Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 48 (1907)
- Issue
- Heft 30 (25.7.1907)
- Date
- 1907-07-25
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Der JSraelit. Ar. 30 Sette 12. 25. Juli 1991. . Judentums gleichen einem Appendix, das nur schaden und niemals nützen kann und einmal entfernt, eben nur die Möglichkeit des Schädtgens eingebü^t. Wenn jene Juden ohne Rückgrat und sittliche i Halt sich von uns lossagen, so haben wir viel weniger verloren als jene gewonnen, ' oder bester gesagt wir haben mehr gewonnen als die . Andern zlr erringen vermeinten. Eines aber muß geschoben, wir müssen das Judentum widerstandsfähiger machenmüssen dem Judentums ..Bürgen" stellen, muffen 'für einen glaubensstarken, glaubenstreuen Nachwuchs sorgen. ~ Die Alten werden vielleicht durch die Vorgänge der GegeMvart näher aneinander gerückt, in ihnen wird vielleicht das jüdische SelVstbewußtsein nur gekräftigt, sodaß sie zu der Einficht gelangen, daß die innere Zerrissenheit und Zerfahrenheit den Feind so mutig gemacht und ihm so leicht zum Siege verholfen. Die Jugend aber besitzt wohl ein empfänglich Herz für -die Saatkörner des Glaubens, aber nicht den Kampfes- . mut des reifen Alterssie ist wohl opferfreudig, hat aber / nicht den scharfen Ausblick für die Erspähung der drohenden Gefahr. Wir müsten die Jugend nicht allein fürder Kampf umS Dasein, sondern auch lür den um. die höchsten ' Güter deS Lebens, für den Kämpf um den Glauben, beranbilden. TaS aber kann nur durch die Vermittlung der ThorakemMttS erzielt werden, die jedoch, wie die Erfahrung lehrt, nur in konfessionellen Schulen in genügendem Maße möglich ist. Bei uns in Oesterreich besteht eine Aversion gegen konfessionelle Schulen, ein Ueberbleibsel des Liberalismus, der nun so gut wie hinweggefegt ist. Die ganze Begründung dieser Abneigung war aber von jeher nur eine hinkende, unlogische. Das gemeinsame Drücken einer Schulbank sollte die jugendlichen Herzen eine«, so verschieden sie auch nach Stamm und Herkunft, nach Bekenntnis und Glauben sein mochten. Dieses gemeinsame Schulbank-Drücken wird seit vielen Jahren von Tausenden geübt, aber die Toleranz und gegenseitige Anerkennung, die religiöse Duldsamkeit feiert noch immer keine Triumphe, ja die Kluft ist größer geworden. Damit soll nickt behauptet werden, daß die konfessionelle Schule den Judenhaß schwinden machen wird, vielmehr sei hier nur gesagt, daß es in diesen schweren Zetten doppelte Pflicht ist, durch die Gründung konfessioneller Schulen für eine w chrhaft jüdische Erziehung der Jugend zu sorgen. Für die konfessionelle Schule sprechen aber auch noch andere Momente. Was müsten doch die jüdischen Kinder an den sogen, interkonfessionellen Schulen leiden? Wie viele Taktlosigkeiten müssen sie von Lehrern und Schülern eimiecken? Unsere Kinder sind nun einmal sensibler Natur und werben durch das geringste schon verletzt und oft ist das sogar unvermeidlich, denn in der Schule kann nickt jedes Wort auf die Goldwage gelegt werden. Daß das für die religiöse Entwicklung des Kindes unter Umständen recht nachteilig werden kann, das ist begreiflich, und es ist um so begreiflicher, wenn das Kind im Hause ohne Liebe fürs Judentum heranwachst. Wodurch aber kann die Liebe fürs Judentum erweckt werden? Durch den Religionsunterricht, der in wöchentlich zwei Stunden erteilt wird? Gewiß nicht! Was in diesen zwei Stunden geleistet werden kann, die Unterweisung in der jüdischen Geschichte rc., das ist Zuckerwaffer, aber keine kräftige religiöse Kost. Das jüdische Pflichtenleben zu lehren ist nicht obligatorisch l Gewiß, Religion ist nicht lediglich Sache des Unte richts, Religion ist vor allem Leben, frisches pulsterendes Leben' Nur vermittelst guten Beispiels läßt Religion sich an erziehen. Daß die Schule nicht allzuviel auf diesem Gebiete leisten kann, so lange ein scharfer Konflikt zwischen Schule und Haus besteht, darf nicht verschwiegen werden. Immerhin, etwas für die praktische religiöse Erziehung könnte die Schule denn doch leisten. Die Betrachtungen aber, die wir in Oesterreich tagtäglich machen, müsten uns tieftraurig stimmen. Es gibt in Oesterreich viele tausende Gymnasial- und Realschülerwie viele enthalten sich des Schreibens am Sab-ath? Ja, an wie vielen Schulen werden die Kinder darauf aufmerksam gemacht, daß das Schreiben am Sabbath verboten ist? Unsere Gymnasiasten können noch nicht mensa deklinieren und entweihen schon das Allerheiligste. Ist doch die Heilighaltung deS Schabbos eine Säule des Judentums, ohne welche es Zusammenstürzen muß. In den Hochschulen ist für eine wahrhaft religiöse Unterweisung weder genügend Zeit — denn es kommen nur Stunden in Betracht, welche der Unterricht in den profanen Fächern frei läßt — sondern es mangelt auch an Lehrpersönlichkeiten. Nur an konfeffionellen Schulen kann sich das anders gestalten. Man wird wohl die Einwendung machen, man wolle 1a nicht Rabbiner heranbtlden, wozu also die Kinder mit o viel heb.äischem Wissen belasten. Gewiß, die Heran- »ildung von Rabbinern ist auch gar nicht Sache der konfessionellen Schule. Wer für diesen heiligen Beruf Lust und Liebe hat, wird schon seinen Weg finden, und jede Gemeinde bekommt oen Rabbiner, den sie braucht und verdientlicht oder dunkel, schwarz oder liberal, juste Milieu oder von ausgesprochener Richtung. Dafür wollen wir auch gar nicht sorgen, denn an gefinnungtztüchtigen Rabbinern hat es nie gefehlt und wird es nie mangeln. Was uns fehlt, find fromme, jüdisch fühlende Adi vokalen, Aerite, Mittelschullehrer, geb ldete jüdische K ufleute, die.. Uebcrze gungscrcue uno allgemeine Bildung — Dinge die ja an und für sich nichts weniger als Gegensätze sind — ift sich vereinen. Daran fehlt es uns. Solck e Männer heranzuvllden ist aber nur mögl.ch durch rundlichen Thoraunterrtcht, und das ist eben das, was £ konfessionellen Schulen anstreben. Denn das eine ist iß,ein jüdisch-lebender Arzt ober Advokat kann mehr ~ " ltung des glauben treuen Judentums beitragen, rb Hnftt^r Rabbiner. Soll die Religion einen bleibenden, nachhalttgen Einfluß auf die Zkinder üben, dann muß dem Thorastudmm ein breiter Spielraum gewährt werden, was nur an konfessionellen Schulen angängig ist. Abgesehen davon, daß der Gesamtunterricht vom rrligivsen Geiste getragen, sieht das Kind hier jüdisches Leben vor sich. Die Sabbathruhe, Festtagsfeier, das gemeinsame Gebet, die Einhaltung der Gebetzeiten, das alles gibt Gelegenheit zu religiöser Betätigung, macht die Stätte religiöser Unterweisung zur Pflanzstätte Mr frisch pulsierendes jüoischesLeben. Das ist denn auch Ziel und Zweck der Privat- Ghmnasial-Lehranstalt zu Ungarisch-Brod (Mähren), einem solchen Mangel wollte der gelehrte Ung.-Broder Rabbiner Dr. M. Jung abhelfen, und daß es ihm vortrefflich gelungen, das beweist der Jahresbericht, für das Jahr 1905/06, der uns beim Schreiben dieser Zeilen vorliegt. Es muß hervorgehoben werden, daß die großen Er folge in Bezug auf das Thorawissen der Schüler nicht auf Kosten der profanen Gegenstände erreicht werden. Die Kinder lernen je nach der Vorbildung Dy min , “p"n •□Tno ,8V"1NI2 /W"*o / 'Din /'•»"”iö oy kid: /^"id 1D1I2 / □’O’H /J1tt6n pnpT Dabei leistet aber diese Schule in den profanen Wissenschaften zumindest soviel als jede Staatsschule denn in allen vier Klaffen wurden im Jahre 1906 nur drei Schüler auf ein Jahr reprobiert. ° Als S. R. Hirsch seine Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. begründet hatte, da richtete er in weiser Erkenntnis der Notwendigkeit der Zeit vor allem sein Augenmerk auf die Errichtung der Unterrichtsanstalt, in der durch die Bereinigung von oy min ein junges vom Geist des Judentums durchglühres Geschlecht herangebildet werden sollte und wie der Erfolg gezeigt hat, hat, herangetildet worden ist. In dieser Anstalt hatte seine Gemeinde die Wurzeln ihrer Kraft. Die Geschichte düster Gemeinde lehrt uns, wie hoch der Wert einer solchen Schule anzuschlagen ist. Und darum erkennen wir es als eine Sache von überaus weittragender Bedeutung, als eine heilige Sache, die aller gesetzes treuen Juden wärmste Sympathien und eiftige Unterstützung verdient, was Rabb. Dr. Jung in Ungarisch-Lrod durch seine Anstalt mit bestem Gelingen zu wirken bemüht ist. Die Anstalt bedarf der tatkräftigen Stlfe aller Gesinnungsgenossen und es ist kein geringes erdienst, durch werktätiges Interesse dazu beizutragen, daß sie den ihr vorschwebenden Aufgaben in vollem Maße gerecht werden kann.*) iücherfchav. Grosselins Phonomimik (Laut-Gebärde-Methode). Reform des ersten Lese- und Schreibunterrichts. Für die deutsche Lehrerwelt, sowie sür Mütter, ihre Kinder spielend fürs Lesen vorzuberetten, ton Dr. I. Goldschmidt, Großherzogl. Rabbiner zu Offenbach a. M. Pi eis 50 Pfg. Druck und Verlag von I. Rothschild, Offenbach a. M. Es ist immerhin keine alltägliche Erscheinung, daß ein Rabbiner sich auf pädagogischem Gebiet schriftstellerisch betätigt und zwar nicht auf dem des Religionsunterrichts, sondern dem des Schreibunterrichts Herr Dr. Goldschmidt hat diesen Schritt unternommen, er t t es aber in der bescheidensten Weiseer bittet förmlich um Entschuldigung, daß er sich auf ein für ihn fremdes Gebiet gewagt. Für die jüdischen Lehrer wäre das nicht nötig gewesen, denn seine bisherigen Be öffentlichungen haben ihn als einen Mann von Geist und Können charakterisiert, wenn euch der praktischen Verwertung der von ihm verfaßten Lehrmittel manches Bedenken im Wege steht. Auch das vorliegende Schristchen zeigt ihn uns ais geistreichen Pädagogen, der einen scharfen Blick für die Mängel des bisherigen Lehrverfahrens besitzt. Ob die von ihm empfohlene Methode wirklich geeignet ist, sie alle zu beseitigen, niöchten wir billig bezweifeln. Auf alle Fälle aber wirkt d.is Büchlein anregend und wir empfehlen seine Lektüre allen Kollegen aufs angelegentlichste, auch denjenigen, die keinen Elementarunterricht erteilen. Für die jüdischen Lehrer eröffnet nämlich die neue Methode eine ganz ungeahnte Perspektive, denn Seite 49 heißt es: »Ich habe sür Kinder, die schon Deutsch und Lateinisch lesen können, in der Richtung der Phonomimik für die hebräischen Buchstaben mnemotechnische Erzählungen kontruiert, und mit Hille von ganz entfernten Aehnltchkeiten )er Buchstaben mit Züg n dieser Erzählungen haben Kinder von 10 und 11 Jahren in zweimal 10 Minuten bei mir hebräisch lesen gelernt, und zwar so, daß die Kenntnis der Buchstaben fester sitzt, als bei einer anderen Mcthode nach einem Jahre. Mit Hufe meiner phonomlmitarttgen Methode kann ich in einer Stunde sehr bequem das hebr. Lesen jedem beivringen, der irgend eine andere Schrift gut lesen kann." Eine recht respektable Leistung, besonders, wenn man bedenkt, wie viel-Zeit manche Lehrer noch benötigen, um ihren Schülern das Hebläisch-Lesen beizu- *) Herr Dr. Jung ist bereit, jedem Interessenten den Jahresbericht der Schule einzirstnden. . ,^ bringen, (siehe die Besprechung der Liebmattnschen Fibel), und da Offenbach ja nicht außerhalb -er Welt liegt, so kann man ja wohl die Probe auf das Exempel machen. ' Die Phonomimik hat der Berfaffer in Ungarn, seiner Heimat, wohin sie von Frankreich auS verpflanzt wurde^ kennen gelernt. Während wir bet der gebräuchlichen Schreiblesemethode den Laut aus einem Wort gewinnen, also i" aus „Igel", „a" aus „Apfel" geht Grostelin von der Erzählung aus. Folgende Beispiele werden bester als jede Erklärung es vermag, veranschaulichen was er erstrebt: Felix ist ein frecher Tierquäler. SeMe Mama, hat eine prächtige Katze, die dafür sorgt, daß die Mäuse nicht in die Speisekammer kommen. Felix we ß das sehr gut und er müßte doch die Katze in Ruhe lassen. Aber nein! Wenn die Katze auf einem Stuhle eingeschlafen ist, zieht er sie am Schwänze und weckt sie auf. Das. ist häßlich, wie k»lle Tierquälerei. Die Katze wird aber auch böse, droht ihm mit den Krallen und macht dabei: fff... Das zu dieser Erzählung gehörende Bild zeigt einen Knaben mit erhobener Hand, die Finger gekrümmt wie drohende Krallen. Die Hand mit den gettümmten Fingern hat einige Aehnlichkeit mit dem Buchstaben „f. Der Laut „f": die fauchende Katze. Oder das folgende Beispiel: Achmed und Richard find Zwillingsbrüder, aber merkwürdigerweise find sie einander gar nicht ähnlich. Achmed ist klein und dick (Unterschleife?), Richard groß und schlank (Oberschleife?). Sie haben beide die Gewohnheit, im Schlafe zu schnarchen, aber auch darin sind sie durch ihre Körperbeschaffenheit verschieden. Der dicke Achmed schnarcht mit der Kehle, wie das rauhe „ch" in Achmed, der schlanke Richard schnarcht mit dem Gaumen, wie das weiche „ch" in Richard. Das Brüderchen Friedrich macht es ihnen gerne nach und wenn er wie der dicke Achmed ,.ch" grunzt, hält er die geöffnete Hand vor den Leib, um den, Schmerbauch anzudeuten, wenn er aber wie der lange Richard „ch" flöret, hält er die flache Hand über seinen Ko . f, in die Höh, um dessen Länge anzudeuten. Der Laut „ch": Schnarchen. Wie man sieht, bilden hier Erzählung, Gebärde, Laut und Buchstabe ein zusammenhängendes Ganzees kommt Leben, Bewegung und dadurch Interesse in die Arbeit des Unterrichtens. In solcher Weise werden „A" der Ausdruck des Erstaunens- „O" Schrei des Schreckens- „ei" der Ausdruck des Tadels- „au" Schmerzensschrei (Verdiente Strafe?) usw. behandelt. . So weit können wir Grosselin folgen und wir wollen seiner Methode sogar noch zu gute halten, daß die gewählten Erzählungen, die ja in derselben eine Haupttolle spielen, nur ein erster Versuch des deutschen Bearbeiters sind, der auf diesem Gebiete ja kein Fachmann ist, wenn er auch zum Bau gehört. In we terem Verlaufe aber würden der Methode genau dieselben Schwächen und Mängel anhaften, die alle Pädagogen beklagen und die Herr Dr. Goldschmidt im zweiten Teil seiner Arbeit so geschickt dargelegt hat. An d.n 30 ersten Seiten einer nach Grosselin bearbeiteten Fibel würde man auch tadeln müssen, daß der Uebungsstcff „dürr und dürftig" ist und daß die Kinder ge, ötigt sind, ihre Kraft „an Zusammenhang- und darum Wertlosem" zu verschwenden. Lesen- und Schreibenlernen ist eben eMe technische Kunst und setzt ein gut Teil mechanischer Arbeit vorausdarüber wird uns auch die beste Methode nicht hinweghelfen. Das Verdienst des Verfassers wird aber dadurch keineswegs geschmälert. Er hat wohl se bst nicht erwartet, d-ß die Phonomimik ihren Siegeszug durch olle deutschen Schulen antreten wird. Sein Schristchen wird aber manchen strebenden Lehrer anregen und vielleicht auch einen Versuch zeittgm, eine Fibel nach der dort angedeuteten Methode zubearbeiten.__ _ Schuljahre von N. Liebmann. 7. Auflage. Vermehrt und vollständig neu bearbeiiet von Simon Dingfelder, Lehrer in München. Verlag von I. Kaufmann, Frankfurt a. M. Preis 60 Pfg. Die vorliegende Bilderfibel eignet sich hauptsächlich für solche Schulen, in denen der Anfangsunter-- , richt im Hebräischen mit dem ersten deutschen Schreibleseunterricht zusammenfällt, denn fle nimmt auf den Lehrgang der bekanntesten deutschen Fibeln in Bezug auf die Aufeinanderfolge der Konsonanten gebührend Rücksicht. Bor der sonst recht brauchbaren Fibel von Rosenthaler hat sie den Vorzug, daß tie Bilder klar und deu ltch sindäußcrst angenehm berührt ferner der große, schöne und klare Druck. Zu diesen äußeren Vorzügen gesellen flch viele innere. So sehen wir in der Verwendung deutscher Wörter zur Einübung hebräischer Lautzeichen einen methodischen Fortschritt. Reu ist diese Methode zwar nicht, denn der a!s tüchtiger Schulmann bekannte Dr. Emanuel Hecht hat schon vor 50 Jahren deren Zweckmäßigkeit erkannt. Es ergaben sich dabei freilich manche Härten und auch in der neuen Bearbeitung, die ja sonst überall die Hand des erfahrenen Pädagogen zeigt, ist es noch nicht gelungen, sie alle zu beseitigenman vergleiche auf Seite 9.m-b ,DT.D2 /fM /TI /T« oder auf Seite 18 : )3s 3 "Q 2 Dagegen ist die strenge Scheidung der deutschen und hebräischen Wörter als eine Verbesserung anzusehenebenso die neu hinzu gekommene Ueb w> 33 — formähnliche Buchstaben — »nd auf der dritten Stufe die biblischen Merkworie, Feiertage, Halbfeierta e und Kulibezeichnungen. Wir vermissen recht ungern die Uebungen in b'ybo und sowie das jflD. Die Vermehrung des Lesestoffs — im ganzen 15 Seiten — ist nur in recht bedingtem <Linne als eine Verbesserung anzusehe«. Soba d die Kinder lesen können, soll der THD als Lesebuch dienen, damit sie möglichst -früh in dem Gebetbuch Heimisch/, werden. ~ 1 _ ~ Ukr&tete teigig*'