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Der Israelit · 1907-02-14 · Heft 7 (14.2.1907) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
48 (1907)
Issue
Heft 7 (14.2.1907)
Date
1907-02-14
Page
– (sequence 9)
Language
German
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auch einige Oppositionsredner zum Worte kamen, konnte nur befruchtend wirkenda die vorgebrachten Einwände von dem Referenten in geschickter Weise zurückgewiesen wurden und die Bedeutung des Verbandes dadurch noch mehr hervortrat. Es wurde alsdann die Ortsgruppe Rödelheim konstituiert, in die zunächst 16 Anwesende eintraten. Es ist jedoch begründete Aussicht vorhanden, daß im Laufe der nächsten Tage noch eint Anzahl Gemeindemitglieder sich anschließen werden. In den Vorstand wurden die Herren Lehrer Zinkes, Geschäftsführer Falkenberg und Kaufmann Heinrich Hammel gewählt. Gietzen. 13. Februar. In dem geräumigen Saale des Hotels „Central hielt am Sonntag die hi fige Ortsgruppe des Verbandes der Sabbatfreunde eine stark besuchte Versammlung ab, in der Herr Dr. Raphael Breuer aus Frankfurt a.M.über: „ DieIaad nach dem Glück und die Ruhe des Sabbats" sprach. Der Vortrag fesselte das überaus zahlreich erschienene Publikum von Anfang bis zu Ende in hohem Maße, und die am Schluffe einsetzenden Beifallsstürme zeigten dem Redner, wie stark seine zündenden Worte auf die Versammlung gewirkt hatten. — Der Abend hat der Ortsgruppe einen erfreulichen Zuwachs an neuen Mitgliedern gebracht. Karlsruhe, 3. Febr. Im Vereine Qi-ijn "ptf! sprach heute Herr stud. Gumbertz-Darmstadt über die „jüdischen Verbände in Deutschland". Nach einer kurzen orientierenden Einleitung gab der Redner ein eingehendes Referat über Entstehung, Programm und Tätigkeit der in Betracht kommenden größten Bereinigungender Hilfsvereine der deutschen Juden, die Konferenzaemeinschast Alliance Israelite, der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, die freie Vereinigung für die f Interessen des orthodoxen Judentums und der Gemeinde- und wurden in den Kreis dör Besprechung gezogen. Die sachlichen Ausführungen des Redners, der die humanitären Bestrebungen des'Hilfsvereins und der Alliance hervorhob und die gegen antisemitische Praktiken gerichtete Wirksamkeit des Centralvereins anerkannte, fanden den ungeteilten Beifall der Zuhörer. Bei der Besprechung der Tätigkeit des Gemeindebunds kam der Standpunkt des Referenten, der bestrebt war, Licht und Schatten genau zu scheiden, gegenüber dem bekannten Rosinschen Gesetzentwurf präcisierter zur Geltung. In einer an den Vortrag anschließenden kurzen Diskussion vervollständigte der Redner sein Referat durch eine Darstellung der angesichts der beabsichtigten Ordnung der jüdischen Angelegenheiten im benachbarten Großherzogtum Hessen geschaffenen Situation. Daß auch die aktuellen badischen Verhältnisse und die Reformprojekte des Oberrats gestreift wurden, war nicht mehr als natürlich. «akwi«, (Bez. Posen,) 4. Febr. Die im „Kleinen Feuilleton" Ihres. Blattes unter der Ueberschrift „Die Mtzwa, eine wahre Begebenheit" enthaltene Erzählung aus dem 18. Jahrhundert gibt dem Vorstande einer vor kurzem neugegründeten Vereinigung von Mohelim Veranlaffung, Ihren Lesern über Entstehung und Ziele dieses Vereins folgenden kurzen Bericht zu erstatten. Da in der jetzigen Zeit ersahrungsmäßig zumeist nur jüdische Lehrer oder sonstige Gemeindebeamte sich dem heiligen Berufe des widmen, Privatleute dagegen, teils, weil die Kenntnis der hierzu gehörigen G'O'H bei ihnen immer seltener wird, teils weil sie zu sehr im gewerblichen Leben stehen, sich nur höchst selten zu diesem Spezialfache des jüdischen Kultus qualifizieren, so tritt recht oft der Fall ein, der sozusagen als Mohelim-Not bezeichnet werden kann und den Uebelstand überzeitiger Ausführung des Beschneidungsaktes — r)3DTD — zur notwendigen Folge hat. Dieser Fall, welcher in Großgemeinden freilich kaum vorkommt, ereignet sich umso häufiger in den zahlreichen kleinen Gemeinden auf dem Lande, wenn der Tag des rp~0 ein Sabbat ist oder GIG qv. In manchen Gegenden ist in weitem Umkreise nur ein einzelner Mohel zu finden, der aber in seinem Wohnorte weder am GV/'ny, noch am j^'yi oder p"E> entbehrt werden kann, vielmehr an seine gottesdienstlichen bezw. Amtspflichten als Gemeindebeamter gebunden ist. Es ergibt sich daher die Notwendigkeit, in solchen Fällen für regelmäßige Stellvertretung zu sorgen, und ferner, daß es Ehrensache der vorhandenen Mohelim ist dieser Notwendigkeit durch zweckmäßige Vereinbarung zuvorzukommen, damit die heilige Institution der ganz nach religiöser Vorschrift aufrecht erhalten werde. Von diesen. Erwägungen ausgehend, hat sich, wie erwähnt, vor kurzem erst in jüdischen Beamtenkreisen ein neuer Verein mit dem Namen: "ttnp rvHD 'HDltP/, gebildeten, dem bereits 60 Mohelim als Mitglieder beigetretcn sind. Aehnlich, wie der unter dem Namen "gnp mD/, in Holland schon längere Zeit bestehende Mohelim-Berein, hat unsere Vereinigung den Grundsatz, von ihren Mit- . gliedern keine Beiträge zu erheben, sondern nur die freiwillige Zusage zu verlangen, daß sie den unten angeführten Vereinszwecken unbedingt sich unterordnen. Der -in weiten Kreisen wohlbekannte, jetzt in Goch, Rheinprovinz, amtierende Kultusbeamte Herr H. S. Gelbart — ein praktisch bewährter und tüchtiger Mohel — war es, der die erste Anregung dazu gab und den p'Y'üWals eine heilige und wichtige Institution (für die kleinen jüdischen Gemeinden namentlich) ins Leben gerufen und die Ziele des Vereins in folgenden Leitsätzen zum Ausdrua gebracht hat: 1. Sorge zu tragen dafür, daß die auf Sabbat- und Festtage fallenden Beschneidungsakte stets rechtzeitig nach der Vorschrift: „nt, HiDD iTItfDn Ip^' stattfind^n können, und zwar durch: 2. Gegenseitige, stets bereitwillige Stellvertretung — sei es im Mohelberuse, sei es in amtlichen Kultussunttwnen. — in etwaigen Behinderungsfällen eines als Mohel berufenen Kollegen. 3. Unentgeltliche Vornahme der Mohelfunktton in allen solchen Fällen, in denen dies angebracht und erforderlich erscheint. 4. Erhaltung und Förderung der von der jüdischen Religion geheiligten und seit Jahrtausenden treu bewahrten Institution der Bundesweihe durch den Mt der Beschneioung im vollsten Sinne des Namens: tjnp n’HS >1!21V- Bafel. Am 5. Februar fand die General-Versammlung des Schomre-Thora-Männer-B ereins statt, in welchem der um den Verein hochverdiente Präsident deffelben, Herr Charles Nordmann, den Jahres-Bericht erstattete. In der Mitte des Vereins, der 41 Mitglieder zählt, finden folgende statt. An jedem Donnerstag trägt Herr Rabbiner Dr. Cohn Pentateuch mit den Erklärungen von Raschi und Malbim, am Sabbat Nachmittag Talmud GTIDE} vor, wobei sich stets eine lebhafte und von den Zuhörern eifrig benutzte Diskuffion entspinnt. Für diejenigen, die sich in das Gelernte vertiefen wollen, wiederholt der Bereinslehrer, Herr Freilich, das Vorgetragene am Sonntag. Dieser trägt an jedem Montag. Dienstag und Mittwoch ni^VQ vor und lernt im Aufträge des Vereins mit verschiedenen Knaben anoj. Recht intensiv gestaltete sich die Tätigkeit des Vereins in der Angelegenheit der Stellen-Bermittlung für rotP 'HD'gtf- Es gelang dem Verein 11 junge Leute zu placieren. Noch wichtiger als dieses bescheidene Resultat ist der Umstand, daß durch die Tätigkeit des Vereins der Gedanke der Sabbatheiligung wieder lebendig wird und Wurzel schlägt. Ein Anschluß an die deutschen rnw ’HD'lltf -Vereine ließ sich bis jetzt leider nicht durchführen. Hingegen ist der Verein im Begriff, seine Organisation auszubauen und für das Werk der Sabbatheiligung an den verschiedenen Orten der Schweiz Vertrauensmänner zu bestellen und Filialien einzurichten. Der Schomre-Thora-Jünglings-Verein, der ein Sammelpunkt für alle hiesigen religiösen jungen Leute sein will," zählt 26 Mitglieder. An jedem Sonntag hält Herr Rabbiner Dr. Cohn in diesem Verein einen Bortrag, an welchen sich Rezitationen, Vorlesungen und Diskuffionen über jüdische Themata anschließen. Personalien. Frankfurt a. M., 8. Februar. Lebhafte Teilnahme hat in allen Kreisen unserer Stadt das Hinscheiden einer kernigen Persönlichkeit, des Herrn Seligmann Oppenheimer, wachgerufen. Oppenheimer stammt aus König im Odenwald und war viele Jahre Mitinhaber der bekannten Bijouteriefirma M. Oppenheimer - öhne. Was ihn auszeichnete, war vor allem ein unerschütterlicher Rechtlichkeitssinn, den er im Privatleben wie in seinem geschäftlichen Wirken mit seltener Konsequenz zu betätigen wußte. Von Hause aus mit gesundem Verstände, kräftigem Witten, aber nicht mit großen irdischen Gütern ausgestattet, hat er mit eisernem Fleiße und rührender Anspruchslosigkeit ein Leben rastloser Arbeit gelebt, um — ein jüdisches Haus zu gründen und zu erhalten. Dreizehn Kinder hat er in diesem Hause heranblühen sehen, an der -eite einer von beispiellosem -Opfermut und echt jüdischer Lebensfrffche beseelten Gattin alle Mühen und Sorgen des kinderreichen Familienvaters frohen Mutes getragen und in diesem Rahmen eine sittliche Größe bewährt, die seinen Söhnen und Töchtern nicht nur, sondern auch weiteren Kreisen vorbildlich sein — sollte. Mit hinreißender Wärme schilderte an der Bahre des trefflichen Mannes, der ein Alter voll nur 62 Jahren erreicht hat, Rabbiner Dr. Breuer die Bedeutung eines solchen Lebens in unserer Zeit, an Vater Jakob erinnernd, der m i t seinen dreizehn Kindern und wegen seiner dreizehn Kinder von den ihm begegnenden Engeln als ein Qip!?N riTID begrüßt wurde. Dann rief Herr Prof. Dr. S u l z b a ch, ein Schwager des Heimgegangenen, dem teuren Verwandten herzliche Worte des Abschiedes nach. Er habe sein Leben lang das Hohe Lied von dem Adel der Arbeit gesungen und oft das Salomonische Wort von dem „Arbeitsmann vor Königsthronen" im Munde geführt — nun werde er nach aller Unrast in Frieden die verdiente Ruhe finden. n"2!Un Nürnberg, 8. Febr. Die hiesige Gemeinde hat einen schweren Schlag erlitten durch das rasche Hinscheiden unseres verehrten Rabbiners Dr. Ziemlich ^"7, dessen Begräbnis gestern unter starker Beteiligung stattfand. Am Grabe' sprachen die Herren Rabbiner Dr. Eckstein-Bamberg, Dr. Stein-Schweinfurt, Dr. Neubürger-Fürth, mehrere Vorstandsmitglieder und Herr Lehrer Rülf, alle der Trauer Ausdruck verleihend ob des Verlustes, den wir beim Hinscheiden unseres Rabbiners erlitten. Die vorgeschrittene Zeit erlaubte es nicht, daß weitere Redner zu Worte kanten und so sei cs uns gestattet an dieser Stelle zu sagen, was der Verblichene uns war. Wenn wir es kurz fassen, so kommen wir dazu, daß der Verklärte seinen Lebensweg nach der Devise des Rabb. Elieser ben Jakob in den Pirke Aboth ging, er war ein 21v 2!?, ein gutes, edles Herz im wahrsten Linne des Wortesdas ausgesprochene Ideal eines jüdischen Herzens, das nur für seinen Nebenmenschen schlug, allzeit rat nd und helfend, ohne Unterschied des Ranges und Standes. Die Ansichten und die Prinzipien anderer würdigte und schätzte er, stets unterstützte er die min und bereit Träger. Jede Anregung zur Berbefferung der Schechitah- und Kaschrus-Verhältnlffe wurde in Instruktion genommen und seinem Eintreten dafür ist es zu danken, daß die hiesigen Verhältnisse hierin mustergiltig sind. Ein Unikum dürfte es wohl sein, daß dahier kein jüdischer Metzger existiert, der am Sabbat sein Geschäftslokal offen hält, was ihm zu danken ist, denn er trat wiederholt, wenn ein Versuch gemacht wurde, für Sabbatheiligung ein und obsiegte in seiner persönlich liebenswürdigen Weise- ES dürfte schwer sein einen Mann zu finden, der ausgerüstet mit solchen Eigenschaften und solchem Willen vollen Ersatz bietet, aber wir vertrauen auf den Allmächtigen und auf das Einsehen unserer Gemeindeverwaltung, daß alles aufgeboten wird, um bei der einstigen Wiederbesetzung des Rabbineramts, einen Nachfolger zu finden, der den Intentionen Dr. Ziemlichs ^"7 folgend, sein Werk fort-- setzt und auf diese Weise den Frieden erhält n'Smn. A. G. Auteuhaufe» (Oberft.), 5. Febr. Die Gemeinde Autenhausen hat dieser Tage leider einen sehr schweren Verlust erlitten. Es starb daselbst im Alter von 94 Jahren Herr Samuel Kaufmann ein Mann, wie er heutzutage selten zu finden und gar auf dem Lande kaum noch anzutreffen ist. Wenn er auch im elterlichen Haust die heilige Saat empfing, die sich später zu so vortrefflicher Frucht entfaltete, so war er doch eine rPtMG miJD riDXJ^/ eine Lampe, die sich von selbst entzündete, denn er schwang sich, ganz aus Eigenem 'heraus, unter den schwierigsten Berhältniffen, zu einer feurigen Begeisterung für alles echt Jüdische, zu einer idealen Auffassung jüdischen Pflichtlebens und zu einer rßlDK und PIKT von so unerschütterlicher Festigkeit auf, wie sie wenigen Menschen eigen ist. Wer in seinen späteren Tagen Gelegenheit hate zu beobachten, wie er mit peinlichster Gewissenhaftigkeit noch allen Vorschriften des jüdischen Gesetzes nachkam, der mußte sich sagen, daß dem gebrechlichen Körper eine ungewohnte Energie und Willenskraft und eine seltene Gcistesftische innewohnte, und so ist er in dem Kreise, dem er fast ein Jahrhundert angehörte, ein wahrer G'vn p^Ti* gewesen. Die Achtung, die man dieser hervorragenden Persönlichkeit zollte war eine allgemeine. Das zeigte sich besonders am Tage der mi3p< wo trotz der außerordentlich ungünstigen Witterung Freunde und Bekannte von Nah und Fern herbeiaeeitt waren, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. n seiner Bahre rühmten sein Sohn, Herr Lehrer Kaufmann aus Frankfurt a. M., sein Schwiegersohn, Herr Lehrer Schloß (zugleich auch im Namen der Gemeinde Eutenhausen), Herr Ansbacher aus Würzburg, seine Enkel David Strauß- Gießen und Gustav Kaufmann - Frankfurt a. M. und ganz besonders Herr Rabbiner Dr Kohn aus Burgreppach die Vorzüge des Verstorbenen in ergreifenden Worten, die nicht nur auf die jüdischen Teilnehmer, sondern auch auf die zahlreich erschienenen Nichtjuden tiefen Eindruck machten Das Dahinscheiden eines solchen Mannes hat nicht nur die Familie, sondern zu beklagen, denn ein für alles Gute und - chöne begeisterter echter vpj-p von altem L chrot und Korn ist mit ihm zu Grabe getragen worden m"2)n. Ejchwege, 5. Febr. Nach nahezu 37 jähriger Tätigkeit an der hiesigen israelitischen Schule trat Herr Lehrer Werthan in den wohlverdienten Ruhestand. Ein körperliches Leiden zwang den seinem Berufe freudig sich hingebenden Mann, vorzeitig, im besten Alter, seine Pensionierung nachzusuchen. Bei der von der schule veranstalteten Abschiedsfeier widmete ihm der Stadtschulinspizient Herr Pfarrer Schaub warme Worte der Anerkennung für seine ersprießliche Wirksamkeit. Der König hat ihm den Adler der Inhaber des König!. Hausordens von Hohenzollern verliehen. An die Stelle des Herrn Werthan ist Herr Glauberg, seither in Zwesten, getreten. Sprccbsaal. Edle Glaubensgenoffen! Biele von Ihnen haben sicher schon von dem großen, entsetzlichen Unglück auf „Grube Reden" bei Saarbrücken gehört und gelesen, aber wohl kaum die ganze. Tragweite des Elends erfaßt. Wer wie ich in nächster Nähe wohnt, das Fürchterliche beinahe miterlebt, der kann nur sagen, Gott behüte und beschütze einen jeden Menschen vor solchem Untergänge. Gesund und frisch geht hier ein Gatte, Vater und Sohn, dort ein Bräutigam und Bruder zur Arbeit, und als schwarzer, verkohlter Leichnahm wird er eine Stunde später ^u Tage gefördert, oder auch er verbrennt unter der Erde, und die Seinen sehen ihn nie wieder! O wie hart für die Hinterbliebenen, denen Alles genommen! Wenn auch die Staatskassen für die Witwen, Waisen und Verstümmelten sorgen, so reicht dies doch, noch lange nichtdarum, edle Glaubensgenoffen, ich appelliere an die jüdische Barmherzigkeit, gebt schnell und so viel es in Eurer Macht steht. Dentt an Rußland, wie mancher Christ gab s. Zt. unaufgefordert für unsere armen Brüderlaßt auch mich nicht vergeblich bitten für die armen Menschen, die durch Gottes ^Fügung heimgesucht worden sind. Eine Glaubcnsgenosfin im Saarrrvicr. (Die Expedition nimmt alle Gaben gerne in Empfang, um sie an die Bergwcrkinspektton „Reden" weiterzugcben.) Sabbat-Anfang u. Ausgang. ntmn ORT: Anfang I Datum Ausgang Uhr jMin. 11907 5667 Uhr jMin. Frankfurt a M 5 15 G.Feb. 2. Adar 6 30 Berlin .... — — ff * tt 6 03 München . . . 5 15 ff ft 6 16 Stratzburg . . 5 20 >, tr 6 30 Posen .... — — ff rr 5 49 Breslau . . . — — ff n 5 51 Nürnberg. . — — ft tt 0 17 Stuttgart 5 30 fl tt 6 24 Prag 5 30 ff tt 6 00"!

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