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Der Israelit · 1907-03-07 · Heft 10 (7.3.1907) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
48 (1907)
Issue
Heft 10 (7.3.1907)
Date
1907-03-07
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Wir ehung di^er Bibäausgabe kennt, wird in diesem gediegenen, von nichtjüdischen Bibel- Kritikern veranstalteten Werke einen Triumph des Gotteswortes über seine Kritiker und Zweifler finden. Wer unsere Bibelkritik für impotent erklären wollte, würde ihr Unrecht tun. Sie ist unfähig zu Erzeugniffen, die Fleisch von nur ihrem Fleich und Bein von ihrem Bein sind. Aber für ihre Gegner entfaltet sie eine beneidenswerte Fruchtbarkeit. Während sie den mafforetischen Text bekämpft und seine allgemeine Hochachtung und Anerkennung beklagt, verewigt sie den Gegenstand der Kritik, indem sie die so berühmte wie seltene Bromberger Ausgabe aller Welt in geschmackvoller, billiger Weise zugänglich macht. Es steckt in ihr ein guter Teil jener Kraft, die stets die Kritik will und für die Massora schafft. Hücherfchav. Vas wesen ges prophetifdien JuOenfums Bon Dr. Goldschmidt in Königshütte. Der israelitische Prophetismus ist eine der glänzendsten und wunderbarsten Erscheinungen der gesamten Religionsoeschichte. Die Richtung in der christlichen Bibelwissenschaft, die jetzt dort als die allgemein herrschende bezeichnet werden kann, steht in den Propheten die Schöpfer kannte religiöse Begriffe erschlossen. Unter ihrer Hand, durch ihre Arbeit, sei in allmählicher Entwicklung eine neue religiöse Gedankenwelt entstanden, welche die Keime aus früheren Tagen zu schöner Entfaltung gebracht habe. Die Religionsanschauung der Propheten sei nicht nur eine -andere, reinere, tiefere, hoheitßvollere, als die vor ihrer Zeit, auch innerhalb ihres Kreises lasse fich eine „Entwicklung", ein langsames Aussteigen und Niedergle ten, Fortschreiten und Zurückgehen nicht verkennen. Jeder Prophet sei ein religiöses Gebilde für stch. Die Gedanken, die er ausspreche, werden zu einem Strahlenbündel zusammengefügt und bilden sein Glaubensbekenntnis, „die Theologie", die er im Gegensatz zu seinen Vorläufern und Nachfahren vertrete. Gegen diese Auffassung der Propheten wendet fich eine soeben erschienene, geistvoll, klar und im höchsten Sinne anregend geschriebene christ von Dr. Kaatz: Das Wesen des prophetischen Judentums. Ein Beitrag zum Verständnis der Propheten. (Berlin 1907). Er folgt darin der Methode von David Hoffmann, der vor beinahe 30 Jahren zum ersten Male auf jüdischer Seite die Sonde scharfer Kritik an die Wellhausen-'sche Deutung des altjüdischen Geschichtsganges gelegt hat und zu zeigen beflissen war, daß die Annahmen der kritischen Schule über die zeitliche Folge und das Abhängigkeitsverhältnis der biblischen Bücher so wenig geeignet seien, die unleugbar vorhandenen Schwierigkeiten der biblischen Texte nach einer Formel glatt zu lösen, daß fie vielmehr neue, schwerwiegende schaffen, denen die Wiffenschaft nur mit neuen, willkürlichen Behauptungen begegnen könne. In der Tat, man muß nur das ausgezeichnete Buch Hoffmann's: Die wichtigsten Instanzen gegen die Graf- Wellhausen'sche Hypothese aufschlagen, um stch zu vergewissern, wie viel des Rätselhaften von der modernen Wiffenschaft stehen gelassen, wieviel neue Rätsel aufgegeben werden, wie oft sie zu dem Auskunftsmittel der Interpolation, des Einschiebsels, der Bearbeitung u. ä. greifen muß, um Unbegreifliches dem* Verständnis näher zu bringen. Kaatz, der die " ‘ „die heilige Schrift als das Wahrheit enthält", der in dleser Ueberzeugung nerv des gegenwärtigen Judentums erkennt, hat vollkommen Recht, wenn er den Vertretern des Glaubens gegenüber der kritischen Wissenschaft keine andere Pflicht auserlegt, als den Nachweis, daß diese, die Wiffenschaft nämlich, nicht in der Lage ist, durch schlüsfige und bündige Aufklärung die überlieferte Anschau,mg zu erschüttern, vielmehr an zahllosen Lücken, Mängeln uno Schwächen leide. Unter „prophetischem Judentum" versteht er die „Anschauung, welche die Propheten in Bezug auf die Religion Israels hatten und zum Ausdruck brachten" (S. 17). Sie verkünden nicht etwa Ein neues, anders (»eartetes, vom „Gesetzt verschiedenes Judentum, fie seien o wenig Gegner und Berneiner' von Mofis' Wort, baß ie vielmehr ihre ganze Kraft daran setzen, die E r f ü l l u n g und B e r w i r k l t ch u n g des Thorawortes burchzusühren. Die Propheten seien keine Gesetzgeber (S. 34), fie ~ ~ vielmehr das Gesetz — das Wort im weitesten als etwas Gegebenes und suchen Begrif Mt Der BerfOltt ß$fönbft mit dieser These " nicht riur den 'StanbpuE der kritischen Wlssenst oittne genommen _ da« Volk dafür zu gewinnen". Der Judentums sei füralleProphetender gleiche. , jeder MM/etrachtet, kttteverft^eni der kritischen Wissenschaft, er weist auch die Behauptungen der jüdischen Reform zurück, die eigmtlich das Schlagwort^vom,-prophetischen Judentumim Gegensatz zu dem der Thora geprägt hat, um in den Propheten als den vermeintlichen Gegnern des Zeremonialaesetzes die Vorbilder und Stützen für ihre eigenen Theorien zu finden. Die Reform feiert in jenen Gottesmännern diejenigen, die angeblich die Schäle des Gesetzes zerbrochen haben, um den ewigen und allein wertvollen „Kern" des Judentums, das Sittengesetz, herauszuholen und für die Zukunft zu retten. Dem gegenüber untersucht unser Autor die Vertrautheit der Propheten mit dem Gesetz und ihre Stellung zu ihm. Aus dem Stillschweigen allein seien keine Sch üsse zu ziehen, weder, daß fie es nicht gekannt, noch daß fie es als minderwertig verworfen haben. Die Propheten seien Redner, Prediger, Mahner, die mtt dem Feuerstrom ihrer Worte die Schlacken von dem Edelmetall in der Volksseele lösen und scheiden möchten, die bald mit der Gewalt des Sturms, bald mit lindem Säuseln bas Herz des Volkes für die Gotteslehrr gewinnen wollten. Ihre Reden seien den Menschen angepaßt, an d e sie gerichtet waren, und den Zeitumständen, unter denen sie gehalten wurden. Ton, Färbung, Inhalt der prophetischen Rede werden durch den Zweck bestimmt, dem das gesprochene Wort im Moment seiner Verkündigung dienen soll. Diese Tendenz sei allen Propheten gemeinsam, aus ihr erklären sich alle ihre Verschiedenheiten. Daß die prophettschen Reden nur im Zusammenhang mit den Zeitverhältnifsen und in steter Rücksichtnahme auf sie zu erklären sind, ist ja Gemein ut Au er. Wenn aber allgemein die Differenzp-nlte in den Anschauungen der Propheten als Zeichen ihrer höheren oder geringeren Erkenntnis, ihrer reineren oder trüberen Auffassung angesehen werden, wenn aus ihren Lehren eine bestimmte Stellungnahme zu den Problemen der Religion aufgezeigt und dadurch eine religiöse „Entwicklung" innerhalb des Prophetentums deduziert wird, so hält unser Autor diese Annahme nicht für begründet. Nicht subjektiv, als T äger religiöser Offenbarung seien die Propheten verschie en, sondern weil das Objekt, mit dem fie sich zu beschäftigen haben, und die Umstände, unter denen fie wiken mußten, verschieden geartet seien. Man darf unumwunden z! geben, daß es dem Verfasser mit Hülfe dieser Annahme gelungen ist, eine Reiüe von schwierigen Prophetenstellen in glücklicher Weise zu lösen und zu erklären, wenngleich es mir scheinen will, daß er zu Gunsten seiner Theorie die Individualität der Propheten manchma zu wenig berücksichtigt habe. Amos redet fast zu demselben Geschlecht w e Hosea. Höchstens sind unter dem letzteren die Verhältnisse noch bunk er und noch trüber geworden, hat die Fäulnis weiter um fich gegriffen, ist der Abgrund tiefer geworden. Nirgends ein Ansatz zur Besserung, kein Schimmer von Umkehr. Und doch, wie anders v rsucht Hosea die Wunden seiner Zeit zu heilen, wie möchte er m t warmen, vo > Liebe geträntten und getragenen Worten den Zugang zu dem Herzen seines Volkes sich erschließen. Ganz anders wie Amos. Damit soll nicht gesagt sein, daß di ser den Gott der Liebe nicht gekannt oder stch nicht zu ihm bekannt habe, nicht behauptet werden, daß Hosea, wie Cornill w ll, etwas ganz Neues, bisher noch nicht Dagewesenes aufgetan habe. Die Gemütsanlage beider Gottesmänner war verschieden, und der eine gebraucht, wie so mancher Erzieher noch heute, den Stab der Strenge, der a idere den der Milde, um das g eiche Ziel zu erreichen. Auch daß Jeremia (31,32) in so eigenartiger, vorbil ltcher Form die Verinnerlichung der Religion, die innere Verknüpfung, das fich Hineinleoen der Menschenseele in Gott predigt, scheint mir nicht bloß aus Gründen der Zweckmäßigkeit und der Anpassung erklärt werden zu können, vielmehr aus der Persönlichkeit und besonderen Auffassung der Propheten erklärt werden zu müssen. Stellen wie Jes. 7,18 und e. 10 und 3b b dürfen meines Erachtens, um ausgeglichen zu werden, nicht der Annahme unse es Autors. Affur ist die Zuchtrute, die Gott beruft, um sein widerspenstiges Volk zu strafen. So lange Affur fich als Stab in der Hand eines Höheren fühlt, ist es Gottes Werkzeug, sobald es sich in grenzenlosem Hochmut überhebt, drohende, höhnende Worten (e. 36) gegen den Gott, der es berief, yoagt, wird es zerbrochen. Nicht weil Israel in dem einen Falle mutlos und verzagt, in dem andern verstockt und voll Uebermut ist, wandelt der Prophet Ton und nhalt seiner Rede, sondern weil der Gegenstand, das hema es fordern. Indessen man kann mit dem Verfasser in einzelnen Punkten nicht einverstanden sein und doch vollkommen zugestehen, daß er mit Hülfe seiner These eine solche Fülle geistvoller, treffender Lösungen im Text der Propheten gefunden hat,. daß er uns diese seine Annahme zum mindesten sehr wahrscheinlich gemacht hat. Ich hebe Stellen wie Am. 5, 8, Jer. 7, 22, Sech. 7, 5 hervor, denen sich noch eine ganze Reihe anfügen läßt. Ich möchte der Hoffnung Ausdruck geben, daß der Berfaffer, dem es in dieser Beziehung weder an Wiffen noch an Können fehlt, seine Studien nicht ruhen lasse, vielmehr systematisch und nicht nur in zwangloser Folge die Stellung . aller Provheten zu demselben Problem untersuche, damit wir ein wissenschaftlich einwandfreies Ergebnis erhalten, ähnlich dem, das die Prüfung der Prophetenansichten über die Opfer ergab. Dem Buche wünsche ich wegen der klaren, lichtvollen Sprache und der Fülle anregender Gedanken eine möglichst wette Verbreitung. Es verlangt nicht blos gläubige, sondern mit denkende Leser. Der Glaube ist eine Flamme, die das Gemüt erwärmt und erleuchtet. Bermmft Und Denken führen ihr Nährstoff zu. Wer seine Ueberzeugung Pan der Wahrheit und Untrügktchkett des Gottesworts immer von Neuem klären und begründen will, wer stch die Ueberzeugung verschaffen will, daß die Lchre des Ewigen in Wirklichkett ungeteilte Wahrhett ist, Mttp/ vtt l£|C ttUCQ .009 XuQ$fru)€ av- DWeiö NWmrevtarn HansWegener. iöorf und Leipzig, Karl Robert ~ fite Aust Es war keine leichte Aufgabe, die der Verfasser pW stellte, als er es unternahm, dem jungen Manne ein ihr^ gegenüber der mächtigsten aller sittlichen Gefahren stützendes und beratendes Buch in die Hand zu geben. Ein feiner Geist, eingroßesMaß von Takt und reiche Kenntnis desmenschlichen Seelenlebens find erforderlich zur Lösung einer solchen Aufgabe. Der Berfaffer hat aber trotz aller Schwierixsteiten, die die Materie selbst und ihre Gestaltung bot, ein vortreffliches Buch geschaffen, das von der heranreisenden Jugend ohne Bedenken und mit großem Nutzen gelesen werden kann. Als verheirateter jungen Mann, «der erprobt hat, was er Gemüt und Verstand seiner ein tüchtiger Erzieher, der Fleck hat und Vertrauen sagt," spricht Wegener zu unverheirateten Kameraden, das Herz auf dem rechnen zu erwecken versteht. Sr bedient fich des besten pädagogischen Mittels, das es er wendet sich an die Selbstachtung, an die Ehre bycer, die er gewinnen will. Die Ehre des Mannes — so Ihm man seine Ausführungen über diesen Gegenstand zusammenfaffen — besteht darin, daß er seiner Bestinmmng gerecht zu werden fich bemüht, d. h. baß er die sinnlichen Impulse den vernünftigen Meiden unterordnet. Seine Ehre erfordert es also, daß er die Herrschaft auch überden stärksten aller Triebe, den Geschlechtstrieb, zu gewinnen strebt. Dieser ist nichts an und für sich Schlechtes, Verworfenes, er wird es nur, wenn er statt geleitet zu werden selbst zu leiten beginnt. Wir muffen ihn der Gesamtheit unseres Lebens so eingliedern, daß er uns fördernd und nicht hemmend ist, ein Segen und nicht ein Fluch wird. Die Möglichkeit dazu ist gegeben. Wer sich darüber selbst täuscht, der kann fteilich den Kampf" nicht gewinnen. Aber es ist ein Wahn, wenn hier daS „Unmöglich" gesprochen wird, eine Theorie, die man, wie es so häufig geschieht, erst erfindet, nachdem die entsprechende Praxis schon vorangegangen ist. Soll es auf diesem Gebiete besser werden, so muß auch der Wille zur Ehe stärker werden und stch in früherem Alter durchsetzen. Sexuelle Zügellosigkeit ist wie eine Mißachtung der eigenen Ehre so auch eine Geringschätzung der Ehredes zum Genossen sittlicher Niedrigkeit gemachten Weibüs. Hier weist das Buch den Jüngling auf die Frauen httr - mit denen ihn die Bande des Blutes verbinden, Mutttr und Schwester. Bei diesem ehi furchtgebie enden Hinweis; muß jede niedrige Regung schwinden. Welch unerträgliche Roheit, einer fremden Frau gegenüber Gedanken $u Begett, ' vor denen wir die Schwester auf jeden Fall chützen wollen! Die Würde des Weibes, vor allem der Gedame an das Weib, das dem Mann einst die Gefährtin des '• Lebens werden soll, veranlasse ihn, sich rein zu erhalten. Die Ehe ist Wegener eine ernste Pflicht. Er zitiert das Wort Friedrich Naumanns: „Es war ein Ideal von Familienzuwachs, das Israel groß gemacht hat, einJde l, das alle Völker haben müssen." Wir haben hier du chweg Leitgedanken jüdischer Lebenswahrheit, von der Definition, der Ehre als Erhalt >ng der fittlichen Kraft bis zur Verurteilung der heute üblichen Hochzeitsreise. Das wichtigste Mittel zur fittlichen Retnerhalmng ist -die Arbeit. „Darum sage ich," so lautet die von Wegener angeführte uralte jüdische Spruchweisheit, „daß nichts anderes ist, denn daß der Mensch f r ö h l i ch sei in seiner Arbeit, denn das ist sein Teil." Von hoher Bedeutung ist ferner die Art, wie w r die Zeit der Erholung benützen. Die Erholung fei nichl künstliches Amüsement, sre bestehe vielmehr im Verkehr mit wertvollen Menschen und, wenn iraen möglich, ttr Herz und Gemüt befriedigender Nebenbeschäftigung. Die jüdische Lebensauffassung hat mit der Verpflichtung, minb twu JDp!? der dem Broterwerb abzuringenöen «men mehr lnficht Ö, Jo Muße gewiß den erhabensten geistigen Inhalt Legeben. Intensive Beschäft gung mit der Thora dürfte auch die erfolgreichste Art sein, die Phantaiie v r dem Sichfelbstüberlassen ein zu bewahren. Die Zügelung der Phantasie und ihre Bewahrung vor dem Unsauberen ist die Vorbedingung für den Sieg gegen sittliche Anfechtungen. DaS Kapitel über die gestmdheitliche Seite des Problems ist hauptsächlich dem Kamps gegen das Vorurteil gewidmet, daß die sexuelle Enthaltsamkeit sanitäre Nachteile bedinge. Es iverden eine Anzahl medizinische Autoritäten zittert, die nachdrücklich die Gefahrlosigkeit de Eathaltsamkett betonen. In der Tat gibt es heute wohl kaum einen Mediziner von Bedeutung, der anderer Anl wäre. Wenn Prof. Erb als solcher angeführt wird, ist dies ein grober Irrtum, denn die Aeußerungen, die J Erb in dieser Richtung gemacht hat, beziehen sich lediglich ' auf solche Personen, die bereits ein eheliches Leben hinter stch haben. Der letzte Teil des Buches ist zunächst der Mahnung gewidmet: halte dich rein um deiner Kdrder, um deines Volkes willen. Du wünschest, baß un gesundes Geschlecht Dir Nachfolge. Du wünschest doch wohl deine Kinder zu sittlichen M enschen erziehen zu können^ das aber ist eine Kunst, die dir fremd sein wird, wenn du nicht selbst deinen Ehrenschild blank zu erhalten verm chtest. Du wünschest ein starkes, aufrechtes Volk, trage dein Teil dazu bei, daß dieses erreicht werde, sei tein' um deines Volkes willen. Der Lohn für den Sieg im Kampf gegen die innlichkeit ist die Erringung der Gottes nähe. Wir Juden denken hier an den Begriff der nBTf p der höchsten Stufe fittlicher Festigkeit, auf der der Menscher^ geist seiner Bestimmung, Gott auf einer unendlichen Linie nachzustreben, nach Möglich.eit gerecht geworden ist. Man wird aus den hier gemachten Mitteilungen über den Gedankengang Wegeners erkennen, daß es sich hier um ein ungewöhnlich starkes und mertv Mes Buch handelt. Kein jüdischer Jüngling sollte an diesem Buche achttoS Vorbeigehen, aber auch den nicht mehr zu den jungen Männern zählenden Vätern und Erziehern sei es angelegentlich zur Lektüre empfohlensie bürsten für ihre Kinder und Zöglinge vielerlei Gutes daraus lernen, können. -.i ÜttÜH mmm mmmm

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