn aber Gott hier wie dort, in der Zeitlichkeit wie kn der Ewigkeit ist, so muß sein Wdrt, sein Wille, sein Gesetz auch hier wie dort Geltung haben Sein Wille, sein Gesetzist aber die Thora, wie sie in den 24 heiligen Büchern Md im Talmud enthalten ist. Haben wir diese uns angeeigttet, so besitzen wir dasjenige, was ohne Zweifel in jener Wett Kurs und Geltung hat. Die Großen Md Helligen, die uns seit Jahrtausenden in die Ewigkeit vorangegangen find, denken, leben und bewegen sich in diesem Gesetze Gottes, wie fie sich hier darin bewegt hübenallerdings.in einer Höhe und Tiefe, die wir hier nicht ahne«. Wer ihren Üchten Spuren wird folgen wollen, muß Re'Kenntnis des Gottesgesetzes aus der Zeitlichkeit in Re Ewigkeit milbrtngen, um darauf weiter bauen zu können. Deshalb haben wir Ms mit dem Studium der Thora vielleicht diese Zeitlichkeit erschwert, aber die Ewigkeit haben wir MS auf diesem Wege, und nur auf diesem Wege gesichert." . »Jetzt begreife ich auch," unterbrach JoSl den Bater, „warum wir die Teile der Thora lernen, die für unS während der Dauer unseres Lebens oft gar keine praktische Anwendung haben: wir lernen sie für eine Zett, in der alles Hehre praktische Bedeutung hat, was der Weisheit Gottes entstammt." „So ist's; und unzählige Stellen der Thora und unserer Wisen bestätigen das Dir hier Gesagte," bemerkte ergänzend der Bater. „In diesem Sinne erklären die Weisen die Worte: »Bei deinem Wandel leitet sie sdie Thora) dich", daS ist im Leben dieser Welt- „bei deinem Ntederlegen wacht.sie über dir", das ist der Tod- „und wenn du erwächst, ist sie deine Unterhalt»ng", das ist im Leben brr anderen Welt. Mit der Thora hat Gott deshalb das ewige Leben unS so unverlierbar zugestchert, daß wir täglich Gott im Myrgengebet dafür danken, daß er uns zu. seiner Verherrlichung geschaffen, MS' voll den Irrenden geschieben, unS die Thora der Wahrheit gegeben und so das ewige Leben geradezu in unser Innerstes gepflanzt hat. Wenn der Prophet Jefchajoh Don dem Lichttau spricht, den Gott seinem Volke bereit gestellt hat, so ervttcken darin die Weisen daS Bild der Thora und knüpfen daran die bedeutsame Wahrheit, daß derjenige, der sich des TaueS der Thora erstellt, daß dieser auch zu neuem Dasein durch den LebenStau der Totenvelebung erstehen wirb. Deshalb preisen sie denjenigen glücklich, der in die Ewigkeit mit dem Thorawifsen ausgerüstet gelängt, bas er fich hier angeetgnet hat. Deshalb lernen auch wir, Ml wir nicht Hausierer, hindern Juden sind, deshalb flehen wir so oft im täglichen Gebet um unseren Teil <m der Thora, well tvttunS mtt der chert tviffm, über . der ToH. selbst keine ett sich Bater und Tvl »wttgmst 'gegenüber: Sruiut t." dieser Dmm ergriff Bitte die SvchMt und Glend-Mer » Eine Zemang Auseinandersetzung JoSl das Wort: + . „Wenn ich Dich also recht verstanden hcwe, dann hat Manfred Sulzer deinen'Anreil am ewigen Leben-es ging ihm doch^jede Kenntnis der Thora ab." „Du sprichst wie ein Kind," entgegntte Mwillig der Bater. „Ich habe DK bereits bemerktz daß es Vermessenheit wäre, sich ein solches Urteil übvrGottes lohnende uich strafende Wallung zu gestzttteik? Gewtz ist Thorälernen etwas Großes, aber nur weil und wenp es Wr. SWllurMHrer AMwerungm führt. Tun; ist Wehr . wie lemen. ES gibLMGtaten im MmMichW LÄm, von welchen eine einzGe ßenügt, um chm die Äerbin-Mg mit Gott, die Ewigkeit zu sichern.. MMcher dann seine Wett in einem Augenblick erwerben^ sagen Hn dxsem Sinne unsere Weisen. Weißt Du eS, weiß ich eS, ob -er Verstorbene, wenn wir twch M dem.. ryaS,.wir von ihm wiffen, Manches, vieles,. ockles auszusetzen habw, ob rr nicht -edle, gute Taten aufMweisrn hat, die «tS unbekannt sind, die Gott allein kennt Und verzeichnet? ° .. Und noch eins. Wenn der ji^rstorbens sübst Zeine solche Guttat vollbracht Hättih wenn seiN LanzeS Leben verfehlt, eine Seite von Leichtsinn, Irrtum und Skr« gewesen wäre, aber in der Sterbestunde eU "?in: BestnnMg, zur Reue und Rstckkehr, ttlrz zur' erart aufgrrafft, daß er Gott zum Zeugen" Last rufen kann, er tvä& von nun ab ein anderer geworden, falls ihm noch einmal durch Gottes weiter zu leben vergönnt worden wäre, könnten wir uns dann Mmaßen, den Stab über einen solchenBaal Leschuba zd brechen, wo wir doch wissen, daß Gott aus jede derlökene Menschenfeele wartet, JMelang, Jahrzehnte lang, selbst bis zum Todestage wartet, Mb ste wiÄer aufnimmt, wenn fie wieder ausgenommen sein möchte?" ^Jch habe noch nie einen Toten geschem" bemerkte Joel, „darf ich einmal hingehen Md den Berstorvenen anschauen?" Statt jeder Antwort ging Hirsch Lewinskt mit seinem Sohne zum Oraun, nahm den lose darüber gelegten Deckel hinweg und geigte ihm den Verstorbenen. Sr schien ganz unverändert. Gr hatte Re Lippen leise geöffnet, als fei er während des Sprechens verschieden, ohne mehr die Lippen schließen zu köMen. „Vielleicht," sagte der Vater, „hat er die Widdut (das SündenbekemttniS) noch vor seinem Tode gesagtvielleicht war die Chewro da und hat ihm Re Schemas vorgesaat Md er hat fie noch nachsprechm können." „Wenn er aber eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht wäre?" fragte JoLl. Der Bater verbot seinem Sohne, laut in Gegenwarr der Leiche zu sprechen Md besonders nichts ungünstiges über dieselbe zu äußern. — Ehrerbietig deckten sie den Oraun wieder zu und gingen in den Salon. :r - , „Wenn er eingeschlafen wäre, ohne wieder zu erwachen. so hält daS die Welt für einm schönen Tod, weil kein Todeskampf stattgefunden hat. Nach Mserer Anschauung ist daS jedoch nicht der Fall, weil dem Sterbenden auf diese Weise die Möglichkeit benommen wird Vorher Teschubo zu tun." Bet diesen Worten waren Bater und Sohn an bas Fenster getreten, und sahen von einiger Entfenmng den RabRner auf das Trauerhaus zugehen. „Diese Leute," sagte beim . Anblick des Rabbiners der Bater, „tragen eine große Schuld daran,.?daß M.fo viele in ihren Gemeinden gibt, die Über die Zeitlichkeit die Ewigkeit vergeffm. Ihre Schulen, ihre Predigten, ihre Bücher Md Ihre Zeitungen sind nur für diese Welt berechnet, Re andere wird so geradezu totgeschwiegen, baß ein ganzes Geschlecht heranwächst, da« nicht mchran Vielleicht nicht einmal abe ich bcMver aelaM. akS wte K ln DeMschbalw M JuRÄm Md bei uns . nichts weiß. Resem Unsinn steckt. ein Leben nach dem Tode glaubt, eUWS davon weiß. Frül ich^zum ersten male Wesen aus der Feier von ' dergleichen machen, wovon. mm Jetzt aber sehe ich, daß Sinn in Diese Zeitlichkeit und jeder Abschnitt derselben ficht deshalb so hock, weil fie an keine andere glauben, weik sie wirklich sich bereden, es sei vorbei, wenn diese paar Jahre vorbei find. ES hat schon vor Jahrtausenden solche. Zeiten bet uns gegeben, in, der viele -Mißten, en Olöm elo echod, eS gäbe nur eine Welt, btt,' in der wir gegenwärttg uns bewegen. Aber man hat diese Leute als das, waS ste Md, als ASgesällene, als Minim bezetchnet und unsere Lchrer habe« besondere Eiurichttmgen getroffen, durch welche die Gefamthett in feierlicher Form öffentlich gehen diesen Irrwahn Protest erhebt. DaS fehtt in unserer Zeit im Westen Europas, auch die Leiter und Wortführer der jüdischen Mmrinden haben für. Olom Havvo kein Wort übrigja ihr Auftreten muß dazu führm, daß das künftige Leben der Vergessenheit und der Verleugnung anheim fällt. Der Frommewie der Nichtfromme/ wer im Leben noch so unselig gelebt und gehandett hat, wird im Tode btt der LeichWrrde selig gesprochen. Kein Wort von einer Bergettung nach dem Tode, kein Laut von der Stunde her Bnantworttmgman tarn fich denken, wie dieses ausnahmslose Totenlob die Lebenden für alles Höhere, Göttliche avstumpfen mrch. — Wenn ein solcher Rabbiner z. B. wenigstens dem Sohne unter vier: Augen fagw wurde: Sie haben mit Ihrem Bater gemeinsam Ihre freie Zett damit vertrödelt, daß Sie stundenlang, wie kleine Kinder, bunte Blättchen in der Hand hielten und damit spielten. Ihr Bater ist fast mtt dm Kartm tn der Hand gestorben, wollm Sie auch einst so vor dm himmlischen Nicht« hintreten? Wollm Ste das Geschehene nicht gut machen, indem Sie von yun ab, zunächst während des Trauer- . ■