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Der Israelit · 1907-03-21 · Heft 12 (21.3.1907) · page 29

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Journal
Der Israelit
Volume
48 (1907)
Issue
Heft 12 (21.3.1907)
Date
1907-03-21
Page
– (sequence 29)
Language
German
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28. Mürz 1907. darbieten, sowie die Ausstchten, die sich ihm auf jedem einzelnen Gebiete eröffnen. In der Hauptsache find die Berufe, in denen sich unsere Töchter betätigen können, in 4 Kategorien zu teilen. 1. Der Beruf der Handatbeiterinnen: Schneiderin, a*r obiftin 2c. 2. Kaufmännische Berufe: Verkäuferin, Buchhalterin. 8. Erziehungsberuf.' Lehrerin, Erzieherin, Kinderaärtne.in. 4. Hauswirtschaftlicher Beruf: Köchin, Kochfräulein, Stütze der Hausfrau rc. Wohl wären noch verschiedene andere Berufe zu erwähnen, z. B. der Fabrikarbeiterin, der Krankenpflegerin. Doch lassen.sich aus den Erfahrungen der wenigen R - Präsentanten dieser Berufe keine allgemeinen Schlüsse ziehen. Die Fabrikarbeit wird Gottlob von jüdischen Eltern no v sehr gescheut, weil sie schwere morali che und gesundheitliche Gefahren mit sich bringt, und nur du ch die äußerste Not gezwui gen oder in Anbetracht gänzlicher Unfähigkeit zu einem anderen Erwerbszweig, werden Eltern ihr Kind der Fabrikarbeit zuführen. In der Tat besteht die größte Zahl der jüdischen Fabrikarbeiterinnen in Deutschland aus Ausländerinnen, die mangels irgend einer Vorbildung anderweitig nicht ankommen können. Mit Erfolg bemühen sich verschiedene Vereine, die der sozialen Fürsorge dienen, auch hier Wandel zu schaffen und den zugere sten Mädchen einen anderen Erwerb zu ermöglichen. Der Beruf der Krankenpflegerinnen, der seit kaum zwei Jahrzehnten den jüdischen Mädch n erschlossen wurde, erfordert einen sehr hohen Grad von Aufopfemugsfähigkeit und ist mit enormen Anstrengungen verbunden. Es ist dazu eine beson ers kräftige widerstandsfähige Konstitution notwendig, sodaß sich nur wenige Mädchen dafür eignen. Mit Vorliebe wenden sich dagegen die jungen Mädchen, namentlich die vom Lande, der Schneiderei zu, nicht zum wenigsten, w il sie in diesem Beruf leicht am rQTP frei haben. Die Lehrzeit einer Schneiderin dauert —2 Jahre, in denen keinerlei Vergütung gegeben wird,' dann folgt ein Zuschneidekursus von 10 wöchentlicher Dauer, während besten die angehende Schneiderin für ihren Unterhalt ebenfalls auf die elterliche Hülfe rechnen muß. Später beträgt ihr Tagelohn je nach der Fertigkeit im Arbeiten, wenn sie im Geschäft tätig ist, 1.50 M. b s 3 M., innerhalb 3 Jahren steigend. Als Hausschneide'in bekommt sie 2.50—4 M. und hat dabei an den Werktagen freie Kost. So bedarf das Mädchen in den ersten Jahren noch elterlichen Zuschusses. Und selbst eine tüchtige Schneiderin mit e genem Geschäft und großem Kundenkreis wird es bet den heutigen enormen Geschäftsspesen nur in den allerseltensten Fällen zu größeren Ersparnissen bringen. Als Putzmacherin hat die Tochter eine Lehrzeit von ll/8 —2 Jahren durclzumachen, bei einer Vergütung von höchstens 10 M. den Monat,' folglich geht hier ebenfalls der Unterhalt des Mädchens während der ganzen Lehrzeit — teilweise ist eS auch noch in den ersten Jahren danach der Fall — den Eltern zur Last. Die ausgebildete Modistin wird im ersten Jahre mit M. 40, die im dritten Jahre bis M. 70 steigen, bezahlt. Hier fällt erschwerend in die Wagschale, daß die Modistinnen häufig genug während der stillen Saison — etwa ein Drittel des Jahres — ohne Beschäftigung und ohne Bezahlung sind. Besser besoldet werden die kaufmännischen Stellungen der Verkäuferinnen und Komptoiristinnen. Die Verkäuferin macht eine zweijährige Lehre durch und erhält dafür gewöhnlich im ersten Jahre 10 M., im zweiten 15 M. den Monat. Nach beendeter Lehrzeit wird sie dann mit einem Anfangsgehalt von M. 40 durchschnittlich, bis zu M. 80 in etwa.5 Jahren steigend, angestellt, so daß auch hier während der Lehrzeit und in den ersten Jahren der Berufstätigkeit den Eltern eine finanzielle Unterstützung der Tochter obliegt. Noch weit mehr Aufwand für die Ausbildung, womit allerdings auch die Aussicht auf größeren finanziellen Erfolg verbunden ist, hat die Buchhalterin zu machen. Bon ihr wird meist der Besuch einer Handelsschule mit ein- bis zweijährigem Kur e, (je nachdem die Vorbildung des Mädchens bereits gediehen ist), verlangt,' also muß da das Elternhaus nicht nur für die Pension, sondern auch für Schulgeld, die nö igen Schulbücher rc. aufkommen. Die gut vorgebildete Komptoiristin, von der allerdings auch Kenntnisse in fremden Sprachen, Stenographie und Maschinenschreiben verlangt werden, erhält dann als Anfangsgehalt 60 M., steigend innerha b 5 Jahren bis zu 120 M. Doch stellt sich eine große Schwierigkeit im kaufmännischen Berufe den jüdischen Mädchen entgegen, die den Sabbat nicht entweihen wollen. Ein sehr großes- Angebot von Kräften steht schon heute einer geringen Nachfrage gegenüber, denn von der kleinen Zahl Samstags geschlossener Geschäfte engagiert nur der kleinste Teil junge Mädchen. Eltern und Vormündern, die die ihrer Obhut unterstehenden Mädchen auf dem Boden gesetzestreuen Lebens wandeln sehen wollen, sollen es daher reiflich überlegen, bevor sie die Tochter dem kaufmännischen Berufe zuführen. Denn im Kampfe mit Sabbat-Entweihung .und Stellenlosigkeit ist das junge Mädchen schweren Versuchungen ausgesetzt. Im übrigen bietet, selbst ein Monatsgehalt von M. 100 keine Aussicht auf größere Ersparniste für das Mädchen, das nicht im Elternhause wohnt. Me Pension mit mindestens 60 M. pro Monat, ein Teil der Kranken- und Jnvalidäts-Verstcherung-, die Kleidung, die der bester bezahlten Stellung entsprechend auch teurer und gewählter sein muß, verschlingen den größt n Teil der Einnahmen. Der Beruf der Lehrerin, den naturgemäß nur sehr begabte Mädchen wählen können, erfordert eine lange, kostspielige Ausbildungszeit. Dazu find die AuSfichten _Der Israelit.__ auf Anstellung für die jüdische Lehrerin, sofern sie nicht das Glück hat an einer der wenigen jüdischen Schulen angestellt zu werden, äußerst gering, ihre Besoldung ist im Vergleich zu der der Lehrer und im Bei hältnis zu der von ihr geleisteten Arbeit nicht glänzend. Als Privatlehi erin kann sie v elleicht auf größeren pekuniären Erfolg rechnen, doch bietet sich ihr dann bei schwankenden Einnahmen wenig innere Befriedigung. Noch viel weniger Chance hat die gesetzestreue jüdische Erzieherin oder Gouvernante. Die wenigen Familien, die sich den Luxus leisten können, die Erziehung ihrer Kinder einer gebildeten Lehrerin anzuvertrauen, nehmen mit Vorliebe Nichtjüdinnen oder Ausländerinnen. In den letzten Jahren haben sich viele jungen Mädchen der Kindergä tnerei zugewandt. Die Ausbildung kostet jährlich 120 M. und dauert 1 x/a Jahre. Auch auf diesem Gebiet sind bereits mehr Kräfte vorhanden als ver'angt werden, denn es gibt bis jetzt nur wenige jüdische Bolkskindergärten, die den jungen Mädchen Beschäftigung geben könntenjüdische Familien engagieren selten jüdische Kindergärtnerinnen, und wenn ja, so ist ihre Besoldung trotz der nicht billigen Bobereitung keineswegs eine besonders gute. Weit bester in jeder Hinsicht ist die „Hausgehülfin" gestellt, ob sie nun Köchin oder Kgchfiäulein, oder Stütze genannt wiidwenn sie kochen kann und die Führung des Haushalts richtig versteht, ist ihre Zukunft gesichert. tier hat das junge Mädchen volle Pension, meist wird ranken- und Jnvaliditätsgeld ganz für sie bezahlt, an ihre Toilette werden keine hohen Ansprüche gestellt, im Gegenteil fie erhält in vielen Familien einen Teil ihrer Garderobe als Geschenk. Es werden weit mehr Kräfte dieser Art gesucht als sich anbieten, denn gerade im gefetzestnuen jüdischen Hause ist die Beaufsichtigung der Küche durch zuverlässiges Personal unumgänglich notwendig. Deshalb kann das junge Mädchen als Hausgehülfin auf gute Besoldung rechnen. Selten braucht sie ihr Gehalt zur Bestreitung ihrer Bedürfnisse anzugreifen, da ihr viele Nebenverdienste zufließen, und bald füllt sich ihr Sparkastenbuch, das den Grundstock zur späteren Versorgung bildet. Wie sorglos lebt sie im Vergleich zur Schneiderin, Modistin und Verkäuferin! Der Schutz der Familie, in der sie lebt, das Beispiel wie der Zwang behüten sie vor all den gefährlichen Einflüssen, die anderen Mädchen, welche sp t abends von der Arbeitsstätte heimkehren, nur zu oft nahe kommen. Aber auch für den hauswirtschaftlichen Beruf ist heute eine gute Schulung notwendig. Es genügt durchaus nicht mehr die Tochter nur im Elternhause anzuleiten, denn dort lernt sie nur eben das, was die Mutter selbst kann, und dann — die Mutter ist nicht immer die beste Lehrmeisterin. Noch weniger ist es zu befürworten, daß das Mädchen ohne jede Borkenntniste in eine Stellung gehtdas kann nur zu Enttäuschung und Entmutigung auf beid n Seiten führen. Wie h ute für so viele Beru'e i > Fach- und Gewerbe-Schulen eine Vorbereitung gegeben wird, so muß auch die Hausgehülfin, die Köchin m einer Haushaltung schule sich ausgebildet haben bevor sie ins Erwerbsl ben eintritt. Durch die soziale Arb.it der letzten Jahrzehnte ist dies Bedürfnis längst anerkannt. In ganz Deutschland gibt es Haushaltungsschulen, für A beiterinnen wie für bester situierte Mä chen. In jüdischen Kreisen ist bis jetzt nur in Köln an eine jüdische Volksschu'e eine Kochschule angegliedert worden. Hamburg, Breslau und Berlin haben jüdische Kochschulen für erwachsene Mädchen, freilich haben diese Anstalten keine Internate, sodaß sie meist nur lokale Bedeutung besitzen. In Frankfurt a. M. dagegen wirkt seit 9 Jahren die „Jüdische Haushaltungsschule" (Fahrgasse 146 im ehemaligen Rothschildschen Geschäftshause, das durch die Munificenz der Herren von Rothschild der Schule überlassen wurde), ohne di.se Einschränkung mit gutem Erfolg. Die Anstalt hat die Aufgabe, jüdische Mädchen in allen hauswirtschaftlichen Zweigen so auszubilden, daß sie mit den erworbenen Kenntnissen und.. Fertigkeiten zunächst als Hausgehülfinnen tätig sein können und weiter als zukünftige Ehefrauen ihren Haushalt mit geringen Mitteln sparsam und vernünftig zu leiien verstehen. Die Anstalt ist ein Internat, gibt ihrn Schülerinnen, die meist vom Lande kommen, vollständige Pension und bildet sie in einem 6monatlichen Kursus für den Beruf einer jüdischen Köchin aus. Schulgeld und Kosten der Pension betragen zusammen 120 Mark. Das junge Mädchen wird also in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand erwerbsfähig gemacht. Den ausgebildeten Zöglingen werden durch die Ansralt einträgliche Stellungen zugewiesenseit Begründung d.r Anstalt wurden ungefähr 250 Mädchen ausgebildet, von denen noch der größte Teil sich in Stellung befindet. Stets ist eine größere Anzahl Schülerinnen zur Aufnahme vorgemerkt, als ausgenommen werden kann, und es wäre dringend zu wünschen, daß alle größeren jüdischen Gemeinden Haushaltungsschulen errichten würden. Nur sollte die Austiahme in eine Haushaltungsschule nicht vor dem zurückgelegt n 15., noch bester 16. Lebensjahr erfolgendann erst sind die Mädchen reif, den Lehrstoff, den die Schule bietet, aufzunehmen mtö dem Gedächtnis einzuprägen. Auch das Kochen erfordert Intelligenz, Umsicht und Kombinationsgabe. Auch für Mädchen besierer Schulbildung ist der Besuch einer Haushaltungsschule von großem Vorteil. Denn vielfach, namentlich in Norddeutschland, wird die Küche von sogenannten Kochfräulein oder Stützen besorgt, die keine grobe Arbeit verrichten und die übrig bleibende Zeit ben Kindern, dem Nähen rc. widmen. Solche Mädchen werden gut bezahlt und find auch für ihre Verheiratung viel besser vorbereitet als eine Schneiderin oder Verkäuferin. Nr. 18. Seite 18. Fast alle Elter, i hoffen, daß ihre Tochter einmal in der Ehe ihre Versorgung findedarum sollte jedes Mädchen für den Beruf der Hausftau gehörig vorgebildet werden, und in der Tat bietet sich Mädchen, deren Tüchtigkeit im Haushalt schon erprobt ist, viel leichter eine He.rat. Natürlich kann nicht jedes junge Mädchen Köchin oder Stütze werden, aber das Vorurteil, daß der Beruf der Hausgehülfin weniger achtbar als ein anderer sei, muß endlich fallen Die Scheu der gering bemittelten Kreise, ihre Töchter dem dienenden Berufe uzuführen, w rd mehr und mehr schwinden, wenn durch eine richt ge Schulung der ganze Stand gehoben wird. Bon der Tüchtigkeit der Hausg hülfin hängt ja die Gesundheit und Behaglich eit der ganzen Familie ab. Darum, ihr Eltern, lastet eure Töchter vor allem für ihren nat. rlichsten Beruf, für den der HausftaU vorbilden, st.ebt sie dann über dieses Ziel hinaus, so stehen ihr noch alle Wege offen, und die erlernte hauswirschaftliche Tüchtigkeit wird ihr im Leben stets von Nutzen iein. Zeigt uns doch König Salomon in seiner Verherrlichung des ^>ji ntSW das Weib zunächst als selbständige Leiterin und Ordnerin des Hauses, deren wirtschaftliche Tüchtigkeit und Emsigkeit das Hauswesen musterhaft gestaltet und den Wohlstand mehrt, und di. dann erst fteiwiuig zur Genossin der Mühen und der Arbeit des Mannes wird. Von ihr heißt es: mtPJJD ONZW2 „in den Toren rühmt man ihre Werke." ücherschau. Die fünf Bücher der Thora nebst den Haftaroth, Megilloth und sabbatlichen Gebeten mit deutscher Uebersetzung. Thora, Haftaroth und Megilloth nach der Uebersetzung von L. H. Löwenstein, neu bearbeitet von Rabbiner Dr. Selig Bombe r g e r. Druck und Verlag von M. Lehrb e r g e r u. Co., Rödelheim, Preis 5 Mark. Die neue Ausgabe des Pentateuch eignet fich vorzüglich als Barmiz wogeschenk. Die äußere Ausstattung, ist eine würdige, denn Papier, Einband und Druck find gleich gut. Was den letzteren anlangt, so kann man hier die gar nicht überraschende Entdeckmg machen, daß sich auch ohne Berbandstypen ein schöner, klarer und deutlicher Druck ermöglichen läßt. Die Ueb'ersetzung ist nicht — wie die Buchhändler-Anzeige irrtümlich besagt — vollkommen neu, sondern Herr Rabbiner Dr. Bamberg.r hat im allgemeinen die Löwenstein'sche Uebersetzung beibehalten. Er hat sich aber bemüht, die vielen Vorzüge der auf Kosten der orthodoxen Bibelanstalt gedruckten Uebersetzung für die neue Ausgabe zu benutzen und dadurch hat sie entschieden an Wert gewonnen. Auch da, wo er sich Reserve auferlegt hat, findet er unfern vollen Beifall. Wenn er bei pielsweise 2. B. M. Kap. 19 Vers 17 übersetzt: „sie stellen fich unten anr Berge auf" statt dort: „und fie stellten fich unter dem Berge auf", so kann man dem nur beipflichten. So schön der BHTO ist, welcher der zweiten Uebersetzung zu gründe l egt, wir ziehen den BIPS bet einer Uebers etzung entschieden vor. Selbst 5. B. M. Kap. 14 Vers 25 -jtq rp^n mjn, wo er übersetzt „du sollst das Geld in deiner Hand zusammennehmen" statt dort: „und zeichne das Geld mit deiner Hand", find wir der unmaßgeblichen Meinung, daß die Löwensteinsche Uebersetzung den Vorzug verdiente. Damit diese Ausgabe auch für die Schule Verwendung finden kann, ist durchgängig die neue Orthographie zur Anwendung gekommen, aber der verhältnismäßig hohe Preis wird hier hindernd ' im Wege stehen. Vielleicht entschließt sich die verehrliche Verlagsbuchhandluug das sogen. Bamberger'sche VI2K1 für .die Schule von einer berufenen Kraft neu bea beiten zu lasten. Herr Dr. Bamberger hat die Löwenstein'sche Uebersetzung in der Richtung der orthodoxen revidiertvielleicht unteezieht er sich der dankenswerten Aufgabe bei der letzteren eine Revidierung in der umgekehrten Richtung vorzunehmen - aber eine gründliche, wenn wir bitten dürfen, soweit es fich um die Sprache handelt. Lehrer und Schüler werden es ihm danken. bomsponäenreu ii. Nachrichten. Casfel. Am 26. Februar und den vorhergehende r Tagen fand im israelitischen Seminar zu Caffel die diesjährige Entlaffungsprüfung vor der Königl. Prüfungskommission statt. Den Borfitz führte der Geheime Regierungs- und '1 rovinzialschulrat Dr. Otto. Sämtliche vier Seminarabirurienten bestanden, nämlich Abraham und Nathan aus Schenklengsfeld, Kleeblatt aus Röhre ifurth und Meier aus München-Gladbachebenso bestand der Hospitanc Religionsle rer Landsb.rg. Durch die Prüfung erwarben die Examinanden das Recht zur provisorischen Anstellung im öffentlichen Schuldienst.

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