Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 48 (1907)
- Issue
- Heft 36 (5.9.1907)
- Date
- 1907-09-05
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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iS^'sssFy sMe MnKMvMWMüMr )Mnüppckv Martie» i guuHch lsterscheibenlWillK) maü sMS rKMn ü befänden in o fernem WvSördÄn iiumiibgcnb»«,'; Dörfern!', )/rBaäk dem d Umstands-«daß. ^MvsPÄel -cjUsbermrldiauch «Em GfsiMp wnchidis.^ -Wiewdmttt lSteülM MwRrf/ MstÄöen chisse rein nnd SWÄ« ÄWhrerei'iGewWsalvvn ichttf^ -ihieiMenge' nBj E.rmatz)ji«ni.Pögxoich ichu (Ebfak)imachto. KetAechMrnhey /Äev r Bauern, Md -zwtziüJuden^d B^ttvmßetL^gvbi -reS em^.'glLnze.Mettge, dochri^thEZaiNfnochpmchh -rvprÄeuE;hat feinL Ankunft an gesagt^' Hüutechexschj .'3tDuhe^ÜO''is, HDHnt i'jfswi' nomfiio -/offioi mii< ,’sid ’ifupsf.; ß/'jfOinrjfj:7«? j-mnib*/ .f'rro - /fnö as-io oirb'fhüfj; ./'-<? *v<$ mvnlt i MMMchSMverftn nicht'VtztttnEchi S-aarewaglBK;^^ 14 ira ~ ’ X+M' ■ Q‘4l«4l>iM4 ' destr AWDeÄieiM W VMM/ liegt frMch die Wohnungsfrage noch sehr im Argen. Evans spricht ferner die Ueberzeugung aus, daß die t eingewanderten Arbeiterscharen an dem Auf- "wuna des englischen Handels eineft bedeutenden nteil haben. In den Gewerben, in denen diese ,Mbeiter vorzugsweise beschäftigt sind, in der Kamm- ^,gärn- und Wolle-Manufaktur, in der Konfektions-?Der Gkoßvezier, tzat, wie Herichtei wird, eine nochmalige Prüfung Her Angelegenheit zugesagt, Uernii$ate$. WMvbbMr M6M ^drz-Gs^wkÄ-MAWMMlvon ditr RGMügi'kiri '.MMmettt M-MMinführÄNg devKei'e r t aj s? aAsgeaMMk) ^OSiMcMisie-M-Mösch i^ilj rwh Vittsi'dMrcki'i .!ttn sMest' t mm MtstdkePch'^ ÄEichts^Wffek.-ttn h/ZchÄeLM'DMMtz vßMWsi!mch's«tzt' x EMngUNgesiitzt BästHttstnM'KÄn! "MschwM^iSstt dMSsWaMibMaDendönIudtzndk, lkMKMHMtl am GdnMg m lMeitenyMMPlMe ' ik<L ^sl«' NttWOÄkttÄlMd«; nMM.l 2 MdtMW stellt vchWÄkutzkarid^ , ÄrKerstÜWttg Jü^oseivM Anckvrt |v schreiben wieS^KM SMtttSütärist zwavauf gtzwisit Schwierigkeiten hin, sagte jedoch zu, daß er best fr Minister für S^M^znduftrie ersuchest x-'. werde, dem Verlangen,, das mr Prinzip ein volljh IlxzMEdechtigMfch OePiM EMen.. |; ^.71. MstW Mn' Äeni: Ahstokäftin fektokMöllran-best MW -baß W-W8fidM^MNbl &W*‘¥ mimAm. uw TOjhp '?7KttMMSÜiMM uMFaMMschMüfttUte^ ^mpMovMVW ^näch' Wi^ m ÄhM^ Änö-M" fert ^MMMe WWcÄ dUMMW eiMtdiMdk MW«. Wmw* | P*.-*nt& s rjp 1/od nnT'itd jij d'iiat .11? j |V: .ngdniiijnt] j |:d»i19^-lMgM. ..Di^ Wahlen jutji rt . „ «... r; r, . c ~,mm%.. IiMWrchepaMypM My - usmu^hrfai Ml-Wrng^Mt,. »MAltzp;tyich. A[u •]:,,, ^dliif Jisd;-/, V)SS -U£>ü7T7IS vJliLfb'XiJd .dffiH'ijpf j-zrloP nspsp .moivp 3itngi iKp rtödb a^)i^4io Mgllstdi ilDeL'HaörEmspekLot H e r b öntl) <l^y Mp S l/ i 9 dchcr/dutchD seirve: > Äyalei &. "^Wchniete' sich!MDWkeM«Merter.' Weise über ch Me ‘ * ' ' ' A.J; -^ryau^^oevivmNewanpevrVN^MVl -fryien'Mrrndto^rerL^vöL'Hvd'M thtjLondonÄAsMprochesi. v | ^MvMkKD^in'Mjckefflichßr Keünerr-dieser-Edchälhkb^MffeMlsnrMOistl'lü^nevMcjsnMlftalSiKäbÄhk -nilnspKtvr 1 detnÄ6r36gahteMAm LPtniAin^ tan erfährs auKsfeiger «ilaatzechLwÄins-riar^pSsicHt, rdäß'dieMri ^ÄlMdsrung Wsichm Axbeitdr^^Ve Mge^d^Ber'-beK-Msü-S vtrfckkechtert-'^babe. /G« j,unö 'Schuhwarenbranche ist seit den 90er Jahren eme außerordentliche Verminderung der Einfuhr -und hin nicht minder bedeutendes Anwachsen der Hlusfuhr zu konstatieren. Daß die Immigranten etn: styr tüchtiges Arbeitermaterial öarstellen, ^sipeist, "ble Tatsache, daß sie durchschnittlich .chyppelt lv/chohe Löhne wie die eingeborenen Ar- "KerW'.'.'eWM^ Dies gilt auch von den Ar- ^Z^steVnnen,. .Hinsichtlich deren Evans die interessante. Bemerkung macht, es sei ihm niemals ein Fall", vargekymmen, daß eine jüdische Frau noch yäch > ihrer ÄeHeiratung als Lohnarbeiterin beschäftigt ' gew^sen .fti, Er rühmt das als ein geichen ^des. moralischen Niveaus der biDeft BevWeruüg lrnd als ein Glück für die ' Züküystigen Gesterationtn.. Als sehr beklagens- ^rt'' bezeichnet,. .Epiists^chie Tatsache, daß im Degftrstrtztz" "zu' dtzr Wischen Bevölkerung von achchüM''M >Ößend 'Äle^U-cheiter im Westen, in W mtn größten auch am Sabbath v, zul u werktätig sind. Dies, sei seine unangenehmste , tU\ 'Mr/ WaueikiM'' Äbep da^. Mheni;Lgige Arbeiten ' der Hstden ' rN Häho, "HÄe' .MM' dM Mißfallen 1 Prr'' EiMehorene'n MchaWW.''' 'Durch "das Berhylten .Mr^ jührWtt ÄMiftr jn 'SoM könnten ^'stüch'Me. den HMHäMÄ^bachlendett' ''üüch/M,'WWriihrst?NM Mäßigkeit. öe^.WWeü 'MxbeWtt^'rÜWend'PyiM.^^ ‘A]} I ibn'ir;!:" ■£■■: . .;;d;?r)C 1 : Anglo-^JtzwW Affoeiätiön HM eirft , . -die Jüdtzn,VM' E-äfabkän ca ÄngeMöK'--'-Dhe Wialksr>'; in' dem - Mn l - Ä-M NMHsiHinE 'sdchc Flüchtlinge und-um JnftMiAÄyÄkl. 'Wk^'M'g^ie GlistvhrttMc hübe * f WesoWKc - M _...... M ErieiWuNg- AnLslnLüßöts- -fsit--l^dieo -'Fküchtlingd Nicht gestalktt, - die'' MisteN< d^sKben 'diM daher' ' Mer -'! ^Ügkksche ' Orenzö' Wrch BtzüNten gtztzaNgen? Wter Msi/m "Mb-ocktoir lln^ekMnteMttü byftMsich -diidf \ der - ,! EasÄblüNLÄ Mt' seiner' FüMlie;• die Reffe" seings HeMögejMN'Wll chni - bei'-'VÄk -EltikchUMW in lEässKkanW -Wfb Kew Wässer verlör^E gchiWey. annotti rj6vt r>6ir,nu...,Ji‘iiüi >iviZT) irbi7'ni>:n i ,n&fu;yJ ::rh^;: | .R, J^kov $sizix:& mm CbEm-Baschr KM i mL bedeutend zu w^hsen' chegvnnj-- sehrviel -1 d^ser geworden. Während, es bis dahin gang um» )e - Mfe WM ^oum . nä -Kohn!, iwMen sftner,Jerusalemer WrteeeüftrtiG von.chtzr " 1Ä - W^d.hMigd ^MÄe Äp; tzxv SalourchLer Krtze-. . .sisaMpMchenMeüMÜnspekM:.,.Huw;; Pgscha-che- ,Wen/ üm .M''diesem, auftkjne Abävheruna.deff. 'RegrerungsbeschlufM Mzirwirken. HÄMi Paschst riet der Deputation dow der gesamten Gemeinde- .... °'n MkM 7um MMgmig R. ‘ ‘ «-H«<r^MMWch,s»^-Wsq» ßaimifo zu. mites- Frankfurt a. M., 30. August. Am Donnerstag nachmittag um 3 Uhr versammelten sich die Mitglieder der „Israelitischen Religionsgesellschaft« in ihrem alten Gotteshause, um mit dem NN2Q-Gebet von der geweihten Stätte Abschied zu nehmen. Tiefer Ernst lag auf Aller Antlitz. Wie in der Nellastunde. Wie bei jedem großen Scheiden. Mit bebender Stimme trug Oberkantor Friesländer, der ein Menschenalter hindurch in dieser Synagoge gewirkt, die Psalmen 42 und 132 und die n^Dn vor. Dann bestieg Rabbiner Dr. Breuer die Kanzel, um den Gefühlen Ausdruck zu geben die die Gemüter Aller im Innersten bewegten. Der Redner knüpfte an das Wort der Weisen an- -pns DmiD r6srn nonn rw ■onjonw dwd pto 't "mbn Y'm ivib di« nnyptto: nn*r6 ^D?n p nnnnra* Bei der nten nn:D soll man sagen: „Es sei Dein Wille, Gott, mein Goit, wie Du mich die Sonne sehen ließest bei ihrem Aufgang, so laß' mich die Sonne auch sehen bei ihrem Untergang." Das Dlinchagebet ist der getreueste Ausdruck der Stimmung, die in dieser Stunde uns beherrscht. Es ist das Gebet mit dem wir Abschied nehmen von jedem Tag, der stch seinem Ende zuzuneigen beginnt. Drum nehmen wlr mit ihm Abschied von diesem geweihten Raum, von diesem herrlichen riD^Dil rP3, das einst unsre Heimgegangenen Brüder und Schwestern vereinte, wo wir alltäglich zu Gott emporgefleht, an den Tagen der Freude und des Leids, wo wir die Kraft geschöpft für die Erfüllung der unser im Leven harrenden Pflichten. Eine Abendhuldigungsgabe ist das Minchagebet, y\jj nTOD in besonderem Sinne ist auch dieser letzte Gottesdienst in unsrer alten Synagoge. In die Freude, die uns aus dem neuen Gotteshaus entgegenstrahlt, mischt sich der Schmerz des Abschieds, und wie könnte es anders sein? Wäre nicht kaltes Erz unser Inneres, wenn uns nicht schmerzte die Trennung von diesem Hause, wo jeder Stein den Sieg der Wahrheit über die Lüge, die Macht des Thora-?Mistes kündet, der aus so kleinen Anfängen unsrer Gemeinde o Wunderbares und Großes erstehen ließ! Wie könnten wir ohne Schmerz von dieser Stätte scheiden, wo nahezu -40 Jahre hindurch unser großer Rabbiner S. R. Hirsch M"!n, das Wort der sinaitischen Lehre verkündet und seine ,f>öfcet für sie entflammt und begeistert hat. Und , doch Ktl^ uns die Wehmut der Trennung die Freude nicht -räübtzn. Lehrt uns doch gerade das Minchagebet, in 'jeverm Wechsel des Geschickes nur die eine, lichtspendende -KotWwaltung zu erkennen. Lehren uns doch die Weisen nbon beten, Gott möge, wie er uns die - Wahrheit niemals unter. Wenn sie tick MtschwiLükt,, scheint sie dort schon im alten Glanze. Unä wenn diesem Gotteshaus nach mehr als llick ,, eineyt Halben Jahrhundert scheiden müsien, die Herrlichkeit des sieuen Vcmes strahlt uns schon entgegen. Nur, was irdisch ist, Stein und'Holz, lasten wir hier zurück, die l>NVVH»^aber/ üaSiEwigem nehmen wir mit. Die Thora 7<joirÄ! 7doM:^lie -Hier-' iiülsn erleuchten, dort wie hier uns agß-1 unhZloxytgssGnd;j ftnd der Segen, der uns .. ^esm. Einttitt.Nt.dys. alte begleitet, wird uns auch " bentt 'AUszuck; ‘ fotden. 'Wie Mser Lehrer Moscheh so '-tsistn Volt/ fcsj/^n -'-siieün Vit Lade sich nun erhebt ' ^Auso - Grwt, scki zerstieben Deine Feinde, so Mrched lvpr,-DxiWWl?Mgesicht!" Räume uns. hinweg, dm Llnderijisso auf,.d«mMea, der zu Deinem Lichte ^Mrr^ — Nachdem oev MdNer geMlosten, wurden Li. _:Lin’j-iLrinarTo .jL;.' i.JV.i_11 fcic.'rniff: 'löb Ü»8 'bein «ähr-nii rW;'W Gemeinde ' äus ^dM alttzösiioMlÄr MMrÄn/ die Hoch nicht Ä'e Spuren dessAttersktragew unbiitur-i -wE iDe! zu> eng geworden j find-7'} verlaUn; 5 werdend mußtzm-'- iDiL EiwveiWttg'. des ,. neuen,GeA8udivs nahm ihren Anwng.Ssbends.Z-^.sthr. 'DiLwWttäch» ASüiüe/ Lb^'.'dte^ein Meer vosi. Llcht'aus- 'MöstEW^WeA'HW' MMll'Ms''MÜreMder - Mütuchen i und MöRschen> Behörden - vrschrevM der domiWjphjMeydS G-eneHll Y^VichhomMe-ikvunBrätz Mahrenvertrete^ hatteN'M ^Ur WttÜpeJ ätt' dem' Wie Mge- I MMdrnv Mefchngs^1!2 -'?1D -leitete Leb iEhor die iFqier eiK. 7 WS^Md,$;&■ VoMs^Zion/ MaW' 1M treten KMÄd'Mr M mr&* M esst, exgresten Dtt'AEMich^^ wre dest-^ '" nneruNdUÄMfestsrdWtnme N2M-sticht. Bum 3 Mgt)7 dMiiWmus>. rtrit rH'emi.-VnieiiVWD ÄW6das f nWnH^stsbM. HM sMhiner r. Brester MMüit Vren Arüaang hon hem letzten Berse dM'obesißArMlestMaWsMM2^2^i7'dp Äl» . ■ .. . . will ich Dir'danken.' ofc Gefühl? drS DrSrLs,7ss rfe^öitn' dev; fRebnpz} das. der Ä r Astchte r die. BerwirmchMg feines heißesten Wunsches, die ) simvn^MlchMae^--weftiMMte/dieses GMHk- VrV^MnM Mvegkl^MchrdWere «Mst, 'des Mmckesr g^gev n l&attfi tetsmUS; Meft^SMndL LrkÄstn/ ließ, uydjMtM. ve^aMlßt, .- x.^